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"Gut Kaltenbrunn" am Tegernsee Nordufer setzt ganz auf Regionalität: Murnau-Werdenfelser Rinder, Regenbogenforellen und Bienenvölker hielten Einzug - Panoramabiergarten eröffnete im Juli 2018
Michael Käfer, Gut Kaltenbrunn Wirt Maximilian Hartberger (©Foto: Martin Schmitz)
Michael Käfer, Gut Kaltenbrunn Wirt Maximilian Hartberger
neue Ausgabe des SB-Biergartens im Gut Kaltenbrunn  (©Foto: Martin Schmitz)
neue Ausgabe des SB-Biergartens im Gut Kaltenbrunn
viele Radl-Stellplätze für Ausflügler: SB-Biergartens im Gut Kaltenbrunn (©Foto: Martin Schmitz)
viele Radl-Stellplätze für Ausflügler: SB-Biergartens im Gut Kaltenbrunn
Blick auf den Kinderspielplatz, die Vieweide und das See-Panorama vom SB-Biergartens im Gut Kaltenbrunn (©Foto: Martin Schmitz)
Blick auf den Kinderspielplatz, die Vieweide und das See-Panorama vom SB-Biergartens im Gut Kaltenbrunn
idyllisch gelegen: Gut Kaltenbrunn (©Foto: Martin Schmitz)
idyllisch gelegen: Gut Kaltenbrunn
Am Teich: Forellenzüchter Michael Ketelhut, Wirt Maximilian Hartberger (©Foto: Martin Schmitz)
Am Teich: Forellenzüchter Michael Ketelhut, Wirt Maximilian Hartberger
Räucherstüberl für 20-24 Personen(©Foto: Martin Schmitz)
Räucherstüberl für 20-24 Personen
Bar K1141 neu im Gut Kaltenbrunn (©Foto: Martin Schmitz)
Bar K1141 neu im Gut Kaltenbrunn
Eventlocation Rinderstall (ca. 800 qm) (©Foto: Martin Schmitz)
Eventlocation Rinderstall (ca. 800 qm)
Eventlocation Tenne (ca. 850 qm) (©Foto: Martin Schmitz)
Eventlocation Tenne (ca. 850 qm)
auch per Schiff gut erreichbar - Anlegesteg Kaltenbrunn (©Foto: Martin Schmitz)
auch per Schiff gut erreichbar - Anlegesteg Kaltenbrunn


©Fotos: Martin Schmitz, Marikka-Laila Maisel

Ein bißchen aus den Augen verlieren konnte man in den letzten Jahren ein idyllisch gelegenes Stück Seeufer am Tegernsee, an dem sich das Gut Kaltenbrunn befindet, der in den letzten Jahren gründlich aufgemöbelt wurde.

Gut Kaltenbrunn by Käfer könnte man inzwischen auch sagen, denn die Münchner Käfer-Gruppe hat in den vergangenen Jahren den historischen Vierseithof als Pächter übernommen, zu dem neben dem Wirthaus mit Gast- und Biergarten sowie Veranstaltungsflächen im umgebauten Rinderstall auch Wiesen- und Waldstücke gehören.

Zeit, sich umzuschauen, hierzu hatte Gut Kaltenbrunn am 20.07.2018 bei strahlendem Sommerwetter die Presse eingeladen. Ein Anlaß war sicherlich die wenige Tage zuvor am 08.07.2018 vorgenommene Eröffnung des nagelneuen SB-Panoramabiergarten.

Ausgeschenkt wird hier HackerPschorr (0,5 l 3,50 €), was auch ein wenig mit den Besitzverhältnissen hier am See zu tun hat: Gut Kaltenbrunn gehört zur Schörghuber Gruppe, und diese stellt nun Paulaner und HackerPschorr her. Dies zur Frage, warum hier kein Tegernseer Bier vom gegenüberliegenden Ufer ausgeschenkt werde.


