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Ernte Dank mit TASTE – dem kulinarischen Event des Martim Hotels.
Rauschendes Sommerfest auf einem Gemüsefeld bei Ismaning am 25.07.2008

stellv. Maritim Direktor Jörg Grede, Direktor Richard Mayer und Küchenchef Jörg Michael (Foto: Marikka-Laila Maisel)
stellv. Maritim Direktor Jörg Grede, Direktor Richard Mayer und Küchenchef Jörg Michael
Terrine von Lachsforelle auf Gartengurken (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Terrine von Lachsforelle auf Gartengurken

Gurkenkaltschale mit Birne und Zitronenmelisse
Grillspezialitäten am offenen Holzkohlefeuer (Fto: Marikka-Laila Maisel)
Grillspezialitäten am offenen Holzkohlefeuer
Dessertvariation „Taste“  mit Erdbeermousse, Gurken-Melissensorbet in der Hippenschale sowie Pfirschcreme und Waldbeeren (Foto: Marikka-Laila Maisel
Dessertvariation „Taste“  mit Erdbeermousse, Gurken-Melissensorbet in der Hippenschale sowie Pfirschcreme und Waldbeeren
Taste auf dem Feld (Foto: Marikka-Laila Maisel)

Niederbayerischer Musikantenstammtisch (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Niederbayerischer Musikantenstammtisch
Barmeister und Fachbuchautor Franz Brandl unterhielt mit Geschichten aus dem frühen Barleben Münchens (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Barmeister und Fachbuchautor Franz Brandl unterhielt mit Geschichten aus dem frühen Barleben Münchens
passende Weine vom Juliusspital (Foto: Marikka-Laila Maisel)
passende Weine vom Juliusspital
geniessen bis spät in den Abend (Foto. Marikka-Laila Maisel)
geniessen bis spät in den Abend

©Fotos: Marikka-Laila Maisel, Martin Schmitz (1)

Taste, so heißt der kulinarische Eventkalender des Münchner MARITIM Hotels in der Goethestrasse, mit dem sich das Hotel recht unorthodox und beim Publikum sehr  erfolgreich an viele lukullischen Themenwelten heranwagt.

Vor zwei Jahren waren wir schon einmal vor Ort, auf jenem schönen Gemüsefeld vom Bauer Soller von isi Ismaninger Feldgemüse in Ismaning, auf welches das TASTE Event des Münchner Maritim Hotels am 25.07.2008 ludt.

Bereits um 17 Uhr war Treffpunkt im Hotel in der Goethestraße, von dort ging es dann in zwei Bussen bequem zum Ort des Geschehens. Wer wollte, konnte natürlich auch direkt aufs Feld fahren.


Video: Impressionen vom TASTE-Abend auf dem Gurkenfeld

Das Wetter passte, die Sonne schien, die Temperaturen waren angenehm: ein rauschendes Sommerfest am Rande eines blühenden Gurkenfeldes  war angesagt, frei nach dem Motto „Vom Feld in den Mund“.

Unter einem offenen Zelt liess es sich Platz nehmen, fröhliche Klänge und Gesänge des auf dem Hänger eines Traktors übers Feld anrollenden „Niederbayerischer Musikantenstammtisch“ (www.wirtshausfreundliche-musikanten.de) erschollen, und es wurde genau so ein Abend, wie im Prospekt zuvor angekündigt:

Die kühlende Abendbrise vertreibt die Hitze des Sommertages, während wir uns voller Vorfreude auf ein einmaliges 4-Gänge-Menü, bei der die Gurke im Mittelpunkt steht, mit einem Begrüßungsdrink auf diesen Abend einstimmen“.

Besaß da einer hellseherische Fähigkeiten beim texten irgendwann im Winter?

Denn genau so empfanden es die rund 110 Geäste des aufverkauften Events, für das jeder incl. Getränke 89 € anlegen musste. Man sah es an den vielen Stammgästen , die sich scheinbar keines der Highlights entgehen lassen wollen.

Pino’s Gilmet wurde zur Begrüssung gereicht, bestehend aus Hendrick’s Gin, Roses Lime Juice, Limettensaft, Gurke, Radieschen und Selleriesalz. Maritim Barchef Pino Trisolino hatte ihn eigens kreiert, passenderweise wird der gewählte Hendrick’s Gin traditionell ja ohne hin mit einer Gurkenscheibe serviert.

Und so konnte an die Gurken und Salate auch vom Platz aus sehen, auf dem schön festlich wie immer eingedeckt das Taste-erprobte Team vom Münchner Maritim Vorspeise, Suppe und Dessert reichten.

Begleitet  wurden die Gerichte von korrespondierenden Weinen aus dem Juliusspital Würzburg.

