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17.11.2022: Beaujolais Nouveau - Zeit für den Beaujolais Primeur


Heute kommt um Mitternacht der Beaujolais Nouveau - wie immer am 3. Donnerstag im November, in den Handel weltweit.

Am 17.11.2022 kommt um Mitternacht der Beaujolais Nouveau - wie immer am 3. Donnerstag im November, in den Handel weltweit.

Der aus der Gamay-Traube gewonnenen Beaujolais spollte immer leicht gekühlt getrunken werden, optimal sind 12 bis 14 Grad. Qualitätsmässig hat sich aber ein guter, fruchtiger Rotwein entwickelt. Nach französischem Recht wird der Wein nur wenige Wochen nach der Ernte der Weintrauben um 00:01 Uhr freigegeben.

Traditionell darf ab diesem Tag der Beaujolais Nouveau aus dem aktuellen Jahrgang verkostet werden. Es wird frisch vergorenen verkaufte, kurz nachdem er die Tanks verlassen hat und deshalb als "neu" eingestuft, weil er aus Trauben stammt, die im Laufe des Jahres geerntet wurden.

Diese Regelung gibt es bereits seit genau 70 Jahren: Erstmals setzten die Winzer des Beaujolais im Jahr 1951 durch, den Wein bereits im Jahr der Lese verkaufen zu dürfen.

Damit auch weiter entfernete Orte auf der Welt etwas davon pünkltich haben, dürfen Weine Frankreich am 31. Oktober 2022 verlassen und international versendet werden..

Die Erntemenge im Beaujolais lag 2021 wetterbedingt wieder höher als im historisch schlechten Vorjahr. Die Trauben profitierten von guten Wettebedingungen, seit Ende Augsut wurde geerntet, vom Volumen her wird die Ernte eher normal ausfallen, wenngleich die Trauben heuer kleiner und die Saftausbeute etwas geringer dadurch ist. Zwischen rund 42,5 und 46,6 Mio, Hektoliter wird die Ernte wohl ausfallen gegenüber nur 37, 8 Mio . Hekolitern in 2021.

www.beaujolais-weine.de

Informationen zum Beaujolais

Das Beaujolais ist eigentlich ein Teil des Burgund (nördlich von Lyon), wird aber im Bezug auf den Wein immer separat genannt, weil die Weine aus dem Beaujolais nicht aus den an der Côte de Nuits, der Côte de Beaune oder im Chablis vorherrschenden Rebsorten gewonnen werden.

Das Beaujolais umfasst 72 Gemeinden, die sich grob in 2 Regionen aufteilen. Die südliche Region ist nahezu quadratisch und ist durch die Eckpunkte Chazay-d'Azergues, Pontcharra-sur-Turdine, Chamelet und Villefranche-sur-Saône beschrieben.

Das Gebiet liegt in einer lieblichen Hügellandschaft deren Höhe zwischen 350 m und 400 m liegen. Im Westen wird das Gebiet durch eine Hügelkette mit einer Höhe zwischen 650 m und 800 m vor zu feuchter Luft geschützt. Der Boden ist durch Erosion entstanden und besteht in der Regel aus einem Kalk und Lehm Gemisch. Die Böden sind recht arm und trocknen schnell aus.

Die nördliche Region ist durch ausgeprägtere Hügel und bessere Böden auf der Basis eines Granitbodens bestimmt.

Aus diesem Gebiet das nördlich von Villefranche-sur-Saône beginnt und direkt unter dem Gebiet des Mâconnais endet, stammen die Qualitätsweine in Form der Beaujolais-Villages und der 10 Crus, also jener 10 Gemeinden mit besonderem Status.

Insgesamt umfasst das Beaujolais ca. 23.000 ha Rebfläche, erstreckt sich auf einer Länge von 50 km in Nord -Süd Richtung und ist maximal 15 km breit. Die Saône bildet den östlichen Rand des Gebiets.

Der Beaujolais Primeur (auch Beaujolais nouveau) war der erste Wein, der schon im Jahr seiner Herstellung verkauft werden durfte. Traditionell geschieht dies am dritten Donnerstag im November.

Am 13. November 1951, erstritten sich die Winzer des Beaujolais eine Ausnahmegenehmigung vom französischen Weinrecht. Sie erlaubte es ihnen, ihren neuen Wein schon ab dem dritten Novemberdonnerstag in den Handel zu bringen.

Diese Form der Vermarktung spielte eine entscheidende Rolle in der weltweiten Bekanntmachung des Beaujolais als Weinanbaugebiet und wurde durch den Winzer Georges Duboeuf Anfang der 50er Jahre eingeführt. Sie hat allerdings auch zu dem Ruf der Region beigetragen, eher Weine niedrigerer Qualität zu produzieren. Im Jahr 2002 war der Anteil der Primeurweine auf über 50% der Gesamtproduktion gestiegen, ist inzwischen aber in der Qualität deutlich besser und vom Anteil her gesunken.

Ein Primeur ist aber nicht gleichbedeutend mit dem Beaujolais. Auch in anderen Teilen Frankreichs dürfen Primeur-Weine produziert werden. Auf dem Höhepunkt der Primeur-Welle wurde auch junges Gemüse ähnlich vermarktet.

Ursprünglich war das Trinken des allzujungen Primeurs nur ein Zeitvertreib englischer Dandies, die mit dem Privatflugzeug ins Burgund flogen, um für sich und ihre Dandyfreunde den allerersten neuen Wein aus Frankreich zu beschaffen.

Aus diesem gesellschaftlichen Upper-Class-Gaudium entwickelte sich im Lauf der Zeit ein Massenkult um den allerneuesten Wein der Saison. Einige Weinfreunde sind der Meinung, dass es auch den besseren Primeurs gut tut, ein paar Monate wenn nicht ein Jährchen zu warten. Hier scheiden sich allerdings die Meinungen.

Da der Primeur in einem beschleunigten Prozess vergoren wird, entwickelt auch ein guter Primeur oftmals nach wenigen Wochen essigartige Aromen.

Internet: beaujolaisnouveautime.com/

Quelle: Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Beaujolais aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht ind eisen Teilen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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