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Detektive - Mythos und Wirklichkeit


Detektive sind verschrobene, pfeiferauchende Typen in zwielichtigen Hinterhofbüros. Soweit das Klischee. Tatsächlich ist auch dieser Schlag vereinzelt anzutreffen, doch üblicherweise ist die Mehrzahl der Detektive heute hochkompetent und verfügt über eine spezialisierte Ausbildung.


Aufgaben eines Detektivs

Der Beruf des Detektivs ist keine geschützte Bezeichnung; d. h. dass sich grundsätzlich jeder als solcher verdingen darf. Zwecks Qualitätssicherung bietet die Zentrale Ausbildungsstelle im Detektivgewerbe IHK-zertifizierte Aus- und Weiterbildungen. Die Absolventen dürfen sich nach Bestehen als geprüfte Detektive bezeichnen.

Auch ehemalige Polizisten, Zollbeamte, Sonderermittler oder Anwälte nutzen ihre jahrelange berufliche Erfahrung, um qualifizierte Ermittlungen anzubieten.

Der Beruf des Detektivs besteht aus der Recherche von Informationen, der Observation von Verdächtigen sowie der gerichtsfesten Dokumentation der gesammelten Beweise. Dabei ist die Verwendung von Compliance-Standards unverzichtbar, um Rechtskonformität zu erreichen.

Wie arbeitet ein Detektiv?

Detektive können sowohl von privaten Klienten, als auch durch Unternehmen beauftragt werden. Bei ihren Ermittlungen verfügen Detektive - anders als Ermittlungsbehörden - über keinerlei Hoheitsrechte, dürfen also keine Festnahmen, offizielle Vernehmungen, Durchsuchungen, Tracking- oder Abhörmaßnahmen durchführen. Halsbrecherische Verfolgungsjagden mit Schusswaffengebrauch gehören eher ins Reich der Phantasie.

Observation von Verdächtigen gehört zu der Arbeit von Detektiven (©Foto: iStock Andrey Popov)
Observation von Verdächtigen gehört zu der Arbeit von Detektiven

Detektive bedienen sich digitaler Recherchemethoden wie internationalen Datenbanken, Personenstands- oder Immobilienregistern, Jahresberichten von Unternehmen oder nutzen soziale Medien als oft reichhaltige Quellen.

Sie befragen Zeugen inkognito und unter Legende, also ohne ihre eigene Identität preiszugeben. Dabei sind Fingerspitzengefühl und Vorsicht gefragt, da ein Auffliegen der Tarnung u. U. das Gelingen der gesamten Unternehmung gefährden könnte.

Bei seinen Nachforschungen darf ein Detektiv sich nicht strafbar machen. Dennoch verfügt er über mehr Spielraum als beispielsweise die Polizei und kann sich daher auch mal in juristischen Grauzonen bewegen. Bei Gefahr im Verzug darf der Detektiv (wie jeder andere Bürger auch) einen Verdächtigen im Rahmen der sogenannten Jedermann-Festnahme bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Privatpersonen als Auftraggeber des Detektivs

Privatpersonen engagieren Detektive meist im Zuge von Scheidungs-, Sorgerechts- oder Unterhaltsstreitigkeiten. Es müssen Beweise für verschwiegenes Einkommen (z. B. durch Schwarzarbeit) oder für eine veränderte Wohnsituation des Ex-Partners erbracht werden.

Auch bei Kindesentziehung, -entführung oder erwachsenen vermissten Personen kann ein Detektiv zu unkonventionellen Mitteln greifen und früher tätig werden als die Polizei.

Der 28-jährige Lars Mittank verschwand in seinem Bulgarien-Urlaub spurlos. Einem deutschen Detektiv gelang, was die offiziellen Ermittler nicht vermochten. Er stieß auf Hinweise, welche ihn heute annehmen lassen, dass ein Zusammenhang mit mafiösen Strukturen, evt. der internationalen Organmafia, bestand.

In einem anderen Fall wurde ein mexikanischer Austauschstudent aus München-Freising vermisst, nachdem er eine Party im Streit verlassen hatte. Dank der Ermittlungen des Detektivs konnte der Student nach drei Tagen wieder ausfindig gemacht werden. Hier geht es zur Detektei München.

Unternehmen als Auftraggeber des Detektivs

Unternehmen beauftragen Detektive bei Krankschreibungen mit Verdacht auf Vortäuschen der Krankheit, Industriespionage, Diebstahl, Sabotage, Spesenbetrug, Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung, Patentrechtsverletzungen oder zur Prüfung von Bewerbern.

Ermittlungen im Bereich Wirtschaftskriminalität machen etwa 70 % des Tagesgeschäfts eines Detektivs (@Foto: iStock microgen)

Dies ist vor allem in Branchen mit sensibler Sicherheitsinfrastruktur üblich; beispielsweise in diplomatischen Einrichtungen, Bundesbehörden wie dem BND oder Rüstungskonzernen.

Ermittlungen im Bereich Wirtschaftskriminalität machen etwa 70 % des Tagesgeschäfts eines Detektivs aus. Häufig wird zur Beschaffung der fraglichen Informationen ein verdeckter Ermittler als neuer Mitarbeiter getarnt und in das Unternehmen eingeschleust.

©Fotos: iStock, microgen (1), Andrey Popov (2)

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