Zu den Vorspeisen, Terrine von der Lachforelle auf Gartengurken, gefolgt von einer Gurkenkaltschale mit Birne und Zitronenmelisse, wurde beispielsweise ein 2007er Juliusspital Rotling gereicht.

Ein Rotling? Sieht aus wie ein Rosé, ist aber keiner, aber auch kein Mix aus fertigen Roten und Weißweinen. Die Gäste wurde aus berufenem Munde aufgeklärt: Ein Rotling ist ein Wein, der aus einem Verschnitt von roten und weißen Trauben bereitet wird. Diese müssen aber zusammen gekeltert werden. Ein idealer Sommerwein, den man auf der Terrasse zu einem guten Buch oder einem guten Gericht wohltemperiert genießen sollte

Was früher sich die Winzer als Haustrunk gegönnt haben, schmeckt leicht, fruchtig, frisch.  Der Juliusspital Rotling ist denn meist auch schon um Weihnachten herum ausverkauft.

Für den Hauptgang lockte dann der herrliche Duft der Grilladen wie von selbst vor das offene Holzkohlefeuer . Dort hatten die Gäste die Qual der Wahl zwischen den verschiedenen Grillspezialitäten, die ihnen die „Grillmaster“ heiß servierten. Hier standen dann Thinfisch mariniert mit Honig und ojasauce, Gegrilltes Entrecote, Garnelenspieße, Putenschnitzelchen, Marinierte Schweinenackensteks, aber auch leckere gegrillte Zucchini und Auberginen für die Vegetarier unter den Gästen zu Wahl.

Dazu bot eines reichhaltiges Salatbuffets reichlich Abwechslung.

Korrespndierend zum Hauptgang wurde ein 2007er Juliusspital Scheurebe,  ein „Lebendiger Fruchtakrobat, sehr saftig mit Aromen von Clementinen und Kiwi, aber auch Johannisbeeren“, beschrieb ihn Wolfgang Appel vom Weingut Juliusspital in Würzburg, der am Abend die Weine vorstellte. Die Scheurebe ist eine weiße Rebsorte. Sie gehört wie der Kerner zu den erfolgreichsten deutschen Neuzüchtungen..

Die nach Georg Scheu (1879-1949  benannte und 1916 erstmals gezüchtete Sorte ist eine Kreuzung aus einem Riesling und einer wie man heute durch DNA Tests entdeckt hat, unbekannten Wildrebe. Erst bei vollständiger Reife erzeugt diese einen Qualitätswein mit subtilem und rassigem Aroma von schwarzen Johannisbeeren und Grapefruit.

Bevor es dann weiter zum Dessert ging, sorgte noch als eines Highlight am Rande: der Abend wurde vom eigens auf eigene Kosten aus Malaga angereisten bekannten Barmeister und Fachbuchautor Franz Brandl moderiert, der mit Geschichten aus dem frühen Barlebens Münchens glänzend unterhielt.

Schon in den 70er Jahren zählte Franz Brandl zu den ganz Großen seines Fachs. Heute kann der Barmeister auf eine Karriere mit vielen Stationen zurückblicken.

In München leitete er unter anderem als Barchef der ersten Stunde die „Harry’s New York Bar“ und Eckart Witzigmanns Bar im 3-Sterne-Restaurant „Aubergine“. Sein erstes Buch, der 1982 erschienene „Mix Guide“, zählt heute zu den Klassikern.

Als er mit 14  seine Ausbildung begann, gab es nur Wirtshäuser, also eher einfache Sachen, oder Gaststätten „die haben dann ein bisserl mehr auf der Karte gehabt, wenn’s Tischdecken drauf gehabt haben, war’s schon ein Restaurant, und wenn es Melone mit Schinken gab, oder Crevettencocktail oder Räucherlachs, dann war es ein Spitzenrestaurant. Also rückblickend: eine Katastrophe.“, erinnert er sich.

Er selbst war ja Barmann, das war die Situation auch nicht anders: in München gab es vier Hotels, jeweils mit Bar, außerhalb von diesen Hotels gab es keine Bars. Groß war die Auswahl trotzdem nicht, die Getränkekarten waren praktisch identisch, „..und dann gab es noch den Hauscocktail, das war Curacao mit einem Schuss Weinbrand, eine Kirsche und Orangenscheiben und einen warmen Sekt zum nachfüllen: eine große Katastrophe“.

1974 erst kam die Cocosnusscream auf den Markt, dann konnte man wenigstens mal eine Pina Colada machen.  Die Drinks waren zu der Zeit alle gelb oder rot: rot vom Grenadinesiroup, gelb vom Orangensaft.

