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Sicherheits- und Hygienekonzepte bei Messen - Zum Schutz der Gäste


Die Pandemie hat gezeigt, dass Messen sehr spezielle Anforderungen an Sicherheits- und Hygienekonzepte haben. Denn während Corona weltweit grassierte, wurden zahlreiche Messen abgesagt.

Viele von ihnen fanden digital statt, was zwar als eine Alternative anerkannt wurde, doch der persönliche Kontakt an einem Messestand, Austausch und Treffen mit Geschäftspartnern, das hat vielen gefehlt. Entsprechend arbeiten die Veranstalter auf Hochtouren, um ihre Konzepte zu optimieren und ihre Gäste und Aussteller bestmöglich schützen zu können.

Wer ist zuständig für die Konzepte?

Am Konzept wird interdisziplinär gearbeitet. Wir kennen das alle, reine Theorie hält keiner Praxis stand. Daher werden für die Konzepte alle relevanten Bereiche zusammengeführt, um ein tragfähiges und praxistaugliches Konzept zu erstellen.

Veranstalter die nicht regelmäßig für Events verantwortlich sind, buchen hierfür Beraterfirmen, die wiederum den Kontakt mit den örtlichen Stellen wie Feuerwehr, DRK usw. suchen. Messen haben natürlich ihre betriebseigene Sicherheitsabteilung, die vom Konzept bis zur praktischen Ausführung von Kontrollen, Mitarbeiter beschäftigt und bei Bedarf zusätzlich Dienstleister aus der Branche bucht.

Folgende Bereiche finden in den Konzepten Beachtung:

  • Brandschutz
  • Objektschutz
  • Personenschutz
  • Arbeitsschutz
  • Hygiene
  • Verkehr
  • Katastrophenschutz und Rettungsmaßnahmen

Die einzelnen Bereiche untergliedern sich dann weiter. So sind im Objektschutz beispielsweise die Sicherung des Geländes und der Gebäude integriert, aber auch die Sicherung des Eigentums, Inventars und ggf. auch des Eigentums der Aussteller (Alarmanlagen, Vitrinen mit Panzerglas u.ä.).

erste Messen werden im Sommer wieder öffnen: Sicherheits- und Hygienekonzepte bei Messen sollte man planen (©Foto: Martin Schmitz)
erste Messen werden im Sommer wieder öffnen: Sicherheits- und Hygienekonzepte bei Messen sollte man planen

Die Bandbreite der Berufe, die für Sicherheit und Hygiene zuständig sind, ist ebenfalls enorm. Einlass, Bewachung, Parkplatzmanagement u.a. wird beispielsweise von Personen mit einer entsprechenden Security Ausbildungen geplant und umgesetzt.

Von der Sachkundeprüfung bis zur Sicherheitsfachkraft IHK bis hin zu Studiengängen gibt es hier ganz unterschiedliche Qualifikationen. Entsprechend sind die einen für die Theorie, die anderen für die Praxis zuständig.

Die Sicherheitstechnik ist für das Konzept ebenso wichtig wie Rettungskräfte oder Ordner, die auf die Einhaltung von Abständen und zulässiger Besucherzahl achten. Entsprechend wir dein Konzept immer mit allen Beteiligten auf Herz und Nieren geprüft. Nach der Auswertung des Testlaufs, werden Verbesserungen ausgearbeitet.

Die Vorschriften für Events sind streng. Je mehr geboten wird, desto schwieriger wird es, das Konzept auf die Beine zu stellen. Viele Auflagen werden allerdings auch bereits durch gesetzliche Vorgaben an die Aussteller oder die Versorger automatisch erfüllt.

So müssen Foodtrucks den Standards entsprechen, die durch Gesundheitsämter, TÜV etc. vorgegeben werden. Trotzdem ist am Ende immer der Veranstalter in der Pflicht, wenn etwas schief läuft und es Sach- oder gar Personenschäden gibt.

Messe stehen wieder an (©Foto: ©Foto: https://pixabay.com/de/photos/b%C3%BCcher-buchmesse-messe-buch-5053733/=

Location bestimmt das Konzept maßgeblich mit

Der Veranstaltungsort bestimmt natürlich maßgeblich mit, wie das Konzept erarbeitet wird und welches Thema besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Die großen Messen haben ja oft die Infrastruktur, die für An-, Abreise, Hygiene mit WC, Gastro etc. erforderlich ist. Kleinere Messen oder Ausstellungen hingegen, müssen ggf. zusätzliche WC-Anlagen aufstellen oder provisorische Ersthelferstationen einrichten.

Entscheidend für die Sicherheit der Gäste in Pandemiezeiten ist, ob das Event drinnen oder draußen stattfindet. Sind Outdoorangebote als sicherer eingestuft, muss bei Indoormessen überlegt werden, ob Lüftungsanlagen eingebaut werden, die für den Austausch der Luft sorgen und das Infektionsrisiko senken.

Die Lage des Veranstaltungsortes ist für die An- und Abreise relevant und betrifft teilweise auch Personen, die gar nicht zur Messe wollen.

Die Messeanlagen in den Großstädten haben inzwischen fast alle, eigene Haltestellen für den öffentlichen Nahverkehr mit Straßen- oder S-Bahn und für Busse.

