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München im Winter:
Eisstock schiessen am Nymphenburger Kanal und anderen Gewässern und Seen in München
Eisstockschießen (Foto: Martin Schmitz)
Eisstockschießen direkt am Schloß
Eisstockschießen (Foto: Martin Schmitz)





Eisstockschießen (Foto: Marikak-Laila Maisel)

Eisstockschießen (Foto: Marikak-Laila Maisel)

Eisstockschießen (Foto: Martin Schmitz)

Eisstockschießen (Foto: Martin Schmitz)
oder am Nymphenburger Kanal
Eisstockschießen (Foto: Martin Schmitz)



Eisstockschiessen und Schlittschuh fahren auf dem Ostparksee (Foto: Martin Schmitz)
Eisstockschiessen und Schlittschuh fahren auf dem Ostparksee
Eisstockschiessen und Schlittschuh fahren auf dem Ostparksee (Foto: Martin Schmitz)

Eisstockschiessen und Schlittschuh fahren auf dem Ostparksee (Foto: Martin Schmitz)

©Foto: Martin Schmitz, Marikka-Laila Maisel
In München beliebte Plätze zum Eisstockschießen sind der Nymphenburger Kanal und der See im Englischen Garten vor dem Seehaus.

Auf dem Kanal und auf der Erweiterung des Sees mit Sicht auf das Nymphenburger Schloß werden von Pächtern Eisbahnen mit viel Mühe und Arbeitseinsatz präpariert und locken auch unter der Woche zahlreiche Menschen aufs Eis.

Bis zu 40 Bahnen können sie entlang des Kanales an kalten Wintertagen präpariert vorfinden.

Angeboten wird zum Beispiel u.a. am Stand vor dem Schloß von der Familie Mehr ein Eisstockverleih , das Eisstockschießen selbst kommt auf 4,00 € p.Person, und wer will, kann sich an den Standl auch Schlittschuhe ausleihen (2,50€ pro Person), das Schlittschuhfahren auf präparierten Flächen auf dem Kanal kostet dann 2,50€ pro Person bzw. 1,50 € für Kinder bis 12 Jahre (Stand: 01.2011).

Bahnzeiten Mo.-Fr. 10.00-17.00 Uhr und Nachtschießen von 17.00-22.00 Uhr. Samstags, Sonntags und an Feiertage 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr und dann 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Stockbahn Reservierung unter 0173 392 03 86 Internet: www.eisstock-muenchen.de .


Video: Eislaufen und Eisstockschiessen Nymphenburger Kanal

Ein weiterer Verleih wird am Kanal im Mittelteil in Richtung weg vom Schloss angeboten.

Dessen Anschrift: Südliche Auffahrtsallee 27 80639 München. Täglich ist das Eisstockvergnügen dort von 9-22 Uhr (Flutlicht) möglich.

Die Kosten hier liegen 2012 Mo.-Fr. zwischen 9-17 Uhr für 4 Stunden bei € 2,50 Sa, So, Feiertag 9-17 Uhr für 4 Stunden € 4,00, abends 17-22 Uhr für 4 Stunden € 4,00.

Ohne Vorkenntnisse und mit geliehenen Eisstöcken kann man mit Familie, Freunden oder auch der Firma sofort in das Vergnügen starten.

Besonderen Reiz und Mitarbeitermotivation macht das Spielen verschiedener Abteilungen gegeneinander, so haben in den vergangenen Jahren oft „New Business“ gegen „Controlling“, Lehrlinge gegen Meister oder Putzkolonnen gegen Geschäftsführung gespielt.

Aber auch spontane Treffen mit Freunden oder Familien lassen jeden Nachmittag oder Abend zu einer unvergesslichen Freizeitbeschäftigung werden.

Nicht nur die historisch schöne Lage des Schlosskanals in Nymphenburg schafft das richtige Ambiente, die geringe Wassertiefe und die Ost- West Ausrichtung sorgen dafür, dass der Schlosskanal besonders sicher ist und von allen natürlichen Gewässern in München als erstes einfriert“, so Herbert Fesl der Pächter.

