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DIVA 2005: Interview mit Daryl Hannah
Hollywood DIVA Hall of Fame World Award 2005 für Daryl Hannah (Foto: Martin Schmitz)
Hollywood DIVA Hall of Fame World Award 2005 für Daryl Hannah









©alle Fotos: Martin Schmitz

Alle Fotos finden Sie auch zum vergrößern in unserer

Diva 2005 Fotogalerie Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,


Rückblick
Verleihung der DIVA Awards 2004: wir haben viele FOTOS vom Event (mehr).

Am Vortag der Award-Verleihung ab Daryl Hannah den Veranstaltern ein ntervie, das wir hier veröffentlichen dürfen:

Besuchen Sie München zum ersten Mal?

Daryl Hannah: Ich kenne die Stadt eigentlich nur von der Durchreise und Presseterminen. Aber ich freue mich darauf, weil mich die Architektur unheimlich fasziniert, und hoffe, dass ich genügend Zeit haben werde, mir soviel wie möglich anzusehen. Es ist eine Stadt voller Geschichte – das spürt man, wenn man durchfährt. Wissen Sie, was mich am meisten beeindruckt hat? Die Jugendlichen, die neben dem Haus der Kunst im Eisbach surfen. Ich selbst surfe für mein Leben gern – und wusste überhaupt nicht, dass man in einem Bach surfen kann. Ich habe hunderte von Bildern gemacht, weil ich es gar nicht glauben konnte.

Andere Städte in Deutschland kennen Sie besser?

Daryl Hannah: Ja, nicht lachen – Darmstadt. Da habe ich vor Jahren ein Schauspielseminar besucht. Ich kann mich an ein wunderschönes, altes, leeres Theater erinnern, in dem eine Freundin von mir – eine ausgebildete Konzertpianistin – am Flügel übte. Das war wunderbar.

Freuen Sie sich auf den Preis, den Sie morgen erhalten werden?

Daryl Hannah: Ja, ich bin sehr aufgeregt. Und ein bisschen nervös. Ich bin immer nervös, wenn ich vor größeren Gruppen von Menschen reden soll. Aber die Vorfreude überwiegt. Das hängt auch damit zusammen, dass ich Deutschland sehr schätze, weil das Land ein Vorreiter der Umweltschutzbewegung ist. Ich finde es toll, dass Sie mit so einem guten Beispiel vorangehen. Es ist kein Geheimnis, dass mir viel an der Umwelt gelegen ist.

In den USA können Sie dann gegenwärtig nicht sehr glücklich sein.

Daryl Hannah: Es ist schrecklich, was bei uns abgeht. Ich setze mich sehr stark ein und versuche natürlich auch, mein Leben entsprechend zu führen. Ich bin Veganerin und fahre zum Beispiel ein Auto, das mit Gemüseöl betrieben wird. Das beziehe ich von Fast-Food-Restaurants, wenn sie ihr Öl austauschen. Viele Menschen wissen nicht einmal, dass das möglich ist. Mir ist wichtig, dass Information dieser Art an die Öffentlichkeit gelangt. Dafür setze ich meinen Namen gerne ein.

Dennoch hatten Sie kein Problem, in „Kill Bill“ eine der bösartigsten und niederträchtigsten Filmfiguren aller Zeiten zu spielen.

Daryl Hannah: Das hat soviel Spaß gemacht. So ein Angebot kriegt man nicht alle Tage. Für einen Schauspieler ist es toll, wenn man einen Freibrief erhält, vor der Kamera die verrücktesten Sachen anzustellen und sich nicht dabei zurückhalten zu müssen. Das ist sehr befreiend.

Hatten Sie einen Lieblingsmoment?

Daryl Hannah: Ich habe jede Sekunde geliebt, die ich in diesen Film involviert war – vom Training bis zum Dreh.

Sie lieben die körperliche Herausforderung: Für „Kill Bill“ haben Sie Kung Fu gelernt,  für „Silver City“ von John Sayles haben Sie sogar Unterricht in Bogenschießen genommen.

Daryl Hannah: Sie können sich gar nicht vorstellen, wie anstrengend das ist. Wenn man das einen Tag lang gemacht hat, schmerzt der gesamte Körper. Aber ich liebe es, wenn ich für Rollen neue Dinge lernen und ausprobieren kann. Das ist die schönste Belohnung. Beim Bogenschießen hat mich beeindruckt, dass man sich ganz in sich versenken muss und entspannt sein muss, um erfolgreich zu sein. Man lernt es zu fokussieren.

Ist Ihnen das im Leben auch wichtig? Immer fokussierter zu werden?

Daryl Hannah: Schwer zu sagen. Um wirklich fokussiert zu sein, habe ich ein viel zu schlechtes Gedächtnis. Und es wird immer schlimmer. Aber natürlich hat sich mein Fokus verengt und geschärft, was meine persönlichen Prioritäten anbetrifft.

Um welche Prioritäten handelt es sich?

Daryl Hannah: Für mich ist klar, dass ich mich im Filmgeschäft künftig mehr auf die Arbeit hinter der Kamera konzentrieren will. Noch wichtiger ist mir allerdings mein Einsatz für die Umwelt. Je mehr ich tun kann, um eine positive Änderung herbeizuführen, desto besser. Ich will meine Stimme und Popularität einsetzen, um Leuten aufzuzeigen, wie sie in größerer Harmonie mit ihrer Umwelt leben können. Und ich merke, dass mir meine Familie immer wichtiger wird und einen zunehmend größeren Platz in meinem Leben einnimmt.

