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Das 37. FILMFEST MÜNCHEN 27. Juni - 6. Juli 2019 zeigt aktuelle Filme aus vielen Ländern, darunter Deutschlandpremieren und Weltpremieren


36. FILMFEST MÜNCHEN (28. Juni - 7. Juli 2018)

Das 37. FILMFEST MÜNCHEN zeigt rund 180 aktuelle Filme aus 62 Ländern, darunter 118 Deutschlandpremieren und 48 Weltpremieren. Mit dem CineMerit Award ausgezeichnet werden in diesem Jahr sowohl Antonio Banderas als auch Ralph Fiennes.

Eröffnungsfilm ist Riley Stearns Komödie „The Art of Self-Defense“ mit Jesse Eisenberg in der Hauptrolle.

Als Themenschwerpunkte kristallisieren sich vor allem alternative Realitätskonzepte und innovative Variationen des internationalen Genrekinos heraus.

„Mit dem diesjährigen Filmfest beginnt nun unser Wandel, den wir im letzten Jahr angekündigt haben. Wir freuen uns sehr, dass wir bereits 2019 mit dem neuen hochdotierten CineCoPro-Preis und einer großen Virtual-Reality-Ausstellung neue Wege einschlagen und in die Zukunft blicken können“, so Filmfest-Leiterin Diana Iljine.Außerdem ehren wir in unseren beiden Retrospektiven mit Bong Joon Ho und Mads Brügger zwei sozialkritische Regisseure, die das aktuelle Weltkino widerspiegeln sowie Unterhaltung und Anspruch in ihren Filmen gekonnt vereinen.

Bereits drei Wochen vor Veröffentlichung des Gesamtprogramms gab das FILMFEST MÜNCHEN erste Film- und Serienhighlights aus dem diesjährigen Programm bekannt. Tickets für diese Filme sind nun im Vorverkauf erhältlich.

Die Auswahl reicht von großen Regie- und Schauspielstars bis zu radikal innovativen Newcomern, von Klassik bis Rock 'n' Roll, von restaurierten Klassikern bis zu brandaktuellen Serien. Ein spannender Querschnitt durch das abwechslungsreiche FILMFEST MÜNCHEN-Programm, der Lust auf mehr macht.

Innovatives Genrekino aus aller Welt

Viele Filmemacher*innen bedienen sich vermeintlich traditioneller Genreelemente, um ihre Visionen abzubilden.

Eine bewährte Strategie, um ernste Themen zu verhandeln, ist die Komödie: Im Eröffnungsfilm „The Art of Self-Defense“ von Riley Stearns geht es etwa um toxische und fragile Männlichkeitskonzepte, im Filmfest-Abschlussfilm „Late Night – Die Show ihres Lebens“ von Nisha Ganatra dagegen um emanzipierte Frauen in Männerdomänen.

Tel Aviv on Fire“ von Sameh Zoabi und „The Announcement” von Mahmut Fazıl Cos¸kun verarbeiten politisch brisante Konflikte mit humoristischen Mitteln. Neben der Komödie greifen zahlreiche Filme auch auf weitere Genrestrategien zurück, um zeitgenössischen Phänomenen auf den Grund zu gehen.

Der Cannes-Liebling „Une fille facile“ von Rebecca Zlotowski etwa stellt gesellschaftliche Ungleichheit geschickt im Gewand einer Coming-of-Age-Geschichte dar.

Im breit gefächerten Programm sind aber auch Variationen von Horror- und Katastrophenszenarien vertreten, ebenso wie poetische Romanzen, etwa „Mein Ende. Dein Anfang“. von Mariko Minoguchi.

Der Sci-Fi-Western „Bacurau“ von Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles wirft derweil einen kreativen Blick in die Zukunft. Das Mammutprojekt „La Flor“ von Mariano Llinás und dem argentinischen Künstlerkollektiv El Pampero Cine vereint gleich mehrere Genrebausteine in einem rund 14-stündigen Episodenfilm.

Serielles Erzählen findet natürlich vor allem im Fernsehen statt.

Auch im Serien Spotlight werden die unterschiedlichsten Genres bedient und politische Brennpunkte abgebildet – etwa das Gesellschaftsporträt „Vernon Subutex“ oder die spanische Dramedy „Arde Madrid“ über das Franco-Regime. Die Doku-Serie „Wu-Tang Clan: Of Mics and Men” porträtiert die berühmten New Yorker Rapper.

Stars aus Film und Musik

Unter den ersten Programmpunkten finden sich einige Filme mit Star-Besetzung. So kommt Schauspielstar Ralph Fiennes nach München, wo er den CineMerit Award persönlich entgegennehmen wird.