Neues vom Käfer Gut Kaltenbrunn am Nordufer des Tegernsees (Gmund)

Den Regionalität ist eigentlich oberstes Ziel, erklärt Maximilian Hartlberger, seit der im Mai 2017 die Regie als Geschäftsführer und Gastgeber übernommen hat und uns herumführte auch an solche Stellen, die man als Gast gar nicht zu sehen bekommt. Dazu mehr späer.

Doch was bietet der Panoramabiergarten kulinarisch neben dem Bier? "Wir haben bewußt hier keine Firlefänzchen, wir haben hier drausen hier die klassische Biergarten Auswahl vom Steckerlfisch zum Grillfleisch, Wurstsalat, Würstl, Obazda in einer sehr guten Qualität. Von der preislichen Ausrichtung sind wir her sehr moderat und wurden sogar schon angesprochen: kann es sein das Käfer so....kann? Und dann sagen wir ja, bewußt, es soll ein Biergarten sein für die breite Öffentlichkeit, die Radlfahrer, die Familen mit Kindern, für jeden, der nicht umbedingt ins Restaurant gehen will".

Hier, am Nordufer des Tegernsees ("wir finden, einer der schönsten Fleckerl Bayerns") hat man vom Biergarten mit seinem Ludwig II Denkmal aus einen wundervollen Ausblick über das ganze Tegernseer Tal.

Gleich nebenan befindet sich ein großer Kinderspielplatz, und seit ein paar Wochen grast dort nebenan auch eine kleine Herde von 15 Murnau-Werdenfelser Rindern, deren Fleisch im Gut Kaltenbrunn bevorzugt angeboten wird "Viele Menschen denken spontan, dass man seltene Nutztiere nicht essen soll. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Denn nur, wenn es eine Nachfrage gibt besteht auch ausreichend Anlass, die Rasse zu züchten."

Die robuste Landrasse aus Oberbayern war Mitte der 70r Jahre schon fast ausgestorben, auf Initiative des Gmunder Jürgen Lochbihler (Wirt von Der Pschorr" am Münchner Viktualienmarkt) und einiger weiterer Züchter wurde der Erhalt der wertvollen Rasse gesichert, inzwischen gibt es wieder über 2.200 Tiere der Gattung.

Hans Peter hält auf den Wiesn vor Gut Kaltenbrunn eine kleine Herde von 15 Murnau-Werdenfelser Rindern (©Foto:Marikka-Laila Maisel
Hans Peter hält auf den Wiesn vor Gut Kaltenbrunn eine kleine Herde von 15 Murnau-Werdenfelser Rindern

10 Ochsen und 5 weibliche Tiere verbringen hier nun rund drei Jahre auf der Weide, bevor auch sie verarbeitet werden.

Die Tiere liefern dank artgerechter Haltung, Aufzucht in ihrer natürlichen Heimat auf Weiden und Almwiesen, abwechslungsreiche Ernährung und völligem Verzicht auf leistungssteigernde oder gentechnisch veränderte Zusätze ein sehr gesundes und sehr schmackhaftes Feisch.

Küchenchef Volker Eisenmann setzt beim Murnau Werdenfelser Rind auf die Tradition echter Wirtshauskultur. Nicht nur die Edelteile wie das Filet haben es ihm angetan, sondern er nutzt Schulter, Oberschale oder Nacken für klassische Schorbraten oder bayerische Spezialitäten wie Böfflamot "Ein Rind besteht nicht nur aus Filet und Edelteilen. Für mich ist es ganz wichtig, das gesamte Tier mit hohem Anspruchzu verarbeiten. Das verlangt für mich Respekt vor demTier und seinem Fleisch", meint Eisenmann.

Kurz vor Pfingsten 2018 hat auch das erste Bienenvolk eines Wiesser Hobbyimkers seinen Stock im reaktivierten Bienenhaus auf Gut Kaltenbrunn bezogen.

Aller Anfang ist schwer, eines der Völker hat sich schon aus dem Staub gemacht, dort werden aber weitere Völker im Sommer folgen, so dass am Ende acht bis neuen Völker auf den üppig blühenden Wiesen des Gutes einen Heimat gefunden haben.

