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Verleihung des Bayerischen Fernsehpreis 2008 am 9.05.2008 im Prinzregententheater / Ehrenpreis für Dieter Kronzucker

Dieter Kronzucker, Alexandra Neldel, Günther Beckstein
(beste Schauspielerin in der Kategorie "Fernsehfilm") Katharina Wackernagel (Foto: Martin Schmitz)
(beste Schauspielerin in der Kategorie "Fernsehfilm") Katharina Wackernagel (Kleid von Guido Maria Kretschmer)

Beste Serien-Darstellerin: Alexandra Neldel ("Unschuldig" / im Kleid von Michalsky)

Ministerpräsident Günther Beckstein gratuliert Preisträger Edgar Selge (Bester Darsteller Fernsehfilm für "Angsthasen")

Edgar Selge, Nachwuchs-Star Janina Stopper, Katharina Wackernagel

Hannelore Elsner, Hape Kerkeling
Hannelore Elsner, Esther Schweins (Foto: Martin Schmitz)
Hannelore Elsner, Esther Schweins

Schick: Susanne Kronzucker (Kleid: Talbot Runhof )

auf dem Weg zur Preisvereihung: Katharina Wackernagel
("Doktor Martin") Bester Serien-Darsteller Preisträger Axel Milberg in Begleitung seiner Frau Judith (Foto: Martin Schmitz)
("Doktor Martin") Bester Serien-Darsteller Preisträger Axel Milberg in Begleitung seiner Frau Judith (in "Hermès")
Germany's Next Topmodel Gewinnerin Barbara Maier (Foto: MartiN Schmitz)
Germany's Next Topmodel 2007 Gewinnerin Barbara Maier
Germany's Next Topmodel 2006 Gewinnerin Lena Gerke (Foto: Martin Schmitz)
Germany's Next Topmodel 2006 Gewinnerin Lena Gerke
Marienhof-Star Isabella Hübner (Foto: MartiN Schmitz)
Marienhof-Star Isabella Hübner
Krebsärztin Prof. Dr. Marion Kiechle (mit Bundesverdienstkreuz am Band) und Fußball-Moderator Marcel Reif (Foto: Martin Schmitz)
Krebsärztin Prof. Dr. Marion Kiechle (mit Bundesverdienstkreuz am Band) und Fußball-Moderator Marcel Reif
Wir sind schwanger: Ex-Brosis Sänger Giovanni Zarella und Jana Ina (Foto: Martin Schmitz)
Wir sind schwanger: Ex-Brosis Sänger Giovanni Zarella und Jana Ina

Dr. Antje-Kathrin Kühnemann
"Heute" Moderatorin Petra Gerster
"Heute" Moderatorin Petra Gerster

Hannes Jaennicke und Tina Bordihn (in grünem Escada Kleid)

Moderatorin Sabrina Staubitz

Fotogalerie Impressionen Bayerischer Fernsehpreis 2008, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 (©Fotos: Martin Schmitz)
Rund 1.000 Gäste kamen, als am Freitag, 09.05.2008 im Rahmen einer vom Bayerischen Rundfunk gestalteten Fernseh-Gala im Münchner Prinzregententheater der Bayerischen Fernsehpreis 2008 verliehen wurde. Anschliessend dann wurde weiter gefeiert im angrenzenden Saal und dem Sommergarten des Prinzregententheaters

