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Camel. World of Pleasure Tour 2004 - In 90 Tagen um die Welt.
Team Buktu Wochenbericht vom 13.05.2004 - Dubai - Brunei
















Fotos:
Camel / Team Buktu

Juliläum in Dubai

Wir öffnen die Augen, schwer gezeichnet von Julias gestrigem Geburtstagsgelage, zu dem von keinen wenigeren als den dubainesischen Scheichs persönlich geladen wurde. Das vollblütige Hupen eines japanischen Landcruisers, dessen ursprüngliche Farbe wir auf weiß tippen, lässt uns von unserem lethargischen Dasein hellwach aus den Hotelstühlen schießen.

Es geht los: Team BUKTU goes Wüstensand.

Nicht nur "Lady" von Mojo, auch das Tempo im Wüstenjeep wird von 0 auf 1001 aufgedreht. Eine hightechvollgepfropfte, flipperautomatengleiche Luxusstadt zieht an uns vorbei, die schon nach wenigen Kilometern ein komplett anderes Gesicht tragen soll. "Did you fasten your seatbelt?", fragt uns der pakistanische Steuermann schmunzelnd. Verwundert über diese Frage, die wir in arabischen Gefilden weder jemals gehört, noch in die Tat umgesetzt gesehen haben, nicken wir sicher mit unseren deutschen, vorsorgetreffenden Häuptern.

Während wir uns gerade noch über die große Elastizität der Gurte wundern, drückt der Grinsepakistani ordentlich auf die Tube. JIIIIIEEEHA!!! Putung, putung, putung!!! Wie Pingpongbälle im koreanischen Doppel-Finale ticken wir durch unseren Geländewagen, umgeben von halsbrecherischsten Dünenweiten. Animiert von unserem Mein-Herz-rutscht-in-mein-Hoeschen-aber-irgendwie-doch-geil-Gequietsche nimmt unser Colt Sievers unter den Pakistani-Stuntmen auch den letzten steilen Dünenabhang in aller Gelassenheit mit ins Safari-Programm. Das Gefühl, sich in einem Kirmes-Skipper mit eingebauten Schleudersitzen zu befinden, wurde dem unseren zum Täuschen ähnlich.

Angekommen im Wüstencamp, überraschten uns Wüstenbuggies, Henna-Pinsel, Kamele und, ganz wichtig für Buktussies mit sechs Mägen, ein prächtiges arabisches Barbecue-Buffet. Gestärkt und getränkt erfahren wir von unserem Veranstalter Atif, dass wir heute die einzigen Overnight-Touristen sind.

Neben reizüberflutenden Shopping-Mall-Business-bunt-bunt-schneller-mehr-mehr-mehr-Eindrücken erwartet uns die absolute Stille, jenseits von aller Zivilisation, bewacht vom uns tief in die Augen blickenden Wüstenvollmond. Nach einem actionreichen Wüstendünenrunter-hüpfen, -rollen, -fallen und -knallen lassen wir uns von unserem Beschützer Atif mit warmem, feinem Wüstensand bedecken. Ann räkelt ihre Arme in den Himmel. "I`m touching the stars!", ruft sie begeistert. Julia blickt in den klaren Sternenhimmel. Was sie jedoch sieht, gleicht einem Wunder. "Vier, sechs, acht bunte, sich bewegende Sterne!" "Ach so, du redest von den Flugzeugen über Dubai", desillusioniert sie Atif. Diesmal bemerken wir mit gesundem Abstand und einem gemütlichen Lächeln, wie turbulent es im anderen Dubai zugeht.

Liebe Scheichis, kein Luxus dieser Welt kann das tiefe Gefühl der unendlichen Freiheit ersetzen! Keep the Wüste burning!

Eure BUKTUS

 

Welcome to Brunei

„Welcome to Brunei", lächelt uns die Stewardess der Thai Airways entgegen und entlässt uns mit einer lilafarbenen Orchidee in unsere neue Zehn-Tage-Heimat Brunei. Die Flughafentür öffnet sich und wir atmen wunderbare Gewächshaus-wir-sind-jetzt-ganz-weit-weg-von-zu-Hause-Luft. Da wir weder eine Vorstellung von Brunei noch ein Hotel gebucht haben, setzen wir uns und lassen erst mal ein paar Minuten lang alles auf uns zukommen.

Schnell bemerken wir, dass die Bruneisen den Anblick von Europäern nicht zu ihren täglichen Übungen zählen. Eine halbe Zigarettenlänge später ist das Team Buktu die Sehenswürdigkeit überhaupt - wir sind goldene Moschee, goldenes Kalb und Nationalpark in einem. Auf uns zeigen Finger und Fotoapparate und wir fangen ungewöhnlich viele, freundliche Lächeln auf. Auch unser Lächeln erreicht die Maximalbreite, als wir zum ersten Mal bemerken, dass wir in der freundlichsten Zwergenstadt der Welt gelandet sind.

