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Mit Musik geht alles besser: Stefanie Hertel, Marianne und Michael und Co. testen Musikweine von Winzer Peter Heidecker


Gleiche Rebe, unterschiedlicher Geschmack: Winzer Peter Heidecker bespielte einen Wein mit Klassik, den anderen mit Rock

Weinprobe daheim: Stefanie Hertel, Marianne und Michael, Bernd Stelter, Olaf Malolepski, Anna Maria Kaufmann und Thomas M. Stein testen die beide Musikweine vom Weingut Römmert – wer schmeckte den Unterschied?

Ein Weißwein-Klassiker, der wirklich rockt… Darin waren sich Prominente wie Sängerin Stefanie Hertel und Ehemann Lanny Lanner, dass Volksmusik-Duo Marianne & Michael, Comedian Bernd Stelter, Sopranistin Anna Maria Kaufmann, „Flipper“ Olaf Malolepski und Musik-Manager Thomas M. Stein einig.

Sie testeten die neuen Musikweine von Winzer Peter Heidecker vom Weingut Römmert – den derzeitigen Umständen geschuldet natürlich jeder für sich zu alleine zu Hause. Es war aber mehr als reines Wine-Tasting. Es ging vor allem um die Frage: Schmeckt ein Wein, der mit Klassik bespielt wurde, anders als der gleiche Wein, der mit Rock beschallt wurde?

Winzer Peter Heidecker wagte sich an ein besonderes Experiment heran. Der Münchner, der ein Weingut im fränkischen Volkach hat, ließ seinen Müller-Thurgau in zwei identische Betoneier füllen und dort jeweils über 12 Monate lagern.

Der Unterschied: eines der Betoneier wurde die ganze Zeit über mit Klassik bespielt, das andere mit Hardrock. Das Ergebnis: Beide Weine sollen nun unterschiedlich schmecken bzw. bei einer Blindverkostung gut auseinanderzuhalten zu sein – und dies allein der Musik wegen…

Wie kam es überhaupt zu dieser außergewöhnlichen Idee? Peter Heidecker: „Mit Musik geht bekanntlich alles besser. Musik hebt die Stimmung, lässt Pflanzen besser wachsen und auch die Kühe geben mehr Milch. Es gibt eine Reihe ernst zu nehmender Untersuchungen dazu. Wir wollten genau wissen, was Musik mit unserem Wein macht.“

Der Müller-Thurgau stammt aus den wunderschönen Weinbergen rund um das idyllische Städtchen Volkach an der Mainschleife, wo auch das Weingut Römmert liegt. Und diesen Müller-Thurgau testeten nun auch die Promis. Und sie schmeckten tatsächlich einen Unterschied.

Die Weine schmecken unbedingt unterschiedlich“, so das einstimmige Urteil von Stefanie Hertel und Mann Lanny. „Die rockige Variante ist markanter.“

Stefanie Hertel mit Mann Lenny und Tochter  {Foto: Copyright "Weingut Römmert")
Stefanie Hertel mit Mann Lenny und Tochter

Anna-Maria Kaufmann wagte sich ebenfalls an das Experiment heran: „Ich hatte noch nie zuvor gehört, dass der Geschmack des Weins von Musik beeinflusst wird. Aber als klassische Sängerin leuchtet mir das natürlich ein. Beide Weine haben tatsächlich einen unterschiedlichen Geschmack: Der Rock-Wein blumig und trocken, der klassische eher fruchtig und spritzig. Ich finde beide hervorragend, wobei ich gestehen muss, dass mir der Rock-Wein fast noch besser gefällt…“

Anna-Maria Kaufmann {Foto: Copyright "Weingut Römmert")
Anna-Maria Kaufmann

Marianne und Michael waren an der richtigen Adresse: „Wir beiden haben Musik im Blut und das war eine ganz besondere Verkostung. Wir haben tatsächlich festgestellt, dass jeder der Weine ein bisserl anders schmeckt. Der Rock-Wein ist tatsächlich rockiger, bissiger, erdiger, der andere etwas lieblicher. Auf jeden Fall unterschiedlich, das ist das Wunderbare.

