Der Papst in München
Benedikt Besuch mit Papstmesse in München Riem am 10.09.2006



Papst Benedikt XVI in München (Foto: Nathalie Tandler)
Papst Benedikt XVI in München
Fähnchen werden verteilt (Foto: Martin Schmitz)

©Foto: Nathalie Tandler

Sonntag, 10. September 2006

Am Sonntag, 10. September 2006, trifft Benedikt XVI. um 9.30 Uhr auf dem Freigelände der Neuen Messe München ein. Im Papamobil wird er durch die Reihen der Gläubigen fahren und mit ihnen um 10.00 Uhr die Eucharistie feiern. Kardinal Wetter wird ihn zu Beginn des Gottesdienstes begrüßen.

Nach dem feierlichen Papstgottesdienst auf dem Freigelände der Neuen Messe in München haben die Verantwortlichen eine positive Bilanz gezogen. Die Sprecher des Erzbischöflichen Ordinariates sowie von Polizei, Rettungskräften und Verkehrsbetrieben erklärten auf einer Pressekonferenz, die 250 000 Teilnehmer hätten die Eucharistiefeier „friedlich und freundlich“ mitgefeiert.

Etwa 150.000 Teilnehmer kammen aus dem Erzbistum, ca. 40.000 aus dem Bistum Augsburg.

Aus weiteren deutschen Bistümern reisen jeweils mehrere Tausend Menschen an. Allein aus Franken kommen mehr als zehntausend Pilger in mehreren Sonderzügen. Aus Österreich kamen ca. 3000 Pilger. Insgesamt waren aus 12 europäischen Ländern Zugangskarten bestellt worden. Die Pilger kamen in mehr als 3000 Bussen, mit Sonderzügen und aus dem Großraum München mit S- und U-Bahnen.

Das anfangs befürchtete Verkehrschaos blieb aus, da sich viele Pilger wegen des schönen Wetters zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg zum Gottesdienst gemacht hatten.

Der Papst habe sich im Gespräch mit dem gastgebenden Münchner Erzbischof, Kardinal Friedrich Wetter, tief beeindruckt von diesem „schönen und würdigen Gottesdienst“ gezeigt, sagte der Pressesprecher des Erzbischöflichen Ordinariates, Winfried Röhmel. Auch alle Bischöfe und Kardinäle hätten ihm zu dieser Eucharistiefeier gratuliert. Vor seiner Abfahrt in die Münchner Innenstadt habe sich der Papst persönlich bei den Führungskräften der Polizei und der Hilfsdienste für ihre Arbeit bedankt.

Erleichterung und Zufriedenheit über den festlichen und ungestörten Ablauf des Gottesdienstes äußerte der Koordinator des Erzbistums München und Freising für den Gottesdienst, Pfarrer Siegfried Kneißl: Seit Januar seien die Planungen mit einem großen Aufwand betrieben worden. „Aber der Aufwand hat sich gelohnt“, resümierte Kneißl.

Insgesamt waren am Samstag und am Sonntag 5000 Polizisten in ganz München im Einsatz, davon allein 1500 Ordnungskräfte auf dem Gelände des Papstgottesdienstes. Ausdrückliches Lob zollte der Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums, Wolfgang Wenger, den Gottesdienstteilnehmern, mit denen es „überhaupt keine Probleme“ gegeben habe. Bei diesem Einsatz habe eine ganz besondere Atmosphäre geherrscht, erklärte Wenger.

Auch die An- und Abreise verlief nach Auskunft der Deutschen Bahn und der Münchner Verkehrsbetriebe MVG reibungslos.

Klaus-Dieter Josel, Konzern-bevollmächtigter der Deutschen Bahn für Süddeutschland, sagte, insgesamt seien mit den S-Bahnen seit 3.00 Uhr morgens rund 100 000 Pilger „sicher und pünktlich“ zur Papstmesse gebracht worden. Verspätungen oder Gedränge habe es nicht gegeben. Die Stimmung in den S-Bahn-Zügen beschrieb Josel als „vergnügt und in freudiger Erwartung des Gottesdienstes“.

Mit der U-Bahn der MVG waren nach deren Schätzungen etwa 50 000 Pilger angereist.