Zu Gast u.a. Comdey Star Anke Engelke (im Abendkleid von Karen Millen), Hannelore Elsner (kam in Begleitung von Sohn Dominik), Hannes Jaennicke und Tina Bordihn (in quietschgrünem Escada Kleid, www.tina-bordihn.de), "Marienhof" Star Isabella Hübner (in knallgelbem Kleid), Susanne Kronzucker (Kleid: Talbot Runhof ), "Heute" Moderatorin Petra Gerster, „Germany´s Next Topmodel“ 2007 -Gewinnerin Barbara Maier, „Germany´s Next Topmodel“ 2006-Gewinnerin Lena Gerke (in glitzerndem Talbot Runhof Outfit, www.lena-g.de), Krebsärztin Prof. Dr. Marion Kiechle (mit Bundesverdienstkreuz am Band) und Fußball-Moderator Marcel Reif, Ex-Brosis Sänger Giovanni Zarella und Jana Ina (schon schön schwanger im extra für sie und den von Giovanni brav abgeküssten Bauch zugeschnittenen Abendkleid), die Hamburger Schauspielerin Nina Petri (www.ninapetri.de), Moderatorin Sabrina Staubitz, Schauspielerin Lisa Martinek (trug "Unrath & Strano" www.lisamartinek.de), Comedy Star Thomas Hermanns, Ex-"Alte" Siegfried Lowitz und Ehefrau Marianne, RTL-Moderatorin Katja Burkard, Moderatorin Bettina Cramer , PRO 7 Moderatorin Christiane Gerboth, K1 Das Magazin und Radio Gong Moderatorin Kim Heinzelmann (in einem bunten Kleid von Ophelia Blaimer), die Berliner Fernsehmoderatorin Mareile Höppner, BLM Chef Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, u.v.a.m.


FilmVideo: Impressionen Bayerischer Fernsehpreis 2008

Den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten überreichte Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein dem Journalisten und Moderator Dieter Kronzucker für seine herausragenden Leistungen und sein Lebenswerk.

In seiner Laudatio würdigte Beckstein Dieter Kronzucker als einen der profiliertesten Journalisten Deutschlands, der zu den unverwechselbaren Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens zählt.

"Dieter Kronzucker ist Anchorman der TV-Nachrichten und hat als Wegbereiter des Infotainments die Entwicklung des Fernsehens in diesem Land entscheidend geprägt", betonte Beckstein. Wie wenigen anderen sei es ihm gelungen, der Auslandsberichterstattung etwa mit den unvergesslichen "Bildern aus Amerika" einen hohen Stellenwert im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verleihen.

Beckstein: "Für Millionen von Zuschauern war es Ihr Gesicht vor der Kamera, das für Glaubwürdigkeit, Einfühlungsvermögen, für klare und unterhaltsame Präsentation der Fakten stand, vor allem aber für verlässliche Information." Als Erfinder von Formaten wie "extra drei" für die ARD und des "heute journals" für das ZDF habe Kronzucker Grundsätze wie eine klare, weniger offizielle Sprache oder eine lebendige, aber dennoch seriöse Aufbereitung der täglichen Nachrichten aufgestellt, die noch heute goldene Regeln des Fernsehjournalismus sind.

Besonders hob Beckstein die Fähigkeit Kronzuckers hervor, sich stets auf Neues einzulassen. Anfang der neunziger Jahre wechselte er zu Sat.1 und N24, um sich dort neuen Herausforderungen zu stellen und auch diese mit Professionalität, Bravour und der ihm eigenen Nonchalance zu meistern.

Beckstein hob auch das Engagement Kronzuckers als Leiter des Bereiches "Fernsehjournalismus" an der Hochschule für Fernsehen und Film in München hervor. Beckstein: "Es zeichnet Sie aus, dass Sie ihre vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse stets auch dem journalistischen Nachwuchs vermitteln. Auch hier waren Ihre Prinzipien wie die Trennung von Reportage und Kommentar oder das Beharren auf Aufklärung anstelle von Sensationsjournalismus prägend für den journalistischen Nachwuchs in unserem Land", sagte der Bayerische Ministerpräsident.

Den "Blauen Panther", das Symbol des Bayerischen Fernsehpreises, erhalten neben Dieter Kronzucker weitere Preisträger aus allen Fernsehsparten.

Nachfolgend die Namen der Preisträger mit den Begründungen der Jury:

Bayerischer Fernsehpreis 2008

Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für Professor Dr. Hans Dieter Kronzucker

Begründung der Jury:

Dieter Kronzucker ist ein journalistisches Urgestein. Seit mehr als 40 Jahren bringt er dem deutschen Fernsehpublikum die Welt nahe - glaubwürdig und einfühlsam, informativ und unterhaltsam - und vor allem stets aus erster Hand.

