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So wird der Irish Cider hergestellt
Irlands beliebtester Cider "Magners" ludt zum Besuch nach Clonmel / Irland



Tonnenweise Äpfel im Hof der Produktionsanlagen in Clonmel warten auf die Weiterverarbeitung





auf Qualität hin noch einmal überprüft...

Produktionsanlagen
die Etiketten werden aufgeklebt, gleichfalls maschinell (Foto: Martin Schmitz)
die Etiketten werden aufgeklebt, gleichfalls maschinell

und dann geht es per Band zur Verpackungsanlage



Apfelgarten in Clonmel



nicht von irgendwie sieht es hier aus wie in der Magners Werbung....
Magners wird über Eiswürfeln im Pint Glas eingeschenkt (Foto: Martin Schmitz)
Magners wird über Eiswürfeln im Pint Glas (568 ml) eingeschenkt

Fotos: Martin Schmitz

Der Weg zu Bulmers / Magners ist kein leichter. Rund 4 Stunden im Auto von der Metropole Irlands, auf teils schon sehr ländlichen Straßen zu erreichen, liegt die Fabrikationsstätte in Clonmel, die in den letzten Jahren in rasantem Maße gewachsen ist, der Nachfrage kaum standhaltend nach dem erfrischenden Getränk aus der Region South Tipperary. It's a long way..., wir erinnern uns.

In Clonmel wird jede „Pint“-Flasche hergestellt, die weltweit in Bars, Clubs und Cafés ausgeschenkt wird. Neben Städten wie London, Barcelona, Sydney und New York ist Magners seit März diesen Jahres auch erstmals in München erhältlich, Zeit also, sich einmal in die Herstellungsprozesse einweihen zu lassen.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches Anfang November 2007 war die Apfelernte noch voll im Gange, bis zum 24.12. wird hier noch geerntet jedes Jahr.

160.000 Tonnen Äpfel brauchen ihre Zeit, um in den riesigen Obstgärten in Tipperary und den angrenzenden Grafschaften - der größte Obstgarten umfasst rund 100 Morgen (nach irischem Flächenmaß, ca. 405.000 qm) - geerntet, kontrolliert und in die traditionellen Apfelpressen in Clonmel gebracht zu werden.


Film: So entsteht Magner's Irish Cider in Clonmel/Irland

Jährlich werden rund 116 Mio. Liter frischer Apfelsaft gepresst, die nach mehreren Monaten Produktionsprozess zu Magners Irish Cider fermentieren.

Das wären bis zu 300 Mio. Pint-Flaschen, und es werden immer mehr...

2007 erst wurde wieder eine neue Produktionsanlage fertiggestellt - hier finden sie auf Maschinen des deutschen Anlagenbauers Krones (www.krones.de) eine der wohl modernsten und effektivsten Abfüllanlagen Europas.

Mit wenig Personal zu bedienen, flitzen die Flaschen hier über die Laufbänder, mit wenig Aufwand lassen sich die Bänder umstellen auf andere Formate wie z.B. Literflaschen, 0,75 Liter oder 0,3 Literflaschen, die neben dem gängigen Pint Format hier abgefüllt werden können.

In den neuen Anlagen können pro Stunde pro Band an die 50.000 Pint Flaschen abgefüllt werden, weitgehend automatisch sorgt die Gesamt-Anlage für das Abfüllen, Etikettieren, Packen und schließlich das Palettieren. Die wenigen Menschen in der Halle sieht man vor allem dann eingreifen, wenn mal etwas stockt.

Und dabei geht es gar nicht einmal so laut zu, wie man es sich vielleicht vorstellen könnte, dennoch sind Ohrstöpsel und Schutzbrille für Mitarbeiter und Besucher Pflicht, wie auch grellgelb leuchtende Schutzwesten.

Zunächst bleibt der Blick draussen aber hängen auf wahren Apfelbergen. Doch diese liegen nicht ebenerdig, sondern das, was man sieht, sind nur die Spitze der jeweiligen Haufen, die aus "Cider Apples", "Culinary Fruit" und "Dessert Fruit" bestehen, insgesamt sind 17 Sorten Apfel für die Produktion von Bulmers nötig, wie das Magners nur Irland heißt.

Manche Sorten wie die Cider Äpfel hätten zwar von der Optik her nicht die geringste Chance , die Regale von Supermärkten zu erobern, aber sie bringen wichtige Geschmackskomponenten ein in das Gesamtprodukt.

Yarlington Mill, Bulmer's Norman, Tremlett's Bitter, Breakwell Seedling, Michelin, Dabinet, Taylor's Harry Master's Jersey, Medaille d'Or, Reine des Pommes, Ashton Bitter, Grenadier, Brown Thorn, Brown Snout, Vikerbies und Improved Dove heißen sie, die Sorten, aus denen Magners gemacht wird.