Die Menschen mit dem großen Lächeln in den Gesichtern sind nämlich allesamt (wie auch die Schrift hier) klitzeklitzeklein. Und freundlich wie sie sind, wird auch gleich ein Taxi für uns bestellt. Das Taxifahrerlein sehen wir erst, als es hinter dem Auto hervorkommt. Da unsere Rucksäcke das Dreifache an Körpergewicht und Größe des Fahrerleins bedeuten würden, tragen wir unsere Rucksäcke selbst zum Kofferraum und los geht’s im Linksverkehr Richtung Gulliverland. Silke verliebt sich sofort in die bizarre Kulisse dieser Fahrt. Unser Fahrer ist mindestens 217 Jahre alt und hat etwa seit seinem 100. Geburtstag nicht mehr in seinem Taxi aufgeräumt. Auf der Rückbank liegen Geodreiecke, Heckenschere, ein chinesischer Kalender von 1986 und die von der Sonne ausgegerbten Badeshorts, in der er vermutlich das Barbecue zu seinem 150. gegeben hat.

Die Tasten des Taxameters wurden im Laufe der Jahrzehnte von schwarz auf weiß gedrückt und wahrscheinlich öfters betätigt als die Lichtschalter seiner bruneisischen Villa. Auch wenn er noch nie so richtig über das Lenkrad schauen konnte, sieht er nun schon lange überhaupt nichts mehr, lenkt die Strecken jedoch aus Gewohnheit sicher wie ein Sofakissen. Radio brauchen wir nicht, denn der blumige Monolog in fantastischer Zwergensprache gemixt mit bizarren Handbewegungen ist Unterhaltung genug. Gerade entdecken wir die Fotos seiner Frau hinter den von Gummibändern gehaltenen und in Frischhaltefolie gehüllten Sonnenklappen, als wir vor der Jugendherberge anhalten. Noch einmal entblößt der Taxifahrer mit einem Lächeln seinen letzten Zahn und fährt gen Sonne von dannen.

Brunei - wir kommen. Wir wollen von euren Tellerchen essen und in euren Bettchen schlafen.

Bevor wir auf den Markt gehen, gibt’s noch eine Anti-Jetlag-Dusche und als Julia sich einen Handtuchturban machen möchte, reicht das Handtuch gerade mal von Ohr zu Ohr.

Ein netter Bruneise, der aussieht wie ein Zuhälter aus den 70er Jahren, erklärt uns den Weg zum Markt, auf dem es laut Reiseführer Zauberamulette geben soll. Feuchte Tropenluft pus-tet uns zum Flüsschen, an dem wir auch schon die ersten Marktstände entdecken können. Obwohl es schon später Nachmittag ist, fühlen wir uns wie an einem frischen Morgen, an dem der Monsun den Palmen gerade den Kopf gewaschen hat. Ob es an den vielen Vitaminen oder der unglaublichen Freundlichkeit der Bruneisen liegt? Die Buktus fallen auf wie fliegende Blinketoaster und alle freuen sich, uns zu sehen. Von allen Seiten werden wir angelächelt, gegrüßt und angewunken. Wenn wir zurückwinken, wird vor Freude einmal um den Marktstand gekichert.

Vorbei an getrockneten Fischen, Glitzerschalen und Dschungelbananen-Bergen entdecken wir endlich den Zauberamulettstand unseres Vertrauens. Entgegen unserer Erwartungen bedient uns hier kein Flaschengeist, sondern nur eine bezaubernde Bruneisin, die uns mit einem freundlichen "Can I help you, sisters?" begrüßt. Natürlich kann sie uns helfen, schließlich wollen die Buktus wissen, was sich hinter den Zauberamuletten verbirgt.

Kann man mit ihrer Hilfe vielleicht Weltreisen auf Ewigkeit ausdehnen oder Weltfrieden hexen? Leider verstehen wir keines der zarten Wörter unserer Sister, sie deutet nur immer wieder auf den kleinen Fluss hinter uns und macht mal ein liebes und mal ein sehr angespanntes Gesicht. Da der Sultan von Brunei der 29. Nachkomme des berühmten Piraten Bolkiah ist, tippen wir auf einen guten Piratenzauber, der den Menschen kein Holzbein, dafür aber eine ganze Menge Glück bringen kann.

"Palast in Sicht" sagt sich das Team Buktu und verabschiedet sich in Richtung Hotel, schließlich wollen wir den Brief an den Sultan schreiben, wäre doch nett, wenn die Buktus einem der reichsten Männer dieser schönen Erde einen Besuch abstatten dürften.

Und wer weiß, vielleicht hat uns die Hitze bis dahin auch schon landestypisch kleingeschrumpft......

.. Keep the love burning, Eure Buktus

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Am 23.07.2004 geht es wieder zurück nach Frankfurt...




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