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Gastronomie-Geschichte für Stammgäste und Nachtschwärmer Gerti Guhl und Moses Wolff: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ über die legendäre Fraunhofer Schoppenstube – Lesung im Filmtheater Museum Lichtspiele


Gerti Guhl, 74, ehemalige Kultwirtin: Gemeinsam mit Autor, Schauspieler, Kabarettist und Musiker Moses Wolff (52) hat sie ein Buch über ihre legendäre Fraunhofer Schoppenstube auf den Markt gebracht. „Wir haben uns fast drei Jahre lang regelmäßig bei mir getroffen, ich habe erzählt, erzählt, erzählt. Moses hat etwas Wunderbares daraus gezaubert und seine eigenen Eindrücke und Anekdoten noch mit eingebracht, schließlich war er fast 30 Jahre lang bei mir Stammgast“, verrät sie.

Das Ergebnis auf Bayerisch mit heiteren, schriftdeutschen Übersetzungen (Hirschkäfer Verlag)  heißt: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ (das gleichnamige Lied von Gustaf Gründgens war quasi das Aushängeschild des Lokals).

Filmemacher Peter Goedel, Gerti Guhl, Moses Wolff vor dem Filmtheater Museum Lichtspiele (©Foto: Marille Rüb) Gerti Guhl und Bildhauerin Marille Rüb. ©Foto: privat
Filmemacher Peter Goedel, Gerti Guhl, Moses Wolff vor dem Filmtheater Museum Lichtspiele (li.), Gerti Guhl und Bildhauerin Marille Rüb (re.)

Die Hommage an „eine wunderbare Zeit“ ist ein schön aufgemachter Hingucker mit vielen Fotos aus der Schoppenstube, zudem gespickt mit Gertis Lieblingsrezepten und Gästebucheinträgen hochkarätiger Stars.

Unter anderem gingen bei ihr ein und aus: Rainer Werner Fassbinder, Karel Gott, Hella von Sinnen, Friedrich Ani, Udo Wachtveitl, Marcus H. Rosenmüller, Miroslav Nemec, Sigi Zimmerschied, Helmut Schleich, Luise Kinseher, Andreas Gabalier, Ottfried Fischer, Konstantin Wecker, das Team um den „Werner“-Zeichner Brösel, Dieter Hallervorden, Hannelore Elsner, Elisabeth Volkmann, Christian Springer, Heiner Lauterbach, Andreas Giebel, Fredl Fesl, Arnd Schimkat, Ferdinand Schmidt-Modrow, Teresa Rizos, Vroni von Quast, Josef Pretterer, Simon Pearce, Bruno Jonas, Marianne Sägebrecht, Jürgen Kirner, Constanze Lindner, Michi Marchner, Veronica Ferres, Norbert Bürger, Ludwig Müller, Joseph Vilsmaier, Jörg Hube, Frank-Markus Barwasser, Walter Sedlmayr, Barbara Valentin und Freddy Mercury.

Glücklich:  Gerti Guhl vor ihrem Plakat am Filmtheater Museum Lichtspiele  ©Foto: privat
Glücklich:  Gerti Guhl vor ihrem Plakat am Filmtheater Museum Lichtspiele

Ja, die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da – was machen sie inzwischen des Nächtens? „Ich singe viel, höre Radio, bin natürlich ein Nachmensch, spiele am Handy Blitzschach, geistere herum, grad so wie meine Katze Lady auch“, sagt Gerti Guhl.

Hatte sie nach dem Tod ihres Mannes Werner, dem Musiker, Sänger und Frauenheld, nochmals eine Beziehung?  „Gott bewahre“, ruft sie entsetzt „Bittschön nimmer! Männer sind nett zur kurzen Unterhaltung. Alles andere ist zu anstrengend.“

Moses Wolff schmunzelt. Er habe viele weibliche Freunde, gibt er zu. „Mit manchen pflege ich nur Freundschaft, mit anderen ist es etwas intimer, das ist für mich im Moment die perfekte, stressfreie Lebensform.“ Gestritten übrigens hätten Gerti und er während des Entstehungsprozesses des gemeinsamen Schaffenswerkes kein einziges Mal, „Wozu? Wir sind nach wie vor befreundet und mögen uns“, lacht das Münchner Kreativ-Duo.

Jetzt veranstalteten die beiden eine launige Lesung und Buchpräsentation im Filmtheater Museum Lichtspiele in der Lilienstraße. Ihre legendären, selbstgemachten Fleischpflanzerl inklusive.

Otti Fischer kam damals hauptsächlich wegen meiner Fleischpflanzerl zu mir ins Lokal, oftmals zu sehr später Stunde“, erinnert sie sich.

Mit von der Partie (natürlich unter den Corona-Regeln) Fans, langjährige Freunde, ehemalige Gäste und München-Interessierte.

Gerti Guhl und Moses Wolff mit den legendären Fleischpflanzerl  ©Foto: privat
Gerti Guhl und Moses Wolff mit den legendären Fleischpflanzerl

Darunter Schoppenstuben-Musiker Egon, der ehemalige ROY-Wirt Günther Grauer, Gitarrengenie Norbert Bürger, Schauspieler Josef Eder und Filmemacher Peter Goedel, dessen "Lebenslinien" über Gerti Guhl im BR gezeigt wurden. „Gerti hat mit ihrer Fraunhofer Schoppenstube, die sie von 1973 bis 2013 führte, wahrlich Gastronomie-Geschichte geschrieben. Ich durfte ein Teil davon sein, das wollten wir für die Nachwelt festhalten“,  fasst es Moses Wolff zusammen.

Text: Daniela Schwan Fotos: Marille Rüb. privat

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