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Oktoberfest-Plakatwettbewerb 2026 - Ein Farbenrausch für die Wiesn 2026: Tradition trifft auf modernen ZeitgeistWirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Dr. Christian Scharpf präsentierte am 06.02.2026 in der Grütznerstube des Münchner Rathauses das offizielle Plakatmotiv für das Oktoberfest 2026 und läutete damit die Vorfreude auf das nächste große Volksfest ein.
Für Scharpf war es eine besondere Premiere, da er dieses Amt erst vor Kurzem übernommen hat. In seiner Eröffnungsrede betonte er gut gelaunt, dass nach der Wiesn immer auch vor der Wiesn sei und man bereits Anfang Februar mit der Plakatvorstellung ein ganz wichtiges Signal für die kommende Saison setze. Der Sieger: Florian Huber und die Beharrlichkeit eines Wiesn-Fans Der Weg zum diesjährigen Siegermotiv war von einer beeindruckenden Beteiligung geprägt. Aus insgesamt 129 eingereichten Entwürfen kristallisierte sich ein klarer Favorit heraus: Florian Huber aus Kranzberg.
Der Jahrgang 1968 ist als selbstständiger Grafiker und Illustrator tätig und beschreibt sich selbst als leidenschaftlichen Wiesn-Gänger. Sein Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Ausdauer: Tatsächlich war Huber kein Unbekannter im Wettbewerb; bereits im Jahr 2021 konnte er sich über einen hervorragenden dritten Platz freuen. In diesem Jahr schaffte er es nun ganz nach oben aufs Treppchen. Sein Siegerentwurf besticht durch kräftige Farben und ein modernes Design, das laut Jury an den Stil von Lyonel Feininger erinnert. Scharpf bezeichnete das Plakat als einen echten „Hingucker“, der eine enorme Dynamik ausstrahle und traditionelle Symbole wie die Frauenkirche, das Riesenrad und Maßkrüge emotional und ansprechend integriere. Für diesen ersten Platz erhält Huber ein Preisgeld von 2.500 Euro sowie ein Lizenzhonorar von 5.000 Euro. Online: grafik-studio-huber.de Platz 2: Ein Stadtrat mit handwerklichen Wurzeln Für eine faustdicke Überraschung sorgte der zweite Platz, der an den Münchner Stadtrat und Liedermacher Karl-Roland Hefter ging. Scharpf gestand amüsiert, dass ihm Hefters musikalisches Talent zwar wohlbekannt war, dessen professionelle Wurzeln jedoch eine neue Erkenntnis darstellten: Hefter absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Schildermaler, bevor er Grafik-Design studierte.
Diese handwerkliche Präzision spiegelt sich in seinem Entwurf wider, der einen historisierenden Ansatz verfolgt. Im Mittelpunkt stehen die prächtigen Brauereipferde ein Motiv, das laut Scharpf schon sehr lange nicht mehr auf einem offiziellen Plakat zu sehen war. Die Jury lobte die frische Perspektive und die kraftvolle Rahmung durch Hopfendolden, die Hefters tiefe Verbundenheit zur Wiesn als „Stück dahoam“ unterstreicht. Platz 3: Junges Design und ein mutiges Münchner Kindl Den dritten Platz sicherte sich mit Philipp Dauer ein Vertreter der jungen Generation. Der 2002 in Regensburg geborene Kommunikationsdesigner absolvierte die Designschule München und setzt sein Studium derzeit in Prag fort. Sein Entwurf im humorvollen Comic-Stil thematisiert den Moment, in dem die Besucher beim Anstich im „Dauerlauf“ auf das Gelände stürmen. Besonders viel Aufmerksamkeit erregte seine mutige Interpretation des Münchner Kindls mit leuchtend roten Haaren. Scharpf kommentierte dieses Detail mit einem Augenzwinkern und stellte klar, dass er persönlich an dieser modernen Farbwahl großen Gefallen finde. Die Jury würdigte den hohen künstlerischen Anspruch und die lebendige Darstellung der Vorfreude, die Dauers Entwurf ausstrahlt. Mit der Vorstellung dieser drei Motive ist der Startschuss für die visuelle Vermarktung der Wiesn 2026 gefallen. Das Design von Florian Huber wird nun weltweit auf Plakaten zu sehen sein und als offizielles Motiv den Sammler-Maßkrug sowie zahlreiche Souvenirs zieren. Auch im Online-Voting erfreute sich ihr Entwurf großer Beliebtheit und erreichte dort den dritten Platz. Zum Oktoberfest-Motivwettbewerb Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) hat den Motivwettbewerb, der seit 1952 veranstaltet wird, in Kooperation mit dem offiziellen Stadtportalmuenchen.de online ausgelobt. Die Jury für den Wettbewerb setzte sich in diesem Jahr zusammen aus sechs Fachpreisrichter*innen aus Werbung und Design, dem Referenten für Arbeit und Wirtschaft sowie fünf Sachpreisrichter*innen aus dem Stadtrat. Jeder, der einen Plakatentwurf zum Oktoberfest gemäß den technischen und inhaltlichen Vorgaben hochgeladen hatte, konnte teilnehmen. Darunter waren professionelle Designer*innen ebenso wie engagierte Autodidakt*innen. In diesem Jahr wurden 129 Entwürfe hochgeladen, von denen es 88 in das Publikumsvoting schafften. In der Online-Abstimmung wurden 37.970 Stimmen abgegeben. Die Top 30 Motive wurden dann der Jury vorgelegt ohne Informationen zu den Künstler*innen und dem Ergebnis des Votings. Der Motivwettbewerb wurde prominent auf allen Kanälen von muenchen.de und auf oktoberfest.de angekündigt und geteilt. Die Preisträger erhalten für den 1. Platz 2.500 Euro sowie 5.000 Euro Lizenzhonorar.
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