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Maibockanstich mit Django Asül am 23.04.2009 im Hofbräuhaus
Die besten Sprüche, Fotos und Video
Maibock Anstich am 23.04.2009 (Foto. Ingrid Grossmann)
Maibock Anstich am 23.04.2009
Staatsminister Georg Fahrenschon, Höfbräu Direktor Michael Möller (Foto: Martin Schmitz)
Staatsminister Georg Fahrenschon, Höfbräu Direktor Michael Möller
Django Asül  (Foto: Ingrid Grossmann)
Django Asül
Django Asül (Foto: Ingrid Grossmann)







Verleihung "Großer Humpen" an Fred Schumacher (Foto: Martin Schmitz)
Verleihung "Großer Humpen" an Fred Schumacher
Tourismus Chefin Dr. Gabriele Weishäupl (Foto: Ingrid Grossmann)
Tourismus Chefin Dr. Gabriele Weishäupl
Einzug von Hofbräu Chef Dr. Michael Möller und Finanzminister Georg Fahrenschon ins Hofbräuhaus (Foto: Ingrid Grossmann)
Einzug von Hofbräu Chef Dr. Michael Möller und Finanzminister Georg Fahrenschon ins Hofbräuhaus
Hofbräu Chef Dr. Michael Möller (Foto: Ingrid Großmann)
Hofbräu Chef Dr. Michael Möller





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©Fotos: Ingrid Grossmann (9), Martin Schmitz (4)

Vor rund 550 Gäste waren am Abend des 23.04.2009 zum traditionellen Maibock-Anstich im Münchner Hofbräuhaus eingeladen, und hatten viel Freude am zweiten Auftritt von Django Asül, der mit deftigem Spott und Ironie die Landespolitik seit dem Wahldebakel der CSU bilanzierte. Unterm Strich erweist sich der Maibock-Anstich im Hofbräuhaus mehr und mehr als eine gelungene, erfolgreichen Konkurrenzveranstaltung zum Derbleck'n am Nockherberg.


Video: Maibock-Anstich 2009 mit Django Asül im Hofbräuhaus
Der BR zeigte die ganze Rede am 30.04.2009 um 21.45 -22.30 Uhr

2009: Fotogalerie Maibock Anstich mit Django Asül, Teil 1, 2, 3, 4, (©Fotos: Ingrid Grossmann, Martin Schmitz)

Der türkischstämmige Niederbayer brachte in seiner Ansprache im überdimensionalen HB-Krug vieles auf den Punkt:

Für Franz Maget war am Wahlabend definitiv klar, er wird Bayerischer Ministerpräsident. So brachte er definitiv den Beweis: es gibt ein Paralleluniversum. Früher war die SPD ansatzweise noch eine Partei, heute ist sie ein politischer Phantomschmerz.... Man muss das einfach realistisch sehen, die bayerische SPD definiert Erfolg einfach anders.... Wenn man Neid und Schadenfreude kreuzt, kommt am Schluss ein bayerischer Sozialdemokrat raus...

Wenn Sie einen CSUler früher gefragt haben, was eine Koalition ist, hat er gesagt: Koalition heißt, die Opposition darf im Landtag drinsitzen.

Freie Wähler oder FDP? Oder anders formuliert: Nimmt man eine Heuschrecke, die es auf das Eigenkapital der CSU abgesehen hat? Oder lieber einen stillen Teilhaber?........Statt vieler fundierter Einzelmeinungen von Freien Wählern wollte sich die CSU lieber mit der fundamentalen Zurückhaltung der FDP abgeben.“ Die Gefahr, dass in Bayern jetzt der Schwanz mit dem Hund wedele, bestehe nicht. „Aber wenigstens hat der Hund jetzt mal einen Schwanz gekriegt.

„Wenn sich der Georg Schmid sogar traut, Ministerpräsident zu werden, dann ist der Machtanspruch von Herrn Maget fast schon wieder legitim“

„Nach der Wahl sagte nämlich Huber: Wir haben keine Krise. Und Beckstein ließ wissen: Niemand wird zurücktreten. Zwei Tage später waren Huber und Beckstein die bayerischen Lehman Brothers.“

„...die Frau Hadertauer, dass ist ja quasi die Telekom Aktie der CSU: egal was sie macht, es geht einfach immer tiefer....... Frau Hadertauer ist ja gebürtig aus Schleswig Holstein. Durch den Strauß Kommentar hat sie bewiesen, dass ihre Integration gescheitet ist.“ Dass Scheitern ihre Stärke sei, habe sie ja schon als Generalsekretärin bewiesen.