Im Gepäck hat der Brite seine aktuelle, insgesamt dritte Regiearbeit „Nurejew – The White Crow“.

Auch der französische Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Louis Garrel stand für seinen neuen Film selbst vor und hinter der Kamera. „L’homme fidèle“ erzählt gekonnt lakonisch von Dreiecksbeziehungen, Liebesverwirrungen und gestörter Kommunikation.

Garrel wird auf dem FILMFEST MÜNCHEN ebenfalls ausgezeichnet. Er ist der erste Preisträger des neu gestifteten Margot Hielscher Preises. Gestiftet wird das Preisgeld von 10.000 Euro vom Medienverlagsmanager Peter Graf von Schall-Riaucour, dem Neffen der 2017 verstorbenen Schauspielerin und Sängerin Margot Hielscher.

Der Preisträger wurde vom Programmer-Team des FILMFEST MÜNCHEN in Abstimmung mit dem Preisstifter gekürt. Ermöglicht wird der Preis auch durch die Unterstützung des ehemaligen Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude. Der Margot Hielscher Preis wird am Mittwoch, den 3. Juli 2019, im Rahmen einer feierlichen Gala im Carl-Orff-Saal im Gasteig verliehen. Musikalisch begleiten werden den Abend Götz Alsmann sowie Alice und Ellen Kessler, Freunde und Weggefährten von Margot Hielscher. Im Anschluss an die Preisverleihung wird Garrels „Ein treuer Mann“ als Deutschlandpremiere gezeigt.

Auf eine lange Tradition blickt die Verleihung der seit 1985 vergebenen Starter-Filmpreise der Landeshauptstadt München zurück. In diesem Jahr findet die Veranstaltung erstmals im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN statt. Mit den mit jeweils 6.000 Euro dotierten Starter-Filmpreisen werden jährlich drei künstlerisch herausragende Projekte des Münchner Regie-Nachwuchses ausgezeichnet.

Weiterhin wird der Starter-Filmpreis / Produktion, gestiftet von ARRI Media, als geldwerte Leistung in Höhe von 6.000 Euro für die Postproduktion eines künftigen Films vergeben. Zu den Preisträger*innen der vergangenen Jahre gehören inzwischen etablierte deutsche Regiegrößen wie Maren Ade, Philip Gröning oder Oliver Haffner. Die Preisträger*innen der Starter-Filmpreise 2019 werden bei der Verleihung bekanntgegeben.

Die Starter-Filmpreise werden am Freitag, den 28. Juni 2019, um 14:00 Uhr im Carl-Orff-Saal im Gasteig verliehen.

Auch dieses Jahr bilden Filme rund um das Thema Musik einen Schwerpunkt im Filmfest-Programm.

Prélude“ von Sabrina Sarabi skizziert den Kampf eines jungen Konzertpianisten, der mithilfe einer Freundin darum ringt, nicht am Konkurrenzdruck des Musikkonservatoriums zu zerbrechen.

In den Hauptrollen spielen mit Louis Hofmann und Liv Lisa Fries international bekannte Jungstars des deutschen Films.

Der emotionale Spielfilm „Crescendo #makemusicnotwar“ mit Peter Simonischek begleitet junge israelische und palästinensische Musiker bei einem Konzertprojekt in Israel. Eindrucksvoll erzählt Regisseur Dror Zahavi von der grenzüberschreitenden, verbindenden Kraft der Musik.

Die Musik ist auch der Mittelpunkt des neuen Films von Starregisseur Danny Boyle: In „Yesterday“ löscht ein Stromausfall von einem Moment auf den anderen alle Songs der Beatles aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit. Einzig und allein der erfolglose Sänger Jack erinnert sich an die Band aus Liverpool – und wird mit ihren Hits in einem der meisterwarteten Filme des Jahres zum Star.

Im Dokumentarfilm „Spider Murphy Gang – Glory Days of Rock 'n' Roll“ blicken die ehemaligen und aktuellen Mitglieder der bayerischen Kult-Band auf ihre bewegte Karriere zurück.

Zur Weltpremiere werden sie wieder vereint auf dem Roten Teppich stehen.

Ein deutsches Staraufgebot gibt es auch beim Serien-Event „Die Neue Zeit“ von Lars Kraume. Darin wehrt sich August Diehl als Walter Gropius gegen den Vorwurf, die Frauen am Bauhaus unterdrückt zu haben, wie etwa die Künstlerin Dörte Helm (Anna Maria Mühe). Zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ zeigt das Filmfest die sechsteilige Serie als „Binge-Event“ komplett an einem Abend und in Anwesenheit des Teams.

