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Münchner Brauchtum zum Aschermittwoch (25.02.2009)
Geldbeutel waschen am Fischbrunnen vor dem Rathaus

Im Fischbrunnen reinigte man am 21.02.2007 vor dem Rathaus das Stadtsäckl (Foto: Ingrid Grossmann)


Verteilte städtische Milliarden: Narrhalla

zumindest war es altes Notgeld
Sprang in den Fischbrunnen: Narrhalla Prinz (Ingrid Grossmann)
Sprang in den Fischbrunnen: Narrhalla Prinz
Zeigte seine rote Weste: Wiesn-Wirtesprecher Toni Roiderer (Fot: Martin Schmitz)
Zeigte seine rote Weste: Wiesn-Wirtesprecher Toni Roiderer

Hacker-Pschorr Brauerei-Chef Andreas Steinfatt und OB Christian Ude stoßen schon mal auf einegute Fastenzeit an
Freibier für alle (Foto: MartiN Schmitz)
Freibier für alle

©Fotos: Ingrid Grossmann (5), Martin Schmitz (4), Film: Martin Schmitz 2009
Einem schon im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnten Münchner Brauch folgend, treten Oberbürgermeister Christian Ude, Bürgermeister Hep Monatzeder, und Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz am Aschermittwoch (25.02.2009) zum traditionellen Geldbeutelwaschen auf dem Marienplatz an.

In seiner Ansprache erinnerte der Oberbürgermeister daran, dass der Brauch des Geldbeutelwaschens im 19. Jahrhundert von armen Leuten ausgeübt worden sei, um damit deutlich zu machen, dass das Portemonnaie tatsächlich vollkommen leer und die Dienstherrschaft aufgerufen sei, wieder etwas hineinzutun. In den 50-er Jahren habe der damalige Oberbürgermeister Thomas Wimmer diesen Brauch auch für das Stadtsäckel eingeführt.


Film ab: Geldbeutel waschen 2009

2009 Fotogalerie
Fischbrunnen Aschermittwoch 2009, Fotogalerie A, Teil 1, Teil 2, Teil 3,
(©Fotos: Ingrid Grossmann)
Fischbrunnen Aschermittwoch 2009, Fotogalerie B, Teil 1, Teil 2, Teil 3 (©Fotos: Martin Schmitz)

Vor zahlreichen Zuschauern und unterstützt durch den Hacker-Pschorr-Durstlöschzug tauchte Ude das Stadtsäckel in das Wasser des Fischbrunnens, um die städtische Kassenlage zu verbessern.

In seiner Ansprache erinnerte der Oberbürgermeister daran, dass der Brauch des Geldbeutelwaschens im 19. Jahrhundert von armen Leuten ausgeübt worden sei, um damit deutlich zu machen, dass das Portemonnaie - insbesondere nach den Ausschweifungen des Faschings - tatsächlich vollkommen leer und die Dienstherrschaft aufgerufen sei, wieder etwas hineinzutun.

Leider, so Ude, könne er in diesem Jahr nicht in Aussicht stellen, dass das Geldbeutelwaschen der Stadtkasse im selben Maß nützen werde wie in den Jahren 2006 bis 2008, als die Gewerbesteuer sprudelte, sogar den höchsten Stand der Stadtgeschichte erreichte und einen Schuldenabbau von insgesamt über einer Milliarde Euro ermöglichte. Denn die Finanzkrise, die sich immer mehr zu einer Krise der Realwirtschaft ausweite, werde auch an München mit seiner Finanz- und Autobranche nicht spurlos vorübergehen.

Im vergangenen Jahr konnte die Stadt ihre Verschuldung um 600 Millionen Euro abbauen - der höchste Betrag, der jemals in der Stadtgeschichte in einem Jahr getilgt wurde. Der Schuldenstand verminderte sich damit bis Ende 2008 auf 2,3 Milliarden Euro, die Pro-Kopf-Verschuldung erreichte mit 1.695 Euro wieder den Wert aus dem Jahr 2000. Die städtische Verschuldung war seit 2002 durch die starken Einbrüche vor allem bei der Gewerbesteuer und zur Sicherung eines weiterhin hohen Investitionsniveaus erheblich angestiegen.

