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Inbetriebnahme der neuen Tram 23 am 12.12.2009/ Neuer S-Bahn Halt Hirschgarten am 13.12.2009
Bahnhof für die neue Tram 23 (Foto: Igrid Grossmann)
Bahnhof für die neue Tram 23
Bahnhof für die neue Tram 23 (Foto: Igrid Grossmann)

die neue Tram 23 (Foto: Igrid Grossmann)

©Fotos Tram 23: Ingrid Grossmann
Die Inbetriebnahme der neuen Tram 23 steht im Mittelpunkt des diesjährigen Fahrplanwechsels bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).

Die Schwabinger Neubaustrecke wird die elfte Straßenbahn-Linie im MVG-Netz sein. Mit dem europaweit einheitlichen Beginn der neuen Fahrplanperiode am Sonntag, 13. Dezember kommt es außerdem zu einigen Anpassungen bei U-Bahn, Bus und Tram.

Insgesamt bleibt das MVG-Leistungsangebot 2010 nahezu konstant, nachdem es in den letzten zehn Jahren um rund 14 Prozent gesteigert worden war. Obschon ein weiterer Ausbau derzeit nicht finanzierbar ist, hat München auch weiterhin das dichteste Leistungsangebot unter den deutschen Großstädten.

Ende 2010 wächst das MVG-Netz bereits weiter, unter anderem durch die Verlängerung der U3 zum Moosacher Bahnhof.

Folgende Änderungen sind zum 13.12.2009 im MVG-Netz vorgesehen:

Tram 23 Münchner Freiheit – Schwabing Nord

Erstmals seit mehr als zehn Jahren geht mit der Tram 23 eine neue Strecke in Betrieb. Bei sieben von zehn Straßenbahn-Linien werden außerdem die Abfahrtszeiten optimiert.

Die Tramlinie 23 nimmt ihren Betrieb auf: Die ersten Züge werden im Rahmen der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am 12. Dezember über die Schwabinger Neubaustrecke rollen. Der reguläre Linienbetrieb beginnt am Tag darauf.

Tagsüber werden die Züge alle 10 Minuten fahren, abends von ca. 20 bis 1 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die Fahrzeit beträgt ca. acht Minuten.

Die Neubaustrecke ist rund 3,1 Kilometer lang, verfügt über eine Ein- und Ausrückstrecke in der Parzivalstraße (ca. 0,9 km) und sieben Haltestellen mit Umsteigemöglichkeiten zu zwei U-Bahn- und sieben Buslinien:

  • Münchner Freiheit (> U3, U6; MetroBus 53, 54)
  • Potsdamer Straße (> StadtBus 144)
  • Parzivalplatz (> StadtBus 140, 141, 144) Am Münchner Tor
  • Anni-Albers-Straße
  • Domagkstraße (> MetroBus 50)
  • Schwabing Nord (> StadtBus 177)

Die Haltestelle Kölner Platz am Klinikum Schwabing wird von der Tram 23 nur beim Ein- und Ausrücken angefahren.

In den Nachtstunden zwischen ca. 1 und 5 Uhr bedient der NachtBus N40 die Haltestellen Münchner Freiheit, Potsdamer Straße, Parzivalplatz, Wilhelm-Hertz-Straße (in der Nähe der Haltestelle Am Münchner Tor), Domagkstraße und Alfred-Arndt-Straße. Mit Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie wird das Busnetz in Teilen Schwabings neu geordnet

Neue Abfahrtszeiten:

Die Tram-Linien 12, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 erhalten teilweise neue Abfahrtszeiten: Ihre Taktlage wird um einige Minuten verschoben, um Umsteigemöglichkeiten zu verbessern und den Betriebsablauf bei der Straßenbahn weiter zu optimieren.

- Neue Tram 23 – Münchner Freiheit - Schwabing Nord: die Streckenbeschreibung (mehr)

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Erstfahrt einer S-Bahn zum S-Bahnhof Hirschgarten

v.l.n.r.: Stefan Wiegand, Regionalleiter Süd der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG; Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern der Deutschen Bahn AG; Hans Peter Göttler, Minsterialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr, Technologie; Alexander Reissl, Frkationsvorsitzender der SPD Landeshauptstadt München vor dem Hirschen, dem Markenzeichen des Stadtquartiers Am Hirschgarten.






