Irlands Hauptstadt entdecken
Dublin - Attraktionen und Touren
Shopping im Center von Dublin (Foto: MartiN Schmitz)
Shopping im Center von Dublin
Busse bestimmen das Stadtbild Dublins (Foto. Martin Schmitz)
Busse bestimmen das Stadtbild Dublins

St. Andrews
Mitten auf der O'Connell Street steht der 120 m hohe Dublin Spire (Foto: Martin Schmitz)
Mitten auf der O'Connell Street steht der 120 m hohe Dublin Spire

Customs House

Trinity College

©Fotos: Martin Schmitz (9), iStockPhoto (3)

Einige Attraktionen Dublins sind hier vorgestellt, nebst verschiedenen Touren, die eine klassische Stadtrundfahrt ergänzen.

Makaber, verrockt oder wässrig unterwegs

Der Literary Pub Crawl, vor einigen Jahren von jungen Schauspielern erfunden, machte in den Reiseteilen der Magazine weltweit Schlagzeilen. Die Akteure pilgern mit ihren Gästen zu einigen Pubs mit literarischen Verbindungen und deklamieren unterwegs an geeigneten Stellen Textpassagen aus den Werken irischer Poeten.

Die literarische Kneipentour fand auf dem Kontinent zahlreiche Nachahmer und in Dublin regte sie eine Reihe weiterer neuartiger Stadttouren an.

Beispielsweise die Tour Zozismus Ghostly Experience, bei der es unter Führung des blinden alten Mystikers und Geschichtenerzählers Zozismus zu Fuß durch das mittelalterliche Dublin geht. Stätten mythischer Ereignisse und kruder Mordtaten stehen auf der Route. Hin und wieder tauchen ungewöhnliche Charaktere aus Dublins Vergangenheit auf.

Auch beim Walk Macabre geht es um einige dunkle Seiten der Stadt, gerade bei einigen ihrer renommiertesten Quartiere am Merrion Square und am Stephen’s Green. Dazu deklamieren die begleitenden Schauspieler unter anderem Oscar Wilde und Bram Stoker, den irischen Erfinder des „Dracula“.

Weniger spirituell geht es naturgemäß zu bei der Dublin Rock n’ Roll Tour. Die Teilnehmer lernen die Clubs kennen, in denen U2 oder die Cranberries ihre ersten Gigs hatten, wo Sinead O’Connor als Kellnerin arbeitete und wo Bob Geldof einen seiner größten Hits schrieb.

Für geschichtlich interessierte Dublin-Besucher gibt es die 1916 Historical Walking Tour, die an die Stätten des tragisch verlaufenen Osteraufstands gegen die britischen Besatzungstruppen führt. Die beiden Guides der Tour haben ein viel beachtetes Buch über die Rebellion geschrieben.

Ganz anderer Art ist die Viking Splash Tour, bei der die Teilnehmer in einem umgebauten Amphibienwagen Platz nehmen, der einst für militärische Zwecke gebaut worden war. Nachdem das hochbeinige Vehikel einige der Sehenswürdigkeiten auf Rädern passiert hat, rollt es im historischen Grand Canal Basin in die Fluten. Der zweite Teil der Besichtigungen findet dann vom Wasser statt.

Wer Dublin lieber auf eigene Faust erkunden will, findet unter www.visitdublin.com mehrere ausführlich beschriebene Rundgänge zum Runterladen.

Sie sind unterteilt in die Rubriken Cultural Heritage, Georgian Heritage und Old City Heritage.

Abseits der großen Attraktionen

Eine Wind- und Wassermühle, eine Modelleisenbahn, die letzte Rose des Sommers in zierlicher viktorianischer Architektur und ein Wappenmuseum – all das ist Dublin und nur wenigen Besuchern bekannt.

Die vier Sehenswürdigkeiten sind zwar in dem Büchlein „Dublin’s Top Visitor Attractions“ verzeichnet, aber sie stehen im Schatten von St. Patrick Cathedral, Guinness Storehouse & Co.

