Tohuwabohu im Vatikan - Die Premiere von „In Nomine Patris“ am 16. Oktober 2008  im Deutschen Theater München

Wiedereröffnugnd es Deutschen Theaters mit "In Nomine Patris" (Foto: Ingrid Grossmann)
In Nomine Patris





Ralph Siegel & Kriemhild


Deutsches Theater: Neustart in Fröttmaning mit "In Nomine Patris". Premiere am 16.10.2008 (Foto: Ingrid Grossmann)

In Nomine Patris (Foto: MartiN Schmitz)

In Nomine Patris (Foto: MartiN Schmitz)

In Nomine Patris (Foto: MartiN Schmitz)



















In Nomine Patris (Foto: MartiN Schmitz)

der neue Eingangsbereich  erinnert an den alten... (Foto: Ingrid Grossmann)
der neue Eingangsbereich erinnert an den alten...

©Fotos: Martin Schmitz, Ingrid Grossmann (9)

Herr Fuchsberger, bitte hierher, einen Blick in die Mitte. Und der Papst auch!“ Solche Anweisungen gibt es nicht im wahren Leben, sondern nur beim Fototermin nach der Premiere von „In Nomine Patris“. „Der Papst“ - das ist in diesem Fall Musicaldarsteller Dean Welterlen. Er muss für den Komponisten und Autoren Bernd Stromberger als Sprachrohr herhalten für dessen Kritik an buchstäblich Gott und der Welt.

„Hören Sie die Beichte der Päpste“ wirbt das Deutsche Theater für die Welturaufführung des Stückes an der neuen Spielstätte Fröttmaning (das Stammhaus wird in den nächsten Jahren komplett renoviert).

So einiges stellt sich der Zuschauer vor, wenn von einer „Jugendliebe des Papstes“ erzählt werden soll. Eine Art „Dornenvögel“-Story erwartet man und wird im ersten Akt zu diesem Thema auch reichlich zufrieden gestellt: Ein Papst (Dean Welterlen), der sich zwischen Kirchenkarriere und Liebe entscheiden muss. Hin- und hergerissen zwischen seinem Glauben und seiner Geliebten aus Jugendtagen (Conny Zenz) und der gemeinsamen Tochter (Jasmina Sakr). Alle spielen mit sehr guten Stimmen und viel Einsatz (die Hauptdarsteller sind in großen Musicals bühnenerprobt, wie z.B. Patrick Stanke www.patrickstanke.de als Forscher Dr. Sand).


Erste Impressionen: In Nomine Patris Fotoprobe

Fotogalerie Premiere In Nomine Patris am 16.10.2008, Teil 1, 2, 3, 4, 5 (© Fotos: Ingrid Grossmann)

So manch schöne Melodie mogelt sich klammheimlich in den Gehörgang. Und die geheimnisvollen Priester murmeln lateinische Rap-Gesänge. Alles ist gut bis zur Pause.

Aber dann - Hallelujah! - geht‘s ab bzw. mit dem Autoren die Gäule durch: Akt 2 bringt düstere Visionen des Papstes, ein singender Jesus samt Wundmalen tritt auf und der Satan mischt auch noch mit.

Nicht nur das: Aus einem 2000 Jahre alten Blutstropfen an der Dornenkrone soll ein neuer Christus geklont und von der Papst-Tochter (schwer erkrankt am Ebola-Virus) zur Welt gebracht werden - die unbefleckte Empfängnis frei nach Autor Bernd Stromberger. Dazu noch ein Mord im Vatikan und das Vaterunser als Grande Finale.

Kurzes Luftholen beim Premierenpublikum - dann großer Beifall. Aufatmen bei den Theatergeschäftsführern Carmen Bayer und Walter Steer.

Sie wollten mit dieser Weltpremiere schließlich einen Paukenschlag zur Eröffnung der neuen Spielzeit im „Ausweichquartier“ des Traditionshauses. Ob der Stoff - harter Tobak für den katholischen Bayern - das breite Publikum begeistern wird? Ob er wohl reicht, jeden Abend 1700 Menschen in die Nachbarschaft von Allianz-Arena und Pendlerbusbahnhof zu ziehen? Man hätte vielleicht doch lieber auf einen publikumssicheren Bühnenschlager setzen sollen. Aber „My Fair Lady“, immer ein Renner für Musicalfans, startet erst Mitte November.