Einem breiten Publikum bekannt wurde er als Moderator von "Hier und Heute", "Weltspiegel" und "Monitor" in der ARD sowie durch seine eindringlichen Reportagen unter anderem aus Vietnam, Lateinamerika und den USA. Dieter Kronzucker hat neue Formate im Fernsehen geschaffen.

So gründete er 1978 im ZDF das "heute journal", das er selbst viele Jahre mit exzellentem Sachverstand und kühlem Kopf und mit der ihm eigenen Noblesse moderierte. Nach seinem Wechsel zur Sendergruppe ProSiebenSat.1 steht dort sein Name als Synonym für "Infotainment".

Dieter Kronzucker zählt zu den bedeutendsten Journalisten des deutschen Fernsehens. Hiefür gebührt ihm der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

Sonderpreis
dotiert mit 20.000 Euro
an Trixter Film GmbH Michael Coldewey und Simone Kraus

für die Entwicklung und Umsetzung virtueller Figuren in dem Film "Das Wunder von Loch Ness" (Sat. 1)

Begründung der Jury:

Der fantasievolle und zu Herzen gehende Film "Das Wunder von Loch Ness" verdankt seine Wirkung neben der professionellen Regie und den überzeugenden Schauspielerleistungen ganz wesentlich der herausragenden Animation seiner computergenerierten Figuren, vor allem des Druiden Oki, dessen Körpersprache und Mimik wahrhaft real und lebendig erscheint. Dem Münchner Trickfilmstudio Trixter ist es unter Federführung von Michael Coldewey und Simone Kraus gelungen, diese künstlichen Figuren gleichzeitig märchenhaft und doch glaubwürdig zu gestalten, sie mit Leben zu erfüllen und sie nahtlos in das Spiel der realen Personen zu integrieren. Damit haben sie entscheidend zur Kraft und zur Qualität dieser Abenteuergeschichte über Freundschaft und Liebe, die Kinder wie Erwachsenen gleichermaßen begeistern kann, beigetragen und dafür gesorgt, dass mit dem "Wunder von Loch Ness" eine uralte Legende eindrucksvoll zu neuem Leben erwacht.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

Nachwuchsförderpreis der LfA Förderbank Bayern
dotiert mit 10.000 Euro
an Janina Stopper

für Tatort - "Kleine Herzen" (ARD/BR)

Begründung der Jury:

Anne ist achtzehn und alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes. Es ist für sie nicht leicht ihr Alltagschaos in den Griff zu bekommen und es wird noch komplizierter als sie in einen Todesfall hineinschlittert.

Janina Stopper spielt Annes zunehmende Verstrickung in ein Gespinst aus Ausflüchten, Halbwahrheiten und Lügen mit beklemmender Intensität und ihr Weggleiten in Apathie und Selbstaufgabe mit zu Herzen gehender Glaubwürdigkeit. Eine souveräne Leistung in einem berührenden "Tatort" über Kinder, die selbst Kinder haben.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Karsten Scheuren
als Autor und Regisseur für Galileo Spezial
"Grab in eisigen Höhen - Bergung aus der Todeszone" (ProSieben)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

In 8000 Metern Höhe am Broad Peak in Pakistan liegt ein Toter. Der österreichische Alpinist Markus Kronthaler ist grausam verdurstet. Kein Hubschrauber kann den Leichnam bergen. Da beschließt der Bergsteiger Georg Kronthaler, seinen Bruder zu holen, um Ruhe zu finden. In diesen Höhen wagte bislang keiner, die Toten ins Tal zu bringen. Und es gibt dort viele Tote auf dem Weg zu den Gipfeln der höchsten Berge der Welt.

