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Ein Schlagabtausch am Grill: Das Star-Aufgebot zur Münchner Premiere von „EXTRAWURST“

Der Mathäser Filmpalast in München wurde am Abend des 08.01.2026 abend zum Schauplatz einer der meistdiskutierten Filmpremieren des noch jungen Jahres. Über 1.200 geladene Gäste füllten die Kinosäle, um die Verfilmung des gleichnamigen Theater-Hits „EXTRAWURST“ zu feiern.

Nachdem bereits am Vortag die Weltpremiere in der Essener Lichtburg bei winterlichem Schneegestöber und standesgemäßer Currywurst für Begeisterung sorgte, legte das Team in der bayerischen Landeshauptstadt nach.

Friedrich Mücke, Gaby Dohm, Fahri Yardim, Marcus H. Rosenmüller, Anja Knauer, Hape Kerkeling, Christoph am Roten Teppich von "Extrawurst" @Foto: Martin Schmitz
Friedrich Mücke, Gaby Dohm, Fahri Yardim, Marcus H. Rosenmüller, Anja Knauer, Hape Kerkeling, Christoph am Roten Teppich von "Extrawurst" @Foto: Martin Schmitz

Wenn Legenden aufeinandertreffen: Herbst und Kerkeling erstmals gemeinsam

Das größte mediale Interesse galt dem Zusammentreffen zweier Giganten der deutschen Comedy-Szene: Hape Kerkeling und Christoph Maria Herbst stehen für dieses Projekt zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera.


Christoph Maria Herbst bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Für Herbst war die Zusammenarbeit weit mehr als nur ein Job; er bezeichnete sie am Roten Teppich als einen „nicht geträumten Traum“. Er sei mit Hape Kerkeling groß geworden und habe nie ernsthaft damit gerechnet, dass es jemals zu einem gemeinsamen Projekt kommen würde.


Hape Kerkeling bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Kerkeling selbst, der im Film den Vereinsvorsitzenden Heribert spielt, zeigte sich sichtlich gerührt von der Qualität des Ensembles und betonte, wie stolz er sei, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen. Er beschrieb das Werk als „knackig, riskant und komisch“. Die Harmonie am Set spiegelte sich auch in den Gesprächen am Roten Teppich wider, wo Herbst den Film als „Komödie plus“ charakterisierte – eine Geschichte, die trotz aller Lacher eine tiefe Substanz besitzt.

Der Tennisclub als Brennglas der Gesellschaft

Die Handlung von „EXTRAWURST“ führt das Publikum in den fiktiven Tennisclub Lengenheide. Was als harmlose Abstimmung über die Anschaffung eines neuen Grills durch den Vorsitzenden Heribert und seinen Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) beginnt, entwickelt sich zu einem rasanten ideologischen Grabenkampf. Der Auslöser: Der Vorschlag von Melanie (Anja Knauer), für ihren muslimischen Doppelpartner Erol (Fahri Yardım) einen eigenen Grill zu kaufen, um religiöse Speisevorschriften zu achten.


Regisseur Marcus H. Rosenmüller bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Regisseur Marcus H. Rosenmüller erklärte am Abend, dass ihn genau diese Dynamik an dem Stoff gereizt habe. Das Drehbuch von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob sei „gespickt von Pointen“, basiere aber im Kern auf einem ernstzunehmenden Drama. Diese Mischung habe es ihm ermöglicht, in Rekordzeit einen Cast zusammenzustellen, der normalerweise kaum in einem einzigen Film zu vereinen ist.

„Full In Your Face“: Humor zwischen Ernst und Eskalation

Schauspieler Friedrich Mücke hob hervor, dass der Film wie ein klassisches Theaterstück funktioniere, bei dem eine kleine Mücke zur großen Eskalation heranwächst. Für ihn liegt der Reiz in der Ernsthaftigkeit, mit der die Figuren ihre Standpunkte verteidigen:

Der Humor läuft die ganze Zeit unterschwellig mit, aber er kommt auch 'full in your face'. Es ist nicht wirklich eine leise Komödie, sondern schon auch laut und doll.“ – Friedrich Mücke


Friedrich Mücke bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Auch Fahri Yardım, der die Rolle des Erol spielt, sieht in der Komik ein wichtiges Ventil. Der Film fungiere als ein Spiegel, der uns unsere gesellschaftlichen „Fratzen“ zeigt, uns aber gleichzeitig durch Humor tröstet. Yardım betonte, dass das gemeinsame Lachen im Kino in einer oft gespaltenen Gesellschaft wieder echte Verbindung schaffen könne.


Fahri Yardim bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Gaby Dohm und die „ewige Erregung“

Eine weitere Legende im Ensemble ist Gaby Dohm, die ihre Begeisterung für die Arbeit mit Regisseur Rosenmüller zum Ausdruck brachte. Sie nutzte die Premiere für ein Plädoyer für mehr Gelassenheit im Alltag. Ihr Wunsch für die Zuschauer ist klar: Sie sollen lernen, „mal wieder runterzukommen von ihrer ewigen Erregung“ und gesellschaftliche Konflikte öfter mit Humor zu betrachten.


Gaby Dohm bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Prominenz am Roten Teppich: Cathy Hummels und die Käse-Frage

Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch Cathy Hummels, die zwar seltener im Kino anzutreffen ist, sich diese Premiere jedoch aufgrund des starken Ensembles nicht entgehen lassen wollte. Sie bezeichnete Hape Kerkeling als eine „Institution“ und freute sich besonders auf die „Extraportion Humor“.


Cathy Hummels bei der „Extrawurst“ Filmpremiere @ mathäser Filmpalast München am 08.01.2026

Amüsante Momente ergaben sich am Abend durch die obligatorische Frage nach der persönlichen Vorliebe: Wurst oder Käse? Während Friedrich Mücke und Christoph Maria Herbst sich als klare Wurst-Fans outeten, verriet Fahri Yardım, dass er mittlerweile Vegetarier sei und einen guten Schweizer Käse bevorzuge. Auch Hape Kerkeling gab zu, dass seine Wahl saisonabhängig sei: im Sommer Käse, aber im Winter locke ihn doch die „knackige fette Wurst“.

Das Team um Friedrich Mücke, Gaby Dohm, Fahri Yardim, Marcus H. Rosenmüller, Anja Knauer, Hape Kerkeling, Christoph am Roten Teppich von "Extrawurst" @Foto: Martin Schmitz
Das Team um Friedrich Mücke, Gaby Dohm, Fahri Yardim, Marcus H. Rosenmüller, Anja Knauer, Hape Kerkeling, Christoph am Roten Teppich von "Extrawurst" @Foto: Martin Schmitz

Produktion und Kinostart

„EXTRAWURST“ ist eine Produktion von LIEBLINGSFILM und STUDIOCANAL in Ko-Produktion mit der ARD Degeto Film. Gefördert wurde das Projekt unter anderem von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FFF Bayern und der FFA.

Ab dem 15. Januar 2026 wird die pointierte Gesellschaftskomödie bundesweit in den Kinos zu sehen sein und sicherstellen, dass die Diskussionen über den „richtigen Grill“ nun auch das breite Publikum erreichen.

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