Wenig Arbeit hatten auch die Sanitäter während des Gottesdienstes. Sie hätten vor allem Menschen mit Kreislaufproblemen behandeln oder Blasen und wunde Fersen verarzten müssen, sagte der Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes, Benedikt Liefländer.

Auf den Zugangswegen zum Freigelände erhielt jeder Besucher eine Pilgertasche mit Liedheft, Erinnerungstuch, Gedenkbild und Regencape und ein Erfrischungsgetränk. Außerdem stellten die Stadtwerke München Zapfstellen für frisches Trinkwasser auf.

Papst Benedikt XVI in Riem (Foto: Ingrid Grossmann)
Papst Benedikt XVI in Riem (Foto: Ingrid Grossmann)

Einstimmung mit Angelus, Rosenkranz und Morgenlob

Das Gottesdienstgelände wurde für die Besucher bereits um 4.00 Uhr morgens geöffnet. Die Gläubigen wurden gebeten, sich frühzeitig auf den Weg zu machen. Von den der Neuen Messe München am nächsten gelegenen S-Bahnhöfen gibt es ausgeschilderte Fußwege von 30 bis 45 Minuten.

Ab 6.00 Uhr wurden die Anwesenden mit dem Gebet des Angelus, dem Rosenkranzgebet (Beginn 6.45 Uhr) und einem Morgenlob (Beginn 8.00 Uhr) auf den Gottesdienst eingestimmt. Um 9.30 Uhr traf der Heilige Vater auf dem Freigelände ein und fuhr mit dem Papa-Mobil durch die Reihen der Gläubigen .

Benediktglocke läutet Gottesdienst ein

Der Beginn des Gottesdienstes um 10.00 Uhr wird mit der Benediktglocke eingeläutet. Die Glocke ist ein Geschenk der Stadt Traunstein für den Papst, das dieser dem Traunsteiner Studienseminar St. Michael geschenkt hat. In seiner Jugendzeit hatte der Papst selbst das Studienseminar besucht und blieb ihm als Erzbischof und als Kurienkardinal verbunden.

Mit Papst Benedikt XVI. und Kardinal Wetter werden mehr als 60 Bischöfe und Kardinäle zur Eucharistiefeier auf die Altarinsel einziehen. Zehn Kardinäle, unter ihnen Kardinal Jean-Marie Lustiger aus Paris, Kardinal Frédréric Etsou aus Kinshasa, Republik Kongo, und Kardinal Stanislaw Dziwisz aus Krakau, und 50 weitere Bischöfe und Weihbischöfe werden mit dem Papst bei der Eucharistie konzelebrieren. Insgesamt kommen Bischöfe und Weihbischöfe aus 16 deutschen Diözesen und elf europäischen Ländern.

Zwei Bischöfe kommen aus Afrika, zwei aus Ecuador, dem südamerikanischen Partnerland der Erzdiözese München und Freising. Direkt mit dem Papst am Altar stehen Kardinal Wetter, der scheidende Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann und der Kölner Kardinal Joachim Meisner.

Bei der Liturgie wirken Frauen und Männer als Ministranten und Lektoren und bei der Gestaltung der Gabenprozession mit.

Erste große Predigt von Papst Benedikt XVI.

Zu Beginn des Gottesdienstes wird Kardinal Wetter den Papst begrüßen. Evangelium des Sonntags ist der Bericht des Evangelisten Markus über die Heilung eines Taubstummen (Mk 7,31-37), dem Jesus mit den Worten „effata“, das heißt „öffne dich“, die gelähmte Zunge löst. Papst Benedikt wird seine erste große Predigt bei seinem Besuch in Bayern halten.

In den Fürbitten wird für die Menschen, die sich in den Pfarreien des Erzbistums für andere engagieren, für Kinder und Jugendliche, für Alte und Kranke und für alle, die unter Krieg, Terror und Gewalt leiden, gebetet.

