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München ist im Sommer die Stadt der Biergärten. Der Biergartenführer von ganz-muenchen.de versammelt Bier- und Wirtsgärten in der Stadt und im Umland, von den großen Traditionsgärten unter Kastanien bis zu kleineren Adressen abseits der bekannten Wege. Aktuelle Berichte zu Neueröffnungen, Wirtewechseln und Biergarten-Veranstaltungen erscheinen auf aktuell.ganz-muenchen.de. Unter der kurzen Adresse www.biergartenzeit.de ist das Biergarten-Special auch direkt erreichbar.
Mit dem Herbst klingt die Biergartensaison 2026 aus. An sonnigen Tagen bleiben einzelne Gärten weiter geöffnet, das Seehaus am Kleinhesseloher See schenkt bei schönem Wetter sogar im Winter aus. Die neue Saison beginnt traditionell im Frühjahr, sobald das Wetter mitspielt.
Der Biergarten ist eine echt bayerische Institution, die wie keine andere zum Inbegriff der bayerischen Lebensart wurde: Am 4. Januar 1812 erlaubte Bayerns König Max I. durch allerhöchstes Reskript den Brauereien, ihr Bier direkt am Ort der Herstellung auszuschenken. Der Verkauf von Speisen blieb ihnen dabei ausdrücklich verboten. Darauf geht der Kern der Biergarten-Tradition zurück, die eigene Brotzeit mitbringen zu dürfen. 2012 feierte der Biergarten damit seinen 200. Geburtstag.
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Der eigene Biergarten im Biergartenführer: ganz-muenchen.de stellt Biergärten auf ein bis zwei bei Suchmaschinen gut auffindbaren Seiten vor, mit Beschreibung, aktuellen Fotos und mehr, zu überschaubaren Konditionen. Wirtsleute erhalten Informationen unter biergarten@ganz-muenchen.de. |
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- Kocherlball am Chinesischen Turm: Am dritten Sonntag im Juli wird der Biergarten am Chinesischen Turm zum Tanzboden. Von 6 bis 10 Uhr in der Früh wird zu Landler, Zwiefachem und Polka getanzt, viele kommen in Tracht oder im Gewand der Dienstboten von einst, die Brotzeit darf ganz nach Biergartentradition mitgebracht werden. 2026 wurde am 19. Juli getanzt, der nächste Kocherlball ist für Sonntag, 18. Juli 2027 angekündigt (mehr) |
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- Hitze über München: Was tun bei über 30°C im Schatten? (mehr) |
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Hier einige empfehlenswerte Biergärten:
- Der Münchnerische: Augustiner-Keller (weiter)
- Traditionsbiergarten: der Löwenbräukeller (weiter)
- Kinderfreundlicher Traditionsbiergarten: Hofbräukeller am Wiener Platz (weiter)
- Der bekannteste: Biergarten am Chinesischen Turm (weiter)
- Die Füße am Wasser: das Seehaus am Kleinhesseloher See (weiter)
- Am Nordende des Englischen Gartens: Aumeister (weiter)
- Mitten im Englischen Garten: die Hirschau (weiter)
- Direkt am See: Michaeligarten im Ostpark (weiter)
- Am Isarkanal in Oberföhring: Emmeramsmühle, seit Januar 2024 unter der Führung von Peter Kinner, Julian Kinner und Michael F. Schottenhamel, rund 500 Plätze unter alten Kastanien (weiter)
- Am Isarhochufer in Harlaching: Augustiner Gutshof Menterschwaige (weiter)
- Augustiner-Wirtshaus mit großem Wirtsgarten bei der Wallfahrtskirche: Alter Wirt Ramersdorf (weiter)
- Waldperlacher Gemütlichkeit: Leiberheim (weiter)
- Einer der großen Gärten der Stadt, bis 2013 als Münchner Haupt bekannt: Augustiner Schützengarten in der Zielstattstraße 6 in Sendling (weiter)
- Sollner Freuden: Zum Sollner Hirschen nahe der S-Bahn Solln (weiter)
- Augustiner-Bastion im Münchner Westen: Zum Grünen Baum in Obermenzing (weiter)
- Bogenhausen am Arabellapark: Paulaner's Wirtshaus & Biergarten (weiter)
- City-Biergarten nahe Stachus: Park Café im Alten Botanischen Garten (weiter)
- Münchens erster biozertifizierter Biergarten: Biergarten am Muffatwerk (weiter)
- Am Rand des Englischen Gartens in Biederstein: der Brunnwart mit Wirtshaus und Biergarten (weiter)
- Mit eigener Brauerei: der überdachte Biergarten im Airbräu am Münchner Flughafen (weiter)
Aus dem Archiv: Eröffnungen und Wirtewechsel
2004 übernahmen Thomas und Katrin König vom Wirtshaus Leiberheim den Aumeister am Englischen Garten (mehr).
