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Deutsches Museum feiert 100 Jahre Oskar Sala am 16.+17.07.2010

100 Jahre Oskar Sala. Das Wochenende im Deutschen Museum steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstags des deutschen Elektronikpioniers Oskar Sala.

Das Deutsche Museum feiert Sala mit einem großen Themen-Wochenende, in dessen Rahmen die Uraufführung des Hörstücks „Die Vögel nach Hitchcock und Sala“ von Ammer&Console stattfindet.

Außerdem ist nochmals Peter Pichlers StückWiedersehen in Trautonien“ zu sehen.

Neben den Performances werden im Deutschen Museum Führungen durch den Nachlass von Oskar Sala und die Ausstellungen angeboten, sowie am Montag, 19.7. ein großes internationales Symposium rund um den Meister des Trautoniums. Für den Film „Die Vögel“ gab es weder Musik noch Vogelgeräusche, sondern nur elektronische Klänge. Komponiert und erzeugt hat sie Oskar Sala auf seinem Mixturtrautonium.

Mit ihm starb zwar der letzte Mensch, der diese elektronischen Urklangerzeuger bedienen konnte, im Deutschen Museum lagern jedoch gut 1800 analoge Tonbänder seiner Klänge, aus denen Ammer & Console nun digital Hitchcocks Grusel-Klassiker „The Birds“ als Hörspiel zusammengebaut haben, als ob es den Film nie gegeben hätte.

Andreas Ammer wurde mehrfach mit renommierten Hörspielpreisen der Republik ausgezeichnet (u. a. Prix Europa, Prix Futura, Deutscher Hörspielpreis). Martin Gretschmann hat mit seiner Band „Console“ weltweit Berühmtheit erlangt und ist darüber hinaus Mitglied der Band „The Notwist“.

Ammer & Console arbeiten seit 1998 zusammen und haben gut ein Dutzend Bühnenstücke und Hörspiele verfasst, so das Olympiade-Hörspiel „The Official Olympic Bootleg“, die Weltraumoper „Spaceman 85“ (WDR) und zuletzt 2009 „Have You Ever Heard Of Wilhelm Reich?“.

Freitag, 16. Juli 2010, 21 h
Sonntag, 18. Juli 2010, 21 h
Zentrum für Neue Technologien (ZNT)

Ammer & Console
„Die Vögel" nach Oskar Sala

Das berühmteste Werk des Komponisten Oskar Sala enthält keine Musik. Als Alfred Hitchcock beim Urvater der elektronischen Musik den Soundtrack für „Die Vögel“ in Auftrag gab, beschrieb er die gewünschten Laute so: „Auf dem Dachboden wollte ich einen Ton, der dasselbe bedeutete, wie wenn die Vögel zu Melanie gesagt hätten: ‚Jetzt haben wir dich, jetzt fallen wir über dich her, wir brauchen kein Kampfgeschrei auszustoßen, wir werden einen lautlosen Mord begehen’.“ Sala realisierte dies auf seinem Mixturtrautonium.

Aus den gut 1800 analogen Tonbändern mit Klängen Salas im Deutschen Museum haben Andreas Ammer und Console (Martin Gretschmann) Hitchcocks Grusel-Klassiker so zum Hörspiel montiert, als hätte es den Film nie gegeben.

Den lautlosen Mord durch elektronische Musik rekonstruieren sie als Theaterspektakel – aus den Archiven des Deutschen Museums.

Andreas Ammer wurde mehrfach mit renommierten Hörspielpreisen der Republik ausgezeichnet (u. a. Prix Europa, Prix Futura, Deutscher Hörspielpreis). Martin Gretschmann hat mit seiner Band „Console“ weltweit Berühmtheit erlangt und ist darüber hinaus Mitglied der Band „The Notwist“.

Ammer & Console arbeiten seit 1998 zusammen und haben gut ein Dutzend Bühnenstücke und Hörspiele verfasst, so das Olympiade-Hörspiel „The Official Olympic Bootleg“, die Weltraumoper „Spaceman 85“ (WDR) und zuletzt 2009 „Have You Ever Heard Of
Wilhelm Reich?“.

Mit Oskar Sala, Alfred Hitchcock, "Tippi" Hedren, sowie Judith Huber, Stefan Kastner, Miriam Osterrieder, Axel Fischer, Christoph Brandner, Michael Schaiger und Videos von Anton Kaun.

Eine Co-Produktion des WDR mit dem Deutschen Museum München, mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Stadt München.

Karten zu 10 Euro bei Le Nuove Musiche, Tel. 089 / 367928, Fax 089/18956101, Mail post@musiche.de, und an der Abendkasse.

Samstag, 17. Juli 2010, 15 h
Ehrensaal
Peter Pichler und Katja Huber
Wiedersehen in Trautonien

Das Trautonium verbindet die Schicksale des Komponisten Paul Hindemith, des Ingenieurs Friedrich Trautwein und des Musikers Oskar Sala. Für seine musikalische Schau hat Peter Pichler drei Instrumente nach Originalplänen rekonstruieren lassen. 80 Jahre nach der ersten Präsentation der Instrumente in Berlin entlocken ihnen Hindemith, Trautwein und Sala als Wiedergänger längst vergessene Töne, aber auch aktuelle Klänge wie z. B. von Kraftwerk, Einstürzende Neubauten oder Karlheinz Stockhausen. Die Generalprobe zum großen Comeback-Konzert stellt sie vor mehr als eine musikalische Prüfung… Wiedersehen in Trautonien ist eine performativ musikalische Zeitreise zu den Ursprüngen der elektronischen Musik.

Peter Pichler spielte in den Punkbands CONDOM und NO GOODS, realisierte eigene Film- und Fernsehprojekte, trat als Agit-Prop-Performer auf, entwickelte Multimediaprojekte mit bildenden Künstlern und war an zahlreichen freien und öffentlichen Theaterinszenierungen als Komponist, musikalischer Dramaturg und darstellender Musiker beteiligt. Katja Huber lebt und arbeitet als freie Autorin und Hörfunkjournalistin (Bayern 2/ Zündfunk) in München. Sie hat zahlreiche Kurzgeschichten und Erzählungen, Romane (Fernwärme, 2005, Reise nach Njetowa, 2007) und Hörspiele geschrieben, u.a. das Live-Hörspiel „Fremdknochen“ mit dem Elektronikduo iso68 (Uraufführung 2006).

Idee, Komposition und Ausführung: Peter Pichler
Buch: Katja Huber/Peter Pichler
Mit: Peter Pichler, Jan Kahlert, Tschinge Krenn, Jochen Striebeck, Stephan Zinner, Ursula Berlinghof.

Karten zu 10 Euro bei Le Nuove Musiche, Tel. 089 / 367928, Fax 089/18956101, Mail post@musiche.de, und an der Abendkasse

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