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Bavaria entrüstet
oder: Sanierung einer alten Dame 2001/2002

neuer Kopf zum 150. (Bild: Martin Schmitz)
zu 150 Jahr Feier:
Umzug mit Nachguß
des Bavaria Kopfes

Bavaria entrüstet (Bild: Martin Schmitz)
Pünktlich zur Wiesn 2002: die Verkleidung ist schon ab, die Statue erhält von aussen ihren letzten Schliff, bald fällt auch das Gerüst.

Bavaria entrüstet (Bild: Martin Schmitz)
Der Kopf ist schon entrüstet, der Rest folgt (Stand: 29.08.2002)

©alle Bilder: Martin Schmitz

Pünktlich zum Wiesnbeginn 2002 schälte sich die Bavaria schon 4 Wochen vorher aus ihrem Werbekleid. Nun kam endlich das dunkelgrüne neuen Outfit, das stabil und wasserfest die nächsten Jahrzehnte Schutz bieten soll, zur Geltung.

Die Bavaria wurde rechtzeitig zum Tag des Beginns des Oktoberfestes 2002 wieder für Besucher geöffnet.

Öffnungszeiten: täglich 9.00 bis 20.00 Uhr
(während des Oktoberfestes)
von 07.10. bis 15.10.2002 9.00 bis 18.00 Uhr,
Donnerstags bis 20.00 Uhr
ab 16.10. geschlossen.

Der Eintritt beträgt 3 Euro Pro Person, ermässigt 2 Euro, 118 Stufen ohne Lift sind innerhalb des 18,52 Meter hohen Standbildes zu bewältigen.

Sie hat einiges hinter sich, die große Dame: einige Wochen vor Wiesnbeginn 2001 musste die Skulptur für den Publikumsverkehr geschlossen werden und wurde lange Monate gründlich saniert.

Grund: statische Problem in einzelnen Bereichen der erst im Vorjahr 150 Jahre alt gewordenen Bronze-Lady.

So lahmte der zum Gruß erhobene linke Arm der 18,52 m hohen Bavaria, auch das innenliegende Treppenhaus der Statue war reparaturbedürftig. Mit 1560 Zentnern Gewicht zählt die Statue zu den größten Bronzefiguren der Welt.

Bis dato war sie alljährlich beliebter Aussichtspunkt über das Treiben auf der Wiesn. 2001 verblieb als erhöhter Aussichtpunkt nur noch der Turm der St. Pauls Kirche am anderen Ende der Wiesn. Ausnahmen gibt's keine: grimmig verscheuchte der Bavaria-Wächter Neugierige, die sich in seine Statue wagten.

Pünktlich zu Wiesnbeginn machte dann auch ein Gerüst um die Statue herum allen klar, hier geht nicht mehr in dieser Saison. Die Stände in der Nähe waren entsetzt, schon schaute die "gerüstete" Bavaria nun nicht mehr aus, unten sollte auch noch Werbung das ganze "verschönern".

Ergebnis war eine doch ganz intelligente Lösung: Bavaria ging in Urlaub, sie hatte offenbar im Lotto gewonnen , stand zumindest auf dem 230.000 DM teueren und 90 Tonnen schweren Gerüst, das die Statue umgab.

Ein Jahr dauerten Stufe 1 und 2 der Sanierungsarbeiten, bei denen u.a. eine komplett neue Wendeltreppe eingebaut wurde, vor allem aber die teils provisorischen Renovierungsversuche der Vergangenheit durch eine solide Lösung ersetzt wurden.

Auftraggeber und Finanzier der Statue war Bayerns König Ludwig I., in 6 jähriger Arbeit wurde sie unter der Leitung Ferdinand von Millers in der königlichen Erzgießerei erstellt.

Bei der Geldbeschaffung setzte man auf den Freistaat. Für diesen wie auch die Bevölkerung und Millionen von Besuchern ist die Bavaria ein unbedingt erhaltenswertes Sinnbild Bayerns und seiner Kultur, gab Bayerns Finanzminister Kurt Falthauser Mitte August 2001 bekannt.

Der Verein "Bavaria 2000", welcher im Vorjahr zum Jubiläum einen Bronzeabguss des Kopfes durch die Stadt zur Bavaria ziehen ließ (Bild Mitte), bot Abgüsse der Fingerspitze des kleinen Fingers (28 cm hoch, Umfang 48 cm) als 3 Liter fassende Trinkgefäße an, innen mit einer Lebensmittel-echten Schicht überzogen.

Aber auch kleinere Finger wurden angeboten, in die nur 1 Maß hineinpasst, sowie porzellanener Schnapsgläser. Von dem müssten dann aber viele verkauft werden, die Renovierung wurde mit 2 Mio. DM veranschlagt.

Ferdinand von Miller war nicht nur als der Schöpfer der Bavaria erfolgreich: er schuf riesige Denkmäler wie das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar, eine Großstatue des Simon Bolivar in Bogotá, Monumentalbrunnen in New Yorks Central Park und Cincinnati, aber auch die Türen des Capitols in Washington.

Aufbau- und Entrüstungsbilder 2002

schöner Rücken..
Blick von vorn
Bavaria - eingerüstet
Bavaria verkleidet

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