Im Sommer 2002 öffnete die komplett um- und neugebaute Hirschau im Englischen Garten, acht Tage lang gab es zur Eröffnung täglich 500 Maß Bier zu 2 Euro.
Jubiläum 2002: Seit 20 Jahren führten Sepp und Gabi Krätz damals gemeinsam die Waldwirtschaft Großhesselohe.
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- 200 Jahre Biergarten in Oberbayern: Am 4. Januar 2012 wurde das Jubiläumsjahr mit dem traditionellen Eisschneiden im Augustiner-Keller eröffnet (mehr) |
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- Laimer's Wirtshaus, Biergarten und Bar im Münchner Westen: ein gut versteckter Biergarten unter alten Bäumen in der Agricolastraße in Laim (mehr) |
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- Bayerische Schmankerlküche im Urthaler Hof bei Sindelsdorf in Oberbayern (mehr) |
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- Schlossschänke im Schloss Blutenburg: Biergarten im Schlosshof und Terrasse am Schlossweiher, mit einem Hauch Ritterromantik (mehr) |
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- Schweizer Hof: Biergartenglück in München-Pasing (mehr) |
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- Paulaner's Wirtshaus mit Biergarten: bayerische Gemütlichkeit am Arabellapark in Bogenhausen (mehr) |
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- Gasthof Zum Alten Wirt von Obermenzing: Traditionswirtshaus an der Dorfstraße mit großem Augustiner Wirtsgarten unter alten Kastanien (mehr) |
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- Ausflugsziel im Münchner Süden: die Kugler Alm in Oberhaching-Deisenhofen, wo der Legende nach die Radlermaß erfunden wurde. Aus dem Archiv: 2005 bekamen die Kinder dort ihren ersten eigenen Kinder-Maibaum mit 7 Metern Höhe (mehr) |
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- Serie zur Biergartenzeit: der Löwenbräukeller (weiter) |
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- Serie zur Biergartenzeit: der Augustiner-Keller (weiter) |
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- Buchvorstellung aus dem Jahr 2006: "Der Biergartenführer" mit 88 "echten" Biergärten (mehr) |
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Wie lange darf man im Biergarten sitzen?
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Für alle Gaststätten in München gilt die gesetzliche Sperrzeit von 5 bis 6 Uhr, im Einzelfall kann das Kreisverwaltungsreferat (KVR) eine andere Regelung genehmigen. Für die Freiluftgastronomie hat die Stadt eigene Regeln getroffen: Freischankflächen auf öffentlichem Verkehrsgrund dürfen seit 2001 von 6 bis 23 Uhr geöffnet sein. Am 8. Oktober 2002 weitete der Stadtrat diese Betriebszeit auf Außenbereiche auf Privatgrund aus. Seither dürfen auch Wirtsgärten, Terrassen, Vorgärten und Biergärten von 6 bis 23 Uhr bewirten, sofern für die Gaststätte selbst eine Öffnungszeit bis mindestens 23 Uhr gilt. Innenhöfe sind davon ausgenommen und werden einzeln nach der Wohn- und Lärmsituation vor Ort beurteilt.
Den rechtlichen Rahmen setzt die Bayerische Biergartenverordnung vom 20. April 1999. Sie legt für Biergärten in der Nachbarschaft von Wohnbebauung die Tageszeit von 7 bis 23 Uhr fest, die Nachtruhe beginnt hier also eine Stunde später als nach den allgemeinen Lärmschutzregeln. Über eine frühere Schließung entscheidet der Wirt, an kühlen oder verregneten Tagen bleibt mancher Garten ohnehin zu.
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Der Begriff "Biergarten":
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Im Zusammenhang mit der Bayerischen Biergartenverordnung, in Kraft seit 1. Mai 1999, erläuterte das bayerische Umweltministerium den Begriff "Biergarten":
Merkmale eines Biergartens sind eine im Freien gelegene Schank- oder Speisewirtschaft oder der im Freien gelegene Teil einer Wirtschaft, wenn die Betriebsfläche in erheblichem Umfang mit Bäumen bepflanzt ist und der Verzehr mitgebrachter Speisen möglich ist.
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