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Allerheiligen und Allerseelen 2018 in den katholischen Kirchen (München und Umland 01.11. + 02.11.2018)
Allerheiligen auf dem Ostfriedhof (©Foto. Ingrid Grossmann)
Allerheiligen auf dem Ostfriedhof




©Fotos: Ingrid Grossmann

Katholiken feiern am Donnerstagh, 1. November 2018, das Hochfest Allerheiligen (lat. Festum Omnium Sanctorum). Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um besonders ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken.

Fotogalerie Allerheiligen auf dem Ostfriedhof 2008, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, (©Fotos: Ingrid Grossmann)

Am Allerseelentag, Freitag, 2. November 2018, wird aller Verstorbenen gedacht.

Vielerorts ist Allerheiligen zu einem Familienfest geworden“, sagt die Leiterin des Seelsorgereferats im Erzbischöflichen Ordinariat München, Anneliese Mayer. „Die Menschen treffen sich, gehen auf den Friedhof und denken an ihre Angehörigen, die ihnen vorausgegangen und bei Gott geborgen sind. Das ist eine gute und wünschenswerte Tradition.

Mayer hofft, dass die Familien nicht nur ihre eigenen Angehörigen in das Gebet einschließen: „Es wäre schön, wenn wir an diesem Tag auch an alle Heiligen und die Verstorbenen denken, deren Leben von Gottes- und Nächstenliebe geprägt war“, so die Ordinariatsrätin. „Sie können so auch zu Vorbildern für unser eigenes Leben werden.

Die Ursprünge des Festes Allerheiligen reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück. Ursprünglich lag der Termin im Umkreis von Ostern.

Ab dem 8. Jahrhundert wurde es, zunächst in England und Irland, später auch in der übrigen abendländischen Kirche, am 1. November gefeiert. Entstanden ist das Fest aus der Verehrung der Märtyrer, die wegen ihres christlichen Glaubens starben und als Heilige verehrt wurden.

Es schließt jedoch heute neben den kanonisierten Heiligen auch „Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind“, ein, also Verstorbene, die zwar nicht heilig gesprochen sind, aber ein gläubiges Leben führten.

Am unmittelbar folgenden Allerseelentag denken die Gläubigen an alle Toten und feiern so auch den christlichen Glauben an die Gemeinschaft der Lebenden und der Verstorbenen. In Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und im Saarland ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag, in Bayern außerdem ein „Stiller Tag“, an dem „öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen“ nur dann erlaubt sind, „wenn der diesen Tagen entsprechende ernste Charakter gewahrt ist“.

2018 dürfen sie in München aber bis 02.00 Uhr in den Morgen vor Allerheilgen hineinfeiern.

Aus diesem Grunde sind auch die beliebten Halloween Partys in der Nacht vom 31.10. auf den 01.11.2018 jetzt weniger betroffen

Traditionell versammeln sich die Gläubigen am Nachmittag von Allerheiligen auf den Friedhöfen. Der Pfarrer segnet die Gräber und besprengt sie mit Weihwasser. Die Gläubigen gehen zu den Gräbern ihrer Angehörigen und beten dort, um ihre Trauer auszudrücken.

Im christlichen Glauben ist die Trauer immer eng mit der Hoffnung verbunden: Die Lichter, die auf den Gräbern entzündet werden, sind ein Zeichen für die Auferstehung und das ewige Leben.

Die Gläubigen trauern nicht nur, sondern feiern auch ein Fest der Hoffnung in dem Wissen, dass die Verstorbenen nur vorausgegangen sind. „Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie andere, die keine Hoffnung haben“, schreibt dazu der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde von Thessalonich.

Das Gedenken an die Verstorbenen wird auch auf den Münchner Friedhöfen am Donnerstagnachmittag, 1. November, mit Gedenkfeiern und Gräbersegnungen begangen.

