Einkaufen in München: der Münchner Viktualienmarkt

Viktualienmarkt im 19. Jahrhundert

Ein Paradies nicht nur für Blumenfreunde

Immer gut geschmückt: der Karl Valentin Brunnen

Immer wieder Veranstaltungen auf dem Viktualienmarkt

Tanz der Markfrauen am Faschingsdienstag

Schäfflertanz zum Brauereid


Starbucks Coffee jetzt auch am Viktualienmarkt (Foto: Martin Schmitz)

©Fotos: Martin Schmitz

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Nachdem der heutige Marienplatz, der bis zu diesem Zeitpunkt als Marktplatz diente, zu klein wurde, entwickelte sich ab ca. 1807 der Münchner Viktualienmarkt im Gebiet zwischen Heiliggeist-Kirche und Frauenstraße auf dem Gelände des aufgelassenen Friedhofs von St. Peter und abgerissenen mittelalterlichen Gebäude des Heiliggeistspitals.

Unter dem Namen Viktualienmarkt (gesprochen: “Fiktualienmarkt”, nicht “Wiktualienmarkt”!) ist er heute weit über Deutschland hinaus bekannt, Das Wort „Viktualien" ist ein übrigens ein spätlateinischer Ausdruck für Lebensmittel.

Vom ursprünglichen Bauernmarkt hat sich der Viktualienmarkt längst zum beliebten Einkaufsplatz für Feinschmecker entwickelt. Umfang, Vielfalt und Exklusivität seines Angebotes geben diesem Markt sein ganz besonderes Gepräge.

Auf einer Gesamtfläche von 22.000 qm werden von 140 Firmen Blumen und Pflanzen, Obst, Gemüse, Südfrüchte, Wild und Geflügel, Eier, Butter, Honig, Fisch sowie Fleisch- und Wurstwaren zum Verkauf angeboten.

Hier trinkt man im zentralsten Biergarten Münchens nicht das Bier nur einer Brauerei: im zentralesten Biergarten der Stadt können Sie können Sie nach und nach in einem bunt gemischten Publikum alle Biere durchprobieren, denn etwa alle 6 Wochen kommt eine andere Brauerei beim Ausschank zum Zug in Hochreiters Biergarten auf dem Viktualienmarkt. Dazu gibt es gibt’s unter den im Sommer schattigen Kastanien natürlich alle heimischen Schmankerl und noch mehr.

Münchner Bürger bereicherten diesen münchnerischen Platz mit Gedenkbrunnen für die Volkssänger und Komiker Karl Valentin (sprich »Falentin«), Weiß Ferdl und Liesl Karlstadt bereichert.

Später kamen noch die Gedenkbrunnen für die Volkssänger und Komiker Ida Schumacher, Elise Aulinger und Roider Jackl hinzu.

Hier wird nicht nur gekauft und verkauft, auf dem Viktualienmarkt finden dort auch verschiedene, schon traditionelle und volksverbundene Veranstaltungen statt.

Ob Brauereid, Maibaumaufstellen, Sommerfest oder beim Faschingshöhepunkt, dem Tanz der Marktfrauen, zu dem alljährlich Zehntausende den Platz bevölkern, Gärtnerjahrtag und Sommerfest, immer ist etwas los auf diesem Platz, der schon seit 1976 Fußgängerbereich ist und zum Bummeln einlädt.

Termine 2012

09.06.2012, Samstag
10.00 – 18.00 Uhr Fest der Blasmusik und Tracht am 9. Juni 2012 im Münchner Viktualienmarkt vom Festring München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Trachtenverband (Ersatztermin bei Regen 21. Juli 2012) (mehr)

23.06.2012, Samstag
von 8.30 - 13.00 Uhr Münchner Brauertag. Die Münchner Brauereien begehen ihren traditionellen Brauertag. Bereits ab 8.30 Uhr führt ein Festzug mit Brauereigespannen und Blasmusik durch das Tal zur Peterskirche zum festlichen Gottesdienst um 9.00 Uhr. Der Festzug führt im Anschluss an den Gottesdienst zum Viktualienmarkt, dort beginnt dann ab ca. 10.00 Uhr der traditionelle Brauertag (mehr)

07.08.2012, Dienstag
Gärtnerjahrtag Infos zu Uhrzeiten folgen ( im Vorjahr Gottesdienst um 10.30 Uhr in St. Peter, davor und danach Festzug)

04.08.2012, Samstag
von 15.00 -24.00 Uhr Sommerfest Mit viel Musik, Tanz und südländischem Flair lädt der Viktualienmarkt zum Sommerfest ein.

Prominentenwiegen im Oktober
Die Händlerinnen und Händler des Viktualienmarktes zeigen ihr gutes Herz und wiegen einen Prominenten zugunsten eines guten Zweckes mit Obst und Gemüse auf, der gegen eine großzügige Menge an Obst- und Gemüse, das von den Viktualienmarkthändlern gespendet wird, aufgewogen wird.

