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Oktoberfest 2012: Halbzeitbilanz der Münchner Polizei zum 179. Oktoberfestes

mehr vor Taschendieben wird jetzt per Plakaten in den Zelten gewarnt

©Foto: Martin Schmitz

Die Polizei spricht „von einem normalen Verlauf“ der Wiesn und lobt die gute Sicherheitspartnerschaft aller zuständigen Behörden und Beschicker.

Die polizeiliche Einsatzstatistik macht aber deutlich, dass die Zahlen im Vergleich zur ersten Wiesnwoche des Vorjahres spürbar angestiegen sind. Bislang wurden 1059 Einsätze der Polizei auf der Wiesn gezählt (2011: 999). Dies entspricht einem Anstieg von sechs Prozent.

Der Grund hierfür dürfte im Zusammenhang mit dem teilweise sehr schönen Wetter und dem entsprechenden Andrang in den Freiflächen gesehen werden. Der einsatzstärkste Tag war bislang der zweite Wiesnsamstag mit 201 Polizeieinsätzen.

Auch im sonstigen Stadtgebiet war die Münchner Polizei in der ersten Wiesnwoche überproportional mit der Erledigung von Einsätzen beschäftigt. Mit 9.543 Einsätzen in den ersten acht Wiesentagen waren die Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums München ebenfalls stärker gefordert (2011: 9.203). Die höchste Einsatzbelastung zeigte sich hier am Freitag mit insgesamt 1.355 Einsätzen.

Auf dem Oktoberfest war bei den Freiheitsentziehungen dieses Jahr eine Zunahme von über 23 Prozent feststellbar. Lag die Zahl hier im letzten Jahr noch bei 317, wurden aktuell 390 freiheitsentziehende Maßnahmen gezählt.

Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die polizeilichen Gewahrsamnahmen zur Verhinderung von Sicherheitsstörungen. „Dieser präventive Ansatz wurde in diesem Jahr nochmals forciert, so dass durch die Ingewahrsamnahme von 130 Personen (2011: 104) für mehr Sicherheit auf der Wiesn gesorgt werden konnte“, so Polizeivizepräsident Robert Kopp.

Bei den Straftaten war in der ersten Wiesnwoche ein steigender Trend erkennbar. Insgesamt wurden bisher 750 Straftaten registriert (2011: 618). Allerdings konnten von der Polizei auch deutlich mehr Straftäter festgenommen werden. Bis zur Wiesnhalbzeit kam es in diesem Jahr zur Festnahme von 259 Personen (2011: 213).

Sehr positiv stellt sich die Sicherheitslage im Bereich des Bayerischen Zentralen Landwirtschaftsfestes dar. Vor dem letzten Öffnungstag, dem Sonntag 30.09.2012, wurde dort lediglich ein Rucksackdiebstahl zur Anzeige gebracht.

Erfreulicherweise haben sich in der ersten Wiesnhälfte bisher keine (versuchten) Tötungsdelikte ereignet. Schwerste Verletzungsfolgen wurden bislang ebenfalls noch nicht registriert. So hat sich auch bei den gefährlichen Körperverletzungen, insbesondere im Zusammenhang mit Maßkrugschlägereien bislang kein Sachverhalt zu einem versuchten Tötungsdelikt qualifiziert.

Dennoch haben sich Steigerungen im Bereich der Körperverletzungen ergeben. In der Masse der Fälle handelt es sich dabei allerdings um „einfache“ Körperverletzungsdelikte.

Jedoch ist auch die Zahl der gefährlichen Körperverletzungen aktuell auf 74
Fälle (2011: 53) angestiegen. Davon wurden 38 dieser Delikte mit dem „Tatwerkzeug“ Maßkrug (2011: 26) begangen. „Das Zuschlagen oder Werfen mit Maßkrügen stellt eine äußerst gefährliches Delikt dar. Es war deshalb sehr wichtig, dass wir 25 Täter bereits an Ort und Stelle festnehmen konnten“, führt Polizeivizepräsident Robert Kopp aus.

Am ersten Wiesnsonntag kamen gegen 22.50 Uhr ein australischer Tourist und eine Gruppe von drei jordanischen Wiesnbesucher in einem Festzelt in Streit. Dieser gipfelte schließlich in einer Schlägerei, in deren Verlauf einer der Jordanier mit einem Maßkrug auf den Australier einschlug. Als bereits herbeigerufene Ordner vor Ort waren, gelang es dem Tatverdächtigen noch einmal, den Maßkrug so auf den Hinterkopf des Australiers zu schlagen, dass der Krug zu Bruch ging. Der Verletzte musste dann mit einer Platzwunde am Hinterkopf in einer Münchner Klinik behandelt werden. Die drei jordanischen Tatverdächtigen wurden festgenommen.