Der Museumskomplex Skerries Watermill and Windmills sind Zeugnisse der Industriegeschichte in Irland. Die restaurierte Anlage mit mehreren funktionstüchtigen Wind- und Wassermühlen verarbeitete noch in den 1930er Jahren Getreide zu Mehl und die zugehörige Bäckerei arbeitete noch bis in die 1980er Jahre. Die Arbeitsstätte geht zurück bis ins 16. Jahrhundert, als Mönche die Mühlen bauten und betrieben. Die Bäckerei kam 1840 hinzu.

Die Fry Model Railway ist benannt nach ihrem Erbauer Cyril Fry. Der Eisenbahn-Ingenieur hat in den 1920er und 30er Jahren den größten Teil der Modell von Hand gebaut, mit penibler Detailtreue. Die Anlage, beheimatet in einem Bau im Park von Malahide Castle, ist der irischen Eisenbahngeschichte gewidmet, von den Anfängen bis zur heutigen Zeit.

Die durch eine Ballade berühmt gewordene „Last Rose of Summer“ gedeiht im Glashaus der National Botanical Gardens. Höchst selten ist auch ein Encephalartos woodii: einer Palmenart, von der es weltweit nur fünf Exemplare geben soll. Aber nicht nur die seltenen Pflanzen, sondern auch die filigrane Architektur der 1843-69 entstandenen Gewächshäuser wäre einen Besuch wert. Die Dubliner nutzen den prächtigen Park zwar häufig, aber Touristen sind hier eine eher seltene Art.

Dass die traditionsbewussten Inselbewohner mit ihren Steuergeldern einen Chief Herald of Ireland finanzieren, ist nicht ungewöhnlich. Aber dass der oberste Wappenbeamte der Republik ein Heraldic Museum unterhält, wissen vermutlich nicht einmal alle Einheimischen. Dabei heißt es in der Broschüre mit den Top Attractions, wenn auch klein und fast versteckt, dieses Wappenmuseum sei weltweit das einzige seiner Art.

Die gut ausgestattete Broschüre „Dublin’s Top Visitor Attractions“ ist bei den Filialen von Dublin Tourism erhältlich. Sie kostet zwei Euro.

Der Tag für Dublins Odysseus

Dublin zelebriert zwei Tage, zu denen Besucher von weither anreisen, den St. Patrick’s Day und den Bloomsday. Letzterer ist zwar kein offizieller Feiertag, wird aber von den James Joyce-Lesern (www.jamesjoyce.ie) geradezu enthusiastisch begangen.

Benannt ist der Tag nach Leopold Bloom, einer der drei Hauptfiguren des Romans „Ulysses“. Sie sind in dem Buch am 16. Juni 1904 in Dublin unterwegs. Daraus bezieht der Roman, der im traditionellen Sinn keine Handlung hat, seine Szenen, Assoziationen und Gedanken. Für viele Literaturkenner ist diese Umsetzung der Odysseussage eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das bedeutendste Werk der zeitgenössischen Literatur.

Joyceans, wie sich die Joyce-Anhänger nennen, feiern das Ereignis alljährlich eine Woche lang mit Lesungen und anderen literarischen Ereignissen. Der Höhepunkt ist der 16. Juni, zu dem sich viele Ulysses-Fans kleiden, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts Mode war. Sie pilgern zu den Stätten, an denen „Ulysses“ spielt und überall gibt es mehr oder minder romanhafte Veranstaltungen.

Da der Bloomsday keine offizielle Angelegenheit (aber längst offiziösen Charakter gewonnen hat), gibt es auch kein Organisationskomitee. Überall in der Stadt vermischen sich professionell arrangierte Ereignisse mit privaten Auftritten aller Art – daraus bezieht der Bloomsday einen Gutteil seines Charmes. Immerhin, auf der Website www.visitdublin.com wird ein Großteil der Bloomsday-Festivitäten angekündigt.

