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Von der Leinwand auf die Bühne - Wiedersehen mit „Pretty Woman“ Die Musical-Version im Deutschen Theater - noch bis 14. Dezember 2025Die sexy „Kinky Boots“, um die es bei der vorherigen Produktion im Deutschen Theater ging (ganz-muenchen berichtete), gehören quasi zu „Vivians“ Arbeitskleidung - auf dem Straßenstrich von Los Angeles. In der Musical-Version von „Pretty Woman“ (dem Kinohit des Jahres 1990) darf noch bis 14. Dezember 2025 mitgeschmachtet werden - schmissige Songs und dicker Kuß zum Happy End inklusive.
Bei der deutschen Uraufführung (2019 in Hamburg) hatte die romantische Love-Story (für das Musical neu komponierte Musik von Bryan Adams) keine guten Karten. Nach gerade mal fünf Monaten musste das Stück wg. Corona vom Spielplan genommen werden. Und später waren die Theater schon verplant. Aus war’s also mit der schönen Frau! Wie gut, dass Stage Entertainment die Show in diesem Jahr „ausgegraben“ und aufgehübscht hat und auf Deutschland-Tour schickt. So kommt es nach langer Pause zum Wiedersehen mit „Vivian“ und dem Milliardär „Edward“.
Die Rolle machte seinerzeit Julia Roberts mit ihrem „Million-Dollar-Smile“ zum Star. Und auch die singende „Vivian“, gespielt von Shanna Slaap, ist eine hinreißende Erscheinung. Shanna zog sich bereits in der holländischen Fassung die Overknees an und und auch der Darsteller des reichen Edward, Musical-Star Mathias Edenborn („Phantom der Oper“ ,“Tanz der Vampire“ „Wicked“) hat bereits Erfahrung mit „Pretty Woman“. Er war die Erstbesetzung der deutschen Uraufführung und ist ein Womanizer - genau wie Leinwand-Vorbild Richard Gere.
So geht es für gut zwei Stunden zurück in die 80er. Das Musical erinnert mit großer Leichtigkeit an die bekannten Szenen des Films: der Einkaufsbummel durch die teuren Shops am Rodeo Drive. Das Geschäftsessen, das Vivian mit sehr viel jugendlicher Frische aufmischt. Die Schöne einfach atemberaubend im roten Abendkleid. Das Schlußbild, wenn Edward wie ein Prinz seiner Prinzessin im Turm entgegen klettert. Kollektives Aufseufzen im Publikum - sooo romantisch…. Zwei Welten prallen im Stück aufeinander: der seriöse Geschäftsmann, der Gefühle vergisst und für den nur das Geld zählt. Die Prostituierte mit dem Herzen aus Gold, die strikt ihrem Motto folgt: Küsse einen Kunden niemals auf den Mund! Was sich bis zum Finale ändern sollte. Ausgerechnet beim Opernbesuch von „La Traviata“ - die Hauptfigur ist eine Kurtisane (wie man damals vornehm sagte) - schlägt der Liebesblitz ein und verändert das Leben von zwei Menschen. „Kein Weg zurück“ singt Vivian/Shanna gefühlvoll-rockig - und bei aller Ähnlichkeit zu Julia Roberts - solch eine Power-Stimme hat die Hollywood-Beauty ganz sicher nicht. Viel Applaus für ein Feel-good-Musical. Als Zugabe kommt dann noch der bekannteste Song aus dem Kinofilm: „Pretty Woman“ von Roy Orbison, den man als Ohrwurm mit nach Hause nimmt. Premierengäste: Spider Murphy-Chef Günther Sigl (der sich gleich an seine „Skandal-Rosi“ samt verbotener Telefonnummer erinnert fühlte), Komponist Ralph Siegel, Moderator Werner Schulze-Erdel, Sportler Lars Riedel, die Schauspieler Jo Weil, Sepp Schauer und Sigmar Solbach und viele „pretty women“ wie Corinna Binzer, Daniela Ziegler, Daniela Kiefer und Julia Kent. Gaby Hildenbrandt
Pretty Woman Musical von Bryan Adams und Jim Vallance Songs und Dialoge in deutscher Sprache Noch bis 14. Dezember 2025 Deutsches Theater München - Schwanthaler Str. 13 Infos/Tickets: www.deutsches-theater.de
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