Am Wiesnfreitag der ersten Woche gerieten zwei 48-jährige Münchner in einem Festzelt gegen 16.20 Uhr in Streit. In dessen Verlauf nahm der eine einen Maßkrug und warf ihn dem anderen gegen den Kopf. Der daraufhin Verletzte musste zur Behandlung stationär in ein Münchner Klinikum verbracht werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Am gleichen Tag wurde ein 38-jähriger Srilanker von einem Ordner aus einem Festzelt verwiesen. Kurz darauf gegen 22.45 Uhr kam er ins Zelt zurück. Als der Ordner ihn nochmals ansprach, warf der 38-Jährige einen Maßkrug gegen dessen Kopf. Der Ordner wurde daraufhin mit einer Kieferverletzung in ein Münchner Klinikum verbracht. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Die Raubdelikte stagnieren auf dem Oktoberfest mit bisher 5 Straftaten (2011: 5) erfreulicherweise auf einem sehr niederen Niveau.

In einem Fall, der sich am Wiesnsonntag gegen 20.35 Uhr auf dem Festgelände ereignete, wurde eine 35-jährige Wiesnbesucherin von zwei unbekannten Tätern so angerempelt, dass sie zu Boden fiel. Danach wurde ihr die Handtasche, in der sich zwei Mobiltelefone befanden, entrissen und die Täter konnten flüchten.

Im Bereich der Sexualstraftaten wurden mit 6 Delikten zwei mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres zur Anzeige gebracht.

Am ersten Wiesndienstag, gegen 00.45 Uhr ging in einem Fall eine 21-jährige Frau im Bereich des Bavariarings in ein Gebüsch, um dort ihre Notdurft zu verrichten. Plötzlich kamen drei ihr unbekannte Männer hinzu und schubsten sie zu Boden. Danach rissen sie ihr die Strumpfhose herunter. Die 21-Jährige schaffte es sich mit Fußtritten zu wehren, aufzustehen und davonzulaufen. Die Täter verfolgten sie noch ein kurzes Stück und gaben dann auf. Sie konnten danach unerkannt flüchten.

Am ersten Wiesnmittwoch gegen 22.00 Uhr wurde eine 26-jährige Österreicherin von einem 20-jährigen Wiesnbesucher in einem Festzelt auf der Bank stehend unter dem Rock im Geschlechtsbereich angefasst. Sie stürzte daraufhin von der Bierbank, konnte allerdings zum Glück von einem Begleiter aufgefangen werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Es wird außerdem wegen zwei Vergewaltigungen auf der Wiesn ermittelt. Hier bedarf es jedoch bezüglich des genauen Tatgeschehens noch eingehender Ermittlungen durch das zuständige Fachkommissariat.

Die Zahlen bei den Taschendiebstählen stagnieren bisher auf dem Niveau des Vorjahres. Es wurden hier insgesamt 243 Fälle zur Anzeige gebracht (2011: 248). Das Polizeipräsidium München setzt bei der Bekämpfung dieses Deliktsphänomens einen Schwerpunkt und setzt zur Unterstützung der eigenen Taschendiebfahnder zusätzliche Fahndungsbeamte aus Berlin und Hamburg sowie aus Österreich, der Schweiz, Belgien und Ungarn ein. „Unser Fahndungskonzept greift – den gemeinsamen Fahndungsteams gelangen bei ihren Einsätzen bisher 35 Festnahmen (2011: 12)“, so Polizeivizepräsident Robert Kopp.

Damit die Deliktszahlen so niedrig wie möglich bleiben, appelliert die Münchner Polizei an alle Wiesnbesucher erneut

„Geben Sie Langfingern keine Chance!“

- Tragen Sie Ihre Wertsachen in verschiedenen verschlossenen Innentaschen am Körper;
- Verzichten sie nach Möglichkeit auf Taschen und sonstige Behältnisse oder tragen sie diese gegebenenfalls mit der Verschlussseite auf der Körpervorderseite;
- Verwahren Sie Geld- und Wertsachen, auch Handys, nicht in den Außentaschen;
- Legen Sie Ihre Geldbörse beim Bezahlen nicht aus der Hand;
- Lassen Sie Handtasche/Rucksack auch in Bierzelten nicht aus den Augen;

Bei den sonstigen registrierten Straftaten ist zu erwähnen, dass bei den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bisher 107 Delikte angezeigt wurden (2011: 94 Delikte). Dabei wurden 106 Tatverdächtige festgenommen (2011: 93 Festnahmen).