„Jetzt hat die Frau (Merkel) unlängst den Papst attackiert, weil Frau Merkel nämlich gesagt hat, gut, wenn ich schon gegen Herrn Seehofer nicht ankomme, dann versuche ich es mal eine Etage tiefer..“

„Seehofer drückt ihr (Merkel) jetzt das aufs Auge, was der Erwin Huber schon letzten Jahr verlangt hatte und nicht bekam: Steuersenkungen. Weil Herr Seehofer gesagt hat, wir haben Ausfälle bei den Staatsfinanzen, wir haben Mehraufwendungen bei den Landesbanken, wir müssen das über Steuersenkungen gegenfinanzieren“

"Heute weiß man ja, die Landesbank war ja von Haus aus de Fakto als Resterampe für die Staatskanzlei konzipiert. Das war natürlich eine schöne Basis, damit die Landesbank auch eine perfekte Symbiose abgibt aus Freihandelszone und Finanzbordell.

Über Finanzminister Georg Fahrenschon: "Er war zwischen 2000 und 2002 bei der Landesbank und verantwortlich für Risiko- und Controllingprozesse. Er weiß also, wie man Mist baut."

Während die Bundesregierung im Moment über die Schaffung von Bad Banks diskutiert, kann die Landesbank nur drüber müde lächeln. Denn voller Stolz kann die Landesbank behaupten: Wir sind die Mutter aller Bad Banks!"

"...denn das Kernsegment vom Herrn Seehofer ist ja nicht Fachkenntnis, sondern Politik.......Auf ein fachliches Niveau will sich die bayerische Regierung gar nicht erst begeben. Ja wo samma denn?"

"Der Seehofer habe ja auch die CSU mehr oder weniger nach ihrer Niederlage bei der Landtagswahl 2008 "als toxische Partei übernommen. Darum habe alle auch zu ihm aufgeblickt. Er wurde auch als "der bayerische Obama" bezeichnet. Aber das greift viel zu kurz. Vielmehr ist der Obama nur ein pigmentierter Seehofer".

Zum Plan Seehofers, Monika Hohlmeier nach Brüssel schicken, „als Guerillaeinheit für subversive Maßnahmen. Wenn sie im EU-Parlament genauso viel Unheil anrichtet wie als Kultusministerin, hat sie ihr Soll erfüllt.“

Da hat der Seehofer die Hohlmeier gefragt: Monika, kannst Du Dir vorstellen, in Oberfranken zu wohnen? Da hat sie geantwortet: Klar, solange ich nicht hinziehen muss?“

Gegen den Plan, Frau Hohlmeier für Oberfanken kandidieren zu lassen, seien die die Oberfranken komplett Sturm gelaufen und zum Seehofer hin: „Das kannst du doch nicht machen, uns stolzen Oberfranken eine Oberbayerin vor die Schnauze zu setzen und da hat der Seehofer gesagt: doch, das mach ich. Weil gesagt hat, er ist felsenfest überzeugt, dass jemand aus Oberbayern die Oberfranken in Brüssel besser repräsentiert als jemand aus Oberfranken. Und als das jemand aus Oberfranken gefragt hat: Chef, das kapiern wir nicht, da hat der Seehofer gesagt: eben!

"Frau Haderthauer ist ja quasi die Telekom-Aktie der CSU. Egal,was sie macht, es geht einfach immer schief. Und jetzt äußert sie quasi Zweifel an der Schöpfungsgeschichte. Wie kann man bloß den Strauß dermaßen angreifen? Und dann sagt sie noch eiskalt, dass im Moment niemand aus der CSU ein Vorbild ist! Da hat der Seehofer gesagt: Spinnt die jetzt komplett? Ich soll ein Niemand sein?"

"Die bayerische SPD definiert Erfolg einfach anders. Für die SPD heißt Erfolg: Andere haben Misserfolg. Mehr brauchts gar nimmer. Wenn man also Neid und Schadenfreude kreuzt, kommt am Schluss ein bayerischer Sozialdemokrat raus."

