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Siemens Headquarter: Vorab-Besichtigung der Siemens Konzernzentrale am 14.06.2016: eröffnet wird die Hightech-Zentrale in München am 24.06.2016 |
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![]() ![]() ![]() ![]() Offene Arbeitswelten wurden geschaffen, aus den Tischen lassen sich per Knopfdruck auch Stehtische machen ![]() Übergang vom alten Gebäude am Wittelbacherplatz zum neuenKomplex ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ©Fotos: Martin Schmitz |
Die neue Siemens-Konzernzentrale in München ist eröffnet. Mit einem Festakt haben Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG im Beisein der stellvertretenden bayrischen Ministerpräsidentin Ilse Aigner sowie des Münchener Oberbürgermeisters Dieter Reiter am 24.06.2016 die Fertigstellung des Neubaus gefeiert. In rund drei Jahren Bauzeit ist der Neubau für bis zu 1.200 Mitarbeiter mit rund 45.000 Quadratmetern oberirdischer Gebäudefläche entstanden. Die konzerneigene Immobilieneinheit Siemens Real Estate (SRE) hat die Umsetzung verantwortet und das Großprojekt fristgerecht sowie im gesteckten Kostenrahmen realisiert. Im Laufe der Sommermonate werden alle Mitarbeiter ihre neuen Büros bezogen haben. Mit der erst am Vortag der Eröffnugn durch die Stadt beschlossenen Umbenennung des vor dem Eingang des Neubaus verlaufenden Abschnitts der Finkenstraße in Werner-von-Siemens-Straße wird die Lebensleistung des Unternehmensgründers im Jahr seines 200. Geburtstags gewürdigt. Das neue Gebäude soll die strengsten Umweltstandards erfüllen, wird ausschließlich mit regenerativen Energien betrieben und nur noch den Ausstoß von neun Kilogramm CO2 pro Quadratmeter im Jahr verursachen. "Mit unserer neuen Konzernzentrale wollen wir ein Zeichen setzen für das Miteinander von globaler Unternehmerschaft, gesellschaftlicher Integration und nachhaltigem Handeln. Von hier aus wollen wir die Zukunft unseres Unternehmens gestalten. Das neue Gebäude soll stets ein Ort sein des respektvollen Miteinanders, eines offenen hierarchiefreien Dialogs und geprägt durch ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. "Siemens war von Beginn an ein international tätiges Unternehmen und ist es bis heute. Die neue Konzernzentrale ist ein offener Ort, an dem Menschen aus über 40 Nationen zusammenarbeiten und der allen Siemens-Mitarbeitern weltweit offen steht. Unser neues Haus zeichnet sich durch Modernität und Nachhaltigkeit aus und soll all jene anziehen, die die Welt ein Stück besser machen wollen", sagte Gerhard Cromme, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG. "Der Neubau der Konzernzentrale ist ein Bekenntnis der Siemens AG zu Bayern und zum Wirtschaftsstandort München. Das ist wichtig. Siemens spielt als hochinnovativer Gestalter und großer Arbeitgeber eine bedeutende Rolle für Wohlergehen und Stärke des Freistaats. Der eindrucksvolle Neubau in der Landeshauptstadt trägt das Wirken von Siemens in Bayern sichtbar nach außen", sagte Ilse Aigner, Bayerns Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin. "Mit dem Neubau der Konzernzentrale inmitten der Münchener Innenstadt ist es gelungen, in nur wenigen Jahren Bauzeit ein ebenso innovatives wie stimmiges Bauwerk zu errichten. Mit dem für die Öffentlichkeit zugänglichen Erdgeschoss ergeben sich neue Laufwege in der Innenstadt und attraktive Treffpunkte für die Münchener Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher der Stadt", sagte Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München. Das nach Plänen des dänischen Architekturbüros Henning Larsen Architects aus Kopenhagen (www.henninglarsen.com) erbaute Gebäude ist in allen Belangen auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt ausgerichtet. So sind alle Arbeitsplätze entlang der raumhohen Fensterfronten angeordnet, um eine maximale Tageslichtnutzung zu erreichen. Die Mitarbeiter können die Klimatisierung individuell regeln. Die großzügigen Räume bieten offene Plätze für Austausch und Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg ebenso wie Ruhezonen für konzentriertes Arbeiten. Das nachhaltige Gebäudekonzept verbindet Effizienz und Umweltschutz. Durch den Einsatz innovativer Gebäudetechnik von Siemens Building Technologies sollen die weltweit höchsten Standards für Nachhaltigkeit wie etwa die Zertifizierung nach LEED und DGNB, jeweils in Platin erreicht werden. Der gesamte Energiebedarf wird durch regenerativ erzeugte Energie gedeckt. Auf dem Dach ist eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage montiert, die Klimatisierung des Gebäudes erfolgt über eine Bodenplatte, die im Sommer die Räume kühlt und im Winter die Heizung unterstützt. Auf diese Weise ist es gelungen, den CO2-Ausstoß im Vergleich zum alten Gebäude um 90 Prozent auf rund neun Kilogramm pro Jahr und Quadratmeter zu reduzieren. Für den Bau der Konzernzentrale hat Siemens nur schadstoffarme Materialien verwendet und bevorzugt regionale Baustoffe eingesetzt. Das nachhaltige Gebäudekonzept beinhaltet einen Fahrradraum für bis zu 200 Räder samt Ladestationen für E-Bikes sowie 21 Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos, womit Siemens neue Mobilitätskonzepte unterstützt. Ziel bei der Auswahl des Entwurfs war es, die neue Konzernzentrale harmonisch in das Erscheinungsbild der Innenstadt zu integrieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Münchener und Besucher der Stadt können mit der Eröffnung der neuen Siemens-Zentrale nahezu uneingeschränkt das Erdgeschoss mit seinen begrünten Innenhöfen, der öffentlichen Gastronomie und Sitzmöglichkeiten im Erdgeschoss betreten und durchqueren. Optisches Highlight ist spektakuläre vierteilige Aluminium-Großskulptur Skulptur „The Wings“ des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind vor der neuen Konzernzentrale der Siemens AG am Oskar-von-Miller-Ring, die mit tausenden animierter LED-Lichtern in den matt glänzenden Aluminiumflächen illuminiert künftig vor allem auch in der Nacht durch vielfarbige Lichtspiele moderate Akzente setzen wird.
