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Langlebige Balkonoberflächen: So gestalten Sie Loggia, Balkon und DachterrasseAußenflächen erweitern den Wohnraum, müssen aber mit Regen, Frost, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen fertig werden. Wer hier langlebig plant, muss Belag, Aufbau und Entwässerung als Gesamtsystem betrachten. Materialwahl, Untergrund und Pflege bestimmen gemeinsam, wie lange eine Fläche funktional und optisch stabil bleibt.
Untergrund, Gefälle und Entwässerung ist die BasisBevor es um den sichtbaren Belag geht, zählt der Aufbau darunter. Ein tragfähiger, rissfreier Untergrund ist das A und O. Stahlbetonplatten oder auch vorhandene Estriche sind üblich. Wichtig: Sie sollten keine durchgehenden Feuchtigkeitsschäden zeigen. Schichten mit Hohllagen oder Abplatzungen darunter können dazu führen, dass selbst wertige Beläge langfristig in Mitleidenschaft gezogen werden. Mindestens ebenso wichtig: das Gefälle. Übliche Empfehlungen verlangen etwa 1,5 bis 2 Prozent Gefälle vom Gebäude weg, damit Niederschlagswasser zuverlässig Richtung Ablauf oder Tropfkante geleitet wird. Stehende Pfützen verschärfen Frostschäden und können auf Dauer auch Abdichtungen fordern. Unversehrte Abdichtungsschichten wie z. B. Bitumenbahnen oder flüssige Abdichtungen schützen die dahinterliegende Konstruktion von innen gegen nach außen drängende Nässe. Der sichtbare Belag muss daher immer auf das Abdichtungskonzept abgestimmt werden, damit Durchdringungen und Anschlüsse dicht bleiben. Beläge im Vergleich: Platten, Holz, SteinteppichFür Balkon, Loggia und Dachterrasse stehen verschiedene Belagsarten zur Wahl. Besonders häufig werden lose verlegte Platten auf Stelzlagern ausgeführt. Sie ermöglichen die Abführung des Wassers im Zwischenraum, ohne die Abdichtung mit Kleber zu belasten. Einzelne Platten können dann auch zur Kontrolle und Inspektion hochgehoben werden. Die Rutschhemmung, Frostsicherheit und Gewicht sind hier entscheidend. Mineralische, offenporige Beläge wie Steinteppiche verbinden außen eine fugenarme Oberfläche mit einer darunterliegenden Struktur, durch die das Wasser in die Tiefe abfließen kann. Dies setzt jedoch voraus, dass das dichte Unterlager und die fachgerechte Einfassung das Wasser zielgerichtet ableiten. Holz- oder WPC-Dielen erzeugen eine ansprechende, warme Optik, verlangen je nach Material aber auch etwas Pflege. Eine massive Holzterrasse im Freien sollte ausreichend witterungsbeständig oder behandelt sein, damit sie nicht allzu schnell vergraut oder aufsplittert. WPC verringert den Pflegeaufwand, hat allerdings bei starker Sonneneinstrahlung die Neigung, sich stärker aufzuheizen. Klima, Versiegelung und RegenwasserAußenflächen betreffen nicht nur den Wohlfühlfaktor, sondern auch den Umgang mit Regenwasser. Dichte Beläge mit kleiner Fugenausdehnung führen dazu, dass jeglicher Niederschlag sofort in die Entwässerungssysteme gelangt. In stark bebauten Quartieren führt dies zu hohen Abflussspitzen, die die Kanalisation überlasten. Durchlässigere Beläge oder Fugen, die imstande sind, Wasser versickern zu lassen, entlasten diese Systeme, sofern der Untergrund nicht auch durchfeuchtet werden kann und keine Durchfeuchtung des Mauerwerks droht. Für Erdterrassen und Hofbereiche lässt sich in vielen Kommunen durch versickerungsfähige Varianten der Aufbauhöhe die Gebühren verringern. Während Balkone und Dachterrassen aus statischen Gründen nicht zur unmittelbaren Versickerung ins Erdreich beitragen können, lässt sich doch vermeiden, dass unnötig große Flächen vollflächig versiegelt werden, z. B. durch die Ausbildung mit geeigneten Strukturen oder durch die Kombination mit bepflanzten Bereichen in Kübeln und Beeten. Planung, Ausführung und PflegeLanglebigkeit ergibt sich aus realistischer Planung, sauberster Ausführung und regelmäßiger Pflege. In Bestandsbauten sollte zunächst geklärt werden, welche Lasten die Fläche bewältigen kann. Massiver Naturstein oder dicke Betonplatten bringen mehr Gewicht mit sich als leichte Plattensysteme oder dünnere Beläge. Statik, Brüstungshöhen und Entwässerungspunkte sind vor einer Sanierung zu prüfen. Bei der Ausführung selbst kommt es auf Details an. Randabschlüsse, Türanschlüsse und Anschlüsse zur Fassade sind so auszuführen, dass keine Feuchtigkeit in den Baukörper eindringen kann. Abstreifgitter und Drainrinnen an Türbereichen helfen, dass Wasser nicht ins Gebäudeinnere läuft. Regelmäßige Reinigung sorgt dafür, dass kein Schmutz die Abflüsse verstopfen oder die Rutschhemmung beeinträchtigen kann. Bei Holzsystemen gehört die Reinigung und gelegentliche Nachbehandlung zum Standard, bei mineralischen Belägen ist vielleicht nur ein schonendes Reinigungsverfahren nötig.
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