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Ein Baum für den Münchner Christkindlmarkt:
der City Christbaum 2004 kommt aus dem Bayerischen Wald
Am 15.11.2004 wurde die 25 m hohe Tanne aus dem Bayerischen Wald aufgestellt (Foto: Martin Schmitz)
Am 15.11.2004 wurde die 25 m hohe Tanne aus dem Bayerischen Wald aufgestellt
2.500 Kerzen schmücken die Zweige für die ganze Familie (Foto: Martin Schmitz)
2.500 Kerzen schmücken die Zweige
2.500 Kerzen schmücken die Zweige (Foto: Martin Schmitz)

Christian Binder, Referent für Kultur- und Tourismus des Landkreises Freyung-Grafenau, hatte ihn ausgesucht (Foto: Martin Schmitz)
Christian Binder, Referent für Kultur- und Tourismus des Landkreises Freyung-Grafenau, hatte ihn ausgesucht

Alle Fotos: Martin Schmitz 2004

Der Bayerische Wald steht voller Bäume. Nach landläufiger Meinung dürfte es eine leicht Übung sein, ein respektables Exemplar von Tanne oder Fichte zu finden, das Münchens Christbaum sein könnte. Christian Binder, Referent für Kultur- und Tourismus des Landkreises Freyung-Grafenau, der persönlich mit seinen Mitarbeitern auf die Suche nach dem Baum für die Landeshauptstadt ging, musste leider erfahren, wie schwierig sich das Unternehmen gestaltete.

Denn groß sollte der Baum schon sein – in den dichten Wäldern stehen aber hauptsächlich kleinere Nadelbäume. Nahe eines Weges, der einen unkomplizierten Abtransport gewährleistet. Die schönsten Gewächse waren kaum für Fußgänger erreichbar. 

Doch dann sah Binder in der Gemeinde Mauth auf dem Grundstück der Holzhauerfamilie Hackl seinen Solitär stehen: eine Fichte, an einem Bachrand, rank und schlank, von rund 30 Metern Höhe. 

Am Samstag, 13. November, wurde der sieben Tonnen schwere Nadelbaum geschlagen und, damit der Transport über die Straßen nach München erst genehmigungsfähig wurde, auf 25 m Länge verkürzt. Auch die Äste mussten einzeln an den Stamm herangebunden werden, als Straßentransport darf der weit ausladende Tanne nämlich nur gerade einmal 3,4 m breit und maximal 4,40 m hoch sein.

Eine Zitterpartie, denn bei Frost und Schnee brechen die Äste schnell. Verladen auf einem Betontransporter verbrachte die rund 150-jährige Fichte das Wochenende im Hof der Baufirma Bachl, die die Kranarbeiten im Bayerischen Wald und den Transport nach München übernahm und finanzierte.

Schon in der Früh ab 6 Uhr am Montag, 15. November, stellte die Städtische Berufsfeuerwehr die Gabe aus dem Bayerischen Wald auf dem Marienplatz auf. Dank der Hilfe des Städtischen Baureferats- Straßenbeleuchtung wird der Baum anschliessend mit rund 2.500 Kerzen zum Christbaum geschmückt.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Münchner Christkindlmarkts am Freitag, 26. November, 17.00 Uhr, durch Oberbürgermeister Christian Ude wird die Fichte aus dem Landkreis Freyung-Grafenau vom dortigen Landrat offiziell als Christbaum der Münchner Bevölkerung übergeben.

Einen guten Monat lang wird der „Waldler-Baum“ als Wahrzeichen des Münchner Christkindlmarkts fungieren, bis er seinen Lichterschmuck nach Dreikönig wieder abgenommen bekommt und von der Städtischen Berufsfeuerwehr abgebaut wird. 

Seit über 20 Jahren kommt die Landeshauptstadt München in den Genuss einer Weihnachtsbaumspende. 1980 begann die Waldmünchner aus dem Bayerischen Wald den Reigen der Spender. Die Warteliste für Gemeinden, die der Isarmetropole einen Christbaum zur Verfügung stellen wollen, ist lang.

Die Spender lassen auf eigene Kosten einen Baum schlagen, der aus Planungs-, Forstwirtschafts- oder Sicherheitsgründen ausgewählt wird. Auch den Transport nach München organisiert die Spendergemeinde. Der Baum wird der Stadt München kostenlos überlassen.

Als Dankeschön für die grüne Spende dürfen die Ortschaften aus dem In- und Ausland (Österreich, Italien) sich als touristische Destination im Prunkhof des Rathauses präsentieren und Glühwein ausschenken.

- Wir habe für Sie Fotos vom Aufstellen, Fotos Teil 1, Teil 2

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Christkindlmarkt am Marienplatz
26.11.-24.12.2004

Marienplatz
Die Verkaufszeiten
Mo – Fr 10.00 – 20.30 Uhr
Sa 09.00 – 20.30 Uhr
So 10.00 – 19.30 Uhr
Hl. Abend 10.00 – 14.00 Uhr

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