Die neue Abfallentsorgungsstation auf dem Viktualienmarkt
und neue, überdachte Marktstände





Architektin Christine Sohn, Kommunakreferentin Christine Fridrich und Landschaftsarchitekt Wolfgang Färber stellen das neue Konzept der Öffentlichkeit vor

Mit der Fertigstellung der Abfallentsorgungsstation Mitte 2005 wurde ein neues Müllzeitalter auf dem Viktualienmarkt eingeläutet. Auch wenn die Abfalltrennung auf dem Markt seit 1990 hervorragend klappt und die Abfallvermeidung hier beispielhaft praktiziert wird – dazu später mehr –, so war die Entsorgungssituation bisher noch von Provisorien geprägt.

Bis Ende 2003 wurden die Abfälle der Händler des Viktualienmarktes über einen Presscontainer und ein Zweikammer-Pressfahrzeug entsorgt. Der Presscontainer zur Aufnahme des Restmülls befand sich bis Oktober 2003 in einem Holzgebäude, nordwestlich des Freibankgebäudes, an der Prälat-Zistel-Straße. Ein Zweikammer-Pressfahrzeug fuhr mehrmals täglich über den Markt, um Papier und Kartonage sowie den Biomüll einzusammeln.

Die alte Entsorgungsstation konnte jedoch wegen der geplanten Nutzung des Freibankgebäudes nicht weiter betrieben werden und wurde daher im November 2003 abgebrochen.

Mit der Übernahme der Entsorgung durch den Abfallwirtschaftsbetrieb München Anfang 2004 wurde dieses Verfahren wegen der damit verbundenen Gefährdung der Marktbesucher und Kunden sowie der durch die Lkw-Abgase problematischen Lebensmittelhygienesituation eingestellt.

Neue moderne Abfallentsorgungsstation entsteht

Mit der neuen Müllsammelstation wird sich die Abfallsituation auf dem Viktualienmarkt demnächst erheblich verbessern. Die Zeit der Provisorien ist dann vorbei und die Abfallentsorgung und Wertstoffsammlung erfolgt mit einer modernen Anlage, die den Umgang mit den Abfällen sowohl für die Markthändler als auch für den Abfallwirtschaftsbetrieb München leichter macht. Die neue Entsorgungsstation wird das Marktgeschehen, aber auch die Marktanlieger nur minimal beeinträchtigen und stellt gleichzeitig eine wirtschaftliche Optimierung dar.

Ansicht Markthalle mit Wertstoff-Sammelstelle / Ansicht Nord / Rudolf + Sohn Architekten
Ansicht Markthalle mit Wertstoff-Sammelstelle / Ansicht Nord / Rudolf + Sohn Architekten.

Aufwertung des Areals durch neue überdachte Marktstände

Zur Aufwertung der Abt. VI des Viktualienmarktes wie auch zur Verbesserung der lebensmittelhygienischen Situation wurde bereits im Zusammenhang mit der ehemals geplanten Schaffung eines Ersatzbaues für Freibankmetzger die Errichtung fest überdachter Verkaufsstände, als Ersatz für die vorhandenen zeltartigen Pavillonstände diskutiert. Im Zusammenhang mit der notwendigen Errichtung der Abfallannahme- /-entsorgungsstation wurde dieses Vorhaben wieder aufgegriffen.

Die neuen Verkaufsstände wurden zusammenhängend in der Art einer offenen Markthalle konzipiert, verfügen über Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse und bieten Platz für sechs Verkaufsstände. Diese „Markthalle“ wurde eine Fläche von annähernd 200 m2 überdachen; Markisen im Randbereich der „Markthalle“ schaffen bei Bedarf den notwendigen Sonnenschutz. Im Zusammenhang mit diesen Baumaßnahmen erhielten auch drei der schon vorhandenen „Ganserl-Pavillons“ einen Wasseranschluss.

Die Gestalt und Positionierung der „Markthalle“ trug wesentlich zur Aufwertung dieses Marktbereiches bei. Damit im Zusammenhang stand auch die Öffnung des Marktes zur Frauenstraße durch das Entfernen der Pflanztröge und die Neugestaltung der Treppe. Kostenträger für den öffentlichen Bereich dieser Freiflächengestaltung war jedoch nicht die Großmarkthalle, sondern das Baureferat.

Archtekturbüro Rudolf + Sohn Architekten, Freiraumplanung Wolfgang Färber, Landschaftsarchitekt BDLA

Baubeginn: 14.02.2005
Voraussichtliches Ende aller Baumaßnahmen: Mitte Juli 2005
Geschätzte Baukosten: 1,3 Mio. Euro

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