|
||||||
|
|
||||||
Sneakers statt Glas-Pantoffel - Das neue „Aschenbrödel“-Ballett im Gärtnerplatztheater (Uraufführung 20.11.25)Schon mal tanzende Waschbären gesehen? Tief im (Märchen-)Wald, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, machen die knuffigen Kerlchen Party. Ebenfalls auf der Gästeliste: Flamingos, Chamäleons, Leuchtkäfer und Eichhörnchen. Tja, so geht’s zu im neuen Ballett „Aschenbrödel“, sehr passend zur Weihnachtszeit mit vielen phantasievollen Kostümen (Bregje van Balen).
Damit das arme Aschenbrödel wie seine verwöhnten, zickigen Stiefschwestern ebenfalls auf den Ball gehen kann, helfen statt der Täubchen wie im bekannten Grimm-Märchen die eingangs erwähnten tierischen Freunde. In diesem Ballett ist noch einiges anders als erwartet: Auf der Suche nach seiner Traumfrau hilft dem Prinzen diesmal ein lila Sneaker. Und im Gegensatz zur Märchenvorlage wird die Figur des Prinzen weiter ausgebaut. Zu Beginn sieht man ihn mit seinem Spielzeug - aus Papier gefaltete Tiere. Käfer, Flamingos, ein Lama und ein Drache. So wünscht sich der Königssohn weg aus seinem einsamen Leben hinter den hohen Schlossmauern, wo ihn ein Erzieher auf die Bürde des Throns vorbereitet. Augen zu und von einer Phantasiewelt träumen. In Bayern kennen wir uns mit solchen Monarchen nur allzu gut aus…
Wenn sich Prinz und Aschenbrödel begegnen, finden sich zwei verwandte Seelen, auf der Suche nach dem Glück in ihren Traumwelten. Gärtnerplatz-Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner hat in seiner eigenen Tänzerkarriere bei einer Aufführung von „Aschenbrödel“ an der Wiener Staatsoper mitgewirkt. In der Version anno 2025 interpretiert er die Geschichte mit einer zeitgenössischen, athletischen Choreografie. Geblieben ist die verspielte, zauberhafte Musik mit Walzer, Galopp und Pizzicato von Johann Strauss, ergänzt um Kompositionen von Josef Bayer. Das passt, denn auch bei Bayer, dem Schöpfer des Balletts „Die Puppenfee“ werden Punkt Mitternacht die Püppchen lebendig.
Schuh gut, alles gut. Die getanzte Märchenstunde wird mit viel Beifall belohnt (wobei die „Waschbären“ die heimlichen Stars sind) . Micaela Romano Serrano und Ethan Ribeirio in den Hauptrollen konkurrieren um den lautesten Schlussapplaus mit Gjergji Meshaj als dem strengen Prinzenerzieher. Beim hochgewachsenen Ballerino wirken die Bewegungen durch seine Größe noch mehr wie eine einzige Welle, die von den Fingerspitzen über den biegsamen Körper in den Zehen ankommt. Gaby Hildenbrandt
Aschenbrödel Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Staatstheater am Gärtnerplatz U-Bahn: U1/U2/U7/U8, Station Fraunhoferstraße Im Internet: www.gaertnerplatztheater.de. - Special: Staatstheater am Gärtnerplatz München (mehr) |
Anzeige |
|
- Heute, Morgen, Übermorgen: die aktuellen München Termine (mehr) - München rein geschäftlich: Das Shopping Special (weiter) - Badespecial: Hallenbäder, Freibäder, Saunen, Badeseen, (weiter) - München läuft: Berichte und Fotos zu Stadt- und Volksläufen (weiter) - Startseite Volksfestkalender (weiter) - Oktoberfest Special mit aktuellen Fotos und Videos (weiter) - Die schönsten Biergarten-Ideen - www.biergartenzeit.de | Startseite | Kontakt | Haftungsausschluss | | Ihre Werbung auf ganz-muenchen.de | AGB | Impressum/Datenschutz | Copyright www.ganz-muenchen.de 2002-2026
|