Einfühlsam und ohne Sensation begleitet der Autor und Regisseur Karsten Scheuren das Bergungsteam, das sich professionell vorbereitet hat. Die Mission gelingt, die Kamera hält dramatische Bilder fest, ohne pietätlos ein Familiendrama effektheischend abzulichten. Karsten Scheuren zeigt in diesem Galileo Spezial eindringlich eine Wende in der Bergsteigerlogik: Es ist möglich, bei entsprechend perfekter Planung das Risiko zu minimieren und Tote aus eisigen Höhen zu holen.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Thomas Präkelt
als Autor und Produzent für "Der Arbeitsbeschaffer" (RTL)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Mit der Sendung "Der Arbeitsbeschaffer" beleuchtet der Autor Thomas Präkelt die Arbeit des privaten Unternehmers Lars Naundorf, der es sich zum Ziel gesetzt hat, auch den scheinbar "hoffnungslosen Fällen" von Hartz-IV-Empfängern und Arbeitslosen wieder einen Job und eine Perspektive zu verschaffen. Präkelt versteht es auf einfühlsame Weise, das Vertrauen der Betroffenen zu gewinnen, so dass sie offen über ihre Probleme, Ängste und Hoffnungen vor der Kamera sprechen.

So eröffnen sich dem Zuschauer Einblicke in eine Welt, die geprägt ist von sozialer Ausgrenzung, Frustration und mangelnder Motivation. Gleichzeitig bekommt das Publikum aber auch Denkanstöße, wie sich solche schwierigen Lebenssituationen überwinden lassen. "Der Arbeitsbeschaffer" ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich das Fernsehen immer mehr auch zum Instrument der Lebensberatung entwickelt - der Autor scheut sich aber auch nicht davor zuzugeben, dass es nicht für jeden Beratungsfall von Lars Naundorf eine Lösung gibt.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Wolf von Lojewski als Autor und Regisseur
"Meine Heimat, Deine Heimat - mit Wolf von Lojewski durch Ostpreußen" (ZDF)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Wolf von Lojewski, weltläufiger Korrespondent, unverwechselbarer Moderator des "heute-journals" und eine der herausragenden Gestalten des politischen Fernsehjournalismus in Deutschland schlechthin, war für seine zweiteilige Reportage "Meine Heimat, Deine Heimat" unterwegs in der ostpreußischen Heimat seiner Kindheit. Die Vergangenheit im Herzen, die Zukunft fest im Blick, zeichnet von Lojewski ein Bild des einstigen deutschen und heute auf drei Länder - Polen, Russland, Litauen - verteilten Ostpreußen.

In seinen einprägsamen Bildern, in seinen Begegnungen mit den Menschen sowie mit seiner unaufgeregten und, wenn es ihm geboten erscheint, ironisch gefärbten Sprache verliert sich Wolf von Lojewski nicht im nostalgischen Zurück, sondern demonstriert die Zukunft als die bestimmende Dimension der Region.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Hermine Huntgeburth
für die Regie in "Teufelsbraten" (WDR/NDR/ARTE/ARD)
dotiert mit 10.000 Euor

Begründung der Jury:

"Teufelsbraten" erzählt die schmerzliche Emanzipationsgeschichte einer Arbeitertochter in den 50er Jahren. Regisseurin Hermine Huntgeburth gelingt es, diese ungewöhnliche Geschichte ebenso realistisch wie poetisch zu erzählen. Dabei vollbringt sie die Leistung, eine nachvollziehbare Balance zu halten zwischen Leichtigkeit und historischem Ernst. Sie vertraut ihren hervorragenden Schauspielern und führt sie mit großem Geschick durch diese schwere Geschichte im Nachkriegsdeutschland. Die hier gesprochene Mundart macht die Menschen glaubhaft und ihre Gefühle nachvollziehbar.