So gab es viel zu diskutieren bei den Premierengästen Joachim Fuchsberger, Olivia Pascal, Arthur Brauss, Bürgermeister Hep Monatzeder, Fremdenverkehrschefin Gabriele Weishäupl, Maler Mathias Waske, Entertainer Georg Preuße („Mary“), TV-Ärztin Antje-Katrin Kühnemann, Musiker Peter Horton und Erfolgskomponist Ralph Siegel.

Übrigens: Völlig gelassen sieht die Kirche das Bühnenstück. Dem Magazin Focus erklärte Winfried Römmel, Sprecher des Münchner Erzbistums: Man sehe keinen Anlass, Stellung zu nehmen. Mit der Wirklichkeit habe der Stoff „nichts zu tun“, er habe eher das Niveau von „Groschenroman oder Seifenoper“.

Noch ein Wort zur neuen Spielstätte:

Von der U-Bahn Fröttmaning zum Theatereingang (am Eingang prangt eine riesige Fototapete mit der Original-Fassade aus der Schwanthaler Straße) ist es nur ein (überdachter) Katzensprung. Parkplätze sind zahlreich vorhanden. Im P&R-Parkhaus direkt vor der Tür zahlt man für den ganzen Abend nur 1 (!) Euro!

Doch schnell verpufft der Theaterglamour, geht man zurück zu seinem Fahrzeug. Vorbei an den Reisebussen, die in der Nacht nach ganz Europa starten, ist man viel zu schnell wieder in der Realität.

Alle Reihen bieten gute Sicht, weil abgestuft, und sind mit weichen Sitzpolstern ausgestattet. Nicht zu verhindern ist der Fluglärm, der bei leisen Szenen zu hören ist.

Und auch bei starkem Regen - wie am Premierenabend - hört man ein unbeabsichtigtes, rhythmisches Trommeln. Sicher ist eine „Zeltstadt“, so stabil und schön (dicker Teppichboden!) sie auch gebaut sein mag, kein adäquater Ersatz für ein festes Haus, doch immer noch die bessere Lösung als drei Theater-lose Jahre...

Gaby Hildenbrand


Bernd Stromberger, der seine Karriere seine Karriere als Popmusiker begann (“Ready 4 Radetzky”), lebt und arbeitet als freischaffender Musical-Komponist und -Autor in Wien und zeichnet sich für Werke wie 'Mozartmania' oder 'Herr der Ringe' “Traummania”, “Santa Claus”, “Teddy’s Secret”, “Mozart sucht seine Mörder”, “Der Blonde Traum” verantwortlich.

Nach seinem Musikstudium holte sich Stromberger sein Wissen als Musical - Autor bei Michael Kunze, der als bedeutendster deutschsprachiger Musicalautor (u.a. Rebecca, Elisabeth, Tanz der Vampire) gilt.

Für 'in nomine patris' studierte er fünf Jahre lang das Papsttum in Geschichte und Gegenwart. Die starren, konservativen Richtlinien der katholischen Kirche sorgten bei ihm für die kreative Initialzündung zu diesem Stück. Eigentlich wollte Stromberger nie einen kirchenkritischen Song schreiben.

Mit „In Nomine Patris – die Beichte der Päpste“ versucht er, sein gesammeltes Hintergrundwissen über die Fehlbarkeit der Institution Kirche zu verarbeiten - für ihn der Weg, auch seine Emotionen zu veranschaulichen.

Allen Beteiligten ist es wichtig mitzuteilen, dass auf keinen Fall religiöse Gefühle verletzt werden sollen.

Der Papst bekommt eine - eigentlich - fröhliche Nachricht

Ein Mann, katholischer Karrierist, ist am Gipfelpunkt der Hierarchie, der „heiligen Ordnung" seiner Organisation angekommen, und als Papst, „Pontifex Maximus", „Seine Heiligkeit", „Stellvertreter Gottes auf Erden" bekommt er eine - eigentlich - sehr fröhliche Nachricht: „Sie haben ein Tochter!" Der „Heilige Vater" ist aber aufgrund seines Irdischen darüber zutiefst bestürzt.

Auf dem Höhepunkt seiner Macht wird er von seiner Vergangenheit eingeholt. Weder kann er in seinem Zwiespalt ausrufen „Um Gottes Willen!", denn das ist es allemal nicht, noch entspricht es seiner „Berufung" - als Papst. Und als Mensch und Mann, als Vater? Wird er sich zu seiner Tochter bekennen?

