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Cafe Luitpold München - Wiedereröffnung als urbanes Kaffeehaus im Stil eines Grand Café mit internationalem Anspruch
Terrasse des "neuen" Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)
Terrasse des "neuen" Café Luitpold
Dr. Stephan Meier, Otto Koch (Foto: Martin Schmitz)
Dr. Stephan Meier, Otto Koch
Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)
urbanes Kaffeehaus
Café Luitpold (Foto: Cafe Luitpold

Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)

Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)

Luitpold-Confiserie (Foto: Martin Schmitz)
Luitpold-Confiserie
Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)

Luitpold-Kuchenauswahl (Foto: Martin Schmitz)
Luitpold-Kuchenauswahl
Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)

Café Luitpold  (Foto: Martin Schmitz)

©Fotos: Martin Schmitz,Cafe Luitpold (1)
Das Münchner Cafe Luitpold präsentiert sich nach einem großen Umbau über die Sommermonate hinweg seit Anfang September 2010 als urbanes Kaffeehaus im Stil eines Grand Café mit internationalem Anspruch.

Mit neuer Architektur, neuer Abendgastronomie, neuem Kulturprogramm und neuem Erscheinungsbild wird der Fokus bewusst auf die Stärken dieses traditionsreichen Ortes gelegt, betonen Dr. Stephan Meier, der neue Pächters des Cafés, und Tina Schmitz, die Geschäftsführerin des Luitpoldblocks. Mit der architektonischen und inhaltlichen Neuausrichtung wird das Cafe Luitpold zu einem zeitgemäßen Kaffeehaus.


Video: erste Impressionen aus dem Café Luitpold nach der Wiedereröffnung 09.2010

Das „neue“ Cafe Luitpold will an die Geschichte des Ortes anschließen: Mit der Eröffnung des Palastcafés, des „Café und Restaurant Luitpold“ am 1. Januar 1888 erhielt München einst eines der größten Kaffeehäuser Europas im Stil der Zeit.

Im Zusammenhang mit dem Umbau des Gebäudes zwischen Brienner Straße und Salvatorplatz entstand 1886–1888 ein großer Innenhof, der von Architekt Otto Lasne zur Errichtung des prunkvollen Cafés genutzt wurde.

Der Prinzregent Luitpold gab dem neuen Szene-Lokal und Gourmet-Tempel höchstpersönlich seinen Namen und die Münchner Kultur hatte einen Treffpunkt, der es mit den berühmten Kaffeehäusern in Wien, Paris und Budapest aufnehmen konnte.

Über Nacht erlangte Café-Restaurant wegen seiner beeindruckenden Raumkulisse aus prachtvoll gestalteten Sälen, Hallen und Gängen legendären Ruhm. Künstler wie Stefan George, Frank Wedekind oder die Redaktionsmitglieder des Simplicissimus gehörten zu den Stammgästen, bald spielten die berühmtesten Tanzorchester Europas im Luitpold. 

Der Grundriss des Cafés bildete ein Längsrechteck mit Querriegeln. Die quadratische große Kuppelhalle und der Spiegelsaal wurden durch einen mit Säulen bestückten Mittelgang verknüpft.

Edle Materialien wie Bronze und schwarzer Marmor sowie reicher Schmuck durch Wandmalereien unterstrichen den luxuriösen Charakter des Etablissements, das sich mit dem Wiener Café Central und dem Budapester Café New York messen konnte.

Das Cafe Luitpold und der Luitpoldblock sind untrennbar mit der Münchner Kulturgeschichte verbunden, es folgten die fulminanten 20er Jahre mit den großen Salon-Orchestern, hier war eines der frühen Lichtspieltheater Münchens beheimatet, die düstere Ära des zweiten Weltkriegs endete mit der Zerstörung des Blocks.

1948 wurde es in vereinfachter Form als Palmengarten wieder eröffnet, das heute nicht mehr existierende Luitpold-Kino konnte als UFA-Theater im August 1957 wieder eröffnen. Fabrikant Max Josef Zechbauer kaufte schließlich 1960 die Ruine, seit 1962 gibt es am historischen Ort wieder ein Café Luitpold, den Zechbauers Tochter Marika und ihr Mann, der Konditor Paul Buchner, wieder erstehen liessen.

Erneut wurde in den 80er Jahren das Gesicht des Ganzen gewandelt.

