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Deutsches Museum - Albert Einstein und die Physik des 20. Jahrhunderts
Sonderausstellung 5. Mai - 31. Dezember 2005





Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor Deutsches Museum, mit einem Einstein Experiment (Foto: Martin Schmitz)
Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor Deutsches Museum, mit einem Einstein Experiment
„Hands-On!“-Demonstrationen (Foto: Martin Schmitz)
„Hands-On!“-Demonstrationen


Zentral platziert: das Michelson-Interferometer (Foto: Martin Schmitz)
Zentral platziert: das Michelson-Interferometer

©alle Fotos: Martin Schmitz
1905: Ein wenig bekannter Patentangestellter aus Bern verfasst fünf physikalische Aufsätze, die er alle in einer deutschsprachigen Fachzeitschrift veröffentlicht. Es dauert einige Zeit – doch dann zeigt sich, dass er – Albert Einstein – damit die klassische Physik revolutionierte und ein „Jahrhundert der Physik“ einleitete. Grundlegende Begriffe und Konzepte, mit denen wir Natur beschreiben – wie Raum, Zeit, Materie und Licht –, erhielten eine völlig neue Bedeutung.

Ob die Entwicklung unseres Universums oder die Vorgänge in Atomen, ob GPS oder Laser – wenn wir diese Dinge heute verstehen wollen, müssen wir auf Begriffe und Theorien zurückgreifen, die in den Arbeiten von Albert Einstein ihren Ausgangspunkt haben. Sowohl unser heutiges Bild der natürlichen Welt als auch die technische Gestaltung unserer Lebenswelt wurden in diesem Sinne nachhaltig durch Einsteins wissenschaftliche Arbeiten geprägt.

Das Deutsche Museum eröffnete am 05. Mai 2005 die Ausstellung: „Abenteuer der Erkenntnis: Albert Einstein und die Physik des 20. Jahrhunderts“ und erinnert damit an dieses Ereignis vor 100 Jahren. Dies verbindet sich mit einem Gedenken an den Tod von Einstein vor fünfzig Jahren.

Das Deutsche Museum reiht sich mit diesem Beitrag ein in eine Vielzahl ähnlicher Feiern, die in diesem internationalen „Weltjahr der Physik“ veranstaltet werden.

„Einstein? Relativitätstheorie? Das ist doch alles so abstrakt und theoretisch!“ Dies hörte das Deutsche Museum oft, wenn man von dem Vorhaben berichten, eine Ausstellung über Albert Einstein und die von ihm ausgehende Entwicklung der Physik zu machen.

Sicherlich ist es schwierig, eine facettenreiche Persönlichkeit wie Albert Einstein und solche faszinierenden Themen wie etwa die Relativitätstheorie in einer Ausstellung darzustellen. Doch der Versuch wurde gewagt.

Die Ausstellung beginnt mit einem Verweis auf die Elektrotechnische Fabrik der Familie Einstein in München. Ergänzt durch eine Darstellung der in dieser Zeit intensiv diskutierten Vorstellungen zur Elektrizität können Besucher sich hier in die Gedankenwelt Einsteins zurückversetzen.

Von diesem Punkt ausgehend können sie sich dann für einen von zwei Hauptpfaden der Entwicklung entscheiden: die Relativitätstheorie oder die Quantentheorie.

In beiden Strängen zeigen historische Apparate und Experimente den Stand des Wissens zur Zeit Einsteins während im weiteren Verlauf die zentralen physikalischen Probleme mittels „Hands-On!“-Demonstrationen und Computersimulationen experimentell und anschaulich erfahrbar werden.

Weitere Exponate greifen schlaglichtartig zentrale Aspekte der Entwicklung der beiden Hauptthemen bis heute auf. Die Bedeutung der Einstein'schen Arbeiten für unsere heutige Lebenswelt – ob Atombombe, GPS, Laser oder Siliziumchip – wird anhand von Beispielen erläutert, bevor am Ende der Ausstellung die beiden Hauptstränge wieder zusammengeführt werden.

Hier werden aktuelle Fragen der Wissenschaft, insbesondere aus der Kosmologie aber auch anderen physikalischen Gebieten, den Besuchern einen Einblick in laufende physikalische Forschungsprojekte geben.

Ein besonderes Anliegen des DeutschenMuseums ist es, die Freude an der Entdeckung des Neuen herauszustellen: Zeigen, dass Wissenschaft und Forschung ein spannendes Abenteuer sind, die fortwährend Unerwartetes bieten.

Das Thema „Einstein“ macht es den Gestaltern nicht leicht. Oberflächliche Effekte würden dem hohen Anspruch nicht gerecht, deshalb entschieden sich Ernst Schönberger, verantwortlicher Architekt des Deutschen Museum für die Ausstellung, für totale Reduktion in Form und Farbe.

Die Grundform der Architektur ist eine präzise, konstruierte Ellipse in der Größe 20/10 m – Symbol für die mathematische Seite des Projekts. 14 rechteckige Türme präsentieren das Ausstellungsgut. Die Außenseiten der Ellipse behandeln das Leben Einsteins.

Im Inneren der Ellipse zeigen die Vitrinen in Einblicken das Werk Einsteins: Exponate, Versuche, Videostationen, reiches Bild- und Textmaterial veranschaulichen das extrem schwierige Thema.

Zentral steht das Michelson-Interferometer, mit dem etwa 1930 bestätigt wurde, dass es den sogenannten Äther nicht gibt – was Einstein schon 1905 durch reine Gedankenarbeit vorhergesagt hat.

Auf Farbe wurde völlig verzichtet: der Raum ist gänzlich schwarz, die Wände sind mit schwarzen Stoffen verhängt, was eine meditative, ruhige Stimmung schafft. Vitrinen und Boden sind weiß gestrichen.

Der Kontrast schwarz / weiß soll versinnbildlichen, dass das Gedankengebäude Einsteins vom Kleinsten – vom Blick in das Atom – bis an die Grenzen des Weltalls reicht.

Nicht zuletzt will man durch eine monumentale, aber völlig unprätentiöse Gestaltung unseren Respekt vor dem Genie zum Ausdruck bringen.


27.03.-25.10.2009
Sonderschau "Der Glacier Express" im Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Sonderausstellung über den langsamsten Schnellzug der Welt vom 29.03.-25.10.2009 (mehr)
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Deutsches Museum
Museumsinsel 1
80538 München
Tel.: (089) 2179-1
Internet: www.deutsches-museum.de

MVV/MVG: S- und U-Bahnen, Tram Karlsplatz/Stachus oder Hauptbahnhof

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