Seine Familie sorgt bereits seit 25 Jahren für die Pflege der Eisfläche und die gastronomische Betreuung.

Damit die frühe Dunkelheit im Winter nicht den Spaß verdirbt wurde eigens eine Flutlichtanlage installiert, die Eisstockbahnen haben täglich bis 22 Uhr geöffnet. Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich an Herbert Fesl, mobil erreichbar unter 0179 - 10 77 187.

An die 200 Leihstöcke gibt es hier auch, ein Wechselstock kostet in der Ausleihe € 3,00, ein Holzstock ebenfalls € 3,00.

Kleine Snacks und Süssigkeiten; Glühwein und viele andere alkoholische und nichtalkoholische Getränke: z.B. Glühwein € 3,00. Sofern es die Zeit erlaubt, bekommen Sie hier außerdem auf Wunsch eine kleine Einweisung.

Mehr Infos zum Eisstockschiessen am Kanal unter www.eisstockbahnen.de

Anfahrt: U1 Haltestelle Rotkreuzplatz, Tram 12 bis Renatastr.


Video: Eislaufen und Eisstockschiessen Ostparksee und Nymphenburger Kanal

Auch auf dem Kleinhesseloher See drehen die Münchner gerne ihre Pirouetten – doch Vorsicht: Obwohl Schlittschuhfahren im Englischen Garten eine lange Tradition hat, ist es dort seitens der Bayerischen Schlösserverwaltung verboten, die den See betreut, da der Kleinhesseloher See von einem fliessenden Gewässer durchflossen wird und dessen Eis unregelmässig dick ist.

Erst wenn das Eis dicker als 15 Zentimeter ist, kann Eis auf Seen oder Flüssen auch größere Menschengruppen gefahrlos tragen.

Es wird am Rande des Kleinhesseloher See zwar mit Schildern vor dem Betreten des Eises gewarnt, doch die Münchner scheren sich nicht drum und so ist der See in weiten Teilen jeden Winter bevölkert von Eisläufern und Gruppen, die Eisstock schiessen.

Auch der Olympiasee ist permanente Tabuzone für Eisläufer, da auch hier ein Gewässer den See durchquert. Sollte es trotz Verbotes zu einem Unfall kommen, haftet der Geschädigte selbst. Gesicherter läuft man neben dem See im Olympia-Eissportzentrum.

Beliebte Seen Münchens sind im Winter der Fasaneriesee, dem Feldmochinger See, der Langwieder See, der Lerchenauer See sowie der Lußsee, die Gewässer in Ost- und Westpark sowie im Park von Schloss Blutenburg.

Der Ostpark von München ist ein schönes ländliches Gebiet und zugänglich für alle. Im Winter wird auf dem dortigen Ostparksee neben dem Michaelibad gern Eisstock schießen veranstaltet und die kleine Eislaufbahn bietet sich hervorragend zum Schlittschuh laufen an.

Nebenan im Michaeligarten kann man sich verpflegen oder den Eisläufern zusehen.

Auf den bayerischen Seen (Starnberger See, Ammersee, Kochelsee, Tegernsee etc.) hat jeder Bürger das Recht, dessen zugefrorene Fläche zu betreten.

Was ist aber, wenn trotz aller Vorsicht diese Tipps nicht geholfen haben und das Eis unerwarteter Weise doch das Knatzen anfängt, oder man sogar einbricht.

Beim ersten Rumoren der Eisschicht sollte man sich sofort, aber langsam, auf die Eisfläche legen und vorsichtig auf das Ufer zurobben.

Und klar dürfte auch sein, dass Schlittschuhläufer oder Spaziergänger nicht unbedingt auf Eislöcher zugehen sollten und sich vor Einbruch der Dunkelheit oder bei plötzlich einsetzendem Nebel rechtzeitig ans Ufer begeben sollten.

Bricht man trotz allem ein, heißt es erstmal, ruhig zu bleiben und Panik zu vermeiden. Ist der erste Schreck überstanden, sollte man versuchen, sich in Bauch- oder Rückenlage flach auf das Eis zu schieben und dabei das Körpergewicht auf eine möglichst große Fläche zu verteilen.

