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Ausstellungen "Wahllokal - Christopher Lewis" in der Galerie Filser & Gräf bis zum 30.04.2008







Künstler Christopher Lewis (Mitte) und Galerist (re.)


©Fotos: Martin Schmitz
Als dritte Ausstellung zeigt die Galerie Filser & Gräf im März und April neue Arbeiten von Christopher Lewis, der 2006 mit einem großen Einzelausstellungsprojekt “Randfigur [Bitte Warten!] im Kleisthaus in Berlin, dem Dienstbesitz der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, aufmerksam machte.

Christopher Lewis´ Bilder enthalten Elemente aus Wegweisern, geben aber keine Orientierung im ursprünglichen Sinn. Vielmehr fordern sie den "individuellen" Verstand und schärfen die Wahrnehmung.

Der Maler verleiht bekannten Zeichen, die Menschen bei gesellschaftlichen Abläufen im Alltag die Richtung weisen und ihnen Sicherheit geben, einen fremden Akzent. Er „benutzt“ global lesbare allgemein bekannte Piktogramme, etwa aus der Tradition Otl Aichers, und prägt neue ungewohnte Gesellschaftsbilder.

Der Künstler arbeitet vorwiegend mit Vinyl– und Acrylfarbe, gelegentlich auch mit Lacken. Oft werden die Farben in mehreren Schichten akribisch aufgetragen. Außerdem arbeitet er auf unterschiedlichen TrägerMaterialien wie u.a. auf Leinwand, Büttenpapier und Planen.

Die Bilder provozieren einen zweiten Blick. Denn Lewis arrangiert Piktrogramme mit Markenzeichen, gestaltet diese um und verfremdet sie. Den Künstler interessieren versteckte Botschaften, die er durch seine Bearbeitung erfahrbar macht. In spielerischen Abwandlungen von alltäglichen Zeichen entstehen oftmals mehrsinnige Bedeutungen. Dem Betrachter wird die Möglichkeit gegeben, Wahrnehmung und Entscheidung, die Wahl für Zustimmung oder Abneigung, in Frage zu stellen.

Lewis´ Piktogramme kommunizieren die Ironie in der Ernsthaftigkeit und machen auf die Möglichkeit der Manipulation durch Zeichen aufmerksam. Aus der Werbung ausgestiegen, befasst sich Lewis kritisch mit Themen wie Konsum und Medienpolitik.

Lewis neue Werke sind inspiriert von Zeichen aus der Antike: den ägyptischen Hieroglyphen. Er kombiniert diese wiederum mit Piktogrammen und Markenzeichen: visuelle Symbole aus Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich unerwartete „Kulturkreuzungen“ entstehen.

CHRISTOPHER LEWIS über seine neuen Bilder:

„Ich betrachte die ägyptischen Hieroglyphentexte als die Vorgänger heutiger komplexer Kommunikationsabläufe.

Entstanden vor über fünftausend Jahren als Kombinationen aus Bildern und Schriften, stellen sie die Grundlage für Alphabete und moderne Informationssysteme. In der Zusammenführung mit Elementen aus heutigen Orientierungssystemen entstehen „geistige“ Bilder einer zukunftsorientierten, globalen Gesellschaft, in der die Herkunft der Kulturen mehr und mehr verschwimmt. Die Hieroglyphen und die Wandmalereien stehen für den Ursprung gesetzlich geregelter Gesellschaftsstrukturen in denen jeder, vom König bis zum Sklaven, seinen Platz zugewiesen bekommt.

Meine aktuellen Bilder stellen u.a. jene irritierenden Aspekte in Frage, die scheinbar über Macht und Schicksal entscheiden. Inwiefern sind solche Zuordnungen zeitgemäß?“

VITA

Christopher Lewis wurde 1962 in Frankfurt a.M. geboren und ist freischaffender Künstler in München. Seit 2002 thematisiert er Piktogramme und Informationssysteme. Seine Medien sind das Bild, die Installation, Fotografie und Video. Im Herbst wird er sein zweites Studium, Medienmanagement an der Mediadesign Hochschule in München, mit dem MasterDiplom abschließen.

Ausstellungsdauer: 12. März bis 30. April 2008
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr und nach Vereinbarung, Tattenbachstr. 18, 80538 München


TEASE ART Fair #2 - 17. bis 20. April 2008
Eröffnung: 16. April 2008, 18.00 Uhr

Die Galerie Filser & Gräf, die seit September 2007 in München erfolgreich eröffnet hat, wird dieses Jahr zum ersten Mal auf der Tease Art Fair in Köln vertreten sein. Als Veranstaltungsfläche dient das direkt am Rhein gelegene alte Bundesbahn-Direktionsgebäude. Dort werden dann im Erdgeschoss in den Ausstellungsräumen Nummer 14, 15 und 16 die Werke der Künstler Christopher Lewis, Torsten Mühlbach und Moritz Michels präsentieren. www.tease-online.de

Ausstellung "Warum ist das Weltallkrumm": Babette Anastasia Schütze in der Galerie Filser & Gräf bis zum 12.10.2008 (mehr)

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Filser & Gräf
Galerie für Kunst und Design
Hackenstr. 5
80331 München
Telefon: 089 / 255 444 77
Telefax: 089 / 255 495 76
Email: kontakt@filserundgraef.de
Web: www.filserundgraef.de

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