Starkbierzeit München 2010 - AVIATOR im Airbräu seit dem 17.02.2010
Starkbierfest in der Airbräu-Tenne im Flughafen München am 24.02.2010

Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber kam zum derbleckn am 24.02.2010 ins Airbräu (Foto: Martin Schmitz)
Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber kam zum derbleckn am 24.02.2010 ins Airbräu



Gerhard Halamoda, Geschäftsführer der Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH, Kabarettist Wolfgang Krebs (als Stoiber), Flughafen-Chef Dr. Michael Kerkloh

war begeistert: Flughafen-Chef Dr. Michael Kerkloh


Im Hintergrund glänzt der Bräukessel, im Vordergrund das Aviator (Foto: Martin Schmitz)
Im Hintergrund glänzt der Bräukessel, im Vordergrund das Aviator

©alle Fotos: Marin Schmitz

In der hauseigenen Brauerei des "Airbräu" im Münchner Flughafen werden jährlich über 3.500 Hektoliter reinstes bayerisches Bier hergestellt. Täglich gehen hier rund 1.500 "Halbe" über den Tresen.

Unter Anleitung des Airbräu Braumeisters Christian Storch entstehen vor den Augen der Gäste sieben verschiedene Airbräu- Biere. Ganzjährig gibt's das Helle "FliegerQuell" und das Weißbier "Kumulus". Daneben gibt es zu vielen Anlässen ein Bier passend zur Jahreszeit. Im Winter den "Krampus", zur Erntezeit das leichte Helle "Airnten", im sonnigen Mai das dunkle Weizen "Mayday" sowie zum Oktoberfest das zünftige "Jet A 1" und den "Aviator"

Am 17.02.2010 fand bereits der Starkbieranstich im Airbräu Terminal 1 am Airport München statt.

Ab diesen Zeitpunkt kommt der süffige und auch preislich einmalig billige Aviator zum Ausschank.


Film ab: Derbleckn im Airbräu am 24.02.2010

Die Schlange der Freibierfreunde ist dann auch immer lang, wenn das erste "Aviator" ausgeschenkt wird. Denn die zweihundert ersten 0,5 l Krüge wurden gefüllt mit feinstem Aviator Freibier, ein ansonsten ganz selten ausgeschenktes Gebräu.

Dannach kostet das Aviator genau wie die anderen Biere im Airbräu, nur 2,30 Euro

Am Dienstag, den 24.10.2010, um 10 Uhr gab sich zudem Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber die Ehre und besuchte die Airbräu-Tenne.

Sein Platz sie hier, im Airbräu:

"ich bin und bleibe ein Homo Politicus...ähähähähä. Also ein politischer Mensch. Home, das heißt ja Mensch. Ich kann ja nichts dafür, dass der Westerwelle kein Latein kann. Ein Homo politicus, das ist einer, der die Politik nicht loslässt, auch wenn die ihn längst losgelassen hat. Von daher freue ich mich natürlich über eine solche Bühne wie den Münchner Flughafen. Was hier rausgeht, das landet schließlich in aller Welt.."

"Ich könnte mir vorstellen, dass die Herren Piloten ihre geschlossenen Cockpittüren doch sehr zu schätzen wissen. Dass die überhaupt fliegen, liegt übrigens an Guido Westerwelle. Der hatte angedroht, alle zwangsverpflichteten Hartz-4 Empfänger ans Steuer der Flugzeuge zu setzen...."

"Stoiber und Starkbier, das ist bekanntlich eine Verbindung wie Pech und Schwafel oder wie ich immer zu sagen pflege, wie Latex und Lederhose, ähem ich meine Laptop und Leberkäs..."

"Eigentlich müsste nun das gesamte Land reumütig auf Knien zu mir nach Wolfratshausen roben, um meine sofortige Wiederkehr zu erflehen. Sankt Edmund, bitt für uns. Tut es das etwa? Nein! Von wegen - jetzt heißt es ich sei schuld, jetzt soll meine visionäre Politik plötzlich die (un)wahre Ursache der nachfolgenden Pannen und Pleiten sein. Da muß man schon aber mal fragen dürfen: Habe ich den Klinsmann eingestellt, diesen Räucherstäbchen Buddah Fanatiker? Hab ich den Quelle Katalog gemacht? Habe ich die Magnetbahn in zehn Minuten an die Wand gefahren? Habe ich die absolute Mehrheit vergeigt? Habe ich die Bayerische Landesbank... na gut, ähäh... das ist jetzt ein komplexes Thema, da muss ich etwas weiter ausholen, das reichtnicht heute nachmittag, heute abend......"

"Ich denke schon, der Seehofer Horst ist ja ein begnadeter Wintersportler, der in fast allen Disziplinen Spitzenergebnisse vorzuweisen hat. Seine Königsdisziplin ist und bleibt der Riesenslalom. Bei dem Tempo, mit dem dieser Riese im politischen Geschäft die Richtung ändert, da fällt selbst dem Markus Söder schwer, hinterher zu schleimen, in der Spur seines Herrn zu bleiben - und das will nun wirklich allerhand heißen. Beim Rodeln ist der Ministerpräsident selbstverständlich auch eine ganz große Nummer, das beweist er regelmäßig im Kabinett.

Wie der da mit den Ministern und Staatssekretären Schlitten fährt, da würde selbst einem Hackl Schorch schwindlig werden. Nur im Skifliegen, da sind wir von der CSU leider nicht so erfolgreich. Ich selbst wäre da auch eher hintendran gewesen, quasi als bayerische Ausgabe von dem legendären Engländer "Eddy the eagle", sie verstehen. Und Seehofer dann entsprechend eben als "Adler Horst"."

