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OEZ jetzt mit U-Bahn Anschluss
Olympia Einkaufs Zentrum feiert Eröffnung am 31.10.2004
am 31.10.2004 wird der neue U-Bahnhof vor dem OEZ von Münchens OB Christian Ude eröffnet (Foto: Martin Schmitz9
am 31.10.2004 wird der neue U-Bahnhof vor dem OEZ von Münchens OB Christian Ude eröffnet




Edelstahl Spiegelstreifen (Foto: Martin Schmtiz)
Edelstahl Spiegelstreifen

Olafs Metzels Installation aus Leitplanken in der zentralen Schalterhalle

400 Stellplätze hat die Bike&Ride Anlage

Fotos: Martin Schmitz

Am Sonntag, 31. Oktober 2004 ist es soweit: der neue U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) der Linie U1-West wird eröffnet. Im 10-Minuten-Takt mit der U-Bahn ins Stadtzentrum. In nur zehn Minuten ist man vom OEZ am Hauptbahnhof, in 20 Minuten am Mangfallplatz im Münchner Süden. So ist das Olympia-Einkaufszentrum auch ohne Auto optimal zu erreichen.

Zur Eröffnungsfeier zwischen 11 und 16 Uhr sind alle München eingeladen. Es erwartet Sie ein Programm mit Festreden, Info-Ständen, Unterhaltung und Musik.

Um 11 Uhr starten die Feierlichkeiten zur U-Bahnhoferöffnung. Im Anschluss an den offiziellen Teil haben die Münchnerinnen und Münchner sowie auswärtige Gäste bis 16 Uhr Gelegenheit, den neuen U-Bahnhof zu besichtigen, sich an Ständen verschiedener Ämter, Vereine und Verbände zu informieren und bei zahlreichen Aktionen mitzumachen. Für Musik und das leibliche Wohl ist gesorgt. Ab ca. 10.30 Uhr bringt die MVG interessierte Besucher vom U-Bahnhof „Georg-Brauchle-Ring“ aus mit Shuttlebussen zur U-Bahnhoferöffnung. Nach den Feierlichkeiten werden ab ca. 13 Uhr die ersten U-Bahnzüge den neuen U-Bahnhof regulär anfahren.

Schon in den Siebzigerjahren, als der Rotkreuzplatz ans U-Bahnnetz angebunden wurde, war sich der Stadtrat darüber einig, dass die U-Bahn bis nach Moosach verlängert werden sollte. Lange wurde um die planerisch beste Lösung gerungen. 1989 beschloss der Stadtrat den endgültigen Trassenverlauf: Verlängerung der U1 vom Rotkreuzplatz bis zum OEZ, und Fortsetzung der Olympialinie U3 über das OEZ bis zur S-Bahn in Moosach.

Die Station OEZ wird damit zum Kreuzungsbahnhof. Verwirklicht wird dies in mehreren Etappen.

Bereits seit 1998 ist das erste Teilstück der U1 mit den Bahnhöfen Gern und Westfriedhof in Betrieb. An der Streckenfortsetzung arbeiten die U-Bahn-Bauer seit 1998. Ende 2003 wurde der U-Bahnhof Georg-Brauchle-Ring eröffnet.

Ebenfalls in Bau ist die vom Olympiazentrum kommende U3 mit den Stationen Olympiapark-Nord und OEZ; dieser Abschnitt geht voraussichtlich 2007 in Betrieb. 2010 soll dann die erste U-Bahn bis nach Moosach rollen. Der Baubeginn dieses zweiten Streckenabschnitts der U3 war am 7.Oktober 2004.

Der dreigeschossige Bahnhof mit Sperrengeschossen, Bahnsteighalle U1 und Bahnsteighalle U3 ist in Schlitzwand-Deckelbauweise gebaut worden. Diese Baumethode ist beim Münchner U-Bahn-Bau Standard, denn sie ermöglicht unter anderem große, stützenfreie Räume und eine gute Übersichtlichkeit; Faktoren, die wesentlich zum Gefühl von Sicherheit bei den Fahrgästen beitragen.

Die zentrale Schalterhalle zeichnet sich durch eine architektonische Besonderheit aus: mit einer Spannweite von über 17 Metern ist sie die größte freitragende Stahlbetondecke im Münchner U-Bahn-Bau. Ein weiteres Novum im Münchner U-Bahn-Bau ist die unterirdische Bike & Ride-Anlage mit rund 400 Fahrrad-Stellplätzen.

Die Planung des Innenausbaus erfolgte durch das Münchner Architekturbüro Betz Architekten. Sie hatten die Idee, die Wandflächen mit plastisch geformten Edelstahlblechen zu verkleiden. Die seidenmatt schimmernden Bleche sind in der Bahnsteighalle der U3 pyramidenförmig und in der Bahnsteighalle der U1 vertikal gefaltet. Dies erleichtert den Fahrgästen die Zuordnung der Bahnsteighallen.

14 Edelstahlspiegelstreifen an Wänden und Decken gliedern die Bleche rhythmisch. Die Tiefe des cirka 100 Meter langen Raumes wird dadurch perspektivisch gesteigert und ist von stimmungsvollen Licht- und Farbreflexen begleitet.

Ganz pragmatische Menschen bewundern sich einfach in denen neuen Sachen, die sie gerade im OEZ erworben haben, oder ziehen mal schnell ihren Lidstrich nach. Narzis würde grün vor Neid. Soviel Spiegel gibt es in keinem anderen U-Bahnhof!!!

In den Schalterhallen sind die Wände mit Granit im freien Verband und den Treppenschrägen folgend mit verschieden großen Steinformaten belegt. Die Architekten haben auf abgehängte Decken verzichtet. Der puristische blaue Anstrich des Konstruktionsbetons steht in Kontrast zu den hochwertigen Verkleidungselementen und Beleuchtungskörpern.

Die orangenen Brüstungen und Treppen bilden wiederum einen farblichen Kontrast zum blauen Anstrich, die Fahrgäste können sich somit gut orientieren.

Für die zentrale Schalterhalle fand ein Kunstwettbewerb statt. Die Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum hat 2001 empfohlen, den Entwurf von Professor Olaf Metzel weiter zu verfolgen.

Olaf Metzel bezieht in sein Projekt die Säulenreihe in der Schalterhalle ein, einem für U-Bahnhöfe charakteristischen Element. Die vier Säulen sind sowohl in der Schalterhalle als auch von den Bahnsteigen gut sichtbar.

Sie werden zum Bestandteil einer Skulptur, indem der Künstler sie mit einem umlaufenden Band von Autobahnleitplanken zusammenfasst. Olaf Metzel thematisiert mit dieser Arbeit nicht nur das Umsteigen zwischen den beiden U-Bahnlinien, sondern pointiert auch den Wechsel von der Straße zur Schiene.

Neben der U1 werden mit dem Start des neuen Busnetzes am 12. Dezember 2004 vier Buslinien das OEZ anfahren und so optimale Umsteigemöglichkeiten zwischen U-Bahn und Bus bieten.

Seltsamerweise hat auch das benachbarte hochmoderne Einkaufszentrum (auch 2004 noch.. ) keinen eigenen Webauftritt, innerhalb dessen man weitere Infos erhalten könnte. Aber wozu gibt es ganz-muenchen.de....hier sind einige Infos zum Olympia Einkaufs-Zentrum (mehr)

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