©Fotos Hirschgarten: Martin Schmitz

Neuer S-Bahn Haltepunkt "Hirschgarten" ab 13.12.2009

Am 13. Dezember 2009 wird die erste S-Bahn fahrplanmäßig den neuen Haltepunkt "Hirschgarten" anfahren. Das neue "Stadtquartier am Hirschgarten" erhält damit einen attraktiven Zugang zum Münchner S-Bahnnetz. Prognosen gehen davon aus, dass über 15.000 Fahrgäste pro Tag die neue Station nutzen werden.

Die Projektkosten für den 210 Meter langen und 10 Meter breiten Mittelbahnsteig, der über einen Lift barrierefrei erschlossen ist, betragen 13,3 Mio. Euro.

Davon übernimmt der Freistaat Bayern 5,6 Mio. Euro und die Deutsche Post 1,2 Mio. Euro. Rund 50 Prozent der Gesamtkosten, nämlich 6,5 Mio. Euro, trägt die aurelis (www.aurelis-real-estate.com), die für die Gesamtentwicklung des Stadtquartiers Am Hirschgarten sowie die Überplanung und Erweiterung des Landschaftsparks verantwortlich zeichnet.


Video: Jungfernfahrt zum neuen S-Bahnhof Hirschgarten

Rollstuhlfahrer und Reisende mit Fahrrad oder Kinderwagen kommen mit Hilfe eines Aufzuges an der Westseite bequem und stufenfrei auf den Bahnsteig und in den Zug.

Der Bahnsteig ist im Brückenbereich überdacht.

Außerdem schließen Bahnsteigdächer im Bereich des östlichen Abgangs auf einer Länge von 39 Metern und im Bereich des westlichen Abgangs auf einer Länge von 42 Metern an.

Zudem schützen zwei überdachte Unterstellebereiche auf der Brücke die Busumsteiger vor Wind und Wetter.

Für die Bevölkerung und die Fahrgäste plant die Deutsche Bahn am 13. Dezember von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr einen Informationstag am neuen Haltepunkt Hirschgarten.

Es wird Infostände, eine Fotoausstellung sowie heiße Getränke und weihnachtliches Gebäck geben. Außerdem stehen DB Servicekräfte als Ansprechpartner zur Verfügung.

Analog zur Fertigstellung der Hirschgarten-Erweiterung nähert sich auch die Entwicklung des Stadtquartiers Am Hirschgarten der Ziellinie. Wie die Grundstückseigentümerin aurelis mitteilt, ist wenige Tage vor der Eröffnung nun auch die 17 und damit letzte für Wohnbau zur Verfügung stehende Grundstücksfläche vergeben worden an die BayWoBau, die schon eine frühere Fläche übernmmen hat. Außerdem bauen im Quartier z.B. die Infraplan Wohnbaugesellschaft, München (Wohnbaufelder mit insgesamt 10.700 m2).

Das Stadtquartier Am Hirschgarten ist Münchens größtes innerstädtisches Entwicklungsprojekt. In unmittelbarer Nähe zum Landschaftspark entstehen auf einer Gesamtfläche von 270.000 Quadratmetern ca. 1.400 Wohnungen. Einige Wohneinheiten sind bereits bezogen.

Für die Bewohner des neuen Stadtquartiers wird es einen eigenen S-Bahn-Halt, Zugangsstraßen, Fuß- und Fahrradwege sowie umfangreiche Freizeit- und Grünflächen geben.

Seit den Olympischen Spielen 1972 wurde entlang der Münchner S-Bahn-stammstrecke kein neuer Haltepunkt mehr in Betrieb genommen - nun gibt es umso mehr Grund zu feiern.

Mit einem Festakt beging die aurelis, ein Unternehmen der HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH und der Redwood Grove International, 3 Tage vor Eröffnung des Bahnhofes Hirschgarten am 11.12.2009 , die Eröffnung des neuen S-Bahn-Haltepunkts "Hirschgarten".

In Anwesenheit von Alexander Reissl, Frkationsvorsitzender der SPD Landeshauptstadt München, Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, Hans Peter Göttler, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr, Technologie sowie Stefan Wiegand, Regionalleiter Süd der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, die Jungfernfahrt vom Münchner Hauptbahnhof zum "Hirschgarten" statt.

Bevor das verkehrspolitische Vorzeigeprojekt verwirklicht werden konnte, mussten von den Projektverantwortlichen einige Hürden überwunden werden. Stefan Wiegand, Regionalleiter Süd der aurelis, erinnerte daran im Rahmen seiner Begrüßungsrede. "Die Entwicklung des Quartiers mit seinen 110.000 Quadratmetern Nettobauland, dazu die Hirschgarten-Erweiterung und der S-Bahn-Halt, das waren drei echte Herausforderungen für das Projekt," so Wiegand.