Zu den Umlandgemeinden des Flughafens: "...die wissen ja jetzt schon nicth mehr, wohin mit dem ganzen Geld.Nehemn sie zum Beispiel Hallbergmo0s...seit der Eröffnung des Münchner Flughafens hat sich dieser kleine Ort mit einer rasanten Geschwindigkeit zu einem multinationalen Wirtschaftszentrum entwickelt........Der Altersdurchschnitt liegt hier gerade mal bei 36 Jahren . Es geht das Gerücht um, dass man den ältesten Hallbergmooser vergiften musste, um endlich den Friedhof einzuweihen..."

"Fast wäre Erding Standort der Landesgartenschau 2018 geworden, doch dann ist der vielversprechende Kandidat praktisch auf der Ziellinie von Würzburg abgefangen worden.. Liebe Erdinger, wer könnte besser nachempfinden als ich, was es für ein Gefühl das ist, wenn man genau weiß, obwohl man objektiv der Bessere ist, wird einem dann am Ende trotzdem von einem Franken die Schau gestohlen."

"Der Freisinger Stadtrat Michael Schwaiger tut sich natürlich sehr viel leichter als die Erdinger, weil er definitiv weiß, dass er schon am 7. Mai dieses Jahres die "Freisinger Gartentage 2010" eröffnen darf. Der Vorteil dieser Veranstaltung besteht natürlich darin, dass sie schon durch ihren Namen vor einer feindlichen Übernahme durch verbrecherische fränkische Gärtner geschützt ist"

"...Unter dem Titel "Die verbotene Stadt" wird in Moosburg die Entstehungsgeschichte als Open Air Festival inszeniert. ....... Natürlich könnte Freising jetzt mit einem eigenen reglrmäßigen Festival zur Stadtgeschichte kontern, aber wer will das schon, jedes Jahr eine Brücke abbrennen..."

2011 soll es, wie man hört, eine Zusatzveranstaltung des Starkbierfestes am Abend für die Öffentlichkeit geben, so daß es dann Mittags das Starkbierfest für die Prominenten und am Abend eine Version für Jedermann geben wird. Am Besten, sie reservieren rechtzeitg Karten.

Eine kleine Starkbier-Historie:

Zwischen Fasnacht und Ostern versüßen sich die Bayern die karge Fastenzeit mit nahrhaftem Starkbier. "Erfunden" wurde das Starkbier 1634 von Paulaner Mönchen, die damals feststellten "Flüssiges bricht das Fasten nicht".

So wurde fortan in der Fastenzeit das "flüssige Brot" gebraut, das beachtliche 7,5 % Vol. Alkohol (früher sogar bis zu 10 % Vol.) aufweist und einen Gehalt an Stammwürze von rund 18 %. Unter Stammwürze versteht man die Menge an löslichen Stoffen, wie z. B. verschiedene Zucker, Mineralstoffe und Eiweiß, die vor der Gärung in der Würze enthalten sind.

Das Starkbier wurde zunächst "Heilig-Vater-Öl", "Herrenbier" und später "Sankt-Vater-Bier" genannt. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich daraus der Name "Salvator", der sogar durch das Kaiserliche Patentamt geschützt wurde. Andere Brauereien erschufen in Anlehnung daran Namen wie Triumphator, Optimator oder eben, wie im Falle des Airbräu, Aviator.

Das Starkbier des Airbräu hat 7,8 % Vol. Alkohol und einen Gehalt an Stammwürze > 18°.

Damit der Spaß am Leben nicht ganz vergeht, läuten läutet das Airbräu am Münchner Flughafen, nach Aschermittwoch, am 17.02.2010 um 11.00 Uhr die Starkbierzeit ein. Denn "A v i a t o r kennt man jenseits vom Äquator!" und damit das auch so blieb, sorgte das Airbräu für 100 Liter A v i a t o r - Freibier und bayerische Schmankerl. Auf ein Derblecken wird hier allerdings verzichten.

Apropos Fasten! Im Airbräu kriegen sie auch Appetit auf´s Fasten.

Bis Ostern finden Sie auf der Speisenkarte viele Leckereien mit sakralem Bezug. Ob Forelle blau, Kartoffelkäs´ mit Frühlingslauch oder aufgschmoiz´ne Brotsuppe.

Und da "Flüssiges nicht das Fasten bricht" können sie, auch noch mit ruhigstem Gewissen, den einen oder anderen Aviator zischen. Denn schließlich versüßten sich auch damals die Mönche das karge Klosterleben. Und die S-Bahn ist nicht weit.

Tipp: Alle Airbräu-Biere gibt es auch zum Mitnehmen im 2 und 5 Liter Siphon, der sollte aber innerhalb von sechs Tagen ausgetrunken sein, da das Bier naturtrüb ist und nur reinste Zutaten enthält.

-Infos zum Airbräu im Münchner Flughafen (mehr)
-Auch im neuen Terminal 2 gibt es das Aviator im "Airbräu next to heaven" (mehr)

-Rückblick: Starkbieranfest 2008 im Airbräu im Flughafen München am 19.02.2008 (weiter)

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Starkbierzeit im Airbräu im Flughafen München
ab 17.02.2010


MVG: S-Bahn Flughafen München
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Augustiner (Maximator) vom 26.02.-20.03.2010, Aviator im Airbräu seit 17.02.2010

Stichwort: Starkbierausschank - andere Starkbierstätten: noch mehr -Ator - Bierlexikon
Starkbiersorten von A-Z
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Fotogalerie B: Salvator Probe, Fastenrede und Singspiel 2007, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, (©Fotos: Ingrid Grossmann)
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