Bernd Stromberger stellt in seinem Musical „In Nomine Patris" („Im Namen des Herrn" oder „Im Namen des Vaters") diese einfache Frage und eröffnet damit aus humanistischer Perspektive einen klaren religionskritischen Blick.

Ist der Papst eigentlich noch Herr seiner Entscheidungen oder Gefangener eines Systems?

Als oberste geistliche und juristische Autorität der katholischen Kirche könnte er es nach seinem Willen (theoretisch) verändern, aber hat er diese Entscheidungsfreiheit nicht bereits mit seiner Priesterweihe verloren?

Zeigt sich eine unmenschliche Seite der katholischen Kirche nicht auch schon darin, wie sie mit ihren eigenen Priestern umgeht, indem sie ihnen (zumindest offiziell) die Lust der körperlichen Zuwendung und der Liebe verweigert?

Dieser Blick auf den Menschen und sein kreatürliches Empfinden ist der Kern des Liedtextes „Die Beichte der Päpste", wobei der Plural schon andeutet, dass die Frage „Darf ich das?" und die Antwort: „Auch Päpste brauchen Liebe!" das tradierte Verhältnis der katholischen Männer-Kirche zu den Frauen in Frage stellt.

Sicherlich kein einfaches Stück. Man hätte sich den Neustart im "blauen Wunder", dem blauen Theaterzelt, auch einfacher machen können, ohne gleich mit diesem Stück in die Vollen zu gehen, das gute Darsteller, einprägsame Melodien und immer wieder gute Bühnenbilder aufweisen kann, jedoch auch mit einer Handlung, bei der vielleicht noch Freunde von "24" mithalten können bei einem Spielablauf, die scheinbar immer noch einen drauf setzen möchten. Ein paar Verwicklungen weniger hätte der Handlung nicht geschadet...

Persönliche Worte des Autors

Eigentlich wollte ich nie einen kirchenkritischen Song schreiben. Als ich mich aber dann mit dem Papsttum in Geschichte und Gegenwart beschäftigte, musste ich es dennoch tun. Zugegeben: Manches hat sich verbessert. Es werden zumindest keine (so genannten) Hexen und keine Wissenschaftler mehr verbrannt! Aber viele Einstellungen der römisch-katholischen Kirche, haben dennoch nie den "Geist des dunklen Mittelalters" verlassen.

Dazu gehört genauso das unselige Festhalten am Zölibat, die "weltfremde", mittelalterliche Sexualmoral, die anhaltende Unterdrückung der katholischen Frau (bis hin zum Berufsverbot in Sachen Priestertum), die mangelnde Bereitschaft sich mit den Fehlern und Verbrechen der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen und der heute noch immer herrschende Antimodernismus.

Wenn ich dennoch irgendwen in seinen religiösen Gefühlen verletzt haben sollte, tut es mir leid. Aber wie sagte schon Lao Tse ein paar Jahrhunderte vor Christus? "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr!"

Textprobe aus dem Titelsong (Hörprobe)

IN NOMINE, IN NOMINE, IN NOMINE PATRIS ...
Verzeih uns're Angst vor Fortschritt und Wissen / Erhaltung der Macht war unsere größte Prämisse / Wir zerstörten, was fremd schien, zensurierten Deine Worte / Erklärten Schriften für heilig oder von übler Sorte.
Verzeih, dass wir Giordano Bruno verbrannten, / weil wir ihn und seine unendliche Weisheit verkannten / dass wir Meister Eckhart und seine Schüler "bullten" / und uns dabei suhlten in unserem endlosen Nichtwissen.
Vergib uns die Pogrome an Albigensern und Katharern, / eineinhalb Millionen Morde in Deinem Namen / Verzeih, dass durch uns Konstantinopel zerbrach, / als Rom seinen Bruder in den Rücken stach.
IN NOMINE, IN NOMINE, IN NOMINE PATRIS ...
Verzeih, dass wir alles Weibliche noch immer verdrängen / Und die Frauen unsre Schwestern im Geiste nicht kennen / Dass wir ihnen heute noch immer das Priesteramt verwehren / Und ihrer sanften Liebe damit den Rücken kehren
Verzeih, die Unzähligen, die ihren Vater nicht kennen / weil wir als Päpste zu feig waren, unsere Namen zu nennen / nach außen hin rein, leugneten wir jede Tat / doch heimlich pfiffen wir ALLE auf das Zölibat.
Wir bauten eine ausschließlich männliche Religion / Wir vertrauten nur dem Vater, dem Geist und dem Sohn / Doch in der Stille unsrer Herzen, da weinen wir ...
... seit Jahrhunderten schon ... / ... seit immer schon .. / ... denn wir haben Sehnsucht .../ ... so große Sehnsucht ... / ... nach einer Frau ... / ... einem Kind ... / ... einer Tochter vielleicht ...? / Denn auch ein Papst hat Recht auf Liebe!
IN NOMINE, IN NOMINE, IN NOMINE PATRIS ...

