
Spargelkönigin Sabrina eröffnete am 16.04.2009 auf dem Viktualienmarkt die Spargelzeit mit einem symbolischen Anstich zusammen mit dem Münchner Kind Stefanie Krätz


©alle Fotos: Ingrid Grossmann (1), Martin Schmitz (2)
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Jetzt sprießt er endlich, und das sollte gefeiert werden: mit einem symbolischen Anstich eröffnet die 35. Schrobenhausener Spargelkönigin Johanna Schuster am 12. April 2010 zusammen mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner um 10 Uhr auf dem Münchner Viktualienmarkt offiziell die bayerische Spargelsaison.
Spargelanstich 2010 auf dem Münchner Viktualienmarkt am 12.04.2010 (mehr)
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Video: Spargelanstich auf dem Münchner Viktualienmarkt am 16.04.2009
Fotogalerie A: Spargel-Anstich am 16.04.2009 auf dem Viktualienmarkt 2009, Teil 1, 2, 3, 4, (Fotos: Martin Schmitz)
Fotogalerie B: Spargel-Anstich am 16.04.2009 auf dem Viktualienmarkt 2009, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 (Fotos: Ingrid Grossmann)
Fotogalerie A: Spargelmarkt Schrobenhausen am 09.05.2009, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, (Fotos: Martin Schmitz)
Fotogalerie B: Spargelmarkt Schrobenhausen am 09.05.2009, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, (Fotos: Ingrid Grossmann)
Geschätzt wird der Spargel nicht nur wegen seines unverwechselbaren Geschmacks, auch wegen seines hohen Gehalts an Ballaststoffen und vielen wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen ist er inzwischen das beliebteste Gemüse im Frühjahr.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Diesem Trend folgend haben die bayerischen Erzeuger die Ertragsfläche in den vergangenen Jahren stetig erweitert: Mit 2 010 Hektar erreichten die Flächen im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert, noch 1998 waren es etwa halb soviel.
Nur die Gemüsebauern in Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Brandenburg bauen bundesweit mehr Spargel an. Auch bei der Ernte haben die bayerischen Spargelbauern 2007 einen neuen Rekord eingefahren: Die 9 250 Tonnen lagen knapp 40 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt. Pro Hektar wurden im vergangenen Jahr etwa 4,6 Tonnen des Edelgemüses geerntet.
Entsprechend haben sich auch die Marktanteile des heimischen Spargels verändert: Innerhalb weniger Jahre ist der Selbstversorgungsgrad von 50 auf über 70 Prozent gestiegen, bei Gemüse allgemein liegt er bei rund 42 Prozent.
Gekauft wird bayerischer Spargel nach Angaben des Ministers vor allem direkt vom Erzeuger: Etwa 80 Prozent der Ernte gelangen so in die Küchen von Gastronomie und privaten Haushalten, rund 20 Prozent werden über den Einzelhandel verkauft.
Die größte Spargelanbauregion im Freistaat ist das Gebiet um Schrobenhausen, zu dem auch die Regionen Pfaffenhofen, Neuburg a. d. Donau, Pörnbach und Aichach-Friedberg zählen. Hier liegen rund 40 Prozent der bayerischen Anbaufläche.
Es folgen das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach mit etwa 20 Prozent, das niederbayerische Anbaugebiet um Abensberg mit 18 Prozent und die mittelfränkischen Regionen um Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie Roth mit 16 Prozent.
Bis 24. Juni wird täglich bis zu zweimal um die Wette gestochen: das königliche Gemüse Spargel wird geerntet.
Aktuell zum 07.04.2008 liegen die Kilopreise noch bei rund 13-16 €, doch mit den kommenden wäremeren Tagen wird sich der Preis erheblichnach unten bewegen.
Sauce Hollondaise
Eine selbstgemachte Hollandaise zum Spargel ist köstlich und kein Vergleich zu den Fertigsaucen: geben Sie ein-zwei Eigelb mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer (plus Zutaten, wie Sie es gern mögen, z.B. etwas Weißwein oder Senf) in eine Schale im heißen (kochenden) Wasserbad und verrühren Sie diese schaumig. Achtung: Wasserbad ist wichtig! Das Eigelb wird schaumig und unter Einfluss der Hitze fester. Vorsicht: nicht zu heiß werden lassen, daß die Eigelb nicht gerinnen (werden fest wie Rührei).
Sobald die Eigelb eine cremige Konsistenz erreicht haben (in etwa wie ein cremiger Joghurt) die Schüssel von der Hitze nehmen. Dann geben Sie nach und nach geklärte Butter hinzu und rühren kräftig weiter. Nach ca. 125g Butter gewinnt die Sauce/Mayonnaise die gewünschte Konsistenz.
Sollte die Soße zu fest werden (sie darf allerdings eine recht feste Konsistenz erlangen) dann mit einem Esslöffel heißem Wasser (oder Spargelfond) verdünnen. Nicht sehr schwer und sehr lecker. Viel Spass beim Zubereiten.
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Fotogalerie B: Spargelmarkt Schrobenhausen am 09.05.2009, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, (Fotos: Ingrid Grossmann)
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