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Deutsches Museum Verkehrszentrum
Fertigstellung und Eröffnung am 20./21.10.2006

Halle III eröffnet am 11. Mai 2003 (Foto: Martin Schmitz)
Halle III eröffnet am 11. Mai 2003
Halle I + II werden noch bis 2005 umgebaut (Foto: Martin Schmitz)
Halle I + II werden noch bis 2005 umgebaut

alle Fotos: Martin Schmitz
Fast fünf Jahre hatten nicht nur die Bewohner des Westends darauf gewartet.

Nun war es endlich soweit. Die Hallen I und II des Verkehrszentrums auf der Theresienhöhe 14 a wurden fertig. Vor allem die unmittelbaren Nachbarn des Museums mussten viel Geduld aufbringen während der langen Bauzeit. Unvorhersehbare Probleme bei der Renovierung der Hallen verzögerten die Fertigstellung.

Nun aber rückte der Abzug der Baumaschinen in greifbare Nähe und Sylvia Hladky, die Direktorin des Verkehrszentrums des Deutschen Museums, ludt besonders die Bewohnerinnen und Bewohner des Westends und der Schwanthalerhöh ein, „ihr“ Museum in den kommenden Wochen zu „erobern“.

Auf 12.000 m2 konnte man über 1.000 Objekte besichtigen. Und wie es guter alter Tradition des deutschen Museums entspricht, können viele der robusteren Ausstellungsstücke „hautnah“ bewundert werden.

Am 21. Oktober konnten die neuen Ausstellungen zum ersten Mal besichtigt werden.

DerGeneraldirektor des Deutschen Museums, Professor Wolfgang M. Heckl, eröffnete am Morgen dann das Museum. Schülerinnen und Schüler der Hauptschule an der Ridlerstraße waren die ersten, die bei einer Führung durch die neuen Hallen die verschiedenen Attraktionen ausprobieren konnten.

Eine Straße als Zeitachse in Halle I

Die Entwicklung der städtischen Verkehrsmittel und des Verkehrs in Ballungsräumen sind das Thema der Halle I.

Die Fahrzeugsammlung wird auf einer Straße präsentiert, die sich als Zeitachse durch die Halle zieht.

In der Hallenmitte weitet sich die Straße zu einer großen Platzinszenierung mit „Nebenstraßen“. Hier stehen Automobile, Zweiräder, Dreiräder, Straßenbahnen, Busse und Spezialfahrzeuge wie ein historischer Umzugswagen oder eine Straßenkehrmaschine. Historische und futuristische Ampeln entlang der Straße dokumentieren die technische Entwicklung der Verkehrsregelung.

Unfallfrei Verkehr erleben

Die Besucher können zum Beispiel in eine U-Bahn steigen, sich in den Führerstand eines Lastautos setzen, um den Verkehr aus der Perspektive eines LKW-Fahrers erleben oder in das Innere eines Klinomobils, einer fahrbaren Zahnarztpraxis aus den 60er Jahren, blicken.

Eine historische Fahrradwerkstatt am Straßenrand zeigt das etwa 100 Jahre umfassende Spektrum an Werkzeugen und Maschinen. Um die Schausammlung herum gruppiert sind die Themen „Öffentlicher Nahverkehr“, „Umwelt“ und „Sicherheit“.

Da werden Crash-tests gezeigt, man sieht, wie ein Airbag funktioniert oder wie eine Rettungskette abläuft. Gefahrlos lässt sich ausprobieren, wie wichtig „Sichtbarkeit“ im Verkehr ist oder welche Rolle Assistenzsysteme bei der Fahrzeugsicherheit spielen.

Lust und Last des Reisens in Halle II

Der Weg durch die Ausstellungshalle beginnt mit einem Rückblick auf die reiselustigen Römer und die Schwierigkeiten der Pilgerreise.

Von der Kutschenreise bis zur Pauschalreise der Gegenwart führt der Pfad weiter entlang einer Vielzahl von Reiseverkehrsmitteln: vorbei an der Schweizer Alpenpost, die bis ins 20. Jahrhundert über den Furka-Pass fuhr, an der ersten kontinentalen Pferdebahn „Hannibal“, der Schnellzugdampflokomotive S 3/6 mit Postwagen und Speisewagen oder am Panoramabus Kässbohrer Setra, mit dem die Busreisenden der 50er Jahre unterwegs waren.

Die Geschichte des Reisens auf der Straße erzählen Kutschen, Automobile, Motorräder und Fahrräder.

Neben den ersten dreirädrigen Fahrzeugen finden sich hier u. a. der Mercedes Simplex, der als Vorbild für die Grundform des Automobils gilt, Luxuslimousinen wie Mercedes SS oder Lancia Lamda, der „Laubfrosch“, das erste Fließband gefertigte Auto in Deutschland, und ein pinkfarbener Cadillac aus den 50er Jahren.

Wie reist man in einer Kutsche

Zu den Attraktionen der Halle zählt ein Kutschensimulator, der dem Besucher ein authentisches Sitz- und Fahrgefühl vermittelt. Der Antrieb der Kutsche ist eine Eigenentwicklung der Werkstätten des Museums. Die Wagons können alle von innen besichtigt werden. Von einer Galerie aus kann man diesen Ausstellungsbereich von oben erleben.

Sehenswerte Hallenarchitektur

Nicht nur die Sammlung und die ansprechende Art der Präsentation versprechen ein einmaliges Erlebnis: Auch die Ausstellungshallen selbst sind sehenswert: Geplant hat das 1908 eröffnete Ensemble der Architekt Wilhelm Bertsch (1865–1916). Die Hallen I und II ließ er als Skelettbauten in Eisenkonstruktion, die bereits seit 2003 geöffnete Halle III als Eisenbetonbau errichten. Nach der Renovierung präsentieren sich die nun neu eröffnenden Gebäude großzügig und lichtdurchflutet.

Eröffnungswochenende 21./22. Oktober 2006
21. Oktober 2006 ab 9 Uhr: Eröffnung durch Prof. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums. Die Hallen sind tagsüber geöffnet bis 18 Uhr.

21. Oktober 2006, von 19 Uhr bis 2 Uhr „Lange Nacht der Museen“

22. Oktober 2006, ab 9 Uhr bis 17 Uhr „Tag der Offenen Tür“

Das Museum lädt ein zu einem bunten Programm mit vielen Attraktionen für große und kleine Besucher.

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Vekehrszentrum Deutsches Museum (Foto: Martin Schmitz)

Deutsches Museum
Verkehrszentrum
Theresienhöhe 14a
80339 München
Tel: 089 / 2179-529
täglich 9 bis 17 Uhr
Internet: www.deutsches-museum.de

MVV/MVG: U4,U5 Theresienwiese

Tageskarte
für Besucher ab 16 Jahre 6,00 €
Kinder und Jugendliche (von 6 bis 15 Jahre) Schüler, Auszubildende und Studenten 3,00 €
Familienkarte 12,00 € Die Familienkarte berechtigt zum Eintritt von Eltern, Partnerschaften, Alleinerziehenden oder Familienangehörigen (bis zu 2 Erwachsene) mit zur Familie gehörenden Kindern bis 15 Jahre.

Kombiticket für Museumsinsel, Flugwerft und Verkehrszentrum (Besuch auch an getrennten Tagen möglich) 15,00 €


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