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Der Münchner Christkindlmarkt - ein Weihnachtsmarkt mit Tradition |
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![]() ![]() Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder, Weilheim-Schongaus Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Münchens Wirtschaftsreferenz Clemens Baumgärtner bei der Viorstellung vor dem Christbaum 2021 ![]() ![]() Kaisers Schlemmerpyramide lockt am Sternenplatzl ![]() Hamburgs Fischhüttn auf dem Rindermarkt in München ![]() Bodo's Lebkuchen & Kirschglühwein auf dem Sternenplatz auf dem Rindermarkt in München ![]() Christkindlmarkt - Christbaumkugeln aller Art ![]() Basteln in der Himmelwerkstatt ![]() ![]() oder leuchtende und blinkende Sterne Fotos: Martin Schmitz, Ingrid Grossmann, Marikka-Laila Maisel |
Weihnachtsbeleuchtung wird 2022 in reduzierter Form stattfinden (mehr) Christbaum 2021 für den Christkindlmarkt auf dem Münchner Marienplatz - die Tanne kommt aus Peiting im Landkreis Weilheim-Schongau - Ankunft am 03.11.2021 - Anzünden am 22.11.2021 (mehr) Rückblick: Wenn es dunkel wird und die Marktstandln im hellen Glanz unzähliger Lichter leuchtet, dann ist der Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz am schönsten. Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet den Markt am 27. November 2019 (Donnerstag) um 17 Uhr und übergibt im Beisein von Landrat Sebastian Gruber aus Freyung-Grafenau die grüne Spende offiziell der Münchner Bevölkerung. Musikalisch begleitet wird das von Adi Stahuber mit seiner Isartaler Blasmusik
Die rund 3.000 Lichter des großen Weihnachtsbaumes, der Wahrzeichen des Marktes ist, glitzern vor der romantischen Kulisse des neugotischen Rathauses. Alljährlich lassen sich die Münchnerinnen und Münchner und ihre Gäste aus nah und fern in der guten Stube der bayerischen Landeshauptstadt vom Charme dieses stimmungsvollen Traditionsmarktes verzaubern. Dieser klassische Christkindlmarkt gilt als der älteste Münchens. Er ist das Original und der bekannteste in der Stadt. Der Markt erstreckt sich über eine Fläche von rund 25.000 Quadratmetern vom Marienplatz durch die Kaufinger- und Neuhauser Straße bis zum Richard-Strauss-Brunnen, wo sich der Kripperlmarkt etabliert hat, sowie von der Weinstraße bis zum Rindermarkt. Dabei führt ein beleuchteter „Sternenweg“ über die Rosenstraße zum „Sternenplatzl“ am Rindermarkt. Veranstalter des Christkindlmarkts ist das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München (RAW). Die Anfänge des Christkindlmarktes sollen mit den sogenannten Nikolausmärkten bereits im 14. Jahrhundert liegen. Zum ersten Mal erwähnt wird 1642 in den Annalen der Stadt eine Nikolaidult in der Kaufinger Straße beim Schönen Turm, die wahrscheinlich bereits seit Beginn der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts abgehalten wurde. Im Gegensatz zu den anderen Münchner Dulten und Jahrmärkten durfte dieser Markt, der am 5. Und 6. Dezember stattfand, nur von Münchner Händlern beschickt werden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelte die Nikolaidult auf den heutigen Promenadeplatz um. "Oberammergauer Ware und Nürnberger Lebkuchen, baumwollene Kinderkleider, Kripperlfiguren und Kaminfeger aus Zwetschgen und Mandeln, Nikolaus-, Nonnen- und Einsiedlerbildchen" gehörten wie der Chronist Michael Schattenhofer herausfand - zum Sortiment des Nikolausmarktes von 1805. Dieser Markt - nun auf dem Max-Joseph- Platz - gilt als Vorgänger des heutigen Christkindlmarktes. „Auch ist der uralte Nikolaimarkt abgebracht und statt dessen ein Christmarkt nach protestantischer Art ... am Residenz- oder Max- Joseph-Platz verlegt worden“, notiert Lorenz Westenrieder am 6. Dezember 1806 in seinem Tagebuch. Unter Einfluß der Aufklärung und der wachsenden Bedeutung des Protestantismus zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand nun in München statt, was in anderen Gegenden und Städten wie Nürnberg und Straßburg bereits im 16. Jahrhundert sich vollzog: der Wechsel vom Nikolaus zum Christkind als Gabenbringer und damit auch von Nikolaus- zum Christ- oder Weihnachtsmarkt. Der Münchner Christkindlmarkt, wie der Weihnachtsmarkt liebevoll genannt wird, hatte im Laufe seiner Geschichte von 1806 an viele Standplätze:
