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Spielzeitpremiere mit Manegenzauber - „Die Zirkusprinzessin“ kehrt 2022 zurück ans Gärtnerplatztheater


Nein, es riecht diesmal nicht nach Tiger. Diese Nachricht ist wichtig für all die Operettenfans, die bereits vor acht Jahren die „Zirkusprinzessin“ als Aufführung im Kronebau erlebt hatten. 2014 wurde das Gärtnerplatzheater renoviert und man suchte nach Ausweich-Spielstätten.

Perfekt war damals die Wahl des Circus Krone als Kulisse für Kálmáns Erfolgsstück „Die Zirkusprinzessin“. Unverkennbar war aber auch: man befand sich in einem echten Zirkusgebäude. Und der Tiger war damals erst kurz zuvor auf Tournee gegangen…

Mit der Spielzeitpremiere am 20. Juli 2022 startete eine Serie von wenigen Aufführungen im Juli, September und Oktober 2022 im Gärtnerplatztheater.

  „Die Zirkusprinzessin“  im Gärtnerlatztheater (©Foto: Gärtnerplatztheater Thomas Dashuber)   „Die Zirkusprinzessin“  im Gärtnerlatztheater (©Foto: Gärtnerplatztheater Thomas Dashuber)
„Die Zirkusprinzessin“ im Gärtnerlatztheater (©Foto: Gärtnerplatztheater Thomas Dashuber)

Darf ein Hotelierssohn eine Artistin heiraten? Und kann eine steinreiche Fürstin dem mysteriösen Akrobaten „Mister X“ über den Weg trauen? Das waren die Fragen, die in Wien und im St. Petersburg der Zarenzeit die Menschen beschäftigten. Komponist Emmerich Kálmán schuf daraus die Operette „Die Zirkusprinzessin“. Uraufführung war 1926 in Wien  - der Beginn eines Welterfolgs.

Hereinspaziert zu Kálmáns Meisterwerk: „Toujours L’amour" zwischen Sägespäne und Walzerklängen. Wenn der geheimnisvolle Zirkusreiter „Mister X“ sich mit der schönen Fürstin zum Stelldichein trifft und - weil zunächst verschmäht - „Zwei Märchenaugen“ besingt, schmelzen die Zuschauerherzen reihenweise dahin.

Kein Geheimnis - es gibt ein Happy End! Bis es soweit ist, hat Regisseur Josef E. Köpplinger (von dem auch die Textfassung dieser Aufführung stammt) viele liebevolle Details eingebaut. Wie auch bei seiner Inszenierung von „Im weißen Rössl“ passiert so viel auf der Bühne, dass ein Vorstellungsbesuch gar nicht ausreicht, um alles zu entdecken: Den Jongleur. Die tanzenden Schneeflocken. Die Eisläufer. Den Eisbären auf zwei Beinen. Viel Wodka. Das wandernde Ballon-Herz…. Zehn tanzende Clowns, die Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner zum Dauereinsatz eingeteilt hat, tummeln sich auf der Bühne.

Ob in einer romantischen Liebesszene oder als Begleittross von „Mister X“ - die Harlekine und Pierrots sind mittendrin, statt nur dabei.

Für die ganz großen Gefühle sorgen Andreja Zidaric als „Fürstin Fedora“ (ein singender Traum in roter Samt-Robe), stets von einem Pulk von Verehrern umgeben, und der geheimnisvolle, mega-charmante „Mister X“, gespielt von Publikumsliebling Daniel Prohaska.

Bezaubernd anzuhören sind die zeitlosen „Hits“ der Operette wie „Zwei Märchenaugen“, „Leise schwebt das Glück vorüber“ und flott wird’s bei den „Mäderln im Trikot“ (hier mogeln sich weitere fünf „Tänzerinnen“ ins Ballett-Ensemble).

Besonders leichtfüßig (und dabei ist’s so schwer!) kommt das Buffo-Paar daher. „Erst heiraten, dann naschen“ lautet die energische Reaktion von „Miss Mabel“, köstlich gespielt von Nadine Zeintl, als der fesche Hotelierssohn „Toni“ (Peter Neustifter) auf Busserl-Jagd geht. Der erste „Krach“ zwischen den Verliebten endet mit dem Charleston-Ohrwurm  „Wenn du mich sitzen lässt, fahre ich sofort nach Budapest“.

Erwin Windegger gibt das Alpha-Tier, den „Prinzen Sergius Wladimir“. Wer es sich mit ihm verscherzt, bekommt die Quittung. Von Eifersucht getrieben fädelt der Prinz eine Intrige ein. Am Ende hat die Fürstin die Wahl zwischen Stolz oder Liebe. Dank der Charme-Offensive des singenden Mister X und seinen tiefen Blicken in „zwei Märchenaugen“ fällt ihr die Entscheidung letztendlich leicht.

2 1/2 Stunden dauert die Geschichte von der „Zirkusprinzessin“ - herrliche Melodien mit ganz viel Zuckerguß à la Kálmán: „Wo ist der Himmel so blau wie in Wien“, gesungen von der resoluten Hotelchefin (Sigrid Hauser ) und dem schon so viele Jahre lang schwer in sie verliebten Oberkellner (Robert Meyer grantelt in bester Hans Moser-Manier) berühren die beiden besonders mit diesem Duett über tempi passati und verpasste Gelegenheiten.

Oleg Ptashnikov dirigiert das Orchester mit viel Schwung und führt einige der Solisten (z.B. Andreja Zidaric, Peter Neustifter, Martin Hausberg) in ihren Rollen-Debüts sicher durch den Abend. Einen Abend in der Manege am Gärtnerplatz, der fröhlich und leicht das Publikum unterhält. Den Zuschauern hat’s gefallen und immer noch gibt es viel Applaus, auch wenn alle Künstler bereits abgegangen sind und nur noch die Clowns vor dem Vorhang winkend und Luftküsse werfend das Publikum nach Hause verabschieden.

Gaby Hildenbrandt, ©Fotos: Gärtnerplatztheater Thomas Dashuber

„Die Zirkusprinzessin“
Operette von Emmerich Kálmán
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Staatstheater am Gärtnerplatz

Termine:

22. und 23. Juli sowie - nach der Sommerpause - 24., 25. und 30. September und 1. Oktober 2022

Aufführungstermine, Tickets: www.gaertnerplatztheater.de

Detaillierte Informationen zu dem Spielplan und Preisen sind auf der Website des Theaters unter www.gaertnerplatztheater.de zu finden.

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Infos: 089/20241-1

U-Bahn: U1/U2/U7/U8, Station Fraunhoferstraße
Tram: Linien 17 und 18, Haltestelle Reichenbachstraße, Linie 27, Haltestelle Fraunhoferstraße
Bus: Linie 52 und 152, Haltestelle Gärtnerplatz, Linie 131, Haltestelle Fraunhoferstraße

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