Hermine Huntgeburth beweist einmal mehr, dass sie zu den erfolgreichsten und herausragendsten Regisseurinnen Deutschlands zählt.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Detlef Michel als Autor "Eine folgenschwere Affäre" (ZDF)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Detlef Michel ist einer der sorgfältigsten und beständigsten deutschen Drehbuchautoren. Er findet seine Stoffe in der deutschen Wirklichkeit, an deren Bruchstellen er seine schicksalhaften Charaktere ausmacht. Er recherchiert seine Themen nicht nur minutiös, sondern konstruiert seine Geschichten jenseits jeder Routine. Er unterhält den Zuschauer meisterhaft mit raffinierten Umschwüngen und ermöglicht ihm den Blick in immer wieder neuen Perspektiven auf ungeahnte Einsichten. Michel nimmt seine Sache ernst, sehr ernst - und unterhält zugleich auf höchstem Niveau. Mit "Eine folgenschwere Affäre" ist ihm ein Meisterwerk gelungen, das uns bis zur letzten Minute in Atem hält.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Anke Engelke und Bastian Pastewka
"Fröhliche Weihnachten! - mit Wolfgang & Anneliese" (Sat.1)
dotiert mit insgesamt 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Wenn Anke Engelke und Bastian Pastewka als Anneliese und Wolfgang uns "Fröhliche Weihnachten" wünschen, wird es auf ganz besondere Weise besinnlich: Die beiden Comedy-Stars persiflieren dabei scheinbar mühelos vertraute TV-Protagonisten und Sendungen in einem gelungenen "Weihnachtsfest"-Special. Neben Maria und Josef spielen die beiden auch sämtliche TV-Kollegen selbst, wobei íhre Kunst darin besteht, hinter ihren Figuren zurückzutreten.

Anke Engelke und Bastian Pastewka gelingt es, mit ihrer hochkreativen und detailgetreu inszenierten Comedy das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Sie werfen einen ganz anderen, aber dennoch jederzeit liebevollen Blick auf das Fernsehschaffen unserer Zeit - vom "Schuldenberater" über "Die Supernanny" bis zu den "Volksmusikanten" wird dabei die Fernsehlandschaft in ihrer ganzen Bandbreite von ihnen abgedeckt. "Fröhliche Weihnachten" ist ihr ganz spezielles Weihnachtsgeschenk für die gesamte Familie.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Hape Kerkeling für "Kerkeling liest - Ich bin dann mal weg" (RTL)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Ein Mann, ein Buch, eine Bühne: das sind die scheinbar einfachen Zutaten, aus denen mit "Hape liest" ein außergewöhnliches Unterhaltungsprogramm entstanden ist. Hape Kerkeling gelingt es mit einer Lesung aus seinem Bestseller "Ich bin dann mal weg" nicht nur das Publikum im Hamburger St.-Pauli-Theater, sondern auch an den Bildschirmen auf seine Wanderung auf dem Jakobsweg mitzunehmen.

Mit nachdenklichen, amüsanten und vor allem ehrlichen Antworten auf Fragen des Theater-Publikums beleuchtet er das durchaus ernste Thema der Suche nach dem eigenen Ich. Hier zeigt sich die große Stärke des Komikers Kerkeling - er geht auf sein Publikum zu und findet immer den richtigen Ton, ohne albern zu wirken oder sich anzubiedern. "Hape liest" ist eine Sendung mit Seltenheitswert, die auf große Kulissen und die üblichen Zutaten der Unterhaltungsindustrie verzichtet und trotzdem ein Millionenpublikum begeistert.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008

an Thomas Weidenbach und Shi Ming
als Autor, Regisseur und Produzent "Chinas Größenwahn am Yangtse" (Arte/ARD)
dotiert mit insgesamt 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Der Drei-Schluchten-Staudamm am Yangtse ist der größte Staudamm der Welt und ein Symbol der Macht. Thomas Weidenbach und Shi Ming zeigen in ihrer Dokumentation "Chinas Größenwahn am Yangtse" in ebenso beeindruckenden wie bedrückenden Bildern die Dimension dieses Eingriffs nicht nur in die Natur, sondern auch in das Leben von Millionen von Menschen. Mit ihrer exklusiven Beobachtung über einen mehr als zehnjährigen Zeitraum geben die Autoren dem Zuschauer einen einzigartigen Einblick in die Auswirkungen dieses gigantischen Bauprojekts.

In sensiblen Bildern dokumentieren sie die Entwurzelung der Bevölkerung ganzer Städte und Landstriche, die ein unreflektierter Fortschrittsglaube zum Spielball einer rücksichtslosen Wirtschaftsstrategie werden lässt.

Sie berichten eindrucksvoll über drohende und bereits eingetretene Katastrophen, die dieses monumentale Prestigeprojekt der chinesischen Staatsführung nach sich zieht. Trotz erschwerter Drehbedingungen, denen ein solches Vorhaben in China ausgesetzt ist, ist Thomas Weidenbach und Shi Ming ein Film gelungen, der inhaltlich und gestalterisch überzeugt, der nachdenklich macht und der anschaulich die katastrophalen Folgen der voranschreitenden Zerstörung einer über Jahrtausende gewachsenen Kulturlandschaft vermittelt.