Trotzdem reisen Aussteller mit Transportern oder PKW an und auch viele Gäste nutzen aus den unterschiedlichsten Gründen ihr eigenes Fahrzeug. Staus, die sich bilden erschweren nicht nur die Mobilität allgemein, sondern behindern ggf. auch Rettungskräfte, Abschleppwägen etc. und erhöhen die Unfallgefahr.

Wer dann unter Zeitdruck fährt, neigt zu riskanten Manövern und bringt sich und andere in Gefahr. Auch das bedenken die Zuständigen, die ein Sicherheitskonzept erstellen und schildern beispielsweise aus, wo Besucher entlangfahren sollen, um hochfrequentierte Strecken zu entlasten.

Sicherheitsgefährdende Aspekte von außen

Als wenn es nicht ausreicht, die Sicherheit im Gebäude, auf dem Gelände und den Zu- und Abflusswegen zu gewährleisten, gibt es immer auch Aspekte, die die Sicherheitsleute auf dem Schirm haben und bei Bedarf unter Kontrolle halten müssen.

Unerlaubte Überflieger sind im Drohnenzeitalter gut für das Ausspionieren von Örtlichkeiten oder auch Exponaten einsetzbar. Das Wetter ist immer unberechenbar! Plötzlich einsetzende Unwetter die zu Stromausfällen führen können oder Werbeträger und Gebäudeteile herumfliegen lassen, sind Sicherheitsrisiken.

Mit dem Luftverkehr gibt es Gefahren, mit denen niemand permanent rechnet, die aber doch bedacht werden müssen.

Bombendrohungen werden zwar im Vorfeld bedacht, doch im Ernstfall zeigt sich erst, ob ein Evakuierungsplan auch tatsächlich standhält.

Im Grunde könnten die Sicherheitsleute, die die Worst Case Szenarien für Events vorhersehen sollen auch Thriller schreiben. Denn viele Situationen sind in Filmen und Büchern thematisiert, wirken dort vielleicht sogar aufregend und unterhaltsam. Erleben möchte sie trotzdem niemand hautnah und wenn doch, dann hilft das Wissen, dass es einen funktionierenden Rettungsplan gibt.

Auch die Pandemie war ein Risiko, das keiner kommen sehen hat. Es ist inzwischen täglich und präsent und beeinflusst unser ganzes Leben im privaten und öffentlichen Bereich. Vorhandene Hygienekonzepte mussten angepasst werden. Doch was bedeuten die Errungenschaften wie Impfungen und Schnelltests für Sicherheitskonzepte? Impfungen und Schnelltests geben keinen Anlass zur Sorglosigkeit.

Schnelltests erlauben zwar deutlich mehr Aktivität, doch sie sind keine Wundermittel. Das gleiche gilt für die Nachweise, dass Personen geimpft oder genesen sind. Daher werden Nachweise und Tests sicher noch eine ganze Zeit lang ein Thema sein, doch für die eigentlichen Konzepte sind sie kaum relevant. Denn es geht um den Schutz aller und nicht um Privilegien weniger.

Die 117. Trendset wird vom 10.-12.07.2021 in München als erste Messe nach der Covid Phase starten, aber schon im Vorjahr hatte man hier Erfahrungen mit Covid-konformen Sicherheits- und Hygienekonzepten sammeln können(©Foto: Martin Schmitz)
Die 117. Trendset wird vom 10.-12.07.2021 in München als erste Messe nach der Covid Phase starten, aber schon im Vorjahr hatte man hier Erfahrungen mit Covid-konformen Sicherheits- und Hygienekonzepten sammeln können

Hohe Verantwortung auf vielen Schultern

Konzepte müssen genehmigt werden. Damit überträgt sich zwar die Hauptverantwortung auf eine bestimmte genehmigende Institution und auf den Veranstalter, doch Mitarbeitende in der Sicherheitsbranche und in Rettungsdiensten zeigen ja, dass sie bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

Kommt es tatsächlich zu einem gravierenden Zwischenfall, sind Schuldzuweisungen, rechtliche Zuständigkeiten u. ä. das eine, das eigene Gewissen jedoch das andere. In dem Bewusstsein, dieser Verantwortung gerecht werden zu wollen, wird an dem Konzept mitgearbeitet. Mitunter wirken Vorschriften dann spießbürgerlich oder übertrieben, trotzdem sollten sie eingehalten werden, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Trotz gut ausgearbeiteter Sicherheits- und Hygienekonzepte ist jeder Einzelne in der Pflicht. Es gilt, sich an Regeln zu halten und auf sich selbst zu achten.

Die 117. Trendset wird vom 10.-12.07.2021 in München als erste Messe nach der Covid Phase starten, aber schon im Vorjahr hatte man hier Erfahrungen mit Covid-konformen Sicherheits- und Hygienekonzepten sammen können(©Foto: Martin Schmitz)

Die "117. TrendSet – Internationale Fachmesse für Interiors, Inspiration und Lifestyle" wird vom 10-12.07.2021 die erste größere Messe in München nach Covid sein (mehr)

©Fotos: Martin Schmitz (2),
https://pixabay.com/de/photos/b%C3%BCcher-buchmesse-messe-buch-5053733/ (1)

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