Bedeutet Ihnen das Schauspiel nicht mehr so viel wie zu Beginn Ihrer Karriere?

Daryl Hannah: Sie müssen wissen, dass ich das Schauspiel nie betrieben habe, weil ich zu mir selbst finden oder mich unbedingt ausdrücken wollte. Es ist einfach so, dass ich Filme über alles liebe. Mit drei großen Ausrufezeichen. Es ist mir egal, ob sie gut sind oder schlecht. Ich will einfach alle sehen. Mir gefällt, dass man sich fühlen kann wie in einem Tagtraum. Das hat sich nie geändert. Ich habe nie das Schauspiel geliebt, sondern Filme. Als Schauspielerin zu arbeiten, erlaubt es mir, an der Fantasie teilzuhaben. Einen anderen Grund gab es auch noch, warum ich professionelle Schauspielerin werden wollte. Als ich klein war, wollte ich ganz viele unterschiedliche Dinge sein. Meiner Fantasie waren da keine Grenzen gesetzt: Ich wollte Biologin werden, Tierärztin, Lehrerin, Forscherin, Weltreisende und vieles mehr. Es gab einfach hunderte Dinge, die ich mir vorstellen konnte. Ich dachte mir, dass Schauspielerin der einzige Beruf sein würde, in dem ich mir all diese Wünsche erfüllen könnte. Man kann ständig etwas Neues ausprobieren und immer dazulernen. Wo sonst kann man für ein paar Wochen in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen?

Haben Sie sich diesen Abenteuergeist bewahrt?

Daryl Hannah: Oh ja, auf jeden Fall.

Können Sie als Filmliebhaberin sagen, welches Ihr Lieblingsfilm ist?

Daryl Hannah: Oh mein Gott. Das ist unmöglich. Wenn man einen nennt, heißt das ja, dass man einen anderen nicht so sehr schätzt. Aber okay, ich will es versuchen. Ein Film, der mir sehr wichtig war, als ich ihn als Elfjährige gesehen habe, war „Der Zauberer von Oz“. Da fiel mir zum ersten Mal auf, dass da andere Menschen hinter der Fantasie steckten – und dass ich einer dieser Menschen sein könnte, wenn man nur wollte.

Hatten Sie nicht Angst, als Sie den Film sahen? Immerhin gibt es die böse Hexe aus dem Norden und die Affenarmee?

Daryl Hannah: Natürlich habe ich mir die Hände vors Gesicht gehalten und durch die Fingerschlitze gelinst. Das war ja Teil des Spaßes. Aber gleichzeitig habe ich damals auch Filme wie „Was geschah mit Baby Jane?“ oder „Boulevard der Dämmerung“ gesehen.

Was sagen Sie zu den Oscar-Nominierungen?

Daryl Hannah: Ach, wissen Sie, da geht es doch auch nur um die Kohle. Ich gehöre selbst der Academy an und wähle jedes Jahr. Aber dann gewinnt doch immer nur der Film, der auch an der Kasse erfolgreich war. Das finde ich schade. Und ich bin richtig empört, dass Javier Bardem für seine Leistung in „Das Meer in mir“ nicht nominiert wurde. Der steckt die anderen Fünf locker in die Tasche.

Immerhin hat der Film eine Nominierung als Bester fremdsprachiger Film erhalten.

Daryl Hannah: Gut so. Beleidigt bin ich trotzdem. Bardem ist mein Held!

Sie hatten auch das Privileg, Robbie Williams in seinem Videoclip zu „Feel“ zu küssen.

Daryl Hannah: Sie müssen wissen, dass er in Amerika nicht sehr bekannt ist. Ich kannte ihn auch nicht und habe ihn nur zufällig über einen gemeinsamen Freund, ein Musiker namens Max, bei einem Abendessen in einem Restaurant in Los Angeles kennengelernt. Er ist ungeheuer witzig und erfrischend albern. Ich habe den ganzen Abend gelacht. Als er mich fragte, ob ich in seinem nächsten Clip dabei sein wollte, habe ich aus Höflichkeit einfach zugesagt. Ich dachte, er meint das nicht ernst. Und dann war ich auf einmal in Calgary beim Dreh und durfte Pferde reiten – was ich liebe. Ich verrate Ihnen, dass Robbie das Reiten erst lernen musste. Es war ein bisschen surreal, aber hat viel Spaß gemacht.

80 Prozent aller Frauen in Deutschland waren sehr, sehr neidisch auf Sie.

Daryl Hannah: (lacht). Das wollte ich nicht. Bitte, verzeihen Sie mir.

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Rückblick:
auch unsere Promi-Kolumne "Wahrlich..." berichtet von der Verleihung der DIVA 2004 (weiter).

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HINWEIS: wenn sie auf die Miniaturfotos der Galerien klicken, öffnet sich in einem neuen Fenster das Bild in deutlich größerem Format.

Ausserdem: Wir ha55en bereits im Jahr davor (2003) eine umfangreiche Bildergalerie für Sie ins Netz gesetzt vom Event....

Bildergalerie / Fotos
von der diva Verleihung am 30.1.2003:
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7,
Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 13, Teil 14,
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