Der Ausdruck der Architektur der 80er Jahre arbeitet gegen den Charakter einer südländischen Oase im Herzen von München.

Aus Kalifornien eingeführten Palmen markieren den Eingang, sie sind Referenz für den Palmengarten im Inneren und erzeugen den Flair des Südens. Die rote Bestuhlung nimmt die alte Tradition des Cafe Luitpold auf.

In der Luitpold-Confiserie sind Stielkirschen und Baumkuchen der Hit, die Tagestrüffel unschlagbar und um die Chili-Schokolade kommt kein Feinschmecker herum. Es gibt Torten, Kuchen, Pralinés, Teegebäck – alles ist täglich frisch und hausgemacht.

Seit Anfang 2003 knüpft der Luitpoldblock an seine reiche kulturelle Vergangenheit an und veranstaltet Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und Kultur in der Luitpold Lounge. Interdisziplinarität und Dialog kennzeichnen das Programm der temporär in einem 300 Quadratmeter großen Ladengeschäft ansässigen privaten Institution.

Im Juli 2009 übernahm der Konditor und Bäckermeister, Dr. Stephan Meier das Haus. Der Starnberger Unternehmer ist Inhaber des traditionsreichen Familienbetriebes Bäckermeisterei Meier, vormals Königlich Bayerischer Hoflieferant seit 1805.

Mit der Übernahme des Cafe Luitpold erfüllte sich für Meier ein „Lebenstraum“, der vom eigenen Kaffeehaus.

Mit dem renovierten Kaffeehaus möchte er künftig mehrere Generationen anlocken, indem das Bewährte nicht vergessen aber Veränderungen mit Mehrwert rund umd das Thema Café von morgens bis in die Nacht zelebriert werden sollen. Getreu Erich Mühsams Wahlspruch: „Das Leben ist eine Begleiterscheinung zum Kaffeehaus.

Die neue Architektur.  Die Münchner Architekten Demmel und Hadler (http://www.arch-dh.com) setzen sich mit der Tradition der großen Cafehäuser auseinander und versuchen eine zeitgemäße Umsetzung dieser facettenreichen Kultur.

Durch die Neugestaltung der Fassade und durch die Umgestaltung der Passage zum Vestibül öffnet sich das Cafe stärker dem öffentlichen Raum.

Vielfältige räumliche Situationen in verschiedenen architektonischen Sprachen bilden einen spannungsvollen, abwechslungsreichen Ort.

Der frühere Hauptzugang des historischen Cafe Luitpold wurde in Anlehnung an das ehemalige Vestibül, im Sinne eines authentischen Ansatzes des Ortes, nachempfunden. Es wurden Nischen zum angenehmen Verweilen ausgebildet und ein Raum mit einem hohen Grad an Atmosphäre, die an die großen Palastcafes erinnert erzeugt. Die Umsetzung mit seiner reduzierten Detaillierung und seiner monochromen Farbgebung unterscheidet sich bewusst vom Original.

Das zentrale, prägnante Barmöbel gliedert den Hauptraum in die Bereiche Verkauf und Cafe und ist Orientierungspunkt für den Raum.

Zwischen Bar und Vestibül entsteht ein Raum, der von der Spannung zwischen Alt und Neu lebt.

Die Gestaltung der 25m langen Schokoladenwand lenkt das Augenmerk auf die ausgestellten Pralinen und führt den Besucher durch seine geschwungene Form in weichen Bewegungen von der Straße bis in den Palmengarten.

Als architektonische Konstante bleibt der im Jahr 1989 errichtete Palmengarten unverändert.

Die historische Natursteinfassade wurde aufwändig wiederhergestellt, so dass in diesem Bereich das Cafe Luitpold mit seiner Fassade von 1888 wieder zu sehen ist.

Die rote Bestuhlung im Außenbereich wurde entsprechend dem historischen Vorbild der 30er Jahre nachgebaut und nimmt auch hier die alte Tradition des Cafe Luitpold auf.

Kochkultur und Konditorenhandwerk wird in der neuen „offenen Küche“ live inszeniert, das heißt, die Gäste können den Köchen fortan bei der Arbeit zusehen und miterleben, wie Frische à la minute produziert wird.

Für ein modernes kulinarisches Angebot, das Qualität und saisonale Glanzpunkte mit kreativer Ausrichtung kombiniert, wurde Otto Koch, der als Gourmetkoch bekannt ist, als Berater verpflichtet. Besondere Kriterien bei der Zubereitung und Auswahl der Gerichte sind Regionalität, Frische und Nachhaltigkeit.

