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Wies'n Geschichte:
von Bierbuden zu Bierburgen



©Foto: Ingrid Grossmann privat
In kleinen Buden, deren Zahl rasch stieg, konnten sich die Besucher mit Bier versorgen. Zunächst unter freiem Himmel, wie Gemälde und Zeichnungen aus den ersten Jahren des Festes zeigen, statt Zelten gab es einfach gezimemrte Brettebuden.

Ab etwa 1820 gab es auch Buden mit Sitzplätzen im Inneren. 1824 wurde erstmals die Anzahl der Wirte regelemtiert: 18 Bierwirte aus München waren zugelassen, plus vier Wirte aus dem Landgerichts München auf der angrenzenden Sendlinger Höhe, die seinerzeit u.a. das besonders beliebte Tölzer Bier ausschenkten, welches auf Isarflößen in die Stadt gelangte.

Al erster Betrieb hatte denn auch einer der Wirte auf der Sendlinger Höhe die Idee, Volksbelustigungne anzubietet. Anton Gruber betrieb dazu mehrere Schaukeln, um 1818 sind Abbildungen von einer Kegelbahn bei Gruber bekannt und um 1820 liest man von einem von jungen Leuten mittels eines Treibrades angetriebenen hölzernen "Pferdekaroussel" bei seiner Bierbude.

Mit der Zeit wurden die Buden immer schöner und auch größer, meist waren sie im alpenländischen Stil ausgeführt, 1872 waren so z.B. 20 Wirtsbuden kreisförmig im Wirtsbudenring angeordnet zu sehen, die etwa gleich groß in der Regel nur einen kleinen Gastraum von 50-60 qm Größe hatten und vor allem aus einer Küche mit Herd plus Schänke bestanden.

Die ersten großen Bierburgen wurden ab 1896 von unternehmungslustigen Wirten in Zusammenarbeit mit den Brauereien aufgestellt. Archtekt Gabriel von Sedl entwarf seinerzeit die innovative Schottenhamel Festhalle mit Platz für rund 1.500 Gäste, die ihrer Größe wegen nicht im Wirtsbudenring, sondern außerhalb derselben aufgebaut werden mußte. Schottenhamel hatte 1872 das stärkere "Märzenbier" auf der Wiesn eingeführt, das inzwischen das klassiche Oktoberfestbier ist.

Der wohl erste Selbstdarsteller der Wiesn, "Krokodilwirt" Lang aus Nürnberg, errichtete 1898 auf dem Oktoberfest die "1 Bayerische Riesenhalle" für 6.000 Personen. Lang übrigens steckt hinter dem "Ein Prosit der Gemütlichkeit. 1-2-3- g'suffa". Dieser Trinkspruch findet sich erstmals bei ihm in einem Liedheft, von dem er zur Wiesn 1898 gleich 50.000 Exemplare verteilen ließ.

Seit 1909 waren alle sechs Parzellen im Ring hinter der Königzelt mit den großen Festhallen der Münchner Brauereien bebaut, die nach und nach die alleinigen Lieferanten des Oktoberfestes geworden waren..

Im letzten Friedesnjahr vor dem 1. Weltkrieg bot dann das Riesenzelt der Bräurosl bis heute unerreichte 12.000 Sitzplätze, Kennzeichen war ein hoher Turm, der beim heutigen Bräurosl zur Jubiläumswiesn 2010 möglicherweise einen Nachfolger haben wird. Knapp unter 10.000 Plätze hat heutzutage das größte Wiesnzelt

1930 wurde die Festplatzanordnung neugestaltet, Wirtsbuden- und Schaustellerstraße geschaffen und in den Jahren danach auch die unterirdische Infrastruktur (Wasser, Strom) gelegt, die bis heute den Platz bestimmt.

Bis heute konnten übrigens die Münchner Brauereien ihr Monopol für den Bierausschank auf dem Oktoberfest bewahren.

Bald wurden auch zünftige Brotzeiten und deftige Münchner Schmankerl feilgeboten und so entstand die Wirtsbudenstraße, die für Leib und Seele bis heute alles bietet, was der Besucher zum Oktoberfest-Glück braucht.

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