Klaus-Dieter Josel verwies zudem darauf, dass der erste neue S-Bahn-Halt auf der Stammstrecke seit 37 Jahren bei laufendem S-Bahnbetrieb realisiert werden musste. Das erforderte aufwändige Planungen und baubetriebliche Maßnahmen. Auch die Neugestaltung des Fahrplans stellte eine große Herausforderung dar, da der eng verzahnte Fahrplan durch den zusätzlichen Halt komplett neu strukturiert werden musste.

Mit dem Ergebnis der vereinten Bemühungen zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden. Entstanden sei ein hochmoderner Haltepunkt. Der Verbindung des Stadtquartiers Am Hirschgarten mit dem neuen S-Bahn-Halt komme Modellcharakter für die ganze Metropolregion München zu, hieß es.

Weitere Informationen auch unter www.am-hirschgarten.de

S-Bahnhof Hirschgarten (Foto:Martin Schmitz)
S-Bahnhof Hirschgarten

U-Bahn

Bei der U-Bahn wird das Angebot zu bestimmten Zeiten bedarfsgerecht an die Nachfrage angepasst.

U4 Arabellapark – Theresienwiese / Westendstraße

Linienwegänderung im Berufsverkehr: In den Hauptverkehrszeiten enden künftig alle Züge an der Theresienwiese. Im weiteren Streckenverlauf bietet der 5-Minuten-Takt der U5 ausrei- chende Kapazitäten. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten fährt die U4 an Schultagen tagsüber weiterhin bis zur Westendstraße.

U6 Klinikum Großhadern – Fröttmaning / Garching

Fahrplanänderung an Ferien-Freitagen. Aufgrund der schwächeren Nachfrage verkehren die Verstärkerzüge an Freitag-Nachmittagen in den Schulferien künftig zwischen Münchner Frei- heit und Harras. Bei Großveranstaltungen und an Freitagen während der Schulzeit fahren diese Züge unverändert bis Fröttmaning.

Vorgezogener 20-Minuten-Takt im Spätverkehr: Wegen geringer Auslastung beginnt der 20-Minuten-Takt in den Nächten vor Werktagen 20 Minuten früher als bisher. Damit entfällt je Linie eine Fahrt pro Richtung. In den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feierta- gen bleibt das Angebot unverändert.

Bus

Im MVG-Busnetz gibt es auf vielen Linien Verbesserungen, zum Beispiel zusätzliche Haltestellen und Fahrtmöglichkeiten, bessere Umsteigebeziehungen und kürzere Fahrzeiten. Die Eröffnung des neuen S-Bahnhofs Hirschgarten und die Inbetriebnahme der Tram 23 führen zu Änderungen bei mehreren StadtBus-Linien.

StadtBus

Mit Eröffnung des S-Bahnhofs Hirschgarten werden die drei Stadtbus- Linien 131, 132 und 152 teilweise neu geführt, um den veränderten Verkehrsströmen Rechnung zu tragen. Die Umplanung ermöglicht außerdem eine Direktverbindung aus dem Glockenbach- und dem Schlachthofviertel zum Harras (Linie 132), eine bessere Anbindung des Balde- und Roeckl- platzes (Linien 131 und 132) sowie einen durchgehenden 10-Minuten- Takt zwischen Poccistraße und Rotkreuzplatz (bisherige Linie 132, nun 152).

MVG Nachtlinien

Das MVG-Nachtlinien-Netz wird weiter verbessert und ausgebaut: So fährt der NachtBus N41 künftig in allen sieben Nächten. Die NachtBus- Linien N40, N41, N42 und N48 werden teilweise neu geführt und damit stärker an den U-Bahn-Achsen ausgerichtet als bisher. Neu im Angebot sind die Nacht-Ringlinien N80 und N81 in Kooperation mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Bei den NachtTram-Linien gibt es keine Änderungen.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.mvg-mobil.de und an der MVG-Hotline. Die Rufnummer lautet 01803/44 22 66 (Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr; 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Verbindungspreise aus Mobilfunknetzen können abweichen).

Bilder:
eigene Aufnahmen

- Münchner Krimifestival Mit der MVG-Krimi-Tram am 21.03.2009 auf „mörderischer Tour“ durch die Münchner Altstadt (mehr)
- noch mehr Nahverkehr: am 27. April 2002 feierte Münchens S-Bahn 30. Geburtstag mit umfangreichem Programm (weiter)



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