Gabenprozession verdeutlicht kirchliches Leben im Erzbistum

Bei der anschließenden Gabenprozession wurden die eucharistischen Gaben Brot und Wein zum Altar gebracht. Jugendliche, Frauen und Männer brachten weitere Gaben zum Altar, die das kirchliche Leben der Erzdiözese München und Freising verdeutlichen sollen. So überreichte eine Schülerin der 11. Jahrgangsstufe und eine Kunstlehrerin des von den Armen Schulschwestern geführten Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger in München eine in Mosaiktechnik gestaltete Darstellung des geheilten Taubstummen mit dem Titel „Effata“ als Zeichen für die Glaubensverkündigung zum Altar.

Die Nächstenliebe als Wesenmerkmal jeder christlichen Gemeinde symbolisierte ein Kerzenständer, der in einer Caritas-Werkstatt für Behinderte gefertigt wurde. Er wurde von einer Beschäftigten und einem Mitarbeiter zum Altar getragen.

Ein Seminarist aus dem Studienseminar St. Michael in Traunstein und junge Ordensfrauen aus Vietnam und Oberbayern brachten eine Berufungskerze, die anlässlich des im Erzbistum begangenen Jahres der Berufung zum Gebet um Priester- und Ordensberufe einlädt. Es symbolisiert gleichzeitig die lebendige und würdige Feier der Gottesdienste in den Gemeinden.

Die Gaben für die Notleidenden, die Kollekte für die bedrängten Christen im Nahen Osten, die am Sonntag, 3. September 2006, im Erzbistum stattfand, brachtenn die Referentin für caritative und soziale Aufgaben im Erzbischöflichen Ordinariat, Elke Hümmeler, und der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum, Professor Alois Baumgartner, zum Altar.

Diakone aus dem ganzen Erzbistum brachten Brot und Wein für die Feier der Eucharistie. Die Hostien in Kommunionschalen standen in großen Körben am Altar. Über 900 Kommunionhelfer mit je einem Ministranten als Begleitung teilten von Zelten aus, die als eucharistische Kapellen gestaltet sind, die Kommunion aus.

„Göttliche Fügung“ erspart Feuerwehr die Arbeit

Bei dem feierlichen Papstgottesdienst am Sonntag, 10. September 2006, in München lief alles reibungslos - bis auf eine kleine Panne mit den Hostien. Der Container, in dem die für die Eucharistiefeier vorgesehenen 150 000 Hostien aufbewahrt wurden, war mit einem Zahlenschloss versperrt.

Kurz vor Beginn der Messe habe der zuständige Diakon verzweifelt angerufen und erklärt, dass er das Schloss nicht öffnen könne, sagte der für die Organisation des Papstbesuches zuständige Pfarrer Siegfried Kneissl.

Die eilig alarmierte Feuerwehr rückte jedoch vergeblich mit ihrem Bolzenschneider an. Als sie das Gerät ansetzte, sprang das Schloss von selbst auf. „Vielleicht hat die göttliche Fügung die Zahlenkombination geöffnet“, scherzte Kneissl.

Chöre der Dommusik mit 300 Sängerinnen und Sängern

Die musikalische Gestaltung der Feier übernahm die Münchner Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Karl-Ludwig Nies. Über 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der verschiedenen Chöre der Dommusik (Domsingknaben, Mädchenkantorei, Junge Domkantorei und Capella Cathedralis) sangen Chorsätze von O. di Lasso, A. Scarletti, J.S. Bach, W. A. Mozart und anderen. Dazu spielten die Dombläser und Instrumentalsolisten mit Pauken, Carillon und Harfe. Zwischen den Chorsätzen sang die Gottesdienstgemeinde Lieder aus dem Gotteslob.

Angelus und traditionelle Sonntagsansprache

Am Ende des Gottesdienstes um 12.00 Uhr betete der Papst den Angelus, das an das Lukas-Evangelium von der Verkündigung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel angelehnte Gebet, „Engel des Herrn“ genannt, und hielt dabei auch seine traditionelle sonntägliche Ansprache halten. Mit dem großen „Te Deum“, dem Lied „Großer Gott wir loben dich“, wurde die Feier beendet.