Schlägt dieser Selbstrettungs-Versuch fehl, heißt es, unnötige Bewegung zu vermeiden, denn so kann die gegen Kälte isolierende Luftschicht in der Kleidung erhalten werden.

Personen, die beobachten, wie jemand in das Eis einbricht, sollten sofort zu Hilfe eilen, denn schon nach wenigen Minuten ist der Eingebrochene durch die Kälte so schwach, dass er sich nicht mehr an der Eiskante festhalten kann.

Dabei sollte man aber nicht übermütig sein und schon gar nicht unüberlegt vorgehen, denn das Wichtigste für den Laienhelfer ist der Eigenschutz, und alleine sollte man schon gar nichts unternehmen; außer natürlich so schnell wie möglich die Rettungsleitstelle anrufen.

Auf jeden Fall muss das Unfalloper beruhigt werden. Wenn es noch andere Personen auf dem Eis gibt, dann können diese zur Absicherung des Helfenden eingesetzt werden.

Mit einer Leiter oder einer Tür, oft stehen auch Schlitten in der Nähe, kann das Eigengewicht auf eine große Fläche verteilt werden, und eine langsame Annäherung an den Eingebrochenen ist möglich.

Aber auch hier gilt, sich nicht zu überschätzen und immer zuvor die Rettungsleitstelle zu verständigen

Geschichte und Regeln des Eisstockschiessens

Bereits auf einem Bild von Pieter Breughel (1565), das zugefrorene Eisgrachten in den Niederlanden zeigt, sind "Eisstockschützen" zu sehen.

Erste Ansätze zum sportlichen Wettkampf wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts gemacht. Bereits bei den Olympischen Spielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen auf dem Riessersee wurde Eisstockschießen als Vorführwettbewerb ausgetragen.

1951 fanden in Garmisch-Partenkirchen die ersten Europameisterschaften statt. Die ersten Eisstock-Weltmeisterschaften wurden 1983 in Frankfurt am Main durchgeführt.

Das Eisstockschießen fand von Anfang an schnell die Begeisterung der Bevölkerung. Besonders für die Bauern und Handwerker war es eine wunderbare Möglichkeit, die durch den Frost bedingte Untätigkeit im Winter spielerisch zu überwinden. Langsam entwickelte sich das Eisstockschießen vor allem in Bayern und Österreich zu einem Volkssport.

Im Winter in Kunsteisstadien, auf Natureis oder auf zugefrorenen Seen, im Sommer auf Asphaltbahnen, kann dieser Sport von der Jugend bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Gerade die Geselligkeit während und nach dem Eisstockschiessen ist für viele ein Anreiz, sich dieser Sportart zu widmen. Heute sind etwa 70 000 Eisstockschützen in Vereinen organisiert.

Das moderne Wettkampfgerät besteht aus dem Stockkörper, verschiedenen Laufsohlen und dem Stiel. Der komplette Eisstock hat ein zulässiges Gesamtgewicht von ca. 4,3 kg.

Auf Eis sind die Laufsohlen aus Gummi und auf Asphalt aus Kunststoff. Je weicher die Mischung des Materials, desto "strenger" geht die Laufsohle im Wettkampf.

Die Laufsohlen sind in verschiedenen Härtegraden (Shores genannt) verfügbar, was zu unterschiedlichen Reibwerten auf dem Untergrund führt. Den unterschiedlichen Härtegraden sind entsprechende Farben zugeordnet, um die Laufsohlen leicht identifizieren zu können.

Am meisten Kraft benötigt der Spieler für die besonders weiche blaue Laufsohle. Die Abstufung läuft dann über gelb, orange, grau, schwarz, grün und weiß.

Im Sommer gibt es noch eine leichte, rote Laufsohle mit einem besonderen Profil.

Eisstockschiessen auf dem Ostparksee (Foto. MartiN Schmitz)
Eisstockschiessen auf dem Ostparksee

www.eisstock-verband.de

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