Das 15 Tonnen-Kunstwerk markiert den Eingang zur neuen Siemens-Zentrale. Symbolisieren soll die zehn Meter hohe und 15 Tonnen schwere Skulptur das Thema Digitalisierung. Die Skulptur steht am neuen Hauptzugang am Altstadtring mit eigens angelegter Vorfahrt, zugleich auch die neue Adresse für die Konzernzentrale: Werner-von-Siemens-Straße 1. Frei zugängliche Innenhöfe schaffen mit dem Neubau eine Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Kunstareal in der Maxvorstadt. Die Stadt wird hereingelassen in den neuen von dem dänischen Architektenbüro Henning Larsen geplanten Komplex: ca. 90 Prozent der Erdgeschossflächen einschließlich eines Restaurants werden öffentlich zugänglich sein. Offene Arbeitswelten wurden geschaffen. Individuelle Arbeitsplatzgestaltung gibt es nicht: infolge einer Clean-Desk-Policy müssen die Arbeitsplätze zum Tagesende abgeräumt sein, auf 2 Meter Ablageflächen pro Arbeitsplatz kann man seine Dinge über Nacht verstauen. Es hat Sicherheitsgründe, aber auch den Umstand, das nur temporär in der Konzernzentrale arbeitende Mitarbeiter so eigentlich jederzeit einen Arbeitsplatz finden können. Wenn es zu laut wird, oder es zu geheim wird, gibt bei den Arbeitsplatzgruppen jeweils einen extra Telefonraum, aus der heraus man ungetört und- gehört telefonieren kann. "Siemens möchte daher mit seinem neuen Office-Konzept die Erwartungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Erfordernissen eines weltweit tätigen Unternehmens in Einklang bringen. Das Wichtigste: Flexibles Arbeiten im Einzel- oder Gruppenbüro, aber auch von zu Hause aus, wird möglich, die Kommunikation zwischen den Abteilungen erhöht und die Work-Life-Balance verbessert.", heißt es dazu bei Siemens Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz spielen dabei eine besondere Rolle: Der Neubau wird die weltweit höchsten Standards für Nachhaltigkeit erfüllen. Nach der Eröffnung des Neubaus werden das Erdgeschoss mit den grünen Innenhöfen, einem Cafe, einem Restaurant und einem Wasserspiel frei zugänglich sein. Diese Passage eröffnet den Münchnern und Besuchern der Bayerischen Landeshauptstadt einen neuen Fußweg zwischen der Münchner Innenstadt und dem Museumsviertel. Keine Langeweile auf dem Teller Abwechslungsreich und von vielen umliegenden Büros aus bequem erreichbar: Für die neue Zentrale wird ein vielfältiges Gastronomie-Angebot entwickelt. Besucher von außerhalb können sich für das Cafe oder eines von zwei Restaurants entscheiden. Für die Mitarbeiter von Siemens steht außerdem eine Kantine zur Verfügung. Das bietet neue Möglichkeiten, sich gesund, abwechslungsreich und hochwertig zu ernähren. Umgesetzt wurde das Projekt von Siemens Real Estate, das als führendes Corporate Real Estate Unternehmen die gesamten Immobilienaktivitäten von Siemens verantwortet.Deren Ergebnis wurde am 30.06.2011 vorgestellt: Mit deutlicher Mehrheit hat sich die 22-köpfige Jury des Architektenwettbewerbs für das Konzept von Henning Larsen Architects aus Kopenhagen/Dänemark (www.henninglarsen.com) ausgesprochen, nach dem das Neubauprojekt am Wittelsbacherplatz in der Münchner Innenstadt umgesetzt werden soll.
Rundgang: die neue Siemens Konzernzentrale 10 Tage vor der Eröffnung - Archiv 2011: Siemens Headquarter: Architekturwettbewerb für die Siemens Konzernzentrale gewann das dänische Büro Henning Larsen Architects (mehr)
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