Stolz präsentierte Maximilian Hartlberger die ersten Gläser kalt geschleuderten Honigs, just an diesem Tag hatte er sie erhalten. Es ginge dabei gar nicht um die Menge, betont er, mehr um den symbolischen Akt.

Man will es, also macht man es.

der erste Honig ist da von den eigenen Bienen (©Foto: Martin Schmitz)
der erste Honig ist da von den eigenen Bienen

Gleich weiter ging es zu den schattig gelegenen großen Fischteichen, in denen Michael Ketelhut, der in Reichersbeuren seit 2012 eine kleinen Fischzucht betreibt, rund 2.000 Regenbogenforellen züchtet. Unter optimalen Bedingungen, gespeist werden die Weiher aus der Unterreither Quelle - welche bis vor wenigen Jahren noch Teile des Trinkwasser für Gmund lieferte.

Im glasklaren Wasser wachsen die Tiere mit hochwertigem Futter une außergewöhnlich viel Platz auf, ohne den Zusatz von Medikamenten, schließlich sollen die Gäste später einmal Forellen in optimaler Qualität genießen können.

Den große Weiher haben 50 Laichfische für sich, die dort den Nachwuchs zeugen. Diese wird in weitere zwei Becken umgesetzt, in denen die Jungfische sich entwickeln können. Michael Ketelhut fängt davon ca. 50 Fische in der Woche, die zum Teil direkt frisch in der Küche von Gut Kaltenbrunn zubereitet oder vom Team von Küchenchef Volker Eisenmann geräuchert werden. Den Rest räuchert der junge Fischzüchter selbst und verkauft ihn an Privatkunden.

Für uns ist es ein Glück, dass mit Michael Ketelhut ein so engagierter und qualitätsbewusster Pächter die Weiher auf Gut Kaltenbrunn bewirtschaftet“, so Maximilian Hartberger. „Seine Fische entsprechen zu 100 Prozent dem Käfer Qualitätsanspruch. Wir können uns persönlich über die Anforderungen unserer Küche austauschen, und frischere Ware bekommen wir natürlich auch nirgends sonst".

Da steht es für die Küche von Gut Kaltenbrunn außer Frage, dass nur Forellen aus den eigenen Weihern auf den Teller kommen. So zum Beispiel im Ganzen gebraten mit Lauchrisotto, Tegernseer Speck und Apfel-Balsamicoreduktion.

Weiter ging es zum früheren Ausschank des Biergartens: Jahre nach dem legendären Serafin eine neue Bar entstanden: das K1411.

K steht für Kaltenbrunn und Käfer, 1411 ist die Jahreszahl des beurkundeten Siedlungsrechtes für Gut Kaltenbrunn.

Genutzt wird dafür die ehemalige Ausgabe an den Seeterrassen unterhalb des Gastgartens.

Ungefähr 40 Personen finden in der liebevoll gestalteten Bar mit Tresen, kleinen Tischen, Bänken und Hockern Platz.

Mit viel Holz und Dekorationselementen aus der Seefahrt ausgestattet, ist das K1411 eine willkommene Anlaufstelle für einen After-Work-Drink oder einen Absacker zu später Stunde. Im Sommer wird die Bar um einen ebenfalls ca. 40 Gäste fassenden Außenbereich mit Strandfeeling und Blick auf den See erweitert.

Betriebsleiter des K1411 ist Guido Perrey, Resident DJ im legendären Dracula in St. Moritz und als international engagierter DJ ein Kenner der Barszene in ganz Europa. Zusammen mit Jacqueline Rasch hat er ein entspanntes Laissez-faire Konzept entwickelt.

Die Cocktailkarte umfasst klassische Drinks und Eigenkreationen, wie den Serafin Cocktail, den nach dem Schweizer Club benannten Dracula Cocktail oder natürlich den K1411 Cocktail. Auch regionale Getränke wie die Spirituosen von der Destillerie Lantenhammer werden angeboten.

Martin Schmitz

Käfer Gut Kaltenbrunn GmbH
Kaltenbrunn 1
83703 Gmund am Tegernsee
Tel. 08022 18 70-724

restaurant@kaefer-gut-kaltenbrunn.de



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