  • Um Um 13 Uhr beginnen die Feiern auf den Friedhöfen Großhadern und Freimann,
  • um 14 Uhr auf den Friedhöfen Bogenhausen, Englschalking, Feldmoching, Haidhausen, Unterbiberg, Oberföhring, Riem (Alter und Neuer Teil) sowie auf dem Forstenrieder Friedhof, dem Perlacher Friedhof, dem Neuen Südfriedhof sowie dem Friedhof am Perlacher Forst.
  • Um 14.30 Uhr sind die Feiern auf den Friedhöfen Nymphenburg, Pasing und Untermenzing sowie auf dem Nord- und auf dem Westfriedhof, auf dem Friedhof von St. Wolfgang in Pipping sowie auf dem Alten Sollner Friedhof.
  • Um 15 Uhr beginnen die Feiern auf den Friedhöfen Allach, Aubing, Lochhausen, Daglfing, Johanneskirchen, Neuhausen, Obermenzing, Sendling sowie auf dem Ostfriedhof, dem Alten Perlacher Friedhof, dem Alten Südfriedhof, dem Waldfriedhof (Alter Teil) und dem Waldfriedhof Solln,
  • um 15.15 Uhr auf dem Friedhof St. Georg und
  • um 15.30 Uhr auf dem Winthirfriedhof. In der Aussegnungshalle am Ostfriedhof beginnt um 11 Uhr eine Heilige Messe mit Monsignore Engelbert Dirnberger.
  • In der Aussegnungshalle am Waldfriedhof (Neuer Teil) beginnt um 15 Uhr ein Gottesdienst mit anschließender Gräbersegnung.

Gottesdienste an Allerheiligen 2018

Am Hochfest Allerheiligen, Donnerstag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden.

Im Münchner Liebfrauendom feiert um 10 Uhr Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger ein Pontifikalamt, das die Capella Cathedralis mit der Missa Gaudeamus von Josef Schmid gestaltet.

In St. Michael erklingt beim Hochamt um 9 Uhr die Theresienmesse von Joseph Haydn. Die Predigt hält Kirchenrektor Pater Karl Kern SJ.

In St. Bonifaz feiert Abt Johannes Eckert OSB um 9 Uhr ein Pontifikalamt, das die Vocalsolisten mit Musik von Giuseppe Antonio Bernabei, Kurt Hessenberg und Günter Raphael gestalten. Um 10.30 Uhr ist in St. Bonifaz eine Kindermesse.

In der Bürgersaalkirche werden um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr Messen gefeiert.

Bei der Messe um 11 Uhr in Heilig Geist erklingt die Missa Octo Vocum von Hans Leo Hassler.

Der Festgottesdienst in St. Maximilian wird um 10.30 Uhr gefeiert.

Beim lateinischen Hochamt in St. Kajetan um 10.30 Uhr erklingt der Cantus Missae in Es-Dur, op. 109, von Josef Gabriel Rheinberger. Es predigt Pater Christophe Holzer OP.

In St. Peter singt beim lateinischen Festamt um 9.30 Uhr der Kammerchor St. Peter die Messe in D-Dur von Otto Nicolai.

In der Asamkirche St. Johann Nepomuk beginnt das Festamt um 10 Uhr.

In der Allerheiligenkirche am Kreuz wird um 18 Uhr zum Patrozinium ein Amt mit der St. Isidor- und Notburga-Bruderschaft gefeiert.

In St. Rupert wird um 11 Uhr ein feierlicher Gottesdienst zu Allerheiligen für den Pfarrverband Westend gefeiert.

Beim Hochamt um 10 Uhr in St. Ludwig erklingen Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina, William Byrd, Anton Bruckner und Stephan Heuberger.

In St. Anna beginnt um 10 Uhr der Pfarrgottesdienst.

Um 11 Uhr wird ein Festgottesdienst in der Reihe „Denken und Beten“ in St. Sylvester gefeiert.

Der Pfarrgottesdienst zu Allerheiligen beginnt in St. Joseph um 10 Uhr. Der Joseph Chor München singt a cappella Motetten von Georg Friedrich Händel, Thomas Campion und Louis Spohr.

Beim Hochamt in Herz Jesu um 10.30 Uhr erklingen die Missa Festiva sowie der „Triumphant March“ von Christopher Tambling.

Gottesdienste an Allerseelen, 02.11.2018

Am Fest Allerseelen, Freitag, 2. November, gedenken Katholiken aller Verstorbenen.

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zelebriert um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom ein Pontifikalrequiem für die verstorbenen Bischöfe und Erzbischöfe des alten Bistums Freising und der Erzdiözese München und Freising. Domchor und Domorchester bringen das Requiem in C-Moll von Caspar Ett zu Gehör.

In St. Michael wird um 18 Uhr ein Hochamt gefeiert. Es erklingt das Requiem in C-Dur von Charles Gounod. Die Predigt hält Kirchenrektor Pater Karl Kern SJ.

Die Abendmesse in St. Bonifaz beginnt um 18 Uhr. In der Bürgersaalkirche wird um 12 Uhr eine Messe gefeiert.