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2008
an Katharina Wackernagel
als beste Schauspielerin in der Kategorie "Fernsehfilm" für ihre Rolle in dem Film "Contergan" (ARD) und "Mein Mörder kommt zurück" (ZDF)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Katharina Wackernagel kämpft in CONTERGAN als junge Mutter gegen einen Großkonzern und um die Integration ihrer Tochter. In MEIN MÖRDER KOMMT ZURÜCK spielt sie die Kronzeugin aus einem Zeugenschutzprogramm, deren bürgerliche Zweit-Existenz ins Wanken gerät. In beiden Rollen beweist sie einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit. Sie ist ausdrucksstark und glaubwürdig, wahrhaftig und lebensecht. Sie berührt die Zuschauer in zu Herzen gehender Intensität.

Außerdem waren nominiert Silke Bodenbender für "Inferno" (ProSieben) und "Eine folgenschwere Affäre" (ZDF), und Jördis Triebel für "Eine gute Mutter" (ZDF/Arte).

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2008
an Edgar Selge
als bester Schauspieler in der Kategorie "Fernsehfilm" für seine Rolle in dem Film "Angsthasen" (BR/ARD)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Der panikgeplagte Hypochonder Adrian erhält eines Tages eine tödliche Diagnose: Von diesem Tage an verändert sich sein Leben.

Edgar Selge stellt den eingebildeten Kranken virtuos und derart glaubwürdig dar, dass man als Zuschauer hin und her gerissen zwischen Mitleid und Lachkrämpfen nicht eine Sekunde dieses ungewöhnlichen Filmes versäumen möchte.

Die herausragende Leistung des wandelbaren Schauspielers Edgar Selge beweist einmal mehr sein großes Können zwischen Tragik und Komödie.

Außerdem waren nominiert Fritz Karl für "Eine folgenschwere Affäre" (ZDF) und Kostja Ullmann für "Das Wunder von Berlin" (ZDF).

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2008
an Alexandra Neldel
als beste Schauspielerin in der Kategorie "Serien und Reihen" für ihre Rolle in der Serie "Unschuldig" (ProSieben)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Als Rechtsanwältin Dr. Anna Winter in der Serie UNSCHULDIG stellt Alexandra Neldel eine neuartige Figur dar, die zusammen mit einem Wissenschaftler und einem Expolizisten spektakuläre Fälle unschuldig Verurteilter aufrollt - mit allen raffinierten technischen Möglichkeiten, aber auch mit wunderbarer Sensibilität.

Alexandra Neldel meistert mit dieser Figur erfolgreich den Spagat zwischen Authentizität und künstlerischer Überhöhung und steht mit dieser modernen Spielweise exemplarisch für eine neue Ausprägung zeitgemäßen Serienschauspiels.

Außerdem waren nominiert Mirja Boes für "Angie" (RTL) und Katja Flint für
"Luginsland: Mord in aller Unschuld" (ZDF).

BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2008
an Axel Milberg
als bester Schauspieler in der Kategorie "Serien und Reihen"
für seine Rolle in der Serie "Doktor Martin" (ZDF)
dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

Als erfolgreicher Chirurg, der kein Blut sehen kann, auf dem Land praktiziert, ohne jede soziale Kompetenz und trotzdem erfolgreich - mit dieser dennoch herzerwärmenden Figur zeigt Axel Milberg die ganze Palette seiner Kunst. Als Doktor Martin ist er zynisch und liebenswert, komisch und mitleiderregend, vor allem aber - großartig!

Außerdem waren nominiert Alexander Beyer für "Krieg und Frieden" (ZDF) und Devid Striesow für "Bella Block: Reise nach China" (ZDF).

Rückblick:

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FilmVerleihung des Bayerischen Fernsehpreis 2009 am 15.05.2009 im Prinzregententheater / Ehrenpreis für Christiane Hörbiger (mehr)

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