Neue Öffnungszeiten: Wie in allen großen Kaffeehäusern gibt es ein reiches Angebot, das vom Frühstück über das Mittagsessen bis hin – und das ist neu – zur Abendgastronomie reicht. Dementsprechend ist das Cafe Luitpold nun von 8 Uhr morgens bis 23 Uhr abends geöffnet.  An Sonn- und Montagen nur bis 19.00 Uhr.

Die Gäste erwartet eine ausgesuchte Abendkarte und Überraschungsmenüs.

Für Konzert- und  Opernliebhaber werden außerdem spezielle Menüs angeboten, die in zwei Gängen vor der Veranstaltung und einem nachfolgenden Dessert serviert werden.

Die Bar ist der ideale Treffpunkt für ein Glas Wein oder einen Cocktail. Geschüttelt oder gerührt, herb oder fruchtig, Bar-Chef Klaus Manderscheid kennt sie alle. Die ausgesuchte Weinkarte bietet neben Klassikern eine Vielzahl an interessanten Raritäten. Dazu genießt man frisch aufgeschnittenen Parmaschinken und besten Parmigiano.

Salonkultur.  Unter dem Titel „Salon M’unique“ wird im Cafe Luitpold fortan mit zeitgemäßen, offenen Formaten die Salonkultur gepflegt.  So lädt jeden Sonntag Isabel Kienemann zu Matineekonzerten und Tanztee mit Livemusik und DJ’s ein.

Das Sonntagsprogramm eröffnet am 3. Oktober 2010 mit dem „Tag der musikalischen Einheit“, an dem auch die neue Kaffeehaus-CD präsentiert wird, die in Kooperation des Cafe Luitpold mit dem Plattenlabel Trikont entstanden ist und deren Herausgeber DJ und Musikjournalist Jonathan Fischer ist.  

Das Abendprogramm unter der Leitung von Nan Mellinger präsentiert an wechselnden Terminen Gäste aus Kultur, Gesellschaft und Politik unter den Palmen des Cafe Luitpold.  

Unter dem Übertitel „Neue Räume“ nimmt die Auftaktveranstaltung den Umbau des Cafe Luitpold programmatisch auf: Am Donnerstag, den 16. September, geht es um den „Blick über den Tellerrand“ und neue Geschmacks- und Denkräume, eingeladen ist der libanesische Koch, Autor und Social Entrepreneur Kamal Mouzawak. (Weitere Termine des Abendprogramms 2010 sind: Dienstag 12.10, Dienstag 16.11., Dienstag 7.12., Beginn stets um 20.30 Uhr.)

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen von Salon M’unique ist frei. Tischreservierung wird empfohlen unter Tel. 089 242875-0.

Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen im Programmheft des Cafe Luitpold und online unter: www.cafe-luitpold.de.

Workshops-Atlier. Von den Geheimnissen der Verwendung von Kuvertüre über die komplizierte Statik von Soufflés bis hin zu Kaffee- und Tee Workshops, Weinseminaren und Kinderbackkursen das Cafe Luitpold bietet seinen Gästen ein neues und interessantes Seminarprogramm an.

Die Teilnehmer lernen beispielsweise von Experten die Geheimnisse der Kaffeewelt, erfahren, wie vorzüglichste Desserts spielend gelingen und erkunden in Weinseminaren die Kunst der Sensorik.  Für Kinder wiederum gibt es spezielle Backkurse.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Programmheft des Cafe Luitpold und online unter: www.cafe-luitpold.de.

Internet. Auch der Internet Auftritt ist neu www.cafe-luitpold.de.

Hier finden Sie neben aktuellen Ereignissen und Terminen auch  Interessantes aus der Geschichte des Hauses, einen gut sortierten Online-Shop mit Luitpolds Köstlichkeiten und eine bequeme Tisch-Onlinereservierung.

Öffnungzeiten
Dienstag - Samstag: 9 - 23 Uhr
Sonntag + Montag: 9 - 19 Uhr

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Cafe Luitpold Palmengarten München
Terrasse (80 Plätze), Palmengarten mit Brunnen
Brienner Str. 11
80333 München
Tel: 089 089 - 24 25 76 72
MVV/MVG
MVG/MVV: U-Bahnen, Bus Odeonsplatz


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