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Flughafen München zeigt sich vorbereitet - Notfallplan für Schweinegrippe
Schweinegrippe verursacht Massenpanik im Web - Besorgte User stürmen Twitter und Google Maps

Schweinegrippe hält Welt in Atem - Bereits mehr als 100 Menschen gestorben

Regierungen rund um die Welt versuchen derzeit, die Ausbreitung des neuen Schweinegrippe-Virus einzudämmen. Ausbrüche wurden zuletzt laut BBC aus Mexiko, den USA und Kanada gemeldet.

Mindestens 100 Menschen sind in Mexiko bereits an der Schweinegrippe gestorben.

Die Vereinten Nationen warnten, dass das Virus über das Potenzial verfügt, eine Pandemie auszulösen. Allerdings sei die Welt besser auf diese Bedrohung vorbereitet als je zu vor. Große Mengen von Medikamenten werden vorbereitet. An einigen Flughäfen werden die Reisenden bereits auf Symptome untersucht.

Der mexikanische Gesundheitsminister Jose Angel Cordova erklärte, dass die Anzahl der möglichen Erkrankungen auf 1.614 angestiegen sei. 103 Menschen seien bereits gestorben. 20 dieser Todesfälle wurden definitiv durch das neue Virus verursacht.

In den USA, wo sich 20 Menschen angesteckt haben, wurde ein nationaler Gesundheitsalarm ausgerufen. Aus Kanada wurden ebenfalls bestätigte Erkrankungen gemeldet.

Mögliche Infektionen in Spanien, Israel und Neuseeland werden derzeit überprüft. Bei den meisten Erkrankungen außerhalb von Mexiko handelte es sich derweil um leichte Fälle. Alle Patienten erholten sich vollständig.

In München gibt es aktuell noch keine Verdachtsfälle. Der Münchner Flughafen hat einen Notfallplan ausgearbeitet, Reisende aus Mexiko werden schon an Bord vom Flugpersonal auf Anzeichen hin beobachtet.

Allen Reisenden aus betroffenen Gebieten wird das RKI (Robert-Koch-Institut) -Merkblatt „Hinweise zur Gesundheit für Flugpassagiere“ ausgehändigt sowie eine so genannte Ausstiegskarte, die von den Passagieren auszufüllen ist.

Sollte ein Erkrankter an Bord sein, können auf diese Weise die Mitreisenden auch noch im Nachhinein informiert werden. Ist kein erkrankter Passagier in der Maschine, werden die Daten vernichtet.

Werden von Seiten des Piloten Passagiere mit verdächtigen Symptomen während des Fluges oder bei der Landung gemeldet, bedeutet dies zum einen, dass das ankommende Flugzeug in eine isolierte Abstellposition geleitet wird.

Der möglicherweise erkrankte Passagier bleibt zunächst an Bord, während die anderen Passagiere gesammelt über ihr Ansteckungsrisiko und die weiteren empfohlenen therapeutischen Maßnahmen informiert werden.

Der Passagier wird anschließend von einem Arzt des Flughafenmedizinischen Dienstes untersucht. Sollte aufgrund der Reiseanamnese, der Untersuchung und des Untersuchungsbefundes sich das Vorliegen einer Erkrankung an Schweineinfluenza erhärten, so wird der Erkrankte in eine Isolierstation gebracht.

Konkrete Vorsichtmaßnahmen betreffen momentan die Direktflüge aus Mexico. „Dabei orientieren wir uns an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der Ministerien und der Weltgesundheitsorganisation WHO und greifen auf bewährte Pläne zurück, die bereits für Infektionskrankheiten wie die Vogelgrippe erarbeitet wurden“, erläutert der für den Flughafen München zuständige Leiter der Abteilung Gesundheitswesen im Landratsamt Erding, Dr. Wolfgang Hierl.

Bürger, die Fragen zum Thema Schweineinfluenza haben, können sich im Landratsamt Erding unter der Telefonnummer 08122/ 58-1400 montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr informieren.

Infos zur Schweinegrippe in Bayern gibt es unter

www.gesundheitsministerium.bayern.de/
Robert Koch Institut: www.rki.de/.

Laut Weltgesundheitsorganisation https://www.who.int besteht die Möglichkeit, dass die Schweinegrippe zu einer gefährlicheren Form mutieren könnte. Die offiziellen Stellen brauchen jedoch mehr Informationen, um zu entscheiden, ob ein weltweiter Pandemiealarm ausgerufen werden soll.

Bei H1N1 handelt es sich um den gleichen Virenstamm, der auch jahreszeitbedingt Grippe beim Menschen auslöst.

Die neu entdeckte Version enthält jedoch genetisches Material der Form, an der normalerweise Schweine und Vögel erkranken.

Schweine-Influenza (Schweinegrippe) ist eine durch Influenzaviren des Typs A verursachte respiratorische Erkrankung von Schweinen. Es kam bereits in der Vergangenheit regelmäßig zu Ausbrüchen unter Schweinen, verursacht durch diese Viren. Die Erkrankungsrate bei Schweinen ist hoch, die Letalitätsrate jedoch niedrig. Das Virus zirkuliert während des gesamten Jahres, die meisten Ausbrüche finden aber im Herbst und Winter statt, ähnlich der humanen Influenza.