Grün gab es zwar, aber das war Pfefferminz, nicht nach dem deutschen Geschmack, und blau auch nicht, „denn des war a Schädelbruch, das hat wehgetan, bis 1980 konnten sie nichts blaues verkaufen... Swimmingpool blau sagt heute so was wie Karibikurlaub aus, früher hat so was a Schädelbruch ausgesagt“.

1978 hatte Riemerschmidt in München die ersten Fruchtsirups auf den Markt gebracht, das brachte Farbe in die Drinks und hat auch die alkoholfreie Drinkpalette unglaublich erweitert. „Davor gabs eine Cola oder Fanta oder ein Wasser, aber was gemischtes, das gabs nicht“. 

Der Caipirinha, den heute jeder trinkt, kam auch erst spät. Den Schnaps dazu gab es schon seit den 50er Jahren in Deutschland, aber es gab keine Limetten.

Erst durch die Verfügbarkeit der Limetten in den 90er Jahren kam der Caipirinha zu ihrem großen Durchbruch.

Es ist also alles gar nicht so lange her. „Barmixer, das war traurig damals. Die este freistehende Bar, die in keinem Hotel war, war die Harry’s New York Bar 1974 (bei deren Opening Team er mitwirkte) beim Platzl hinten, nur darf man nie vergessen, damals war an jeder Straßenecke so ein Nepper, Schlepper Mistladen, und mitten drin war die Harrys New York Bar. Jeder war da voreingenommen.

Denn die älteren Münchner hatten zu der Zeit noch die Etablissments in der Goethestraße und Schillerstraße gekannt „heute ist dort das Maritim, aber früher hat's dort bös ausgeschaut. Die „Rumba Bar“ und die „Dolly Bar“, wie sie alle geheißen haben, grauenhaft.. Überall auf jedem Tisch die karierten Tischdecken, dann die dicke breite Weinflasche mit der Kerze, und dann die Service-„Damen“, die so circa 160 Eierlikör am Abend getrunken haben, das war also eine sehr, sehr .....lustige.... Gastronomie.“ 

Beim Gin erinnert Franz Brandl sich, und so kamen wir dann langsam auf das Getränk was gleich gereicht werden sollte, hatte sich lange nichts getan.

Vor 1962 hatte man Tonic noch aus England und sehr teuer importiert, erst dann wurde welches in Deutschland hergestellt. Wo es doch der erfolgreichste Longdrink der Welt heute ist. Erstaunlicherweise trinken alle Barmixer bevorzugt GinTonic, „also irgendwas muss dran sein“.

Man kannte den Gordon, den Beefeater, den Tanqueray, dann wars das mehr oder weniger.  "In den 60er Jahren war die Frage, wenn jemand einen Gin Tonic wollte: einen Kleinen oder einen doppelten, und dann noch die Frag: deutscher Gin oder englischer Gin? Denn da gabs ja diverse Blindenhundmarken ohne Ende, der war dann billiger.

Mit der Verfügbarkeit des Tonics hatte sich dann aber viel getan. In den 60er Jahren kam dann der Gin Fizz auf, ein ganz einfacher Drink, schön und erfrischend.“

1999 brachte dann die Firma William Grant & Sons den Hendrick’s, der am Abend bei Taste ebenfalls serviert wurde, auf den Markt gebracht, der mit Gurke aromatisiert wurde und dann durchgesetzt hatten, dass hier statt eines Limettenschnitzels eine Gurkenscheibe dazu gibt.

Das Experiment wurde angenommen, 2006 kam er dann in Deutschland mit großem Erfolg auf den Markt.

Währenddessen hatte die Nacht begonnen, bei klarem Sternenhimmel ging es im Zelt dann weiter zum abschließenden Dessertvariation „Taste“  mit Erdbeermousse, Gurken-Melissensorbet in der Hippenschale sowie Pfirschcreme und Waldbeeren, als korrepondierender Dessertwein dazu einen 2006er Randersackerer Pfülben Rieslaner Auslese.

Fazit: ein schöner Abend, Taste ist einfach ein Muß.

Leider sind zwei der kommenden Events, die Floßfahrt und das Oktoberfest-Thema, bereit heute schon restlos ausgebucht.

Noch buchbar im Herbst sind der „Bierbrunch im Schlachthof“ am 19. Oktober.

Und in den letzten zwei Monaten des Jahres dreht sich alles um schottischen Whisky mit der Slyrs Destillerie. Am Schliersee wird dann am 8. November und 20. Dezember 2008 erstklassiger Whisky made in Bayern verkostet.

Außerdem wartet ein ausgefallenes 4-Gänge-Menü auf die Gäste. Weitere Partner bei den „Taste Moments“ des Maritim Hotels sind Stolichnaya und Gerolsteiner.
Weitere Partner bei den „Taste Moments“ des Maritim Hotels sind Stolichnaya und Gerolsteiner.

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