Entdeckungen abseits des Mainstream

An den Anfang des 20. Jahrhunderts blickt auch das historische Drama „Vita & Virginia“. Chanya Buttons Film erzählt von der Liebesbeziehung zwischen der Autorin der Moderne, Virginia Woolf, und der Schriftstellerin Vita Sackville-West.

Elizabeth Debicki und Gemma Arterton glänzen als die beiden Frauen, die ihrer Zeit literarisch und gesellschaftlich weit voraus waren.

Gesellschaftliche Grenzerfahrungen werden in „The Day I Lost My Shadow“ aus Syrien verhandelt. Darin verarbeitet die syrische Regisseurin Soudade Kaadan ihre Erfahrungen im kriegsgebeutelten Land. Der von magischem Realismus geprägte Film zeigt, dass Krieg den Opfern immer einen Teil ihrer selbst nimmt. Wie sollen die Überlebenden damit umgehen?

Weit ab von Stars und großen Produktionen arbeiten Mariano Llinás und das argentinische Künstlerkollektiv „El Pampero Cine“. Gemeinsam schufen sie das 14-stündige Mammut-Filmprojekt „La Flor“, das die konventionelle Art des Filmemachens komplett auf den Kopf stellt und in drei Teilen auf dem FILMFEST MÜNCHEN gezeigt wird.

Zusammengesetzt aus sechs völlig unterschiedlichen Genrefilmen ist „La Flor“ Horror-B-Movie, Spionagethriller und Musicalkomödie zugleich – und noch vieles mehr. Seit 2009 arbeitet das Kollektiv an diesem Meilenstein, ganz ohne Förderung oder Hilfe von außen.

100 Jahre Bavaria Film

Anlässlich des 100. Geburtstags der Bavaria Film zeigt das FILMFEST MÜNCHEN außerdem drei restaurierte Klassiker aus dem umfangreichen Katalog des Studios: „Der Ochsenkrieg“ (1920) ist die erste Produktion, die auf dem neuen Gelände in Geiselgasteig entstand.

Der Stummfilm wurde nun von Hans-Jürgen Buchner alias Haindling, der bei der Uraufführung der neuen Fassung anwesend sein wird, neu vertont.

Gezeigt werden zudem die restaurierte Version des Abenteuerfilms „Wasser für Canitoga“ (1939) mit Hans Albers sowie der neue Director’s Cut von Dominik Grafs „Die Sieger“ (1994) in Anwesenheit des Regisseurs und der Schauspieler.

Kinoprogrammpreise der Landeshauptstadt München

Die 2002 eingeführten Kinoprogrammpreise der Landeshauptstadt München werden in diesem Jahr ebenfalls erstmalig im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN verliehen.

Sie sind als Auszeichnung für die Programmqualität und eine ansprechende Kinoführung gedacht. Die Preise sollen aber auch den Einsatz der Münchner Kinobetreiberinnen und -betreiber für den Erhalt der Filmkunst in München würdigen.

Die Programm- und Arthouse-Kinos bieten beispielsweise Filmreihen zu verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Themen und eröffnen in Podiumsgesprächen mit Experten und Regisseurinnen und Regisseuren dem Publikum die Möglichkeit, sich vertiefend mit den Filmen zu befassen.

Zu den festen Programmpunkten dieser Kinos gehören außerdem die Mitwirkung bei Filmfestivals, die Durchführung von Vorstellungen für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie die Präsentation von Originalfassungen und von Kurz- und Dokumentarfilmen. Die Programm- und Arthouse-Kinos leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die kulturelle Vielfalt in München.

Die Preisverleihung findet am Montag, den 1. Juli 2019, um 14:00 Uhr in der Black Box im Gasteig statt. Im Anschluss daran wird eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Quo vadis, Kino? Das System zwischen etablierter Förderung und alternativen Modellen“ stattfinden. Auf dem Podium diskutieren Dunja Bialas, Dorothee Erpenstein, Ingo Fließ und Edgar Reitz (angefr.). Die Diskussion moderiert Christian Pfeil.

Die Preisträger*innen 2019 sind:

Thomas Kuchenreuther für das ABC Kino
Markus Eisele und Christian Pfeil für das Arena Filmtheater
Fritz und Christoph Preßmar für das Filmtheater Sendlinger Tor
Thomas Wilhelm für das Neues Rex Filmtheater
Elisabeth Kuonen-Reich (†) für den Rio Filmpalast
Wolfgang Bihlmeir, Bernd Brehmer, Doris Kuhn und Erich Wagner für das Werkstattkino

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