Marianne und Michael Hartl bei der Blindverkostung {Foto: Copyright "Weingut Römmert")
Marianne und Michael Hartl bei der Blindverkostung

Olaf Malolepski von den „Flippers“ testete die Tropfen daheim in seinem Garten. „Beide sind Weltklasse, Hammer, auch wenn ich nicht weiß, ob beim Klassikwein Mozart oder die Philharmoniker beteiligt waren und bei Rock-Wein die Stones oder Clapton… Ich würde mir fürs nächste Mal deutschen Schlager oder Volksmusik wünschen. Und diesen Wein dann hoffentlich bald mit Marianne und Michael oder Ireen Sheer bei mir im Garten probieren, wenn das wieder möglich ist.

Olaf Malolepski von den „Flippers“ bei der Blindverkostung {Foto: Copyright "Weingut Römmert")
Olaf Malolepski von den „Flippers“ bei der Blindverkostung

Man mag es nicht glauben, aber der Rock-Wein ist tatsächlich etwas schwerer und der klassische Wein etwas leichter. Aber beide sind gut zu trinken und ich kann sie nur empfehlen“, so das Urteil von Musikmanager Thomas M. Stein.

Hätte mir jemand vorab gesagt, dass diese beiden Weine nur der Musik wegen unterschiedlich schmecken, hätte ich gesagt: ‚Du spinnst!‘“, so Comedian Bernd Stelter. „Aber es ist absolut so! Der Rock-Wein schmeckt nach E-Gitarre: kräftiger und wuchtiger, metallisch. Der Klassik-Wein hingegen ist fein, harmonisch und geradlinig, mit einer lieblichen Note im Abgang. Farblich sehen beide fast identisch aus, aber sie schmecken und riechen auch komplett unterschiedlich.“

Wer nicht so ein feines Näschen bzw. keinen so ausgeprägten Geschmackssinn haben sollte… Hier noch das Statement vom Experten: Laut Kellermeister Christoph Ruck finden sich schon in der Nase deutliche Unterschiede, wie er erklärt: „Der Müller-Thurgau-Rock ist würzig und mineralisch, der Klassik mit einem zarten Fruchtaroma nach Birne und Melisse.

Und auch geschmacklich machen beide Weine ihrem Namen alle Ehre. Die rockige Variante ist markanter und trockener, die Mineralität vom Betonei macht sich hier stärker bemerkbar. Die klassische Variante dagegen ist gefälliger und etwas süffiger, was am leicht höheren Restzucker liegt. Die Fruchtnote überwiegt hier, die mineralische Note spürt man nur dezent am Gaumen.“

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist - In den Handel kommt der mit Musik bespielte Wein leider nicht: „Wir haben jeweils nur 1000 Flaschen und diese wollen wir für die Besucher unseres Weinguts zurückhalten, wenn wir denn endlich wieder öffnen dürfen“, so Heidecker.

Genießen kann man den Wein dann bei einer Weinprobe oder einer Führung durch unser „WeinSensorikum“, das wir Ende 2019 eröffnet haben. Dort kann man bei einer spannenden Führung Wein erleben mit allen Sinnen: sehen, riechen, schmecken aber auch hören und fühlen und man erfährt eine Menge über Wein. Und auch wer zu tief ins Glas geschaut hat, muss sich keine Sorgen machen: Es gibt bei uns zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, zum Beispiel in einer der Weinfass-Suiten im Weingut“, so Inhaber Peter Heidecker.

Bis dahin müssen die Wein-Fans nicht auf dem Trockenen sitzen: „Viele weitere Besonderheiten aus unserem Sortiment sind in unseren Online-Shop erhältlich.

Interview: Andrea Vodermayr.
Fotos: Copyright "Weingut Römmert" bzw. W-Breiteneicher/Schneider Press


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