Das Warenangebot hat sich in den über 200 Jahren, die seither vergangen sind, nicht grundlegend geändert. Lebkuchen und Zwetschgenmanderl, Holzwaren aus Oberammergau, Südtirol und dem Erzgebirge und alles Weitere, was zur Advents- und Weihnachtszeit gehört, wird heute in über 150 Buden rund um den Marienplatz angeboten. Auch die Papierbildchen finden sich hier wieder und bringen nostalgischen Flair auf den Weihnachtsmarkt. Eine besondere Stellung nimmt am Münchner Christkindlmarkt der große Bereich der Krippen und des Krippenzubehörs ein. Der sogenannte „Kripperlmarkt“ am Richard-Strauss-Brunnen in der Fußgängerzone gilt als der wohl größte in Deutschland. Große orientalische Prunkkrippen oder alpenländische Minivarianten werden ebenso zum Verkauf angeboten wie garantiert bruchsichere Krippenfiguren aus täuschend holzähnlicher Plastikmasse. Von der Laterne für den Stall über die Spreu für Ochs und Esel bis zu den Gaben der Heiligen Drei Könige findet sich hier alles, was für eine echte Krippe benötigt wird. Der Kripperlmarkt am Münchner Christkindlmarkt hat eine lange Tradition. Diese Spezialabteilung separierte sich bereits Mitte des 19. Jahrhunderts als eigenständiger Krippenmarkt, der vom ersten Adventssonntag bis Dreikönig dauerte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Weihnachts- und Krippenmarkt wieder vereint. Krippenbauer und solche, die es werden wollen, können sich von der historischen Stadtkrippe im Rathausprunkhof inspirieren lassen, die 1953 der Münchner Künstler Reinhold Zellner schuf. Zu einem genussvollen Bummel über den Christkindlmarkt gehört auch das Probieren kulinarischer Köstlichkeiten. Heißer Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle wärmen von innen, frisch gebrannte Mandeln und heiße Maroni von außen. Der verlockende Duft von Bratwürsten lädt zum Schlemmen ein. Süße Adventsspezialitäten wie Pfeffernüsse und Magenbrot gehören einfach zum Christkindlmarkt dazu. Jedes Jahr ist die feierliche Eröffnung des Christkindlmarktes durch den Münchner Oberbürgermeister ein Ereignis, das die Münchnerinnen und Münchner auf den Marienplatz zieht. In diesem Jahr eröffnete Dieter Reiter am Dienstag, 27. November, um 17 Uhr den traditionsreichen Münchner Christkindlmarkt. Der fast 30 Meter hohe Christbaum erstrahlt dann zum ersten Mal in voller Pracht. Auch das hat Tradition: Der Weihnachtsbaum wird jedes Jahr von einer anderen Gemeinde gestiftet, kommt aus der Ferne nach München. 1809 ließ Königin Karoline, die zweite Gemahlin von König Max I, zum ersten Mal einen geschmückten Christbaum im Hof der Münchner Residenz aufstellen. Als protestantische badische Prinzessin brachte sie wahrscheinlich schon 1799 den Brauch aus ihrer Heimat mit. Der Münchner Christkindlmarkt ein Erlebnis „O du fröhliche...“ mit der Eröffnung beginnt auch das musikalische Rahmenprogramm: Täglich um 17.30 Uhr erklingt Weihnachtsmusik, live interpretiert von Solisten, Chören oder Musikgruppen, vom Rathausbalkon und stimmt auf die „staade“ Zeit des Advents ein. Der Krampuslauf über den Münchner Christkindlmarkt ist eine Attraktion für Einheimische wie für Touristen. Die Jahrhunderte alte alpenländische Tradition des Krampus-Laufens geht zurück auf die christlich-mythologischen Figuren des gütigen Bischofs Nikolaus und seines Begleiters Krampus. Heute beleben wieder zahlreiche junge Menschen dieses 500 Jahre alte Brauchtum. Die imposanten Gestalten der ersten Münchner Krampusgruppe „Sparifankerl Pass“ ziehen in archaischen Masken und schweren Fell-Kostümen über den Münchner Christkindlmarkt (Termine 2019: an den Sonntagen, 08.12., 15 17 Uhr, großer Lauf mit 300 Mitwirkenden, und 22.12., 16 17 Uhr, kleiner Lauf mit ca. 30 Mitwirkenden). In einer offenen Mitmachwerkstatt für Kinder ab sechs Jahren bringt das Team des Kindermuseums München unter dem Titel „Keine Angst vorm Krampus!