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FORMELE-dable… Diane Kruger, Sophie von Kessel, Claudia Michelsen, Johannes Zirner und Co. fahren auf E-Autos ab und schnuppern Renn-Luft an der Seine: (Deutsche) VIPs bei der Formel E in Paris
Diane Kruger im Safety Car/mit ABB FIA Formula E Alejandro Agag,  ©Foto: Dave Benett
Diane Kruger vor dem Safety Car mit ABB FIA Formula E Alejandro Agag
Diane Kruger vor dem Safety Car ©Foto: Dave Benett
Diane Kruger vor dem Safety Car

©Foto: Dave Benett, Getty Images (3), ABB FIA Formula E/LAT (1)

Beim Stichwort „Paris“ denken viele zuerst an die Liebe und an die Mode. Promi-Ladies wie Hollywood-Star Diane Kruger, Sophie von Kesselund Claudia Michelsenreisten im April aber nicht der Couture wegen an die Seine!

Für die Schauspielerinnen stand, wie für ihren männlichen Kollegen Johannes Zirner, Rennluft-Schnuppern auf dem Programm!

Sie besuchten die „Formel E“. Denn die weltweit erste vollelektrische und internationale Motorsport-Rennserie „ABB FIA Formula E“ machte, nach anderen spannenden City-Destinationen wie Marrakesch, Santiago, Mexiko City, Hongkong und Rom, nun Station in der französischen Hauptstadt. Formel-E-dable

Sie erlebten jede Menge Action. Tausende E-Car-Fans verfolgten am Samstag das Rennen, das die insgesamt 22 Fahrer über eine Länge von ca. 1,9 Kilometern mitten durch die französische Metropole führt: vom historischen Stadtteil „Les Invalides“ in Richtung Place Vauban, direkt hinter der berühmten goldenen Kuppel, dem Grab Napoleons, dann weiter zurück in Richtung Seine und nach den Kurven 12, 13 und 14 über die Start-/Ziel-Linie.

Diane Kruger sorgte für Hollywood-Glamour. Die gebürtige Hildesheimerin, die für die Paris eine Art zweite Heimat ist, besuchte erstmals die Formel E und zeigte sich begeistert.

Sie ließ sich am Vortag des Rennens von Formel-E-Gründer und CEO Alejandro Agag im BMW i8 über die Pariser Rennstrecke chauffieren. Am Freitagabend ging es zum Dinner ins italienische Restaurant „Loulou” mit Blick auf den Louvre und den Eiffelturm. Am Samstag sah sie sich dann natürlich das Rennen an: „Ich bin zum ersten Mal dabei und durfte gestern selbst auf die Rennstrecke. Ich lebe ja, teilweise zumindest, in Paris und es ist etwas ganz Besonderes, hier über die Straßen rasen zu dürfen: Erst ‚Hallo‘ zu Napoleon zu sagen, und um die Ecke sieht man den Eiffelturm. Das war ein tolles Erlebnis! Es war auch sehr spannend für mich, mit den Fahrern zu sprechen, die mir die E-Autos genau erklärt haben.

Diane Kruger i  dem Safety Car mit ABB FIA Formula E Alejandro Agag ©Foto: Dave Benett
Diane Kruger im dem Safety Car mit ABB FIA Formula E Alejandro Agag

Warum unterstützt sie die Formel E? „Ich finde diese Initiative wunderbar. Den Aspekt, dass es sich um elektrische Autos handelt und es zudem so viel Spaß macht. Es ist wunderbar, dass auch die Städte die Formel E unterstützen. Sie ist „eco-friendly“. Einfach die Zukunft.“ Fährt Sie selbst auch schon ein E-Car? „Ich habe im Moment kein Auto. Ich lebe in New York. Wenn man dort nach draußen geht, ist man nur noch am Husten. Deswegen habe ich mein Auto verkauft. Mein nächstes wird aber auf jeden Fall ein E-Car.

Schauspielerin Sophie von Kessel, die eigens aus München anreiste, drückte vor allem dem deutschen Fahrer André Lotterer, der mit seinemfranzösischen Kollegen Jean-Eric Vergne für das Team „DS Techeetah“ an den Start ging, die Daumen: „Ich bin zum ersten Mal bei der Formel E – und es ist wirklich beeindruckend“, lobte sie. „Toll, dass es auch für den Bereich der E-Mobilität ein eigenes Rennen gibt. Hier geht es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern um das Können, die elektrischen Rennwagen zu lenken. Ich selbst fahre den DS 7, ein tolles Auto“, erzählte sie.

Für sie war es ein Kurzbesuch an der Seine: Am Samstag ging es für sie schon wieder zurück nach München, wo sie am Abend im Residenztheater auf der Bühne stand. „Ich spiele in dem Stück „Der nackte Wahnsinn“‘, erzählte sie.

Trotz vollem Terminkalender – der Kurzbesuch an der Seine war es ihr auf jeden Fall wert: „Ich habe 2006 drei Monate hier in Paris leben dürfen, für die TV-Serie „Frank Riva“ mit Alan Delon. Ich mag diese Stadt sehr.