Die Herstellungsweise ähnelt in mancher Weise der von Wein: nachdem die Früchte gewogen, bestimmt und ihre Qualität überprüft wurden, kommen sie über die Fruchtberge die wir gesehen haben und die in Wirklichkeit tief in den Boden hinein mit Äpfeln gefüllte Schütten sind, in ein Wasserbad.

Über einen Wasserkanal werden sie dabei äußerlich noch einmal gereinigt und zu den Pressen befördert, wo sie zu Brei verarbeitet und entsaftet werden.

Das Pressen der Äpfel geschieht mittels eines traditionellen Verfahrens, welches der Herstellung von Käse ähnelt. Und darum nennt man sie in Clonmel auch "Cheese", die Presse, mit der dies geschieht.

Sie besteht aus einem mit feinmaschigen Stoff bespannten Rahmen, mit dem der Fruchtsaft vom Brei getrennt wird, Dieser Produktionsschritt gehört zu den Hauptfähigkeiten, die ein guter Ciderhersteller beherrschen muss.

Auch heute noch werden bei Magners die selben Pressen benutzt wie vor 50 Jahren, was zur gleichbleibenden Qualität des in Irland so belieben Ciders beiträgt.

In den neu hinzu gekommenen Fabrikationsanlagen wird nach dem gleichen Prinzip, nur wird hier in viel größerem Maßstab das Prinzip nachgeahmt.

Mit sehr viel weniger Personal kann hier in den neuen Anlagen ein Mehrfaches der Mengen der noch aus den 1930er Jahren stammenden Pressen in den ältesten Produktionsstätten verarbeitet werden, bis 480.000 Liter wird man einmal pressen können, wenn der Ausbau der Fabrikationsstätten fertig ist.

Seit Mai 2006 wuchs die Magners gewaltig: an manchen Tagen wurden bis zu 10 der großen Fermentierungs- und Lagertanks in der Woche aufgestellt, bis zu 2 am Tag, bis zu 50 Arbeiter waren bei der Erweiterung nur mit dem Tankaufstellen beschäftigt.

Fast 500 waren dieser Tanks waren es auf dem Gelände am 1.11.2007, als wir die Anlage besichtigten, grün ragen sie in den Himmel, und ja, es werden immer noch welche hinzu kommen, die Anlage wird erweitert, denn die Nachfrage nach Magner's steigt kräftig, vielleicht auch ein wenig durch die inzwischen rund 700 Lokale, in denen Magner's inzwischen in München erhältlich ist.

Man zeigt uns einen Plan, nachdem im Kommenden Jahr die Anzahl der Tanks noch einmal in großem Ausmaß steigen wird.

Äpfel, Äpfel, wohin das Auge blickt: 600 Tonnen Äpfel befinden sich permanent auf dem Gelände, die auf die Presse warten. Damit der Nachschub rollt, hat man 2007 über 80.000 neue Apfelbäume gepflanzt, 300.000 will man 2008 in Südirland pflanzen, um den Nachschub in ein paar Jahren, wenn die Apfelbäume erntefähig sind, gesichert zu sehen.

Sie stehen locker gepflanzt die Bäume, wie wir später zu sehen bekommen, die ältesten der Plantagen in Fabriknähe sind rund 60 Jahre alt und könnten (und waren vielleicht sogar) die sein, die man auf den Plakaten und in den Spots der Magners Werbung sieht. Im Frühling muss dies ein grandioser Anblick sein, versichert man uns, wenn alles in vielen Farben blüht.

Anders als im restlichen Europa war 2007 für den Apfelanbau in Irland ein sehr zufriedenstellendes Jahr, mit einer von Wettereinbrüchen ungetrübten Blüte im Frühjahr, einem nicht allzu heißen Sommer und einer im Herbst überwiegend trocken gebliebenen Erntesaison.

Doch zurück zur Produktion: 160.000 Tonnen Äpfel gehen 2007 in die Produktion "that's a lot of apples", versichert uns der Produktionsleiter in Clonmel.

Nach dem Pressen fließt der Apfelsaft weiter, wird mehrmals gefiltert. Nach ca. 8 Wochen Fermentierung wird der Saft von Rückständen befreit und umgefüllt n neue Behälter. Solange das Fass luftdicht abgeschlossen und mit zusätzlichem Cider gefüllt ist, könnte der Cider hier theoretisch unendlich lange ohne Qualitätsverlust lagern.

Der Cider fementiert bei Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Da kühle Steinhaus im Stammbetrieb, in dem der Cider noch in zylinderförmigen Fässern steht, wurde 1936 in Betrieb genommen. Hier wird noch in Eichenbehältern, die von Hand beim Küfer hergestellt wurden, der Cider gelagert.

Die Behälter sind so klein nicht: sie haben ein Fassungsvermögen von 2.000 bis hin zu 60.000 Galonen (1 Gallone = 4,546 Liter), sind also richtige Türme.

Im neuen Betrieb rund 3 km vom Ursprungsbetrieb entfernt, der aktuell so rasant wächst, geschieht die Lagerung in Edelstahlfässern.