“ das Krampus-Brauchtum näher (Termin: Samstag, 8.12., 12- 16 Uhr, Altes Rathaus, Oberes Foyer). In der „Himmelswerkstatt“, einem Aktionsprogramm für Kinder von sechs „Beim Kasperl Zettl“ dürfen Groß und Klein in Puppentheatergeschichten schwelgen (Termine: an den Sonntagen den Sonntagen 1.12., 8.12., 15.12. und 22.12.2019, jeweils 20 Minuten Dauer um 14 und 15 Uhr, im Durchgang zum Rathausinnenhof, Eingang Weinstraße). Unter dem Titel „Bratapfel, Fatschnkindl und Geschichten“ geben die offiziellen Gästeführerinnen und -führer in einer kulturhistorischen und einer kulinarischen Führung über den Christkindlmarkt Einblick in die Geschichte des Traditionsmarktes und erzählen die „Gschichteln“ rund um das Marktgeschehen. Als besonderer Höhepunkt der kulinarischen Schmankerlführungen werden typischen Weihnachtsspezialitäten wie zum Beispiel Stollenbrot, Fingernudeln und Punsch verkostet. Die zweistündigen Kultur- oder Probiertouren über den Münchner Christkindlmarkt sind für Gruppen buchbar bei München Tourismus/ Gästeführungen telefonisch unter +49 (0) 89 233-302 34 oder -302 04, mit Fax unter +49 (0) 89 233-303 19 oder E-Mail: tourismus.guides@muenchen.de Service für Besucher: Verkaufszeiten: Veranstalter: Landeshauptstadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft Informationen über den Christkindlmarkt Eine Broschüre informiert über Serviceangebote und Wissenswertes. Sie liegt kostenlos zum Mitnehmen an den Ständen des Marktes sowie an den Tourist Informationen am Marienplatz und im Hauptbahnhof aus. Christkindlmarkt online unter www.christkindlmarkt-muenchen.de für die Nutzer von Smartphones, Tablets und PC kompakt und ansprechend im „Full Responsive Design“ dargestellt oder natürlich auch bei uns auf ganz-muenchen.de An den Adventssonntagen hat die Tourist Information im Rathaus am Marienplatz von 10.00 14.00 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 9-17 Uhr, So 10-14 Uhr, 24.12.: 10-14 Uhr. Dadurch können täglich Serviceleistungen wie Zimmervermittlung, Verkauf von Infomaterial wie Stadtplänen und der Münchner Welcome Card in Anspruch genommen werden. Gebucht werden kann das Adventsangebot im Internet unter www.muenchen.de/pauschalangebote, telefonisch beim Tourist-Call-Center unter +49 (0) 89/ 23 39 65 55, schriftlich beim Tourismusamt oder persönlich in den Tourist Informationen im Rathaus und im Hauptbahnhof. (Infos: Referat für Arbeit und Wirtschaft München RAW)
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Mit der MVG zum Adventsbummel in die Stadt: Wegen des zu erwartenden erhöhten Fahrgastaufkommens an den vier Adventssamstagen verstärkt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auch dieses Jahr ihr Angebot für U-Bahn und Tram.
Auf allen U-Bahnlinien werden zwischen ca. 8 und 19 Uhr ausschließlich Langzüge eingesetzt. Das Platzangebot erhöht sich dadurch erheblich. Im Bereich der Straßenbahn wird der Betrieb der Linie 16 bis ca. 20 Uhr ausgedehnt. Auf der Linie 27 wird der 7,5-Minuten-Takt bis ca. 19.30 Uhr verlängert. Die MetroBus-Linie 52 sowie die StadtBus-Linie 131 können den Marienplatz an Werktagen von ca. 10 bis 20.30 Uhr, an Samstagen von ca. 9 bis 20.30 Uhr und an Sonntagen von ca. 10 bis 19.30 Uhr wegen des Christkindlmarkts nicht anfahren. Die MetroBus-Linie 52 endet deshalb vorzeitig am Viktualienmarkt. |
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