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Spargelzeit - Das Special 2026. Symbolisches Spargelstechen zum Saisonauftakt auf dem Viktualienmarkt am 01.04.2026Bei strahlendem Frühlingswetter und vor der traditionsreichen Kulisse des Wirtshauses „Der Pschorr“ wurde am 1.April 2026 auf dem Münchner Viktualienmarkt die bayerische Spargelsaison 2026 offiziell eröffnet.
Unter den Augen zahlreicher Gäste und begleitet von zünftiger Blasmusik vollzogen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, die Verbandsvorsitzende Claudia Westner sowie die Spargelkönigin Franziska I. am Vormittag den symbolischen ersten Schnitt an einem eigens errichteten Bifang.
Ein Fest der Regionalität und des Genusses Für Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ist der Spargelanstich im Herzen der Landeshauptstadt ein fester Termin im Kalender, der weit über die reine Kulinarik hinausgeht. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für die Versorgungssicherheit und die Ernährungssouveränität in Europa.
Sie rief die Verbraucher dazu auf, beim Einkauf bewusst auf die Herkunft zu achten. Ein Griff zum bayerischen Spargel sei eine Entscheidung für Frische, Transparenz und kurze Transportwege und damit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt regionaler Betriebe. Schrobenhausener Spargel: Ein „Geschenk der Natur“ Peter Strobl, Geschäftsführer des Spargelerzeugerverbandes Südbayern, gab tiefe Einblicke in die Besonderheiten des Schrobenhausener Spargels, der bereits seit 1856 sogar die königliche Küche in München belieferte. Das Geheimnis des besonderen Geschmacks liege in den charakteristischen Flugsandböden der Region. Diese leichten Böden mit Anteilen von Schluff und Lehm verleihen den Stangen ihre sprichwörtliche Zartheit. Seit 2010 ist der „Schrobenhausener Spargel“ als geschützte geografische Angabe eingetragen, was seine Einzigartigkeit unterstreicht. „Auf die Herkunft kommt es an“, so Strobl, der zudem betonte, dass die Saison traditionell am Johannistag, dem 24. Juni, endet. Ehrenamt und Leidenschaft Claudia Westner, Vorsitzende des Spargelerzeugerverbandes, begrüßte eine illustre Gästeschar aus Politik und Gesellschaft, darunter auch den Ehrenvorsitzenden und „Spargelpapst“ Josef Plöckl. Ein besonderes Lob galt der amtierenden 48. Schrobenhausener Spargelkönigin Franziska I.. Ihr Amt, das sie heute mit dem symbolischen Anstich ein letztes Mal in großem Rahmen repräsentierte, ist mit enormem Einsatz verbunden. Ministerin Kaniber hob hervor, dass die bayerischen Produkthoheiten kompetente Botschafterinnen sind, die teils bis zu 400 Termine im Jahr absolvieren, um für die Qualität heimischer Erzeugnisse zu werben.
Franziska I. selbst wünschte allen Landwirten eine gute und vor allem unfallfreie Ernte. Sie freue sich, dass nach den anfänglich kühlen Temperaturen nun die Sonne den Startschuss für eine hoffentlich ertragreiche Saison gegeben habe.