"Drum hat man den Alexander Dobrindt zum Generalsekretär gemacht. Drei Mal Schützenkönig in Peißenberg. Damit gilt man in der CSU schon als Intellektueller. Er startete quasi als Schnellschuss und mutierte dann zu einer Mischung aus Platzpatrone und Rohrkrepierer."

Mit im Publikum Finanzminister Georg Fahrenschon, Staatskanzleichef Siegfried Schneider, der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget sowie die Ex-Staatsminister Kurt Faltlhauser, Otmar Bernhard, Thomas Goppel, Christa Stewens und Eberhard Sinner.

Darüber hinaus zahlreiche Gastronomen wie Siegfried Galus (Präsident der bayer. HOGA), Ludwig „Wiggerl“ Hagn (Ehrenpräsident des BHB e.V, Unions-Bräu München), Münchens Tourismuschef Dr. Gabriele Weishäupl, Hofbräukeller und Wiesnwirte Margot und Günther Steinberg, Maria und Lorenz Stiftl (Spöckmeier Wirt und Stiftl Zelt auf dem Oktoberfest)

Georg Fahrenschon, Finanzminister im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, hatte zuvor mit drei Schlägen das erste Fass des Maibocks mit einem Alkoholgehalt von 7,2 Volumenprozent angezapft.

In seiner kurzen Ansprache zeigte er Weisheit, als er bemerkte „sie wissen ja, die Summe aller Grußworte schädigt die deutsche Volkswirtschaft mehr als Schwarzarbeit........ Die Einschätzung eines Kabarettisten kann zurzeit mehr weiterhelfen als die von Analysten und Wirtschaftsweisen.

Ausserdem stand an dem Abend noch die Verleihung des "Großer Hofbräu Humpen" 2009 an, der an Fred Schumacher für eine jahrelange Zusammenarbeit ging. Schumacher hat in Amerika den Vertrieb für Hofbräu aufgebaut mit der "Hofbräuhaus of America LLC (HBA), über die heute 30.000 hl in 27 US-Bundesstaaten abgesetzt werden.

Erstmals hatte CSU-Chef Huber im Vorjahr den vom Nockherberg geschassten Kabarettisten Django Asül als Redner zum Maibockanstich eingeladen.

Nach dem Erfolg des Vorjahres hat sich 2009 der Bayerische Rundfunk entschlossen, den Maibock-Anstich aufzuzeichnen.

Er wird am 30. April und 1. Mai ausgestrahlt. "Auf geht's zum Maibockanstich - Django Asül schenkt den Politikern kräftig ein!" am 30.04.2009 um 21.45-22.30 Uhr (Moderation: Uschi Dämmrich von Luttitz).

Der Ursprung dieser Biersorte liegt in der ehemaligen Hansestadt Einbeck in Niedersachsen. Mit der Vergabe des Stadtrechtes 1240 durch die Söhne Heinrich des Löwens war auch ein Braurecht für die Bürger verbunden. Das dort im Mittelalter gebraute obergärige Bier galt als Luxusware und wurde über weite Strecken, unter anderem bis nach Italien, exportiert. Um die dafür nötige Haltbarkeit zu erreichen, braute man es mit einer ungewöhnlich hohen Stammwürze. Das Resultat war ein schweres, alkoholreiches Bier.

Auch der herzögliche Hof der Wittelsbacher in München ließ sich seit 1555 aus Einbeck beliefern, bis man 1573 das erste bayerische Hofbräuhaus zunächst auf der Landshuter Burg Trausnitz gründet und 1589 nach München verlegt, um selbst Bier zu brauen.

1614 wurde der Braumeister Elias Pichler von Einbeck an das Hofbräuhaus abgeworben, der fortan sein Ainpöckisch Bier in München braute.

In der Münchner Mundart wurde daraus im Lauf der Zeit die Bezeichnung Bockbier. Das Wort Starkbier ist wesentlich jünger, es kam erst im 20. Jahrhundert auf. Als Maibock werden Bockbiere bezeichnet, die meist in der Zeit von April bis Juni verkauft werden. Der Maibock ist ein untergäriges Starkbier mit über 6 Vol.-% Alkohol. Der Maibock im Hofbräuhaus hat 7,2 Vol.-% Alkoholgehalt.


2009: Fotogalerie Maibock Anstich mit Django Asül, Teil 1, 2, 3, 4, (©Fotos: Ingrid Grossmann, Martin Schmitz)

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