In der Heilig-Geist-Kirche wird um 9.30 Uhr das Jahresrequiem gefeiert. Um 19 Uhr ist das Jahresrequiem für die Verstorbenen der Pfarrei in St. Maximilian.

In St. Kajetan beginnt um 8 Uhr das Requiem für die Verstorbenen des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Es erklingt Musik aus dem Gregorianischen Choral und die Missa a 3 von Hans Haselböck. Um 17.30 Uhr ist in St. Kajetan das Requiem für die verstorbenen Mitglieder der Allerseelenbruderschaft.

In St. Peter beginnt um 10 Uhr ein Requiem mit Libera für die verstorbenen Priester der Pfarrei. Die Schola Cantorum München singt die Missa Pro Defunctis. Um 18 Uhr beginnt in St. Peter ein Requiem mit Libera für alle Angehörigen der Pfarrei, die im Vorjahr verstorben sind. Das Vokalensemble und der Kammerchor St. Peter bringen das Requiem in D-Moll, op. 48, von Gabriel Fauré zu Gehör.

In der Asamkirche St. Johann Nepomuk wird das Requiem um 17 Uhr gefeiert.

In St. Paul an der Theresienwiese wird um 19 Uhr ein feierlicher Gottesdienst für die Verstorbenen der vier Pfarreien des Pfarrverbandes Westend gefeiert. Solisten und das Instrumentalensemble St. Paul bringen Duette aus dem „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi zu Gehör.

In St. Ludwig ist um 19 Uhr ein Requiem für alle verstorbenen Pfarreiangehörigen. Es erklingt das „Requiem für St. Ludwig“ von Rudolf Thomas sowie Motetten von Anton Bruckner und Heinrich Schütz.

Die Abendmesse zum Gedenken an die Verstorbenen der Pfarrgemeinde St. Anna um 19 Uhr wird mit der Deutschen Messe von Franz Schubert gestaltet.

In St. Sylvester beginnt um 19 Uhr eine Eucharistiefeier mit Totengedenken für den Pfarrverband Altschwabing. (ls)

Bauernregeln zum Allerheiligentag

Schnee am Allerheiligentag, selten lange liegen mag
Wenn's zu Allerheiligen schneit, dann lege deinen Pelz bereit. Regnet's aber an diesem Tag, viel Schnee im Winter kommen mag.
Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini einen Sommer.
Bringt Allerheiligen Sonnenschein, tritt ein schöner Nachsommer ein.
Allerheiligenreif macht zur Weihnacht alles steif.
Allerheiligenreif macht den Winter stark und steif.
Um Allerheiligen kalt und klar, / macht auf Weihnacht alles starr.
An Allerheiligen sitzt der Winter auf den Zweigen.
Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht.
Ob der Winter warm oder kalt, so geh Allerheiligen in den Wald.
Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.
Der Altweibersommer tut nicht lange gut, und steht er auch in aller Heiligen Hut.
Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht um Martini Sonnenschein.

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M-Bäder & M-Saunen: Sport, Erholung und Wellness am Reformationstag und an Allerheiligen

Die M-Bäder bieten ihren Badegästen auch an Feiertagen einen Ort für sportliche und erholsame Stunden. Hier kommt die Freizeit in und um die Becken nicht zu kurz – so auch am Reformationstag (Mittwoch, 31. Oktober) und an Donerstag (Mittwoch, 1. November).

In den M-Bädern gelten am Dienstag und am Mittwoch die jeweils regulären Öffnungszeiten. In den M-Saunen findet gemischter Saunabetrieb statt (keine Damentage). Der Frauenbadetag in der Damenhalle des Müller‘schen Volksbads entfällt am 31. Oktober, hier ist gemischter Badebetrieb. An beiden Feiertagen werden keine Aqua- oder Schwimmkurse durchgeführt. An den übrigen Tagen während der Herbstferien findet die Kurse ohne Anmeldung teilweise und die kostenfreie Wassergymnastik überall statt.

Infos zu den M-Bädern, M-Saunen und zu den Kursen auf www.swm.de.

MVG/MVV: 1. November: Zusatzfahrten wegen Allerheiligen

Am Dienstag, 1. November (Allerheiligen) verstärkt die Münchner Ver-kehrsgesellschaft (MVG) teilweise ihr Angebot. Sie reagiert damit auf die höhere Nachfrage durch Friedhofsbesucher an diesem Tag.

Informationen gibt es auch im Internet unter www.mvg.de und an der ge-bührenfreien MVG-Hotline unter 0800 344226600 (Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr).

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