Nach dem Gottesdienst Angebot an Speisen und Getränken

Nach dem Gottesdienst auf dem Freigelände boten auf öffentlichen Plätzen rund um den Eingang West der Neuen Messe München, zum Beispiel auf dem Willy-Brandt-Platz und auf dem Busparkplatz, mobile Verkaufsstände Getränke, heiße und kalte Speisen an. Auch die gastronomischen Betriebe der Riem Arcaden standen zu Ihrer Verfügung (mehr)

Damit konnten nach Auskunft von Pfarrer Siegfried Kneißl, Koordinator für den Gottesdienst im Erzbischöflichen Ordinariat in München, zwar nicht alle Besucher verköstigt werden.

Es sei aber ein gutes Angebot für alle, die nach dem Gottesdienst nicht sofort den Rückweg antreten möchten. Sie würden so dem großen Gedränge in den U-Bahnen und S-Bahnen nach Beendigung des Gottesdienstes entgehen.

- 10.09.2006 - Predigt des Heiligen Vaters in Riem (mehr)
- 10.09.2006 - Fotos Benedikt XVI auf dem Balkon, Teil 1, 2, 3 (Fotos: Nathalie Tandler)

Nächster offizieller Termin ist am Sonntagnachmittag die Fahrt im Papamobil zum Münchner Liebfrauendom, wo um 17.30 Uhr eine Vesper mit jungen Familien, Katecheten, Religionslehrern und Kommunionkindern begann.

Der Papst wurde am Hauptportal des Doms von Domprobst Weihbischof Engelbert Siebler und dem Domkapitel empfangen. Kardinal Wetter und Weihbischof Siebler geleiteten ihn zur Sakramentskapelle. Nach einem Gebet in der Chorkapelle vor dem Allerheiligsten und in der Krypta an den Gräbern von Kardinal Michael Faulhaber, der ihn 1951 zum Priester weihte, und von Kardinal Julius Döpfner, dessen unmittelbarer Nachfolger er als Erzbischof von München und Freising von 1977 bis 1982 war, begann die Vesper im Dom.

- 10.09.2006 - Ansprache des Heiligen Vaters anlässlich der Vesper im Münchner Liebfrauendom (mehr)

400 Blumensträuße zum Zeichen der Christusverehrung

Papst Benedikt XVI. wird sich mit einer Ansprache an die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen wenden. In den Fürbitten bringen die einzelnen Gruppen ihre Lebens- und Arbeitswelt zur Sprache und tragen ihre besonderen Anliegen vor. Zum Gesang des Magnificat wird es eine besondere Geste geben. Die im Dom anwesenden Kommunionkinder bringen kleine Blumensträuße und legen sie am Altar, dem Symbol für Christus, als Zeichen ihrer Verehrung nieder. Die Sträußchen werden in der Gärtnerei der Behinderteneinrichtung Franziskuswerk in Schönbrunn, Landkreis Dachau, gebunden.

Musikalisch wird die Vesper vom Domchor, der Capella Cathedralis und vom Domorchester unter Leitung von Karl-Ludwig Nies gestaltet. Die Vesper schließt mit dem „Salve Regina“, dem Gruß an die Gottesmutter Maria. Nach des Vesper fährt der Papst noch einmal mit dem Papa-Mobil durch die Augustinerstraße, Neuhauser Straße, Maffeistraße zurück zum Erzbischofshof. (ua)

  • 9.30 Uhr: Ankunft des Papstes zum Festgottesdienst auf dem Freigelände der Neuen Messe München
  • 10.00 Uhr: Beginn der Eucharistiefeier mit Predigt des Papstes, anschließend Angelus-Gebet. Die Zugangskarten zum Festgottesdienst auf dem Freigelände der Messe Riem sind bereits alle vergeben.
  • 17.30 Uhr: Vesper im Münchner Liebfrauendom für geladene Familien. Die Zugangskarten hierfür sind bereits alle vergeben.
  • Anschließend: Fahrt mit dem Papamobil durch die Münchner Innenstadt.

Realistische Chancen, auf Sichtweite in die Nähe des Papstes zu kommen haben wohl mehrere hunderttausend Gläubige, die am 10. September 2006 zur Eucharistiefeier mit Papst Benedikt XVI. auf dem Freigelände der Neuen Messe München erwartet werden.