Kultur und Gastronomie Hand in Hand Auch der kulturelle Genuss kam nicht zu kurz. Jürgen Kirner, bekannt aus den „Brettl-Spitzen“, bekannte sich als leidenschaftlicher Spargelliebhaber, der sich während der Saison fast ausschließlich von seinem Lieblingsgemüse ernährt. Er unterstrich die Bedeutung der bayerischen Wirtshauskultur für den Erhalt solcher Traditionen. Dem schloss sich auch Ministerin Kaniber an: Landwirtschaft und Gastronomie seien „Herz und Seele“ Bayerns und müssten gerade in herausfordernden Zeiten zusammenhalten. Einladung nach Schrobenhausen Wer tiefer in die Welt des „königlichen Gemüses“ eintauchen möchte, hat dazu am 25. April beim großen Spargelfest in Schrobenhausen Gelegenheit, zu dem auch BR-Moderator Florian Kienast erwartet wird. Bis zum 24. Juni heißt es nun für alle Feinschmecker: Genießen, solange die Saison währt. „Die kühleren Temperaturen in der vergangenen Woche haben zwar das Wachstum etwas gebremst, wirken sich aber auch positiv auf die Entwicklung der Pflanzen aus“, erklärt Claudia Westner, Vorsitzende des Spargelerzeugerverbands Südbayern e. V. und Mitglied im Arbeitskreis Sonderkulturen im Bayerischen Bauernverband. „Der Spargel wächst jetzt gleichmäßiger und erste Ernten zeigen bereits ein gutes Qualitätsniveau zum Saisonstart.“ Frischer bayerischer Spargel ist damit bereits verfügbar. In den bayerischen Anbaugebieten sind die Voraussetzungen heuer gut. Die Bestände sind gepflegt, die Böden ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, und die Kulturen zeigen ein stabiles Entwicklungsbild. Mit mehr Sonneneinstrahlung und zunehmender Wärme wird das Wachstum weiter Fahrt aufnehmen und die Ernte sich in den kommenden Wochen deutlich ausweiten. Bayerischer Spargel steht für Frische, Qualität und Regionalität. Auf rund 3.700 Hektar angebaut, gelangt er über kurze Wege direkt vom Feld zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das stärkt die heimische Landwirtschaft und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Der Bayerische Spargel, das erste heimische Gemüse aus dem Freiland, symbolisiert den lang ersehnten Frühling und wird von Spargelliebhabern jedes Jahr mit Spannung erwartet. Die Erwartungen für die bevorstehende Saison könnten nicht höher sein. Die die Verbraucher sollten zu heimischem Spargel greifen ob in der Direktvermarktung ab Hof, beim Verkaufsstand, auf Wochenmärkten oder im Einzelhandel. Die Hofläden der meisten Spargelerzeuger so vorhanden haben zu diesem Termin bereits geöffnet. Der Direktvertrieb hilft den Bauern, da hier die ganze Handelskette wegfällt, die Bauern den Spargel günstig anbieten können. Viele Betriebe bieten auch einen Lieferservice an. Endlich ist nun landesweit wieder heimischer Spargel auf dem Markt. Bis Johanni (24. Juni) gibt es das begehrte Edelgemüse nun erntefrisch aus regionalem Anbau und kommt damit täglich frisch auf den Tisch. Den Anstich besuchten neben Michaela Kaniber (Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus), Matthias Stadler (Stadtrat der Stadt München als Vertreter des Oberbürgermeisters), sowie Landräte und Bürgermeister aus den Anbauregionen Neuburg-Schrobenhausen, Aichach-Friedberg und Pfaffenhofen an der Ilm, die Fränkische Weinkönigin Angelina Seiler und die Bayerische Kartoffelkönigin Elena Heckl, Michael Koppold (Fußballmanager) sowie Vertreter der Markthallen München und des Bayerischen Bauernverbands.
Saisonstart für das „Weiße Gold“: Die Termine der Schrobenhausener Spargelsaison 2026 (mehr)
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- Lenbachmuseum in Schrobenhausen. Franz von Lenbach Geburtshaus (von 1823) mit Museum (mehr) - Schrobenhausen im Internet (www.schrobenhausen.de) - Tagesausflug ins Spargelland (mehr) - Der Spargel-Wanderweg (mehr) ![]() Linktipps: www.spargel.de (Website des des Spargelerzeugerverbandes Südbayern e.V., viele Infos, Rezepte, Bestellmöglichkeiten etc. ) Archiv: Nur 3 Wochen Ende März bis April: Hopfenspargel - ein besonderer Genuss (mehr)
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