„Early Bird Menus“ - Preiswerter Essen gehen

Viele Pubs und Restaurants auf der ganzen Insel bieten abends, meist zwischen 17.00 bis 19.30 Uhr, Sparmenüs, die so genannten „Early Bird Menus“, an. Die Auswahl der Gerichte ist reduziert und die Mahlzeit muss beendet sein, wenn die „Early Bird Hour“ endet.

Der Tisch wird so zur üblichen Abendessenszeit wieder frei und das Spar-Angebot lohnt sich auch für den Betreiber. Genaue Zeiten und die angebotenen Gerichte mit den jeweils reduzierten Preisen hängen meist am Eingang aus. Es lohnt sich also, nach einem Schild mit der Aufschrift „Early Bird Menu“ Ausschau zu halten.

Informationen

Das Dublin Tourism Centre in der ehemaligen St. Andrew’s Church (Suffolk Street) bietet alle touristischen Dienstleistungen. Weitere Auskunftstellen unterhält Dublin u.a. in der Ankunftshalle des Flughafens und am Fährterminal von Dun Laoghaire.

Im Internet präsentiert sich das touristische Angebot der Hauptstadt der Republik Irland unter . Hier bekommen sie auch einen herunterladbaren Podcast Audio Guide, die von einem bekannten Dubliner Wanderführer gesprochenen Dublin iWalks lassen sie individuell die Stadt erkunden. In Deutsch erhältlich ist dort z.B. der Guinness iWalk, während die übrigen iWalks in englischer Sprache samt Begleitbroschüre abrufbar sind.www.visitdublin.com

Nützliche Veranstaltungshinweise für Dublin bietet das Magazin InDublin .

Dublin Pass

Mit dem Dublin Pass können sie z.B. 3 aufeinander folgende Tage lang für € 59 bzw. € 34 (Kinder 5-15 J.) sparen: im Preis enthalten ist der Aircoach vom Flughafen Dublin in die Innenstadt, kostenloser Eintritt in 30 der beliebtesten Touristen-Attraktionen Dublins, und zusätzliche Sonderrabatte in über 25 Geschäften, Restaurants, bei Touren und anderen Veranstaltungen. (www.dublinpass.ie). (1-Tage-Pass: € 31 Erwachsene, € 17 Kinder / 2-Tage-Pass: € 49 Erwachsene, € 29 Kinder / 6-Tage-Pass: € 89 Erwachsene, € 44 Kinder)

Flugverbindungen

Von München aus dauert der Flug nach Dublin kaum länger als zwei Stunden. Aer Lingus (Tel: 01805 133209 oder bei Gruppenbuchungen 089-55253352, www.aerlingus.com) fliegt direkt von München nach Dublin sowie nach Cork. Im Netz gibt es bisweilen Flüge (einfach) München-Dublin bei Aer Lingus schon ab ca. 49,00 €.

Über die Lufthansa kommt man via Zwischenstopp in Frankfurt täglich nach Dublin, mit der British Airways muss man Umsteigen in London-Heathrow.

Ein weiterer Service der Fremdenverkehrszentrale: günstige Angebote, Schnäppchen und Last Minute-Angebote finden Sie im Internet unter: www.entdeckeirland.de .

Der Flughafen Dublin mit jährlich 21 Mio. Passagieren investiert in den kommenden Jahren rund 2 Mrd. € in seine Modernisierung. Mit dem Pier D

Zeit

In Irland gilt die Greenwich Mean Time (GMT), das bedeutet, dass Besucher aus Kontinentaleuropa die Uhren um eine Stunde zurückstellen müssen. Mit Beginn der Sommerzeit werden die Uhren auch in Irland Ende März eine Stunde vor und Ende Oktober wieder zurückgestellt.

Durch diese Umstellung differiert die Uhrzeit ganzjährig um eine Stunde. Während der Sommermonate bleibt es bis spät abends hell. Dagegen kann es Mitte Dezember schon um vier Uhr dunkel werden.