TIPP für nach dem Papstbesuch: Die benachbarten Riem Arcaden werden am 10.09.2006 zum Papst-Besuch öffnen, was den Gastronomie Teil dieses großen Münchner Shopping-Centern in Messenähe betrifft. Ob Bayerisch, Pizza, Pasta, Sushi - das Angebot ist groß: die Gastronomen der Riem Arcaden bewirten alle Pilger zum Papst-Besuch. Viele Sitzmöglichkeiten und natürlich Toiletten gibt es hier auch. Mehr Infos hier (weiter)

Am Sonntag, 10. September, überträgt das ZDF von 9.45 bis 13.00 Uhr live die Eucharistiefeier mit dem Papst und das anschließende Angelus-Gebet vom Gelände der Neuen Messe München. Zu dem Gottesdienst werden über eine viertel Million Menschen erwartet, u.a.Ministerpräsident Stoiber und Frau Karin Stoiber.

Aus organisatorischen Gründen gab das Erzbistum München und Freising kostenlose Karten an alle Besucher des Gottesdiensts aus.

Die Heilige Messe am 10. September 2006 beginnt um 10 Uhr. Da keine Parkplätze für Privatfahrzeuge zur Verfügung stehen, werden die Besucher des Gottesdiensts gebeten, zur Anfahrt die öffentlichen Verkehrsmittel oder Reisebusse zu nutzen.

Wegen der Papstmesse am Sonntag um 10.00 Uhr auf dem Messegelände in Riem werden in den Kirchen Münchens zwischen 10.00 Uhr und 12.30 Uhr keine Gottesdienste gefeiert. In der Jesuitenkirche St. Michael beginnt um 7.30 Uhr eine Gemeinschaftsmesse, um 18 Uhr eine Messe mit Gemeindeliedern und um 21.00 Uhr eine Spätmesse gefeiert. In der Bürgersaalkirche wird am Sonntag keine Messe gefeiert. In St. Peter findet um 7.00 Uhr und um 18.30 Uhr eine Heilige Messe statt. In der Pfarrkirche Heilig Geist wird um 11.00 Uhr eine Messe ohne Predigt, um 18.00 Uhr eine Messe mit Predigt gelesen. Das Pfarr- und Konventamt fängt in St. Bonifaz um 9.00 Uhr an, um 19.00 Uhr wird eine Heilige Messe gefeiert. In der Theatinerkirche St. Kajetan findet eine Heilige Messe mit Predigt um 8.15 Uhr und um 13.00 Uhr  und um 18.30 eine Betsingmesse mit Predigt statt. In der Pfarrei St. Anna wird am Sonntag um 19 Uhr ein Hochamt mit Angelobung anlässlich des Hauptfestes der St. Anna-Bruderschaft gefeiert. In St. Ludwig wird um 9.00 Uhr eine Heilige Messe gefeiert, um 10 Uhr wird im Pfarrsaal  der Papstgottesdienst auf Großbildleinwand übertragen. In St. Paul findet am Sonntag keine Messe statt.

Donnerstag, 14. September 2006:

Flughafen München

Um 12.15 Uhr wird Papst Benedikt XVI. auf dem Münchner Flughafen von Ministerpräsident Stoiber und Frau Karin Stoiber sowie weiteren herausragenden Repräsentanten des Freistaates Bayern und der Kirche verabschiedet. Ministerpräsident Stoiber wird die Abschiedsworte sprechen und S.H. Papst Benedikt XVI erwidern. Anschließend spielen Musiker von Jugendblaskapellen des Bayerischen Blasmusikverbandes unter der Leitung des stellvertretenden Landesdirigenten Franz Kellerer zu Ehren des Papstes ein Ständchen. Es spielen Mitglieder der Stadtkapelle Hallstadt, des Schülerblasorchesters St. Ottilien und der Städtischen Jugendkapelle Friedberg. Ferner sind Jugendliche aus bayerischen Pfarreien anwesend. Anschließend wird der Papst um 12.45 Uhr mit einer Sondermaschine der Lufthansa nach Rom zurückfliegen.

Altötting freut sich auf den Papst (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Altötting freut sich auf den Papst
Sein Geburtsort Marktl a. Inn freut sich ebenfalls (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Sein Geburtsort Marktl a. Inn freut sich ebenfalls

©Fotos: Marikka-Laila Maisel

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