Der Vorverkauf hat begonnen
Kartenvorbestellungen sind ab sofort möglich.
Entweder online:
- beim Deutschen Theater
- bei muenchen-ticket

oder per Telefon:
- (089) 55 23 44 44 (Deutsches Theater)
- (089) 237 72 23 (Abendzeitung, Schalterhalle, Sendlinger Straße 10)
- (089) 29 25 40 (Kiosk Marienplatz UG)
- (089) 54 50 60 60 (Kiosk Stachus UG)
- 0180 - 11 00 12 00 (Süddeutsche Zeitung Tickets im Karstadt Stachus, Pasinger Bahnhof, Sendlinger Straße und Ostbahnhof.)
Oder direkt im Tourismus-Amt, Tageskasse am Hauptbahnhof, Bahnhofsplatz 2 (Mo.-Fr.12-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

Gastronomisch wird das neue Theaterzelt unterstützt durch die Firma Käfer und das Restaurant Alhambra, welches einigen bereits mit seiner orientalischmediterranen Küche aus der Schwanthalerstraße in genussvoller Erinnerung sein dürfte. Restaurant samt Biergarten sowie ein exklusives Pausen- und Veranstaltungscatering erwarten Ihren Besuch ab dem 14. Oktober zur Eröffnung der neuen Spielzeit.

14. Oktober bis 16. November 2008. Welturaufführung: In Nomine Patris – Das Musical von Bernd Stromberger

Fotogalerie Premiere In Nomine Patris am 16.10.2008, Teil 1, 2, 3, 4, 5 (© Fotos: Ingrid Grossmann)

-Aktuelle Aufführungen im Deutsches Theater (weiter)
-Swan Lake - Premiere am 23.12.2008  im Deutschen Theater München. Die Guangdong Acrobatic Troupe of China in Fröttmaning vom 23.12.2008 bis 10.01.2009 (verlängert) (mehr)

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neu im blauen Theaterzelt in Fröttimaning: seit Oktober 2008 spielt das deutsche Theater an neuem Ort.. (Foto: Ingrid Grossmann)
neu im blauen Theaterzelt in Fröttimaning: seit Oktober 2008 spielt das deutsche Theater an neuem Ort..



Deutsches Theater
Werner-Heisenberg-Allee 11
80939 München-Fröttmaning
Die Telefon-Nummern bleiben unverändert!
Internet: www.deutsches-theater.de

MVV/MVG: U6 Linie Fröttmaning

Das Theater befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Allianz Arena und zum U-Bahnhof und dem Park+Ride Parkhaus Fröttmaning.

Mit dem MVV
Vom Sendlinger Tor oder Marienplatz mit der U-Bahn Linie U6 Richtung Garching bis zur Haltestelle "Fröttmaning" (ca. 16 Minuten Fahrtzeit). Am U-Bahnhof Fröttmaning nehmen Sie den Ausgang „P+R-Parkhaus“. Vor dort führt eine Überführung zum Theater.

Mit dem Auto, Motorrad oder Bus
Aus Richtung Westen von der Autobahn A 8 Stuttgart - München kommend, fahren Sie am Autobahndreieck München-Eschenried auf die Autobahn A 99. Wechseln Sie am Autobahnkreuz München-Nord auf die Autobahn A 9 in Fahrtrichtung München über und fahren bis zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd (AS 73). Folgen Sie der Ausschilderung zur Allianz Arena.

Aus Richtung Süden und Osten über die Autobahn A 99 kommend, wechseln Sie am Autobahnkreuz München-Nord auf die Autobahn A 9 in Fahrtrichtung München über und fahren bis zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd (AS 73). Folgen Sie der Ausschilderung zur Allianz Arena.

Kommen Sie aus München, fahren Sie die Autobahn A99 München – Nürnberg bis zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd (AS 73). Folgen Sie der Ausschilderung zur Allianz Arena.



Infos und Ticketbuchung auch unter www.deutsches-theater.de




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