Wetter

Irlands Klima ist durch den Golfstrom das ganze Jahr über mild. Die warmen Wassermassen ziehen an der Süd- und Südwestküste Irlands vorbei. Die Lufttemperaturen liegen im Sommer zwischen 15ºC und 25ºC.

Die Frühjahrs- und Herbsttemperaturen erreichen durchschnittlich 10ºC, im Winter sinken sie auf 5ºC bis 8ºC ab. Es ist schon eine Zeitungsmeldung wert, sollte das Thermometer einmal gegen 0 Grad sinken! Schnee gibt es sehr selten.

Regenschauer können das ganze Jahr über auftreten und auch manchmal durchaus heftig sein, aber meist sind sehr kurz und oft von Sonnenschein gefolgt, da die ständig wechselnden Hoch- und Tiefdruckgebiete über dem Atlantik für häufige Wetterumschwünge sorgen.

Stellen Sie sich bei dem Kofferpacken auf diese Gegebenheiten ein. Sie benötigen Kleidung nach dem „Zwiebel-Prinzip“ in mehreren Schichten, angefangen vom leichten T-Shirt über Hemd oder Bluse und Pullover bis zu wind- und wasserfester Oberbekleidung.

Trotzdem sollten Sie die Sonnencreme nicht vergessen. Zu den besten Reisemonaten für Irland zählen April bis Mitte Juni. Auch September und Oktober gehören zu den beständigsten Abschnitten des Jahres.

Abgesehen davon, dass sich diese Monate nicht in der Hochsaison befinden, haben sie einen weiteren Vorteil: es ist über anderthalb Stunden länger hell, daher können Feriengäste länger den Tag genießen.

Sprache

Irisch (Gälisch) und Englisch sind die beiden Amtssprachen der Republik Irland, in denen alle offiziellen Dokumente sowie Straßennamen und Verkehrszeichen verfasst sind. In den Gaeltacht-Gebieten wird bis heute gälisch gesprochen, wenngleich jeder Englisch versteht. Darüber hinaus wird Irisch auch in Schulen unterrichtet.

Stromspannung

Generell beträgt die Stromspannung 220 Volt in der Republik irland und 240 Volt in Nordirland. Bisweilen liegt sie auch bei 230 Volt lt. Steckdosenaufschriften in einigen Hotels, die wir besucht haben.

Dies bereitet den in Deutschland gängigen 220-Volt-Geräten keine Probleme.

Ein Adapter ist notwendig und sehr empfehlenswert, um zweipolige Stecker in dreipolige Steckdosen zu stecken. Die meisten, selbst höherpreisige Hotels, haben wenige oder nur einen Steckerplatz für zweipolige Stecker, häufig nur im Bad. Schlecht, also, wenn sie mit dem Laptop arbeiten oder andere Elektro-Geräte per Netzstecker in Betrieb nehmen wollen. Adapter gibt es auf Flughäfen und im Elektrogeschäft zu kaufen.

Trinkgeld

Falls auf der Rechnung der Service nicht ausgewiesen ist, sind 10-15 Prozent (Nordirland 20 Prozent) des Betrages angemessen. Das Trinkgeld für die Bedienung hinter der Bar bleibt im Pub dem Gast überlassen, ist aber eher gering, beim Service am Tisch etwa 5 Prozent. Taxifahrer erhalten in der Republik 10 Prozent des Fahrpreises und in Nordirland generell kein Trinkgeld. Träger etwa € 1 pro Koffer (Nordirland: £ 5–10 insgesamt).

Internet

Neben öffentlichen Internet-Cafés haben sie in vielen Hotels die Möglichkeit, entweder über Ethernet-Verbindung oder Drahtlos (WiFI nennen die Iren das, was hierzulande WLAN, also Wireless Lan ist)

(u.a. aus: IM, Nr. 4/2002, Ergänzungen, Aktualisierungen Martin Schmitz, ganz-muenchen.de 11.2007 bzw. 10.2009)

05.11.2007



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