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Sperrmüllabholung in München: Gebühren und Ablauf beim AWM |
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Ob ausgedienter Kleiderschrank, alte Matratze oder die Waschmaschine nach dem Umzug: Für sperrige Gegenstände aus Münchner Haushalten unterhält der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) einen eigenen Abholdienst. Abgerechnet wird nach dem Volumen der abzuholenden Gegenstände. Kleinere Mengen lassen sich außerdem selbst zu den Wertstoffhöfen bringen. Was die Sperrmüllabholung kostetFür jede Abholung berechnet der AWM eine Anfahrtspauschale von 50 Euro, dazu kommen 20 Euro für jeden angefangenen Kubikmeter. Eine Abholung von drei Kubikmetern kostet damit 110 Euro. Für eine Abholung zum Wunschtermin sieht die Gebührenliste einen Zuschlag von 55 Euro vor, diese Variante ist derzeit allerdings nicht buchbar (Stand Oktober 2026). Die Rechnung kommt per Post. Zum Vergleich: 2005 rechnete der AWM noch nach Ladezeit ab, damals mit 27 Euro pro Viertelstunde im Standardservice. Bestellung und AblaufBestellt wird die Abholung über das Online-Formular des AWM. Im Standardservice liegt die Wartezeit derzeit bei ein bis zwei Wochen ab Auftragseingang, den genauen Termin teilt der AWM etwa drei Tage vorher telefonisch mit. Abgeholt wird montags bis freitags zwischen 7.30 und 14 Uhr, vor Ort bestätigt der Auftraggeber oder eine beauftragte Person die Abholung. An die Straße muss der Sperrmüll nicht gestellt werden, die Mitarbeiter holen ihn am vereinbarten Ort ab. Abbauarbeiten übernehmen sie jedoch nicht: Schränke sollten zerlegt und Innenleben sowie Türen entfernt sein, Kühlgeräte geleert und Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Trockner vom Anschluss getrennt. Wer einen Termin absagen muss, schreibt bis spätestens 12 Uhr am Vortag eine E-Mail an icsperrmuell.awm@muenchen.de. Bei späterer Absage und daraus folgender Leerfahrt werden 50 Euro Stornogebühr fällig. Der Dienst gilt nur im Münchner Stadtgebiet und steht neben Privathaushalten auch Vereinen, Institutionen und Gewerbebetrieben offen. Was nicht mitgenommen wirdStehen bleiben unter anderem Rigips und Asbest, Restmüll sowie Grün- und Gartenabfälle, Fensterglas und Waschbecken, Bauschutt und Baumaterialien sowie Autoreifen. Ebenfalls nicht abgeholt werden Gegenstände, die zwei Personen nicht tragen können (Kommoden ausgenommen), Dinge in Kisten, Kartons oder Tüten, Abfälle aus gewerblichen Arbeiten bei Dritten wie etwa Sanierungen sowie gewerbliche Großgeräte wie Kühl- oder Eistruhen. Alternative WertstoffhofMit eigenem Auto lässt sich Sperrmüll auch an einem der Münchner Wertstoffhöfe abgeben, und zwar einmal am Tag bis zu zwei Kubikmeter, ungefähr so viel, wie in einen Kombi passt. Größere Mengen nimmt der Wertstoffhof plus gegen Gebühr an: 177,06 Euro pro Tonne, bei weniger als 200 Kilogramm gilt eine Pauschale von 26 Euro. Für gut Erhaltenes lohnt vorher der Blick auf die Flohmärkte in München und im Umland. Gebrauchte Möbel und Hausrat verkauft auch die Halle 2, das Gebrauchtwarenkaufhaus der Stadt München. - Die Flohmärkte im Münchner Stadtgebiet - zurück zur Startseite Flohmärkte, Sammlermärkte und Auer Dult |
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| Informationen und Beratung zur Sperrmüllabholung gibt das AWM-Kundencenter unter Tel. 089 233-96200 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 14 Uhr). Alle Details und das Bestellformular stehen auf www.awm-muenchen.de. Stand der Angaben: Oktober 2026. | |
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