Die klassischen Schweineinfluenza-Viren (Influenza-Subtyp A H1N1) wurden erstmalig im Jahr 1930 isoliert.

Schweineinfluenza-Viren können direkt von Schwein zu Mensch (aber auch von Mensch zu Schwein) übertragen werden. Bisher sind Infektionen beim Menschen in erster Linie durch direkten Kontakt zu Schweinen erfolgt. Der aktuelle Ausbruch in Mexiko zeigt, dass man inzwischen auch von einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung ausgehen muss.

Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung erfolgt auf gleiche Weise wie die humane Influenza-Infektion (vorwiegend Tröpfchen-Infektion, zum Beispiel beim Husten oder Niesen).

In Mexiko starben am häufigsten junge Erwachsene und nicht Kinder oder ältere Menschen.

Derzeit gibt es keinen Impfstoff für Menschen, nur eine Impfung für Schweine. Schwere Erkrankungen können jedoch mit antiviralen Medikamenten behandelt werden.

In Deutschland gibt generell das Auswärtige Amt Reisehinweise für Bürger. Die üblichen Hygieneempfehlungen, die auch in Deutschland immer umgesetzt werden, sollten gelten selbstverständlich auch auf allen Reisen.

Die Weltbank stellt Mexiko zur Bekämpfung des Ausbruchs ein Darlehen in der Höhe von mehr als 200 Mio. Dollar zur Verfügung.

Russland hat dem Import von rohem Schweinefleisch und Produkten aus Schweinefleisch aus Mexiko, Kalifornien, Texas und Kansas bis auf weiteres verboten.

Google-Maps-User kennzeichnen die betroffenen Orte (Foto: pte - pressetext Nachrichtenagentur GmbH)
Google-Maps-User kennzeichnen die betroffenen Orte (Foto: pte - pressetext Nachrichtenagentur GmbH)

Der Ausbruch der Schweinegrippe hat eine weltweite Panikwelle im Internet ausgelöst. Obwohl bislang noch nicht einschätzbar ist, wie akut die Bedrohung des Virus tatsächlich ist, hat sich die Schweinegrippe innerhalb kürzester Zeit zum Top-Thema auf Web-2.0-Plattformen und Social Networks entwickelt.

Der Begriff "Swine Flu", also "Schweinegrippe" auf englisch, rangiert derzeit auf Platz eins der Top-Themen im Microblogging-Dienst Twitter.

Google Maps wird regelrecht gestürmt, um nachzusehen, an welchen Punkten auf der Welt bestätigte Ansteckungen oder Verdachtsfälle der Krankheit eingetragen wurden. So lässt sich für besorgte Nutzer rund um den Erdball auf einen Blick die Ausbreitung der Schweinegrippe mitverfolgen.

Allerdings dienen die Online-Plattformen nicht einfach der Information, sondern fördern die Entstehung von Massenhysterie und Panik.

Auch in den Medien ist die Schweinegrippe derzeit Schlagzeilenthema Nummer eins. "Die Panikmache bei nutzergenerierten Inhalten funktioniert zunächst einmal ähnlich wie über herkömmliche Massenmedien und der Austausch über diverse Internetportale trägt natürlich zur Hysterie bei", sagt Kai-Uwe Weidlich, Medienexperte und Geschäftsführer des Medien Institut in Ludwigshafen www.medien-institut.de, im Gespräch mit pressetext.

Der Unterschied zu journalistisch aufbereiteten Berichten sei jedoch, dass bei User-generated-Content weniger Know-How und sehr viel Halbwissen im Spiel sei. "Damit ist die Gefahr, dass der Informationsfluss aus den Fugen gerät weit höher, weil die journalistische Recherche und damit valide Fakten fehlen", erklärt Weidlich.

Auf Twitter posten alarmierte Menschen auf der ganzen Welt aktuell fast im Sekundentakt Links zu neuen Beiträgen rund um das Virus, stellen Fragen oder verbreiten Gerüchte über neue Fälle. Auch in den Google Trends kletterte der Begriff innerhalb von nur zwei Tagen schlagartig in die Liste der Top-Suchworte.

Auf Facebook gibt es mittlerweile knapp 70 verschiedene Gruppen rund um das Thema und in diversen Blogs wird bereits eifrig an Verschwörungstheorien gebastelt.

Die Web-2.0-Dienste können neben der Begünstigung von Massenpanik aber durchaus auch einen sinnvollen Zweck erfüllen. "Was die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung betrifft, sehe ich zwar keinen Vorteil gegenüber den Medien. Allerdings können die Plattformen einen interaktiven, individuellen Austausch bieten, mit dem die journalistische Information nicht dienen kann", meint Weidlich gegenüber pressetext.

So würden über Twitter und Co zum Beispiel lokal relevante Informationen getauscht, die in klassischen Medienberichten fehlten.

New York/Ludwigshafen/Genf/Erding/münchen
(pte, Landratsamt Erding u.a.)

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