Seit 2006 entschuldet sich die Stadt wieder, im Jahr 2006 bereits um 80 Millionen Euro und 2007 um 430 Millionen Euro. In anderen Städten ist die Pro-Kopf-Verschuldung zwar zum Teil niedriger, im Gegenzug für eine schnelle Schuldenreduzierung wurde dabei aber zumeist städtisches Vermögen wie Stadtwerke oder Wohnungen verkauft. München hält dagegen bewusst an seinem städtischen Vermögen fest und hat zum Beispiel die Zahl der Wohnungen sogar noch aufgestockt.

Aus dem Stadtrat nahmen am diesjährigen Geldbeutelwaschen teil: Nikolaus Gradl, Yasar Fincan, Hans Dieter Kaplan, Alexander Reissl (alle SPD), Marian Offman (CSU), Prof. Dr. Jörg Hoffmann und Gabriele Neff (FDP).

Schnaps und Bier dürfen nach alter Sitte am Aschermittwoch nochmals getrunken werden, meldet die Hacker-Pschorr Brauerei in ihrer Einladung 2008: das Bier soll für gutes Gedeihen der Gerste sorgen, der Schnaps die Mücken vertreiben. Das traditionelle Fischessen an Aschermittwoch läutet dann die vierzig Tage dauernde Fastenzeit ein.

Hacker-Pschorr Brauerei-Chef Andreas Steinfatt hatte anschliessend geladen ins Pschorr am Viktualienmarkt: neben einigen Hacker Pschorr Wirten waren bei Pschorr-Wirt Jürgen Lochbihler auch einige Gäste aus Wirtschaft und Showbiz eingeladen.

Neben den Gelbeutel-Auswaschern vom Marienplatz kamen zusammen: Wiesnwirt Toni Roiderer vom Hackerzelt, "Donisl" Karl-Heinz Wildmoser , Georg Heide (Heide Volm Planegg und Bräu-Rosl Wiesnzelt), der ROK Gastronom Franz Rauch, Paulaner Haferlgucker Christoph (Putzi) Holenia, und BR-Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttiz (www.uschi-daemmrich-von-luttitz.de)

hoffentlich hilfts... (Foto: MartiN Schmitz)
hoffentlich hilfts...

Der Faschingsplaner 2010 enthält Infos zu 58 Vereinen (weiter) und mehr als 400 Termine von 2020 , darunter auch Dutzende Termine zum Thema Fischessen an Aschermittwoch (weiter).

Rückblick:

2008 Fotogalerie
Fischbrunnen Aschermittwoch 2008, Fotogalerie A, Teil 1, Teil 2
(©Fotos: Martin Schmitz)
Fischbrunnen Aschermittwoch 2008, Fotogalerie A, Teil 1, Teil 2, Teil 3, (©Fotos: Ingrid Grossmann)

2007 Fotogalerie
Geldbeutel- Auswaschen am Fischbrunnen 2007, Teil 1, 2, 3, 4(©Ingrid Grossmann)

2006
Fotogalerie 1: Geldbeutel- Auswaschen am Fischbrunnen, Teil 1, 2 (©Ingrid Grossmann)
Fotogalerie 2: Geldbeutel- Auswaschen am Fischbrunnen, Teil 1, 2 (©Martin Schmitz)
Fotogalerie vom Geldbeutel Auswaschen 2005 (mehr)
Fotogalerie vom Geldbeutel Auswaschen 2004 (mehr)

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Alljährlicher Höhepunkt ist der Tag der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt am Faschingsdienstag, 05.02.2008, der nun schon zum 21. Mal aufgeführt wird (Foto: Martin Schmitz)


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02. Fotogalerie: Tanz der Marktfrauen 2008 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 (Fotos: Ingrid Grossmann)
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