Die Lebensmittelspende geht im Anschluss an die Münchner Tafel e.V., wo die sie für die Versorgung von bedürftigen Münchnern und Münchnerinnen verwendet wird. Die Kindertafel Glockenbach e.V., ein Verein, der (vor-)schulische Einrichtungen unterstützt, damit Kinder aus sozial schwachen und von Armut bedrohten Familien mit einer gesunden Mahlzeit am Tag versorgt werden, erhält einen von den Händlern zusätzlich gespendeten Geldbetrag. Bei der musikalisch umrahmten Marktveranstaltung wird mit Unterstützung der beiden Münchner Firmen Metzgerei Schlagbauer und Rischart sowie der Augustiner Brauerei eine günstige Brotzeit an die Besucher verkauft, deren Erlös ebenso gespendet wird.

Der letzte Maibaum war übrigens 2012 fällig.

Der Viktualienmarkt ist heute ein Schlaraffenland für den müllarmen Einkauf. Das war nicht immer so.

Ende der 80er Jahre hatte die Wegwerfgesellschaft Hochkonjunktur. Dosen, Plastiktüten, Wegwerfbecher und Pappteller ließen die Abfallkörbe überquellen. Mit einem neuen, ökologischen Abfallwirtschaftkonzept, mit der Änderung der Gewerbeabfallsatzung, die eine Mülltrennung vorschreibt und mit einer intensiven Informations- und Beratungsarbeit gelang es der Stadt seither, die Abfallflut einzudämmen.

Die Maßnahmen zielten auch ganz besonders auf die Verringerung der Wegwerfverpackungen und des Einweggeschirrs ab.

Und so können sich die Kunden des Viktualienmarktes heute Obst und Gemüse direkt in die mitgebrachten Einkaufskörbe füllen lassen. Kräuter und Gewürze werden in alte Zeitung eingewickelt. Fleisch, Wurst, Käse und Fisch legen die Verkäufer gerne in mitgebrachte Behältnisse. Wer seine Einkaufstasche zu Hause vergessen hat, kann auf dem Viktualienmarkt die beliebte Markttasche aus Baumwolle erwerben.

Brotzeit ohne Wegwerfgeschirr

Im Kampf gegen die Wegwerfkultur hat die Stadt München im Jahr 1991 ein Verbot für Einwegverpackungen auf städtischem Grund erlassen. Der Viktualienmarkt spielte hierbei eine wichtige Vorreiterrolle. Die Marktleute haben sich Wasseranschlüsse und Geschirrspüler auf eigene Kosten angeschafft. Seitdem sind Dosen, Wegwerfbecher, Papp­teller und Plastikbestecke vom Viktualienmarkt verbannt. Die Standsbetreiber servieren Fruchtsäfte und Bier in Gläsern. Der Leberkäse und die Schweinswürstel kommen auf soliden Porzellantellern daher.

Statt Fast food echte Münchner Brotzeitkultur

Auch für die eiligen Esser gibt es Verpflegung ohne Verpackungsmüll: die Leberkässemmel wird mit einer Serviette direkt auf die Hand serviert, ohne Alufolie  oder Pappschachtel. Die Wurststandl verzichten ganz einfach auf Portionstütchen für Senf und zapfen ihn stattdessen aus großen Spendern. Neben dem Umweltaspekt wird damit ein wichtiges Ziel erreicht: der Senf landet nämlich wirklich auf der Semmel und nicht auf der Hose oder auf der Bluse. Säfte, Limonade und Bier werden am Imbissstand aus dem Glas getrunken.

2005 wurde ein Teil des Viktualienmarktes erneuert, nebenan wuchs die Schrannenhalle empor, am anderen Ende wurde die neue Abfallentsorgungsstation fertig gestellt wird.

Im Rahmen dieses Umbaues wurden auch 6 Verkaufsstände neu konzepiert und weitere benachbarte Stände, bislang unversorgt, endlich mit einem festen Strom, Wasser und Abwasseranschluß versehen.

Stadtteilmärkte und Wies´n folgten dem Beispiel

Das Konzept zur Abfallvermeidung auf dem Viktualienmarkt hat sich bestens bewährt. Und längst sind auch die drei anderen Münchner Lebensmittelmärkte (Elisabethmarkt, Wiener Markt, Pasinger Viktualienmarkt) und die 39 städtischen Wochen-, Bauern- und Ökomärkte dem Beispiel gefolgt. Auch bei Stadtteilfesten, auf der Auer Dult und auf der Wies´n werden Pfandflaschen und Mehrweggeschirr verwendet.

Selbst Großveranstaltungen wie der Münchner City Marathon und das Olympiastadion mit seinen Fußballspielen und Opern-Air-Konzerten sind inzwischen „einwegfrei“.

Die Abfallbilanz kann sich sehen lassen

Allein im ersten Jahr der Umstellung von Einweg auf Mehrweg konnten auf dem Viktualienmarkt monatlich 80 Kubikmeter Müll eingespart werden. Während früher alle Abfälle zusammengeworfen und zur Deponie gefahren wurden, gibt es heute eine gut eingespielte Abfalltrennung. Die Gesamtmüllmenge auf dem Viktualienmarkt konnte in den letzten Jahren weiter reduziert werden und hat jetzt stabil bei etwa 1.000 t pro Jahr eingependelt.

MVV: U-/S-Bahn: U3, U6, S1-S8 (Marienplatz), Bus 52 bis Viktualienmarkt.

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