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Body-Mass-Index als Selbsttest für zu Hause - Harmloses Hüftgold oder gesundheitliches Pulverfass?


Rund Zweidrittel der Männer und gut die Hälfte der Frauen in Deutschland sind nach Einschätzung des Endokrinologen Dr. Thorsten Siegmund vom Hormon- und Stoffwechselzentrum München übergewichtig, ein Viertel der Erwachsenen sogar adipös. Übergewicht hat längst den Stellenwert einer Volkskrankheit – und kostet die Allgemeinheit viel Geld.

Dr. Siegmund macht veränderte Lebensverhältnisse für diese Entwicklung verantwortlich. Ihm ist es wichtig, Übergewichtigen nicht noch zusätzlich die Schuld für ihr „Zuviel“ an Gewicht aufzubürden: „Unser Organismus ist darauf ausgelegt, in guten Zeiten möglichst viele Reserven anzuhäufen. Wir haben nun seit über 80 Jahren dauerhaft „sehr gute" Zeiten. Nahrung ist nicht nur im Überfluss vorhanden, vielmehr sind die Nahrungsmittel auch noch besonders energiedicht. Und die allermeisten Menschen sitzen mehr, als dass sie sich bewegen – da ist Übergewicht zunächst einmal eine logische, wenn auch gefährliche Folge.


In Zeiten von Hashtags wie #bodyacceptance oder #bodypositive ist das Phänomen Übergewicht in einem bestimmten Rahmen deshalb in den letzten Jahren sogar gesellschaftsfähiger geworden. Heute darf man auch „curvy“ oder mollig sein. Dr. Thorsten Siegmund empfiehlt daher den BMI, also den Body-Mass-Index als ersten Anhaltspunkt zur persönlichen Einschätzung, ab wann die Grenze zwischen füllig und gesundheitsgefährdendem Übergewicht erreicht ist. Denn es ist kein Geheimnis, dass es schwerwiegende (sic!) gewichtsassoziierte Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall oder ein erhöhtes Krebsrisiko gibt.

Der BMI (Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Meter im Quadrat) ist vermutlich der bekannteste Parameter zur Gewichtsbestimmung – auch wenn in der internistischen Praxis anderen, sehr viel genaueren Verfahren der Vorzug gegeben wird, kann mit dieser einfachen Formel jede und jeder zu Hause berechnen, ob die Grenze zum gefährlichen Übergewicht bereits „gerissen“ wurde.

Dr. Thorsten Siegmund empfiehlt, jeden Wert, der größer als 25 kg/m2 ist durch gezielte Untersuchungen weiter medizinisch abzuklären, um das individuelle Risiko besser kalkulieren zu können. Er gibt zu bedenken: „Die Folgen von bspw. Arthrose oder Schlaganfall lassen sich viel schwieriger kurieren als eine rechtzeitige medizinisch begleitete Gewichts-Intervention!

Zur Entlastung aller Menschen, die mit ihrem Gewicht hadern, erklärt Dr. Siegmund, dass der Stoffwechsel, d.h. der Grundumsatz eines Menschen, eine genetisch nur in engen Grenzen variable, festgelegte Größe ist: „Wir kennen beide Typen aus unserer Praxis: Es gibt Menschen, die sind sehr schlank und essen und essen und werden nicht dick. Und es gibt andere, die essen nur wenig und nehmen trotzdem zu. Ab der Lebensmitte werden diese beiden Typen immer auffälliger, wobei die zweite Gruppe, die stetig zunimmt, die weitaus größere ist.

Die gute Nachricht – jede Entwicklung lässt sich positiv beeinflussen!

Eine entsprechende Ernährungsumstellung muss, das betont der Experte, immer individuell erfolgen. Zum Gewichtsverlust gehört allerdings immer ein Kalorien-Defizit. Alle anderen Versprechungen sind unseriös. Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass Diäten nur kurzfristig greifen, wenn nicht parallel eine Lebensstil-Veränderung einhergeht. Dann ist alles Fasten langfristig vergeblich. Denn die menschliche Evolution spielt immer dem gefürchteten Jojo-Effekt in die Hände.

Im Einzelfall kann deshalb auch eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein. Vor allem aber eine engmaschige medizinische Betreuung sichert jeden Diät-Erfolg. Im Hormon- und Stoffwechselzentrum fließen aus diesem Grund viele individuelle Gesundheitswerte in jede Therapie-Empfehlung mit ein. Eine Diät, die für alle gleich funktioniert, gibt es nämlich nicht!

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Diabetes-, Hormon- und Stoffwechselzentrum am ISAR Klinikum München
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Sonnenstr 24-26
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Tel.: +49. 89. 149903-6620

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Erhöhte Werte: normal oder gefährlich? Mythos Cholesterin. Dr. Siegmund: Viele Cholesterin-Empfehlungen sind überholt (mehr)

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