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Non plus Ultra! Circus - Kunst - München. Circusausstellung vom 30.10.2009 bis 11.04.2010 im Münchner Stadtmuseum


Kurator Dr. Helmut Bauer vor Repliken von historischen Zirkusplakaten in der Ausstellung


begehbares Zirkusmodell en Miniature von Claus Lusch aus Aachen (©Foto: Martin Schmitz)
begehbares Zirkusmodell en Miniature von Claus Lusch aus Aachen

Muskelprotze und Herkulesse












Fräulein Heiderich aus Dinslaken am Niederrhein bewarb sich beim Circus Krone für den Job als Cilly - die "Tiger-Braut", und bekam ihn 1931 dann auch . Die ganze Erfahrung bis dahin: der Umgang mit Hühnern und Katzen. (Foto: Martin Schmitz)
Fräulein Heiderich aus Dinslaken am Niederrhein bewarb sich beim Circus Krone für den Job als Cilly - die "Tiger-Braut", und bekam ihn 1931 dann auch. Ihre ganze Erfahrung bis dahin: der Umgang mit Hühnern und Katzen.

©Fotos: Martin Schmitz
Die Circusausstellung »Non plus ultra! – Circus - Kunst - München« im Münchner Stadtmuseum begleitet die Münchner ab Ende Oktober bis fast zum Ende der dritten Winterspielzeit des Circus Krone über den Winter 2009/2010.

Highlights sind ein begehbares Circusmodell des Circus Sarasani sowie eine umfangreiche Schau von Circus Krone Memorabilien.

Keine andere Branche liebt Superlative so wie der Zirkus. München gehört zu den prominenten Zirkusstädten der Welt, hier ist seit 90 Jahren "Circus Krone" zu Hause und alle großen Artisten und berühmten Clowns, Grock und Charlie Rivel inklusive, hatten hier ihre Auftritte.

Begleitet wird die Ausstellung Ausstellung »Non plus ultra! – Circus - Kunst - München« durch eine Filmreihe ab dem 22.11.2009 (mehr)


Video: Impressionen Ausstellung Non plus Ultra imMünchner Stadtuseum

Fotogalerie: Impressionen Ausstellung Non plus ultra! im Stadtmuseum München, Teil 1, 2, 3, 4, (©Fotos: Martin Schmitz)


Das Maß der Manege mit 13 Metern Durchmesser ergibt sich aus den Galoppsprüngen eines mittelgroßen Pferdes. Das Pferd muss im Takt bleiben, damit die Kunstreiterin ihre Kunst-Productionen elegant vorführen kann. Innerhalb dieses Rahmens, dessen Maß sich bis heute international durchgesetzt hat, zeigen Artisten, Dompteure und Clowns ihre circensische Kunst.

Angekündigt auf Werbezetteln und Plakaten seit über 200 Jahren als 'Non plus ultra!' versuchen die Künstler der Manege immer wieder neue Höhepunkte zu erreichen.

Wir haben München als kulturgeographischen Ort gewählt, um uns in der Weite der Thematik nicht zu verlieren. Von hier aus erschließen sich die international agierenden Circusunternehmen des 19. Jahrhunderts.

Ciniselli aus Petersburg, Sidoli aus Bukarest, Renz aus Berlin, Sarrasani aus Dresden, Knie aus der Schweiz und Barnum & Bailey aus New York kommen nach München, weil die Circusdirektoren wissen, dass hier ausverkaufte Vorstellungen möglich sind.

1919 schlägt der Circus Krone in München sein festes Winterquartier auf. Carl und Ida Krone erwerben den Platz an der Marsstraße und errichten ein Circusgebäude mit über 3000 Plätzen und Stallungen für ihre Tiere.

2009 jährt sich ihre Entscheidung für München. 90 Jahre Circus Krone: Auch das ist ein Anlass für diese Ausstellung und Publikation.

Der moderne Circus entsteht gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Die Schaulust, die über Jahrhunderte auf den Jahrmärkten von herumziehenden Gauklern bedient wird, bringt unternehmungslustige Schausteller dazu, Equilibristen und Kraftakrobaten, Kunstreiter und Dompteure innerhalb eines Programms und unter einem Dach auftreten zu lassen.

Aus den Kenntnissen ehemaliger Bereiter und ehemaliger Menageriebetreiber sowie aus der Erfahrung der Pantomimen des komischen Fachs heraus entstehen unter dem Circuszelt die klassischen Disziplinen der Kunst in der Manege: Equitation, Akrobatik, Tierpädagogik und Clownerie.

Anhand ausgewählter Bilddokumente wird diese circensische Entwicklung in der Ausstellung angedeutet.

Die 'Kunst-Productionen', ein im Circus des 19. Jahrhunderts allgemein üblicher Terminus technicus, sind frei von politischen, ethnischen und religiösen Überlegungen.

In der Manege herrscht bis heute gegenseitige Toleranz und eine hoher Grad an Akzeptanz gegenüber der künstlerischen Leistung des anderen. Aus dieser Perspektive kann die Manege gleichsam als Metapher einer kosmopolitischen Gesinnung dienen. Zahlreiche Artistenplakate in der Ausstellung belegen diese multikulturelle Seite der Circuswelt.

Die Methodik von Ausstellung und Buch zielt auf eine Würdigung der circensischen 'Kunst-Productionen'. Es geht hier nicht darum, die Schattenseiten des Circuslebens, die es zweifellos gibt, in den Vordergrund zu stellen.

Wichtiger war es uns, auf den anspruchsvollen Rahmen, die circusspezifische Ästhetik, auf die Höchstleistungen der Artistik, die enge Partnerschaft unter Akrobaten und auf den freundschaftlichen und sorgfältigen Umgang mit den Tieren hinzuweisen.

Hinter den Kulissen tragen vom Sattlermeister bis zum Requisiteur viele zum Gelingen eines Programms bei. Sie arbeiten wie die Artisten präzise und zuverlässig. Und sie wagen – wenn auch modern ausgestattet - die althergebrachte Lebensform des Gaukler- und Vagantentums. Der Circus ist auch heute noch eine Welt für sich.

Dr. Helmut Bauer,Kurator der Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Bildband von Helmut Bauer verfasst, von Lech Majewski und Justyna Czerniakowska grafisch gestaltet, mit ca. 600 farbigen Abbildungen auf 244 Seiten.

Der Bildband ist zum Preis von 34 EUR im Museum erhältlich.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
montags geschlossen.
Am 31. Oktober und am 1. November von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Eintritt

erhöhte Eintrittspreise für die Ausstellung Non plus ultra!: EUR 6,-; ermäßigt EUR 3,-; Familienkarte EUR 9,-.
an Sonn- und Feiertagen: Eintritt frei (ausser Kino und Sonderausstellungen mit erhöhten Eintrittpreisen)

Ausstellungsplakat EUR 5,-

Eine Filmreihe ergänzt die Ausstellung

Fotogalerie: Impressionen Ausstellung Non plus ultra! im Stadtmuseum München, Teil 1, 2, 3, 4, (©Fotos: Martin Schmitz)

Circusausstellung im Stadtmuseum München - das begleitende Filmprogramm (mehr)

Ein Programm zur Ausstellung »Non plus ultra! – Circus · Kunst · München«, die im Münchner Stadtmuseum vom 30. Oktober 2009 bis 21. März 2010 zu sehen ist.

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Andere Ausstellungen im Münchner Stadtmuseum (mehr)

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Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel: 089-233 22370
Fax: 089-233 25033
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