Ansonsten wurden weitere Straftaten wie Bedrohungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigungen, Sachbeschädigungen, gewerberechtliche Verstöße, etc. zur Anzeige gebracht.

In einem Fall griff am ersten Wiesnmontag ein 37-jähriger Wiesnbesucher in einem Festzelt einen Ordner an, der ihn nach Betriebsschluss aus dem Zelt schieben wollte. Daraufhin wurde er von anderen Ordnern festgehalten und der Polizei übergeben. Auch bei der Polizei war der 37-Jährige weiterhin enorm aggressiv und leistete Widerstand. Er verletzte dabei durch einen Fußtritt einen Polizeibeamten an der Hand.

Für die Sicherheit der Wiesn sind präventive Maßnahmen mittlerweile unverzichtbar. Im Vorfeld des Oktoberfestes waren 47 Betretungsverbote durch das Kreisverwaltungsreferat München auf Antrag des Polizeipräsidiums München erlassen worden. Bis zur Wiesnhalbzeit wurden hier 11 weitere Betretungsverbote gegen diesjährige Tatverdächtige ausgesprochen. Insgesamt bestehen nun folglich 58 Betretungsverbote für das Festwiesngelände. Auch in diesem Jahr wurden Verstöße gegen bestehende Betretungsverbote bislang nicht festgestellt.

Die polizeiliche Videoüberwachung auf dem Oktoberfest, die sich bereits in den Vorjahren sehr bewährt hat, wird diesjährig mit 15 Videokameras durchgeführt. Die „technische Präsenz“ unterstützt auch heuer mit Erfolg die Einsatzgruppen der Polizei. Sie stellt dabei einen elementaren Beitrag bei der Unterbindung von Sicherheitsstörungen und zur Verfolgung von Straftaten dar. Ein rasches und gezieltes Heranführen von Polizei- und Rettungskräften an aktuelle Brennpunkte, aber auch zur Hilfeleistung für Verletzte, war in vielen Fällen wieder eine unschätzbare Hilfe.

Eine Neuerung in diesem Jahr war auch das Glasverbot auf der Wiesn, welches entsprechend in die Oktoberfestordnung aufgenommen worden ist. Bei zwei Kontrollaktionen des Sicherheitsdienstes unter Beteiligung von Jugendamt und Polizei konnten insgesamt 12.000 Glasflaschen abgenommen werden. Diese wurden in bereitgestellten Containern entsorgt.

Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden zur Wiesnhalbzeit bislang 88 Personen auf dem Festgelände überprüft bzw. in einem alkoholisierten Zustand aufgegriffen. In 7 Fällen waren die minderjährigen Wiesnbesucher dabei sehr stark alkoholisiert. Als traurige „Spitzenwerte“ können ein 17-Jähriger mit gemessenen 2,74 Promille, ein 15-Jähriger mit 1,74 Promille und eine 15-Jährige mit 1,88 Promille genannt werden. Die Jugendlichen wurden jeweils an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Die polizeiliche Verkehrsbilanz der ersten Wiesnwoche ist mit der des Vorjahres vergleichbar. Leider ereignete sich im Nahbereich des Oktoberfestes ein Verkehrsunfall mit einem tödlich Verletzten. Bei den Verkehrsunfällen war insgesamt ein leichtes Plus von knapp über einem Prozent (2012: 1316 Verkehrsunfälle zu 2011: 1278 Verkehrsunfälle) mit etwas weniger verletzten Beteiligten (2012: 191 zu 2011: 196) zu verzeichnen.

Die Polizei kontrollierte in der ersten Wiesnwoche 13.171 Verkehrsteilnehmer. Die Fahrten unter Alkoholeinfluss waren erfreulicherweise in der ersten Wiesnwoche leicht rückläufig (2012: 282 zu 2011: 304). Die Zahl der Fahrten unter Drogeneinfluss steigerte sich dagegen (2012: 71 zu 2011: 58). Bisher wurden von der Polizei 170 Führerscheine sichergestellt. Deutlich angestiegen ist die Anzahl der auf Grund Falschparkens vorgenommenen Abschleppungen im Bereich der Theresienwiese mit 291 abgeschleppten Fahrzeugen (2011: 202).

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