Magners reift mehrere Monate lang. Dannach werden Stichproben genommen, mit denen seine Reinheit und sein Alkoholgehalt bestimmt werden. Und dann wird er noch einmal gefiltert, gleich mehrere Male.

Nachdem er abgekühlt, erneut gefiltert und dann karbonisiert, also mit zusätzlicher Kohlensäure versetzt wurde, kann er für den Vertrieb abgepackt werden.

In Irland unter dem Namen Bulmers bekannt, gelang es dem spritzig erfrischenden Apfelgetränk auf Eis mit seinen anregenden 4,5% Alkoholgehalt schnell, auch in außeririschen Märkten wie Schottland, England oder Spanien große Marktanteile zu gewinnen, dort unter dem Namen Magners.

Einen goldenen Herbst feiert Magners Irish Cider aktuell auch in Deutschland. In München stehen die Iren aus Clonmel kurz davor, Magners in der 1.000sten Bar auszuschenken – natürlich stilecht im Pint-Glas und auf Eis.

Darüber hinaus ergab die jüngste Konsumentenumfrage der IMW Köln, dass nicht nur die Münchner Magners mögen, sondern die irische Trend-Marke großes Potenzial auch in anderen deutschen Großstädten hat. Vor allem gegenüber Bier und Biermischgetränken kann Magners bei den Großstädtern punkten.

Die Szenegänger goutieren neben dem unverfälschten und natürlichen Geschmack vor allem die Mischung aus der traditionellen Pint-Flasche, dem Einschenkritual und dem gleichzeitig kosmopolitischen Flair von Magners.

Was dazu führt, das es Magners in 2008 sicherlich auch noch in einer weiteren Großstadt geben wird, welche, wollte man uns noch nicht verraten

Wir sind noch nicht am Ende unserer Tour, am Freitag besichtigen wir die klassischen Abfüllanlagen, bevor es nach Dublin geht, wo wir uns kundig machen werden nach der Situation der Pubs in Irland im Jahr Drei des Rauchverbotes.

Als erstes EU-Land führt Irland am 29.03.2004 ein generelles Rauchverbot am Arbeitsplatz und an allen öffentlichen Orten ein, womit wie bei uns in Bayern ab 2008 Rauchen auch in Restaurants, Pubs, Bars, Hotels und Unterkünften verboten ist.

Die Strafen sind drastisch: bis zu 3.000 Euro Strafe muss zahlen, wer gegen das Rauchverbot in Irland verstößt, im Extremfall setzt der Wirt hier sogar ihre Alkohollizenz auf's Spiel.

Was wir aber schon erfahren konnte war, dass es zunächst wohl einen kleinen Umsatzknick gab in der Gastronomie.

Diese steht hier in Irland noch für 60% des Getränkeabsatzes, in Deutschland steht der Getränkehandel im Mittelpunkt als Absatzkanal mit über 70% des Absatzes.

Der allgemeine Umsatzrückgang der irischen Wirte nach der Einführung des Rauchverbots fiel zunächst erheblich geringer als erwartet aus. Schon zuvor, von 2001 bis 2004, hatte der Umsatz der irischen Wirte erheblich stärker gelitten in Folge einer kräftigen Alkoholsteuer-Erhöhung.

Verloren haben die Lokale vor allem alleine kommende, männliche, ältere Besucher.

Das Rauchverbot verursachte mittelfristig aber keinerlei Schaden für den "craic" - so nennen die Iren ihr gemütliches Beisammensein, was übersetzt in etwa "Spaß und Freude" bedeutet. Die Verluste an Besuchern dieser Kategorie wurden mehr als wettgemacht durch neue Gaststättenbesucher.

Jüngere und Familien besuchen seither vermehrt die Lokale in Irland, so das ein kurzfristiger Umsatzeinbruch längst wieder wettgemacht wurde durch die neuen Besuchergruppen.

Positiver Nebeneffekt: Viele zahlreiche Iren verloren die Lust am Rauchen, eben weil sie keine Schlupflöcher für ihre Sucht mehr haben, denn es gibt auch keine Ausnahmen z.B. für kleine oder Einraum-Gastronomen.

Hilfreich ist in Irland auch das Beratungstelefon "Quitline" , welches Entwöhnungshilfe für Raucher bietet.

Wir waren am Freitagabend (2.11.2007) in Dublin in zahlreichen Pubs unterschiedlichster Art und Größe unterwegs, werden auch davon berichten.

Nur kurz ein Resumé nach der Rückkehr aus dem sehr regen Nachtleben der Stadt: das Rauchverbot wird eingehalten, die Luft ist rein, und wer rauchen will, für den hat man vor der Türe umzäunte Flächen geschaffen, die im Verhältnis zur Gesamtbesucherzahl der Lokale aber kaum genutzt werden.

Man hat sich offenbar arrangiert: manchmal einer, manchmal zwei, nur bei wirklich sehr großen Lokalen sieht man auch schon mal ein Dutzend oder mehr Menschen mit Zigarette im umzäunten Raucherreservat...

Magners im Internet: www.magners.com

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