neue Hausbergbahn in Garmisch-Partenkirchen
Zentrales Projekt für erfolgreiche Ski-WM 2011

All diejenigen, die sich ins Classic-Gebiet mit Alpspitze, Kreuzeck, Hausberg und Wank aufmachen, unternehmen zugleich eine Reise in die Geschichte. Denn am Kreuzeck stand die Wiege des Skilaufs in Garmisch-Partenkirchen. Schon 1926 tummelten sich am Hexenkessel die ersten Wintersportler mit Brettern unter den Füßen – misstrauisch beäugt von den meisten Einheimischen.

International bekannt geworden ist das Gebiet zwischen Hausberg und Kreuzeck jedoch durch die berühmten Weltcup-Abfahrten wie Kandahar und Olympia.

Die Kandahar-Strecke ist es auch, die den größten Nervenkitzel verspricht: Sie ist 3700 Meter lang und weist vom Start bis zum Ziel einen Höhenunterschied von 940 Metern auf.

Sonnenhungrige dagegen wissen die bestens gepflegten Abfahrten im Bereich der Längenfelderlifte und am Osterfelderkopf zu schätzen.

Der 1340 Meter hohe Hausberg gilt als Familienberg. Kinder können hier an drei verschiedenen Baby-Liften die Technik des sicheren Aufstiegs ebenso wie die ersten Schwünge erlernen. Fortgeschrittene finden am Kreuzwankl-Skiexpress, Trögel- und Olympialift rasante Abfahrten.

Und Schlittenfahrer haben reichlich Gelegenheit zu ausgelassenem Schneevergnügen, je nachdem sogar mit Mondscheinrodeln und Einkehrschwung im Bayernhaus.

Insgesamt erschließen fünf Seilbahnen, vier Sessel- und neun Schlepplifte in einer Höhenlage von 700 bis 2050 Metern das Classic-Gebiet mit seinen über 36 Pistenkilometern und den Tiefschneeabfahrten.

Gerade noch rechtzeitig zu Beginn der Wintersport-Saison 2007 war es soweit – Skifahrer und Snowboarder können mit der neuen Hausbergbahn ins Classic-Gebiet auffahren und so ihren Schneetag bequem beginnen.

Nach sechsmonatiger Bauzeit wurde damit die Liftkapazität am Hausberg verdreifacht, pro Stunde können jetzt bis zu 2.400 Gäste befördert werden.

So ist das auch bei Familien sehr beliebte Skigebiet nun von zwei Seiten mit modernsten Bahnen erschlossen, denn seit bereits vier Jahren fährt auf der anderen Seite des Classic-Gebiets die ebenfalls neue Kreuzeckbahn.

Für die Wintersportler bedeutet die neue Bahn vor allem mehr Komfort auf dem Weg in ein Skigebiet, das berühmt ist für seine Talabfahrten Dreh und Horn, die spektakuläre Kandahar und die anspruchsvolle Olympiaabfahrt.

Die offizielle Einweihung der Hausbergbahn, die zwischen der ebenfalls neu gebauten Tal- und Bergstation 600 Höhenmeter überwindet, fand am 21. Dezember 2006 durch den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber statt.

Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber kündigte bei der Einweihung der neuen Hausbergbahn in Garmisch-Partenkirchen an, dass der Freistaat die Tourismus-Orte bei der Modernisierung ihrer Anlagen und Unterkünfte gezielt unterstützen wird.

Stoiber: "Top-Qualität ist der Schlüssel dafür, dass viele Gäste ihren Urlaub bei uns in Bayern verbringen. Moderner Tourismus wird als Wirtschaftsfaktor und Visitenkarte Bayerns in der Welt immer wichtiger. Der Freistaat wird einen klaren politischen Akzent setzen und die Investitionen in den Tourismus kräftig anschieben." Stoiber kündigte an, dass Bayern ein 100-Millionen-Euro-Sonderprogramm zur Tourismusförderung starten wird. Das neue Tourismus-Programm läuft bereits am 1. Januar 2007.

In den nächsten drei Jahren werden 100 Millionen Euro als verbilligte Darlehen für Investitionen in die qualitative Verbesserung der vorhandenen Übernachtungsangebote zur Verfügung gestellt.

Stoiber: "Der Tourismus gehört zu den Wachstumsbranchen und hat große Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze, gerade in Bayern als Tourismusland Nummer 1 in Deutschland. Mit unserem Tourismusprogramm geben wir wichtige Impulse für hochwertigen Tourismus in Bayern."

Mit der hochmodernen Seilbahn auf den Hausberg hat Garmisch-Partenkirchen nach Stoibers Worten eine neue Attraktion für den Berg- und Skitourismus bekommen. Durch die unmittelbare Verbindung der neuen Talstation zur Eisenbahn könne jeder Ski- und Wanderbegeisterte jetzt auch ohne Auto zur Seilbahn und auf den Hausberg kommen.

Stoiber: "Das ist ökologisch sinnvoll und macht Garmisch-Partenkirchen für Berg- und Skifreunde noch attraktiver." In Garmisch-Partenkirchen sei es bestens gelungen, die Balance zwischen Naturschutz und Tourismus zu bewahren.

Die neue Hausbergbahn ist nach Stoibers Worten ein zentrales Projekt, damit Garmisch-Partenkirchen die große Chance Ski-WM 2011 voll nutzen und zu den besten Wintersportorten in Österreich und der Schweiz aufschließen kann. Der Freistaat Bayern werde die Ausrichtung der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen mit insgesamt 7 Millionen unterstützen, sagte Stoiber. Bayern werde zum Beispiel den notwendigen Neubau der Skisprungschanze in gleicher Höhe fördern wie der Bund.

Classic-Gebiet: Alpspitze, Kreuzeck, Hausberg, Wank
Dauer der Skisaison: Dezember bis April
Lift- und Bahn-Betriebszeiten 8 Uhr bis 16.30 / 16.45 Uhr
Größe des Skigebiets 36,4 km präparierte Pisten
Höhenlage 700 m bis 2.050 m
Längste Abfahrt Standard-Tonihütten-Abfahrt (4,5 km Länge, 610 m Höhendifferenz)
Schwierigste Abfahrt Kandahar-Abfahrt (3,7 km, 940 m Höhendifferenz)
Bergrestaurants: 7
Anzahl der Bahnen und Lifte: 20
Beförderungskapazität/h: 18.950

Infos zum Skigebiet im Web: www.zugspitze.de

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