Gut aufgehoben war auch Schauspieler Johannes Zirner. „Ich bin zum ersten Mal bei der Formel E. Und ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie gigantisch und wie fortgeschritten das Thema E-Mobilität schon ist.

Er zeigte sich vor allem auch von den elektrischen Rennautos beeindruckt: die an ein Batmobil erinnernden Gen2-Autos. Vorteil: sie haben die doppelte Energiespeicherkapazität als die Vorgänger, wodurch sie ein komplettes Rennen absolvieren können und Autowechsel zur Mitte des Rennens somit der Vergangenheit angehören.

Welche Rolle spielen Auto für ihn? „Ich bin was Autos angeht durchaus typisch Mann, auch wenn ich mich selbst nicht als ultragroßen Auto-Fan bezeichnen würde“, so Zirner. „Bei der Motorisierung kenne ich mich weniger gut aus. Ich selbst fahre einen DS. Das Thema E-Cars finde ich spannend, auch wenn die Technik in meinen Augen noch nicht wirklich ausgereift ist und das Ganze für den Alltag deshalb noch nicht wirklich Sinn macht. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich bleibe noch einen Tag länger und will unbedingt noch in den Louvre. Denn diesen habe ich bisher nur von außen gesehen.“

Claudia Michelsen erzählte: „Ich war im Vorjahr das erste Mal dabei, auch hier in Paris. Die Formel E finde ich aufregend, denn es ist ein erster Schritt in eine neue Richtung: in die eines umweltbewussteren Umgangs mit Mobilität. Ich bin in erster Linie wegen DS Automobiles hier, da ich Markenbotschafterin bin, so sagt man das. Ich mag natürlich vor allem die alten Modelle, die erinnern an so viele alte französische Filme.

Würde es sie reizen, sich selbst ans Steuer eines Rennwagens zu setzen? Sie schüttelte den Kopf: „Der Rausch der Geschwindigkeit ist nicht der meine. Das überlasse ich den Experten. Ich drücke lieber als Zuschauerin die Daumen.“ Lange Zeit in Paris hatte sie nicht: „Morgen geht es gleich wieder zurück, da ich am Abend eine Lesung in Regensburg habe.

In der siebenmonatigen Saison der Formel E sind 11 Teams mit 22 Fahrern am Start, und das bei dreizehn Rennen in zwölf Städten auf fünf Kontinenten.

Den deutschen Fahrer André Lotterer (37), der für das „DS Techeetah Team“ in der zweiten Saison in Folge an den Start ging (und im Rennen am 27.04.2019 auch auf Platz 2 landete), konnten die VIPs vor dem Start persönlich kennen lernen.

Rennfahrer André Lotterer, Copyright: “ABB FIA Formula E/LAT“
Rennfahrer André Lotterer

Er zeigte den Gästen aus Deutschland sein Rennauto und weihte sie in die Geheimnisse der Formel E ein- „Wir präsentieren das Rennen der Zukunft. Die Formel 1-Motoren sind zwar schneller. Unsere Autos haben aber eine gute Reichweite. Das Besondere an unserer Rennserie ist, dass wir im Herzen der Städte fahren dürfen, und es sind immer Premiumstädte. Paris hat die exklusivste Kulisse aller Rennen. Es ist die kürzeste Strecke, aber zugleich auch die anspruchsvollste.“

Mit bis zu 220 km/h pro Stunde geht es durch die Stadt – über eine Strecke von knapp zwei Kilometern. Lotterer: „Das klingt zunächst vielleicht nicht so schnell. Aber für ein Strecke in der Stadt ist es durchaus schnell“, so der gebürtige Duisburger, der in Belgien aufwuchs.

Am 25. Mai 2019 geht es für ihn und seine Kollegen auch nach Deutschland: dann gastiert die Formel E in Berlin/Tempelhof. Wer Renn-Luft schnuppern möchte - die Tickets sind noch nicht ausverkauft.

Alejandro Agag ist der Chef der ABB FIA Formula E, und hat sie zum Erfolg geführt. Und auch zu einem Promi-Magneten gemacht. „Leonardo DiCaprio war schon oft dabei, außerdem Naomi Campbell, Ewan McGregor, Orlando Bloom und Emily Ratajkowski– um nur einige zu nennen“, erzählte Agagvor dem Rennen. „Ihnen allen liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen und sie sind perfekt, unsere Botschaft nach außen zu tragen.“

Spannend ist die Formel E auch aus Sicht des Rennsports: „Bei den ersten sieben Rennen gab es sieben unterschiedliche Gewinner, das ist das Besondere.“ Er freut sich schon auf das Rennen in Berlin-Tempelhof: „Berlin ist die einzige Stadt, in der wir seit Anbeginn der Formel E dabei sind.“ Außerdem in Paris dabei: der deutsche Rennfahrer Daniel Abt, der für „Audi“ im Rennwagen saß (und im Rennen am 27.04.2019 auch auf Platz 3 landete).

Andrea Vodermayr

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